Hallo!
Ich hatte ja neulich schon mal geschrieben, dass es ein Problem mit unserem Wunschhund aus dem Tierheim gab, als er in der Hundeschule nach mir geschnappt hat… Nach reiflicher Überlegung hatten wir beschlossen, ihn trotzdem weiterhin zu besuchen - mit dem Ziel, ihn in näherer Zukunft endgültig bei uns aufzunehmen.
Der Traum ist jetzt wohl geplatzt!!! Ich bin ja so traurig und enttäuscht… 
Seit gestern haben wir ihn zu Besuch in der Wohnung, und er fühlt sich auch schon richtig wohl und heimisch bei uns. Er ist total anschmiegsam, schön ruhig, alles okay… Bis er es sich heute morgen selber versaut hat! Es ist so beschissen!!!
Ich war heute morgen mit ihm Gassi und Brötchen holen, und im Prinzip war alles normal. Wir hatten allerdings eine unliebsame Begegnung mit einem anderen Rüden, aber das kann ja mal vorkommen.
Nur: Als ich dann zurück kam und durch’s Treppenhaus ging, da wollte ihn ein Nachbar begrüßen. Der Nachbar hat nichts Provozierendes getan - doch dann fing hinter der Wohnungstür sein Hund an zu kläffen. Und was macht der gerade noch so nette „Traumhund“?? Fällt meinen Nachbarn an - mit Knurren und Gebell!!
Das kann’s ja wohl nicht sein!!! Mein Nachbar hat sich natürlich (zu recht) furchtbar erschrocken; ich mich auch. Wie heißt es doch so schön: „Das hat er ja noch nie gemacht!“
Tja, jedenfalls ist das Kapitel Tierheimhund vorerst abgeschlossen. Abgesehen davon, dass wir nicht scharf auf Ärger mit den Nachbarn sind, wollen wir keinen Hund, der sich so aufführt. Da kann man ja gar nicht abschätzen, was da noch alles passieren kann!
Es ist so dermaßen enttäuschend! Heute bringen wir ihn zurück ins Tierheim. Ich könnte den ganzen Tag heulen…
Traurige Grüße vom
Sternchen *schnief*
Guten Morgen!
…jedenfalls ist das Kapitel :Tierheimhund vorerst
abgeschlossen. Abgesehen :davon, dass wir nicht scharf :auf Ärger mit den Nachbarn :sind, wollen wir keinen Hund, :der sich so aufführt. Da kann :man ja gar nicht abschätzen, :was da noch alles passieren :kann!
Bist Du sicher, daß eine Umgebung im Mehrfamilienhaus überhaupt hundegerecht ist? Jeder Hund hat sein Revier, das nicht unbedingt an der Wohnungstür aufhört. Die Intensivhaltung, die sich viele Leute in engen, übereinanderliegenden Boxen (=Wohnungen) zumuten, führt oft genug schon beim Menschen zu asozialem Verhalten. Vom Hund erwartest Du, daß er sofort das gewünschte Sozialverhalten zeigt. Das erscheint mir zu viel verlangt.
Halte in einem Mehrfamilienhaus keinen Hund! Selbst wenn es zunächst gut geht, hast Du keine Gewähr, das dies so bleibt, sobald Mieter wechseln und neue Gesichter auftauchen. Die Ignoranz vieler Leute, die dennoch in solcher Umgebung Hunde halten, macht die Sache nicht richtiger.
Gruß
Wolfgang
Hallo Sternchen,
für mich hört sich das aber ganz danach an als das „Dein“ Hund nicht den Nachbarn sondern dessen Hund gemeint hat. Schließlich konnte der Hund ja nur meinen das dieses Gebell von seinem Gegenüber kam, also Deinem Nachbarn. Vielleicht ist er erstmal erschrocken und hat so reagiert. Sicherlich nicht gerade angenehm aber man kann ja versuchen dies in Zukunft zu vermeiden indem man mit dem Nachbarn und dessen Hund Spaziergänge macht und sie so aneinander gewöhnt.
Nicht so schnell aufgeben wenns Dein Traumhund is.
Versuche es einfach nochmal, wenn er ansonsten okay ist.
Viele liebe Grüße Yvonne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sternchen
das ist ja wirklich sehr traurig.
