Katzen für Anfänger

Hallo Experten,

man hat uns vorgestern zwei junge Katzen aufs Auge gedrückt, ein Geschwisterpaar, noch nicht ganz ausgewachsen.

Die wohnen jetzt im Wohnzimmer, da dürfen sie nicht raus, schon gar nicht auf den Balkon (4 m hoch). Jede Katze geht auf ihr Klo, sie haben immer Trockenfutter und Wasser; und Dosenfutter bekommen sie auch; sie sind sehr mager, aber anscheinend gesund und munter. Soweit so gut.

Angeblich müssen die Tiere noch mindestens 6 Wochen nur im Wohnzimmer bleiben, dann kann man ihnen nach und nach das Haus zugänglich machen, und erst nach langer Zeit dürfen sie ins Freie, und dann dauert es noch mal lange, bis wir endlich (dann wohl im Winter) die Balkontüre des Wohnzimmers offenstehen lassen können. Ist das wirklich wahr? Was würde denn passieren, wenn die Katzen jetzt schon die Möglichkeit bekämen, das Haus zu verlassen (Gartenstadt, teilweise verwildert, 250 Meter bis zur Autobahn)? Die Katzen stammen aus einem Großstadthaushalt.

Stimmt es wirklich, daß wir noch geraume Zeit warten können mit dem Kastrieren; pubertieren die erst nach Erreichen der vollen Körpergröße?

Klauen und Zähne sind so nadelspitz, daß man nicht richtig mit den Katzen spielen kann, weil das Tatzeln und Beißeln sofort blutige Wunden macht. Bleibt das so (z.B. wegen der Rasse), oder kann man etwas dagegen tun?

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hi, lass bitte die Katzen schon in die gesamte Wohnung. Balkon nicht, ist zu gefährlich. Die armen Viechers werden ja neurotisch - und ihr auch - wenn die nur in einem Zimmer eingesperrt sind. Die scheinst von Katzen nicht soviel Ahnung zu haben, sag ich mal jetzt ganz einfach, drum mag ich Dir ein paar Tips geben: Also achtet drauf: Klodeckel immer zu, keine Fenster ohne Aufsicht gekippt lassen, nie!!!, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine kontrollieren, ob da eine drinnen hockt. Sind es Katers oder Kätzinnen? Wegen kastrieren bzw. sterilisieren frag mal einen Tierarzt. Ich glaub, das geht bei Katern so um die 7 oder 8 Monate, bin aber nicht mehr sicher. Impfen bitte nicht vergessen.

Hallo Wolfgang,

Gratulation zum neuen, jungen Familienzuwachs :smile:

Die wohnen jetzt im Wohnzimmer, da dürfen sie nicht raus,
schon gar nicht auf den Balkon (4 m hoch). Jede Katze geht auf
ihr Klo, sie haben immer Trockenfutter und Wasser; und
Dosenfutter bekommen sie auch; sie sind sehr mager, aber
anscheinend gesund und munter. Soweit so gut.

Angeblich müssen die Tiere noch mindestens 6 Wochen nur im
Wohnzimmer bleiben, dann kann man ihnen nach und nach das Haus
zugänglich machen, und erst nach langer Zeit dürfen sie ins
Freie, und dann dauert es noch mal lange, bis wir endlich
(dann wohl im Winter) die Balkontüre des Wohnzimmers
offenstehen lassen können. Ist das wirklich wahr?

Das stimmt nicht. Die Tiere koennen auch jetzt schon die gesamte Wohnung erkunden. Ich wuerde es sogar dringend empfehlen, damit sich die kleinen ordentlich entfalten koennen. Lass sie bloss nicht 6 Wochen in nur einem Zimmer, da werden sie wohl total verkuemmern. Also mach ihnen die ganze Wohnung zugaenglich. Denk aber auch daran, das sie gern mal Unsinn machen - also wertvolle Porzellan, sowie Gruenpflanzen, Medikamente, Putzmittel ausser Reichweite der kleinen bringen. Ebenso Fenster erstmal geschlossen halten oder einen Kippschutz ( Zoohandel, Internet ) besorgen. Kleine Katzen versuchen gern mal aus dem Fenster zu klettern und klemmen sich dann dabei ein. Die sind halt wie kleine Kinder und haben einen ungeheuren Drang " den Dingen auf den Grund zu gehen " *gg*
Ins Freie wuerde ich sie dann lassen, wenn sie etwas groesser sind - vielleicht 4 - 6 Monate alt. Und den Balkon wuerde ich ohnehin katzensicher ( mit Katzennetzen, Gittern ) machen, dann koennten sie den auch nutzen ohne Gefahr zu laufen dabei abzustuerzen.