Ich würde aber nicht generell alle Tierheimhunde über einen Kamm scheren.
Eigentlich bin ich der Überzeugung, dass Du mit reichlich Zeitaufwand, Konsequenz, Liebe, Geduld und professioneller Unterstützung auch Deinen Traumhund „in den Griff“ bekommst.
Dass er sich bei Euch innerhalb dieser kurzen Zeit schon heimisch gefühlt hat liegt sicherlich an Eurer Anwesenheit. Äußere Einflüsse (bellender Nachbarshund) machen ihn ja doch schon sehr unsicher.
Es ist noch eine Menge Arbeit zu leisten.
Meine Hündin war auch ein „problematischer“ Hund - war aber auch mein Traumhund. Bis wir uns „eingespielt“ hatten, war eben ein Maulkorb angesagt (keine Probleme mit Menschen - nur mit anderen Hunden). Sie trug ihn ca. 4 - 6 Wochen. Dann war ich fähig den Hund in „Stress-Situationen“ einigermaßen einzuschätzen. Sicherlich ist ein Hund nie 100% sicher. Auch heute, nach 3,5 Jahren, nehme ich sie bei fremden Hunden an die kurze Leine. Die Erziehung ist also eine „lebenslange“ Angelegenheit.
Tu Dir und dem Hund einen Gefallen und entscheide Dich dauerhaft. Ein ständiges Hin und Her ist schlecht für Dich und den Hund.
Welche Aussagen über die Vorgeschichte des Hundes habt Ihr eigentlich vom Tierheim bekommen?
Liebe Grüße
Carina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Sternchen,
was ich aus Deinem Posting herauslese, ist, daß Du Du immer wieder schwankst und insgesamt ziemlich unsicher bist. Du hast den Hund nun kennengelernt und es ist sicher kein Problem, mit ihm zu arbeiten - in einer guten Hundeschule mit einem guten Trainer.
Der Hund hat es sich nicht „selbst versaut“ - Du wußtest vorher schon, daß er nich ganz einfach ist und er hat nur das getan, was er irgendwann mal (sei es aus Erfahrung oder von Menschen) gelernt hat.
Ich würde Dir trotzdem abraten, diesen Hund aufzunehmen, da Du einfach 8soweit ich das aus den wenigen Postings von Dir beurteilen kann) zu unsicher bist und es deswegen langfristig immer wieder zu Problemen kommen wird. Das würde ich weder mir noch dem Hund antun.
Allerdings sitzen in den Tierheimen jede Menge Hunde, die solch ein Problem nicht haben, die wegen „Allergie“, „Umzug“ o.ä. abgegeben
wurden; es wäre also ratsam, sich da einfach mal umzusehen.
Prinzipiell hat Wolfgang recht, eine Wohnung ohne Garten ist nicht gerade das idelae Umfeld für einen Hund - aber Canis familiaris, der „Haushund“ heißt ja nicht umsonst so, er hat sich so gut an uns Menschen angepaßt, daß er auf jeden Fall 10mal lieber in einer Wohunng als einem Tierheimzwinger sitzt und in einer Wohnung (sofern er genügend Bewegung, Beschäftigung und Ansprache bekommt) auch zufrieden alt werden kann.
Schade, daß Du in Köln lebst, im Rhein-Main-Gebiet sitzen jede Menge unkomplizierte Hunde, für die händeringend ein Zuhause gesucht wird - aber ich kann mir nicht vorstellen, daß das in Köln anders ist.
Tanja
Auch hallo,
ich habe mal früher in einem zweitstöckigen Haus mit einer Mischung Familie und Studenten gewohnt, wo das Paar sich für einen weiblichen Berhardiner aus dem Tierheim entschieden hatte. Der kam aus einem 21 Hunde-Haushalt, von einer Frau, die dann verstorben war. Der Hund war dann unheimlich fixiert auf seinen neuen Besitzer und knurrte uns (einmal…) an, als wir in seine Nähe kamen. Das ist für uns Menschen eine irre Bedrohung, also aus der Sicht des „Angeknurrten“ muß ich das mal so sagen. Aus der SIcht des Hundes… naja, er hatte diese Trennung hinter sich, den Tierheimschock und war erzieherisch in diesem Hundepulk wohl etwas verwahrlost. Am Ende, weil seine Besitzansprüche an das neue Herrchen überdimensional waren, kam er dann zu einem älteren Ehepaar, den Eltern eines der Studenten die dort wohnten und da blickte er dann wohl besser durch und es ist nie mehr was vorgefallen. Orientierung, Sicherheit, Gewohnheit ist für (wohl fast) jedes Tier - besonders einem aus aus schwierigen Verhältnissen, unheimlich wichtig. Der Beitrag von dem Mitschreiber hier, dass ein Mehrfamlienhaus tatsächlich für Hunde ein Revierproblem ist, sollte man nciht außer Acht lassen. Wenn ihr soviel schon reingesteckt habt, der Hund ist euch auch sicherlich dankbar dafür, weiß ich nicht, ob das als eine Sackgasse angesehen werden muß. Dieser Hund wird wohl sonst keine zweite Chance bekommen. Könnt ihr Euch nicht mit einem Maulkorb arrangieren bis ihr Euch sicherer seid? IMmerhin ist nicht der Mann sondern der Hund hinter der TÜr Auslöser für den Aggressionsschub gewesen. Mich hat mal ein ROttweiler „gestellt“ als ich in einem Flußbett fotografiert habe, sein Frauchen war etwa einen Kilometer weg und hat sich gewundert ! dass ich mich darüber aufrege, dass mich ihr Hund bedrohte… Die Frau hat über rein gar nix nachgedacht! Da er mich minutenlang in Schach hielt hatte ich den Schock meines Lebens und habe später bei der Polizei angerufen, die meinte, solange mich der Hund nicht angefallen hätte, sei das alles strafrechtlich ohne Belang. Solange ihr selbst die Sicherheit der anderen im Auge behaltet und ggf. eine Zeit mit Maulkorb durchsteht, seid ihr die richtigen für diesen Hund und vielleicht sogar die einzigen richtigen die er zu sehen kriegt.
Grüße
Petra
Ich hatte ja neulich schon mal geschrieben, dass es ein
Problem mit unserem Wunschhund aus dem Tierheim gab, als er in
der Hundeschule nach mir geschnappt hat… Nach reiflicher
Überlegung hatten wir beschlossen, ihn trotzdem weiterhin zu
besuchen - mit dem Ziel, ihn in näherer Zukunft endgültig bei
uns aufzunehmen.
Der Traum ist jetzt wohl geplatzt!!! Ich bin ja so traurig und
enttäuscht…
Seit gestern haben wir ihn zu Besuch in der Wohnung, und er
fühlt sich auch schon richtig wohl und heimisch bei uns. Er
ist total anschmiegsam, schön ruhig, alles okay… Bis er es
sich heute morgen selber versaut hat! Es ist so beschissen!!!
Ich war heute morgen mit ihm Gassi und Brötchen holen, und im
Prinzip war alles normal. Wir hatten allerdings eine
unliebsame Begegnung mit einem anderen Rüden, aber das kann ja
mal vorkommen.
Nur: Als ich dann zurück kam und durch’s Treppenhaus ging, da
wollte ihn ein Nachbar begrüßen. Der Nachbar hat nichts
Provozierendes getan - doch dann fing hinter der Wohnungstür
sein Hund an zu kläffen. Und was macht der gerade noch so
nette „Traumhund“?? Fällt meinen Nachbarn an - mit Knurren und
Gebell!!
Das kann’s ja wohl nicht sein!!! Mein Nachbar hat sich
natürlich (zu recht) furchtbar erschrocken; ich mich auch. Wie
heißt es doch so schön: „Das hat er ja noch nie gemacht!“
Tja, jedenfalls ist das Kapitel Tierheimhund vorerst
abgeschlossen. Abgesehen davon, dass wir nicht scharf auf
Ärger mit den Nachbarn sind, wollen wir keinen Hund, der sich
so aufführt. Da kann man ja gar nicht abschätzen, was da noch
alles passieren kann!
Es ist so dermaßen enttäuschend! Heute bringen wir ihn zurück
ins Tierheim. Ich könnte den ganzen Tag heulen…
Traurige Grüße vom
Sternchen *schnief*
Damit sagst du ja aber, dass Menschen die kein eigenes Haus haben keinen Hund halten dürfen. Und das finde ich nicht gerade naja angebracht. Ich denke mal, dann gäbe es nur die Hälfte der Hunde hier in Deutschland.