Was würde
denn passieren, wenn die Katzen jetzt schon die Möglichkeit
bekämen, das Haus zu verlassen (Gartenstadt, teilweise
verwildert, 250 Meter bis zur Autobahn)? Die Katzen stammen
aus einem Großstadthaushalt.

Was passieren koennt waere schlimmstenfalls das sie ueberfahren werden. Kleine Katzen haben noch keine Erfahrungen. Und da es nur 250 Meter bis zur Autobahn ist, wuerde ich das auf keinen Fall machen - sie jetzt schon rauslassen. Wenn ueberhaupt …
Und zum zweiten , koennten sie sich verlaufen. Da sie erst wenige Tage bei dir sind, wissen sie noch nicht wirklich wo ihr Zuhause ist. Das praegt sich erst nach ca. 2 Wochen ein.

Stimmt es wirklich, daß wir noch geraume Zeit warten können
mit dem Kastrieren; pubertieren die erst nach Erreichen der
vollen Körpergröße?

Ich wuerde sie im Alter von ca. 6 Monaten kastrieren lassen.
Besprech das am besten mit einem Tierarzt. Der sollte ohnehin in den naechsten Tagen aufgesucht werden um die kleinen durchzuchecken und das erste mal zu impfen und zu entwurmen ( ganz wichtig bei kleinen tigern ).

Klauen und Zähne sind so nadelspitz, daß man nicht richtig mit
den Katzen spielen kann, weil das Tatzeln und Beißeln sofort
blutige Wunden macht. Bleibt das so (z.B. wegen der Rasse),
oder kann man etwas dagegen tun?

Die Tiger haben jetzt noch ihre Milchzaehne. Spaeter sind die Zaehne dann nicht mehr so spitz oder aber man gewoehnt sich daran *Gg*
Machen kannst du da jetzt nichts. Aber spielen geht auch so zum beispiel mit einer leeren Papiertuete ( nur keine aus Plaste, Erstickungsgefahr) oder mit einem Baendchen + ein Stueck Papier dran gehangen. Kleine Katzen spielen mit fast allem was rollt, sich bewegt oder raschelt. Da sie zu zweit sind werden sie sich auch viel miteinander beschaeftigen.

Ich hoffe, ich habe nichts wichtiges ausgelassen.

Viel Spass mit deinen kleinen Fellnasen,

LG Manu

Hallo Wolfgang,

ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Da ich letztes Jahr einen Kater durch einen Fenstersturz (mea maxima culpa) verloren habe, möchte ich nochmals dringend auf das Balkonnetz hinweisen. http://www.balkonnetze.de/.
4 oder 5 Pfanzstangen aus Metall, Kabelbinder und ran mit dem Ding.
Ist wirklich wichtig. Meine Katze klettert den Fassadenputz hoch.

Viel Spaß und liebe Grüße

Carina

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Liebe Tierfreunde
Zuerst vielen Dank, dass Sie die Katzen aufgenommen
haben (und damit wahrscheinlich gerettet).

  1. Sie können, die Katzen, wie erwähnt, gut in
    der Wohnung herumtigern lassen, ausser diese sind
    nicht ganz stubenrein, dann unter Aufsicht.
  2. Wie erwähnt den Balkon sichern, dazu gibt es
    auch preisgünstige Varianten (Netze), unbedingt
    mit dem Hausbesitzer sprechen um Streit zu
    vermeiden.
  3. Es ist Zeit für einen Tierarztbesuch (TA)
    Impfen, alle normalen puppy-kontrollen und
    er wird den Zeitpunkt für die Kastration
    bestimmen (n.u.M. vor der 1. Rolligkeit)
    Die Geschlechtsreife einer Kätzin tritt ungefähr
    zwischen 5. und 7. Monat ein.
    Zur Kastration 2 TA-Meinungen:
    http://mitglied.lycos.de/Tierinformation/knachwuchs…
    http://mitglied.lycos.de/Tierinformation/kkastration…
    Wir empfehlen beide zu kastrieren.
  4. Eher Nassfutter füttern, (mit dem TA besprechen
    ob puppy-Futter angebracht)
  5. Freigang ist, je nach Alter (TA) normalerweise
    nach 3 Wochen (erwachsene Katzen) nach der
    Uebernahme möglich - zuerst in Begleitung
    und nur kurzzeitig, bei Jungkatzen vorerst NUR
    in Begleitung.
  6. Die «Klauen» (Krallen) und die Zähne verändern
    sich:
    mit 8 Wochen sollte das Milchgebiss (sehr spitzig)
    vollständig sein, Zahnwechselbeginn mit etwa 6 Monaten
    und im Alter von 8 Monaten sollte dann das bleibende
    Gebiss komplett sein.
    Die Krallen wetzen sich bei der «Arbeit» etwas ab,
    zB an einem Katzenbaum, den wir zur Schonung
    der Möbel immer empfehlen.
    Also TA-Besuch abmachen und weiterhin viel
    Freude an den beiden Stubentigern.
    Mit tierfreundlichen Grüssen
    Marc für http://www.tierinformation.ch.tt/

Balkonsicherung
Vielen Dank für die vielen Informationen und Hinweise.