Ich würde dir empfehlen deinem Hund mehr Zeit zu geben, er muss sich erst an alles gewöhnen und solche Vorfälle können einfach passieren. Mute dem Hund nicht ein ständiges hin und her zu. Mit Liebe und viel Geduld lässt sich das sicher alles unter kontrolle bringen.
bye Frieda
Hallo Frieda!
Damit sagst du ja aber, dass Menschen die kein eigenes Haus
haben keinen Hund halten dürfen.
Sie sollten sich wenigstens genau überlegen, was sie tun.
Und das finde ich nicht
gerade naja angebracht. Ich :denke mal, dann gäbe es nur :die Hälfte der Hunde hier ineutschland.
Und was wäre so schlimm daran? Dadurch wird die Aussage nicht falsch, daß die städtischen engen Wohnquartiere, bei denen sich viele Menschen die Einrichtungen bis zum Zugang zur Wohnung teilen, i. d. R. für Hundehaltung eher ungeeignet sind.
Solche Wohnformen halte ich in vielen Fällen für lebensfeindlich, also auch für Menschen ungeeignet, aber das ist eine andere Baustelle.
Gruß
Wolfgang
Hallo!
Freunde von mir haben sich zwei Hunde aus dem Tierheim geholt.
Einen Husky und einen Altdeutschen Schäferhund.
Beide sind nun an Altersschwäche gestorben, aber bis dahin hatten sie ein ruhiges
und erfülltes Leben!
Nicht alle Hunde sind so, wie Dein „Traumhund“.
Dem ist bestimmt was Böses widerfahren!
Vielleicht klappt es ja mit einem anderen Hund, denn nicht alle Hunde aus dem
Tierheim sind so!
Ich weiß, dass ist derzeit kein schwacher Trost, aber gib die Hoffnung nicht auf!
Liebe Grüße
Angelina
Sicher ist ein Haus mit Garten besser, als ein Wohnblock oder Mehrfamilienhaus, aber ich würde nur weil ich in einen solchen ziehen würde meinen Hund sicher nicht abgeben. Sicher sollte man darüber nachdenken, aber wenn der Hund sonst dir Möglickeit hat sich zu bewegen denke ich ist das allemal besser, als den Hund im großen Garten im Zwinger zu halten.
Hallo,
auch wenn meine Antwort doch anders ausfällt als die bisherigen, so ist es doch nur meine offene Meinung dazu.
Traurig an der Sache finde ich eher, daß dem Hund überhaupt einen Wechsel zugemutet hast, auch wenn es sicherlich von dir gut gemeint war. Wenn der Hund bereits in der Hundeschule nach dir geschnappt hat, war zu erwarten, daß mit der Aufnahme des Hundes nicht auf einmal alle Probleme verschwinden werden.
Du hättest dir vorher überlegen sollen, ob du auch bei Problemen mit dem Hund klarkommst, anstatt ihn, und das schon nach einigen Tagen, wieder abzuschieben. Mit dem weiteren Besuch einer Hundeschule wären bestimmt einige Probleme in den Griff zu bekommen.
Vielleicht sollten aber auch die Tierheime besser überlegen, wem sie welchen Hund geben. Mir tut vor allem der Hund schrecklich leid, der nun noch eine schlechte Erfahrung machen durfte. Das hätte nicht sein müssen.
Das ist, wie gesagt, meine Meinung dazu.
Viele Grüße,
Doro
Hallo,
ich bin etwas verwundert, dass man nach so einem einzigen Erlebnis alles andere bisher gewesene über den Haufen wirft und sich ganz GEGEN diesen Hund entscheidet?! Allen anderen positiven Entwicklungen zum Trotz?!
Brichst du auch den Kontakt zu deinem Kind ab wenn es mal straffällig geworden ist?
Ist ein blöder Vergleich, aber ich denke doch, dass man mit viel Liebe und Mühe auch diesem Hund dieses Verhalten abgewöhnen kann.
Was wäre denn gewesen, wenn es ein bereits gekaufter Hund wäre, den man nicht so ‚einfach‘ wieder abgeben kann?
Schade, dass du aufgibst.
Gruß Carolin
Hallo,
Deine Entscheidung ist schon nachzuvollziehen. Eine Bekannte hatte das Problem mit einer Katze (was zugegebenermaßen für Fremde harmloser ist). Es hat ein Jahr gedauert, bis das Tier, das offensichtlich vom Vorbesitzer geschlagen wurde, nicht mehr zubiß, wenn jmd. sie mit einer Handbewegung von oben her streicheln wollte. Mittlerweile ist es ein wirklich verschmustes und unkompliziertes Tier geworden aber einem Hund kann innerhalb einer solchen Zeit eine Menge schiefgehen.
Gruss
Enno
Hallo Yvonne!
Nur zur Erläuterung: Das Gebell kam nicht von der Tür hinter dem Nachbarn sondern von der Tür hinter uns.
Zum Glück hat dieser Nachbar sehr verständnisvoll reagiert - ich möchte nicht wissen, wie die Sache bei einer Mutter mit Kind gelaufen wäre.
Grüße vom
Sternchen
Hallo Carina!
Ich habe mich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt, als ich geschrieben habe, dass es mit dem Tierheimhund erstmal gelaufen ist. Damit meinte ich speziell diesen einen - generell würde ich immer lieber einen Tierheimhund nehmen als zum Züchter zu rennen.
Sicherlich könnte man auch bei diesem Hund „mit reichlich Zeitaufwand, Konsequenz, Liebe, Geduld und professioneller Unterstützung“ einiges erreichen, aber ich frage mich, wieviel ich meinen Mitmenschen zumuten soll und kann, wenn ich mit solchen Reaktionen seitens des Hundes rechnen muss…?!?
Ich glaube nicht, dass es Unsicherheit war, die ihn zu dieser Aktion verleitet hat. Nach der unliebsamen Begegnung mit dem Schäferhundrüden vorher war er irgendwie noch „aufgeladen“ - dass sich das allerdings in einem Angriff auf einen Menschen kanalisiert, finde ich bedenklich.
Leider wohnen wir nicht in einer Kleinstadt mit eigenem Haus und Garten. Insofern: Was bleibt mir da noch für eine Wahl??
Ich denke, dass Du allerdings nicht von einem „ständigen Hin und Her“ sprechen kannst. Es lief alles normal: zuerst nur Gassi gehen, dann mal ein bzw. zwei Probewochenenden bei uns, und dann hätte es eigentlich weiter gehen können, oder?!
Über die Vorgeschichte des Hundes weiß ich, dass er es eigentlich nicht schlecht hatte. Er hatte (zusammen mit seinem Bruder) bei einem Paar mit Haus und Garten gelebt. Das Problem an den Vorbesitzern war, dass sie nicht mit den Hunden spazieren gegangen sind, sondern einfach nur das Gartentor aufgemacht und die Hunde laufen lassen haben. Aufgrund von (verständlichen) Beschwerden aus der Nachbarschaft hat dann das Ordnungsamt die Leute verwarnt, die die Hunde dann abgegeben haben.
So, das erst mal von mir!
Grüße vom
Sternchen
Hallo Tanja!
Hättest Du nicht in Deiner Entscheidung geschwankt, wenn Dein zukünftiger Hund nach Dir schnappt???
Wir haben uns im Vorfeld wirklich viele Gedanken gemacht, auch darüber, was es bedeutet, einen nicht ganz einfachen Hund bei sich aufzunehmen…
Ich denke, dass es hier auch um eine prinzipielle Entscheidung geht. Ein Hund, der mit anderen Hunden Probleme macht, ist in meinen Augen ein anderes Kaliber als ein Hund, der bei Menschen aggressiv reagiert. Das mit den Hunden war uns bekannt… und das hätten wir auch „auf uns genommen“.
Aber ich möchte keinen Hund, bei dem ich nicht sicher sein kann, dass er menschenfreundlich reagiert. Vielleicht war ich da in puncto Tierheimhund auch zu blauäugig - das mag sein…
Der Hund hat es sich insofern „selbst versaut“, als dass er einen Nachbarn aus unserem Mietshaus angegriffen hat. Auch wenn dieser Nachbar sehr verständnisvoll reagiert hat, unter diesem Umständen ist dieser Hund für ein Mietshaus ungeeignet. Nur das wusste keiner (auch nicht die Tierheimleute) im Voraus…
Jetzt sind wir schlauer - leider bedeutet das auch, dass dieser Hund erstmal im Tierheim bleiben muss.