Wie lassen nun also die Viecher in den nächsten Wochen allmählich das ganze Haus erobern und gehen die Tage mal zum TA.

Unser Balkon hat ein ungefährliches Geländer mit schmalen Schlitzen und einer breiten ebene Brüstung. Auf dieser Brüstung kann ein Mensch gefahrlos balancieren, weil er notfalls noch in den Trog, in dem jetzt die Blumenkästen sind, treten kann. Könnte das alleine nicht schon sicher genug sein? Wenigstens dann, wenn die Katzen schon auf Bäume und Garagendächer klettern? Ein Netz für unseren Balkon müßte ein Dreieck sein, 10 Meter breit an der Basis und 5 Meter hoch an der Spitze - darauf würde ich schon sehr gerne verzichten.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo,

…, Zahnwechselbeginn mit etwa 6 Monaten

Zahnwechselbeginn in d. R. in der 13. - 14. Lebenswoche, zuerst die oberen mittleren beiden Schneidezähne.

und im Alter von 8 Monaten sollte dann das bleibende
Gebiss komplett sein.

Mit 6 Monaten haben die meisten Katzen ihr Gebiss komplett durchgewechselt.

Gruß

Johnny

Hallo!

Unser Balkon hat ein ungefährliches Geländer mit schmalen
Schlitzen und einer breiten ebene Brüstung. Auf dieser
Brüstung kann ein Mensch gefahrlos balancieren, weil er
notfalls noch in den Trog, in dem jetzt die Blumenkästen sind,
treten kann. Könnte das alleine nicht schon sicher genug sein?

Das Problem ist, dass die Katzen von vorbeifliegenden Schmetterlingen, Fliegen und ähnlichem Getier magisch angezogen werden und dann nicht mehr daran „denken“ sich festzuhalten, da ist dann der Jagdtrieb stärker. Der Kater meiner Eltern ist dreimal aus dem zweiten Stock gefallen - zweimal in die Wiese ohne Verletzungen, einmal jedoch direkt auf Beton, da hatte er einen angeknacksten Kiefer.

Wenigstens dann, wenn die Katzen schon auf Bäume und
Garagendächer klettern? Ein Netz für unseren Balkon müßte ein
Dreieck sein, 10 Meter breit an der Basis und 5 Meter hoch an
der Spitze - darauf würde ich schon sehr gerne verzichten.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

LG
Neelix

Hallo Wolfgang,

ein Balkon kann selbst mit breiter Bruestung nicht sicher sein. Auch wenn ein Mensch darauf ohne Gefahren balanchieren kann, so muss oder sollte man zumindest immer mit der „Dummheit“ der Katze aus und schon hat die Katze vergessen das sie auf einem Balkon sitzt.
Ich wuerde es nicht riskieren - sondern entweder den Balkon mit Katzennetz sichern oder fuer eine Katze zum Tabu-Gebiet erklaeren.

Sicher turnen Katzen auch auf Baeumen und Garagen rum, koennten von dort aus fuer eine Katze abwenden kann, man dieses auch tun sollte.
Gerade kleine Katzen sind haeufig unbedacht.

LG Manu

Hi Wolfgang,

Meine Katze klettert die Fassade hoch. Außerdem ist sie ein meisterhafter Kletterer und Springer.
Wenn sie erstmal auf der Brüstung sind, genügt ein Vogel oder ein Schmetterling um einen instinktiver Sprung auszulösen.
Man kann nicht so dumm denken, wie es kommt.
Solange sie klein sind, hast du wahrscheinlich noch kein Problem.
Sie wachsen aber sehr schnell.