Ganz verallgemeinert: In Köln sitzen fast ausschließlich SoKas (viele davon eher schwierige Fälle) im Tierheim oder steinalte Dackel… Ist ja nicht so, dass wir uns vorher nicht umgesehen hatten. Dieser Hund war der erste gewesen, bei dem wir (und die Tierheimleute) das Gefühl hatten: Das klappt!
Viele Grüße vom
Sternchen
Hallo, Seestern
Hallo Carina!
Ich habe mich vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt, als
ich geschrieben habe, dass es mit dem Tierheimhund erstmal
gelaufen ist. Damit meinte ich speziell diesen einen -
generell würde ich immer lieber einen Tierheimhund nehmen als
zum Züchter zu rennen.
Ach soo… *freu*
Sicherlich könnte man auch bei diesem Hund „mit reichlich
Zeitaufwand, Konsequenz, Liebe, Geduld und professioneller
Unterstützung“ einiges erreichen, aber ich frage mich, wieviel
ich meinen Mitmenschen zumuten soll und kann, wenn ich mit
solchen Reaktionen seitens des Hundes rechnen muss…?!?
Es wird der Augenblick kommen, da kannst Du die Reaktion „Deines“ Hundes zu 90% einschätzen und demzufolge reagieren (ich denke bei meiner immer das Schlechteste). So lange musst Du ihn unter strenger Kontrolle halten.
Ich glaube nicht, dass es Unsicherheit war, die ihn zu dieser
Aktion verleitet hat. Nach der unliebsamen Begegnung mit dem
Schäferhundrüden vorher war er irgendwie noch „aufgeladen“ -
dass sich das allerdings in einem Angriff auf einen Menschen
kanalisiert, finde ich bedenklich.
Da hast Du recht. Er stand wahrscheinlich total unter Strom. Was aber keine Entschuldigung für den Hund sein soll.
Leider wohnen wir nicht in einer Kleinstadt mit eigenem Haus
und Garten. Insofern: Was bleibt mir da noch für eine Wahl??
Ich denke, dass Du allerdings nicht von einem „ständigen Hin
und Her“ sprechen kannst. Es lief alles normal: zuerst nur
Gassi gehen, dann mal ein bzw. zwei Probewochenenden bei uns,
und dann hätte es eigentlich weiter gehen können, oder?!
Die Normalität war für Dich da. Der Hund hat noch lange kein Rudelzugehörigkeitsgefühl aufgebaut.
Für einen Hund bedeutet die „Rudelintegration“ ein Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt. In dem Fall, vermute ich, hieß das für den Hund:
Da ist jemand der mit mir sich beschäftigt - dann ist er wieder weg. Wenn der weg ist, sind andere wieder da.
Bitte nicht falsch verstehen. Er hat in dem Sinn wahrscheinlich noch keine „hundgerechte“ Bindung zu Euch aufgebaut und hat sich noch nicht integriert - trotz Deiner Bemühungen - die Zeit war ganz einfach zu kurz. Hast Du ihn denn unterworfen nach dem „Angriff“ auf Deinen Nachbarn?
Über die Vorgeschichte des Hundes weiß ich, dass er es
eigentlich nicht schlecht hatte. Er hatte (zusammen mit seinem
Bruder) bei einem Paar mit Haus und Garten gelebt. Das Problem
an den Vorbesitzern war, dass sie nicht mit den Hunden
spazieren gegangen sind, sondern einfach nur das Gartentor
aufgemacht und die Hunde laufen lassen haben. Aufgrund von
(verständlichen) Beschwerden aus der Nachbarschaft hat dann
das Ordnungsamt die Leute verwarnt, die die Hunde dann
abgegeben haben.
Der Hund hat anscheinend nie gelernt, sich dem Besitzer unterzuordnen. Er wurde vermutlich gleichgestellt betrachtet (verantwortungslos!!!)
Er hat gelernt, Streitigkeiten alleine auszumachen und wurde nie von einem Rudelführer angeführt. Das muss ihm beigebracht werden.