Liebe Grüße

Carina

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Hai, Wolfgang,

Du wirst in der nächsten Zeit eine Menge Vergnügen mit den Rackern haben :smile:

Nu aber zu den Tips:

  1. Schritt: zum TA! Eventuell entwurmen, auf jeden Fall impfen.
  2. Schritt: Menschen-Gewöhnung. Täglich mit ihnen sprechen, dabei möglichst nicht anstarren; wenn sie kommen, dann schmusen und spielen. Werden sie beim Spielen zu grob, dann nicht wild rumschimpfen, sondern deutlich „Aua“ (oder „Nein“) sagen und leicht auf die straffällig gewordene Pfote tippen, wird’s wirklich mal wild, dann Stoß-artig ins Gesicht pusten - mit Kratzern auf den Händen werdet ihr trotzdem erstmal ein halbes Jahr leben müssen *gg*. Ach ja, wenn sie pieken, dann nicht die Hand wegziehen, das löst den „Meins! Hiergeblieben…“-Instinkt aus und Du hast garantiert Kratzer.
    Spielzeug: alles! Bei Tüten die Griffe aufschneiden, Fäden (oder die beliebten Wollknäule) auf jeden Fall nach dem Spielen wegräumen (man glaubt gar nicht, wie dämlich sich die Teile in sowas verheddern können und was die alles zu fressen versuchen), ebenso alle Spielzeuge, die an Fäden hängen - schnell steckt eine Pfote in einer Schlinge. Papierknäule, Kartons, Taschentücher-Packungen, volle und leere Klorollen… Aber nicht vergessen: sie merken sich, was feines Spielzeug ist - man sollte sich also vorher überlegen, ob man die nächsten 20 Jahre seine Taschentücher unterm Schrank suchen oder Klopapierfetzen beseitigen will :wink:
  3. Punkt: Fressen. Nimmst Du Discount-Futter (Kitekat, Whiskas, Sheba, Brekkies…), dann solltest Du das Trockenfutter nur als Knabberei zwischendurch betrachten und eigentlich Naßfutter geben, bei Premium-Fraß kannst Du mehr Trockenfutter geben (laut meinem TA komplett - meine kriegen ca. 50% TF). In keinem Fall sollte man nur eine Sorte oder Firma füttern, immer schön abwechselnd, auch, wenn sie mäkeln. Der Hintergrund ist, daß man in die Situation kommen kann, daß so ein Vieh irgendein Diät-Fraß braucht und eine „Marken-treue“ Katze macht dann ziemliche Probleme. Aber entweder Discount, oder Premium, hier bitte kein hin und her.
  4. Punkt: Draußen oder Drinnen. Zunächst müsst ihr entscheiden, ob es Freigänger werden sollen, oder nicht; daß Du sie jetzt schon im ganzen Haus rumlaufen lassen kannst, weißt Du ja schon.
    Sollen sie Freigänger werden, kannst Du sie nach vier Wochen in der Wohnung mit in den Garten nehmen, immer schön in Begleitung. Den Rest ihres Revieres werden sie dann, wenn sie soweit sind, selbst erobern.
    Sollen sie reine Stubentiger sein, dürfen sie nicht raus - auch nicht ausnahmsweise mal. Dann solltest Du den Balkon in jedem Fall absichern - vier Meter Höhe sind für eine Katze nicht so die Hürde. Sie würden es nicht gerne und regelmäßig tun, aber wenn sie runter wollten, würden sie da auch runter springen.
  5. : Pflanzen. Was an richtig giftigen Pflanzen in der Wohnung steht, muß raus, Dieffenbachien z.B.
    Wenn Du nicht willst, daß z.B. Grünlilien von den Fellnasen angefressen werden, musst Du ihnen eine Alternative geben. Du kannst spezielles Katzengras in speziellen Katzengrasbehältern kaufen - Du kannst aber auch Weizen in einen Blumentopft säen…
    6.: ungewünschte Möbelzerschredderung. Katzen sind nicht glücklich, wenn sie nicht etwas haben, woran sie ihre Krallen wetzen können - und glaub mir, Du willst nicht in einem Haushalt mit einer unglücklichen Katze leben, andererseits willst Du Deine Möbel auch nicht um-designt haben, also brauchst Du einen Kratzbaum. Er sollte so hoch sein, wie eine aufrechtstehende, ausgewachsene Katze und fest sein. Ob Du dafür einen Holzbalken bestimmst, oder ein Kratzbrett an der Wand befestigst, ist Geschmackssache (die der Katzen :wink: ), wichtig ist nur, daß Du die Klein-Mietzen jedesmal, wenn sie irgendwo anders Kratzen wollen, hochnimmst, zu dem Kratzbaum trägst, dort mit den Vorderpfoten so ranstellst, wie sie eben kratzen, und dann feste lobst. Nach ein paar Tagen haben sie’s gefressen und Du brauchst sie nur noch selten rumschleppen.

So, ich glaub, ich hab soweit alles im Kurzüberblick…
Gruß und viel Spaß
Sibylle

HI Wolfgang,

Angeblich müssen die Tiere noch mindestens 6 Wochen nur im
Wohnzimmer bleiben,

Sorry, das kann nicht stimmen. das ist m.A.n. wirklich Unsinn. Es geht beim „im Haus lassen“ darum, dass sie wieder zurückfinden.In einemHaus … werden sie sich vielleicht verlaufen, aber… vielleicht gibts ja jemanden, der ihnen zeigt wo es lang geht. … ALso das ist mir unerklärlich wieso das einer erzählt.

dann kann man ihnen nach und nach das Haus

zugänglich machen, und erst nach langer Zeit dürfen sie ins
Freie, und dann dauert es noch mal lange, bis wir endlich
(dann wohl im Winter) die Balkontüre des Wohnzimmers
offenstehen lassen können. Ist das wirklich wahr?

nach vier bis 6 WOchen haben sich die Tiere ein Geräuschebild gemacht und können theoretisch das Haus selber wiederfinden. Wer weiß,d ass Katzen Dosenöffnergeräusche um mehrere Ecken hören und bei Fuß stehen, auch wenn es nur Sauerkraut ist…, der weiß wie fein das Gehör eine Katze funktioniert.

Was würde

denn passieren, wenn die Katzen jetzt schon die Möglichkeit
bekämen, das Haus zu verlassen (Gartenstadt, teilweise
verwildert, 250 Meter bis zur Autobahn)? Die Katzen stammen
aus einem Großstadthaushalt.

Ich hab nicht aufgepasst wie jung die Katzen sind aber ich würde in jedem Fall die ersten Ausflüge beaufsichtigen, ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Geschirr für diese Gewöhnung, um die ersten Ausflüge zu kontrollieren. Oft sind sie von allein vorsichtig.
Was passieren kann mit ein Autobahn in der Nähe möchte ich hier nicht ausmalen. Ich würde es versuchen, die Katzen in Rufweite zu behalten. Das ist schon Theorie aber ich würde es versuchen. Was sonst so los ist wenn Katzen draußen sind, das werden dann gegebenfalls die Nachbarn erzählen.
Ich kann nur wünschen, dass die Katzen auch im Morgengrauen nicht auf der Autobahn spazieren gehen. Vor 20 Jahren haben es unsere Nachbarkatzen noch überlebt, vielleicht ist das heute in Gartensiedlungen anders. Es gibt in meiner realen Nähe tatsächlich Geschichten, das Katzen in Garageneinfahrten von ausparkenden oder anfahrenden Autos erwischt wurden. Da gibt es eben leider sehr viele Geschichten. Aber man darf ja auch einfach optimistisch sein.

HOffe es hat sich in meine Antwort nicht allzuviel wiederholt von den anderen.

Viel Spaß mit euren zweien
Grüße
Petra

PS: Tja, bis Ende Juni spielt sich die Vogelbrut und Aufzucht ab, da wünschen sich viele Katzen ganz weg. Aber das nur am Rande…

Stimmt es wirklich, daß wir noch geraume Zeit warten können
mit dem Kastrieren; pubertieren die erst nach Erreichen der
vollen Körpergröße?

sowas wieß ich nicht.

Klauen und Zähne sind so nadelspitz, daß man nicht richtig mit
den Katzen spielen kann, weil das Tatzeln und Beißeln sofort
blutige Wunden macht. Bleibt das so (z.B. wegen der Rasse),
oder kann man etwas dagegen tun?

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo,

Sind es Katers oder Kätzinnen? Wegen kastrieren bzw.
sterilisieren

Die Katzenmädels werden m. W. n. auch „kastriert“ - ist geschlechtlich unabhängig, da sonst weiterhin die Rolligkeit stattfindet, nur eben „nix passieren kann“…

-> Einzig die Rasse „Mensch“ tendiert da schon eher zur Sterilisierung… ;o)

Hi,

für alle Tipps ist diese Seite (inklusive Forum) ganz nett:

http://www.miau.de/

Viel Spaß mit dem Zuwachs,

Cess

Völlig albern…
…, der Titel des Buches, aber für deine Fragen möglicherweise sehr hilfreich: Miez, Miez - na komm! von Sabine Scholl
Es handelt sich hier zwar ein Buch für Katzenliebhaber, die eine Wohnungskatze wollen, aber es stehen viele gute Tipps auch für Freigänger und solche, die es werden w(s)ollen:wink:
Ich persönlich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es locker und doch sehr fachlich geschrieben ist!
Vielleicht gefällt es dir ja auch!

Gruß
Renate