So, das erst mal von mir!
Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei Deiner nächsten Wahl.
Liebe Grüße
Carina
Grüße vom
Sternchen
Hallo Sternchen,
Hättest Du nicht in Deiner Entscheidung geschwankt, wenn Dein
zukünftiger Hund nach Dir schnappt???
Da fragst Du die falsche, ich arbeite mit solchen Hunden und zwei von den Kandidaten leben bei mir. 
Wir haben uns im Vorfeld wirklich viele Gedanken gemacht, auch
darüber, was es bedeutet, einen nicht ganz einfachen Hund bei
sich aufzunehmen…
Das glaube ich Dir ja und ich wollte Dir sicher keine Vorwürfe machen sondern sehe das ganz wertfrei.
Ich denke, dass es hier auch um eine prinzipielle Entscheidung
geht. Ein Hund, der mit anderen Hunden Probleme macht, ist in
meinen Augen ein anderes Kaliber als ein Hund, der bei
Menschen aggressiv reagiert. Das mit den Hunden war uns
Nun, wie gesagt, daran kann man arbeiten; aber ich möchte Dich nicht, wie andere hier, dazu überreden, das zu tun da ich aus der Praxis weiß, daß man solch einen Hund nicht aus einem eigenen schlechten gewissen, aus Schuldgefühlen heraus, aufnehmen sollte - und sowieso nur mit Hundeerfahrung und der nötigen Sichreheit im Umgang mit Hunden.
Aber ich möchte keinen Hund, bei dem ich nicht sicher sein
kann, dass er menschenfreundlich reagiert. Vielleicht war ich
da in puncto Tierheimhund auch zu blauäugig - das mag sein…#
Wie hier bereits mehrfach geschrieben wurde: Es gibt so viele Hunde in Tierheimen, die dieses Problem nicht haben - es hat absolut nichts damit zu tun, daß der Hund im Tierheim sitzt.
Ganz verallgemeinert: In Köln sitzen fast ausschließlich SoKas
(viele davon eher schwierige Fälle) im Tierheim oder steinalte
Dackel… Ist ja nicht so, dass wir uns vorher nicht umgesehen
hatten. Dieser Hund war der erste gewesen, bei dem wir (und
die Tierheimleute) das Gefühl hatten: Das klappt!
Und er war sicher nicht der letzte. Beschränkt Euch nicht nur auf ein Tierheim, geht auch in andere, fahrt ruhig ein bißchen, surft im Internet, telefoniert ein bißchen und Ihr werdet gar nicht mehr wissen, welchem Hund Ihr nun ein Zuhause geben sollt.
Auf http://tiere-suchen-ein-zuhause.de stellen viele Tierheime ihre Hunde vor.
Ich bin sicher, daß das noch klappt. 
Viele Grüße,
Tanja
Hi,
ich bin etwas verwundert, dass man nach so einem einzigen
Erlebnis alles andere bisher gewesene über den Haufen wirft
und sich ganz GEGEN diesen Hund entscheidet?! Allen anderen
positiven Entwicklungen zum Trotz?!
ihrem Posting nach zu urteilen, gab es mit diesem Hund wohl schon einige unschöne und unhaltbare Vorfälle!
Brichst du auch den Kontakt zu deinem Kind ab wenn es mal
straffällig geworden ist?
Was ist denn das für eine bescheuerte Frage?
Zwischen Mensch und Tier gibt es einen gewaltigen Unterschied!
Ist ein blöder Vergleich, aber ich denke doch, dass man mit
viel Liebe und Mühe auch diesem Hund dieses Verhalten
abgewöhnen kann.
Ja - schon klar.
Aber bedenke du doch, dass es auch Hunde gibt, denen man ein solches Verhalten nicht abgewöhnen kann.
Es gibt Hunde, die sind verdorben worden und da kannst du nichts machen.
Glaubst du nicht? Hier ein Beispiel aus dem Real Life:
Vor vielen Jahren kamen an die verschiedensten Tierheime in D eine Menge Hunde, die in der ehemaligen DDR als Grenzhunde eingesetzt waren.
Einem dieser Hunde, ein Schäferhund, wollte ein Kumpel ein neues Heim bieten.
Viele Wochen ging er täglich ins Tierheim, beschäftigte sich mit dem Hund, freundete sich an und ging mit ihm spazieren.
Auf diesen Spaziergängen kam es immer wieder zu Vorfällen (knurren und anbellen von Fußgängern, versuchtes Zwicken nach anderen Hunden, etc…), was im betreffenden Tierheim immer wieder als „Das kann man ihm alles noch abgewöhnen, er brauch nur eben mehr Zeit“ kommentierte.
Mein Kumpel gab nicht auf und beschäftige sich weiterhin Tag für Tag mit dem Hund. Das Verhalten des Hundes änderte sich nicht.
Sechs Monate später drehte der Hund grundlos durch!
Wie immer knurrte und bellte er Fußgänger an, versuchte hier und da zu zwicken. Mittem im Spaziergang (an der Leine), biss er meinen Kumpel in den Oberschenkel und in die Hand, riss sich los und tötete einen Golden Retriver. Der Hund war vollkommen durchgeknallt.
Ein Polizist (in der Nähe war ein Trainingsplatz für Polizeihunde) der in der Nähe war, versuchte den Hund zu beruhigen, was ihn aber noch mehr aufregte.
Erst als er sich auf Radfahrer stürzte, erschoss ihn der Polizist.
Was wäre denn gewesen, wenn es ein bereits gekaufter Hund
wäre, den man nicht so ‚einfach‘ wieder abgeben kann?
Blöde Aussage! Auch ein Hund aus dem Tierheim muss bezahlt werden! Und das nicht zu knapp.
Einfach abgeben! Gehörst du auch zu den Menschen, die es lieber sehen, dass ein „gefährlicher“ Hund hier und da mal ausflippt, als dass man eben die Konsequenzen zieht, ehe noch mehr und vielleicht etwas wirklich schlimmes geschieht?
Schade, dass du aufgibst.
Schade, dass du so eine Einstellung hast!
mG
nyke
hi
dass es einProblem mit unserem Wunschhund aus dem Tierheim
gab, als er in der Hundeschule nach mir geschnappt hat…
nunja es ist ein Tierheimhund mit unbekannter Vorgeschichte - auf sowas muss man dann einfach gefasst sein …
Der Traum ist jetzt wohl geplatzt!!! Ich bin ja so traurig und
enttäuscht…
das ist das eigentliche, was mit an deiner gesamten aussage wundert… dass du „enttäuscht“ bist … von wem ? von dem hund ? dass er deine treusorgende liebe (?) nicht mit Wohlverhalten belohnt ? weil er so undankbar ist und einfach deinen nachbarn anfällt ?
Bis er es sich heute morgen selber versaut hat!
hattest du ihm seine Rechte und Pflichten auch vorgelesen ? hatte er sie verstanden ?
hat er unterschrieben ?
… hallo ? es ist ein HUND
nette „Traumhund“?? Fällt meinen Nachbarn an - mit Knurren und
Gebell!!
wie gemein von ihm - wo er doch dein Traumhund ist war … eh… hallo ?? das ist ein Hund… ein Tier … ein Tierheimhund der bestimmt schon viel hat ertragen und erleben müssen … es dauert mitunter JAHRE bis sie wieder „normal“ sind wenn sie so richtig verdorben worden sind
wieso wirfst du dem HUND vor dass er sich jetzt so verhält ?
Tja, jedenfalls ist das Kapitel Tierheimhund vorerst
abgeschlossen.
*räusper* vielleicht solltest du das Kapitel „hund“ überhaupt abschliessen ?
wollen wir keinen Hund, der sich so aufführt.
Da kann man ja gar nicht abschätzen, was da noch
alles passieren kann!
das läuft unter „typische Tiergefahr“ …
-
kann man sich gegen finanzielle Schäden daraus versichern
-
zweitens kann man (wenn man kann) durch seine Erziehung darauf einfluss nehmen
allerdings solltest du dir darüber im klaren sein dass jeder Hund mal so reagieren kann
Es ist so dermaßen enttäuschend!
genau … der Hund hat dich menschlich enttäuscht … weil er sich nicht so verhalten hat wie es sich für einen traumhund gehört - das hätte er doch wissen müssen dass „man das nicht macht“ … *kopfschüttel*
Briefmarkensammeln ist auch ein sehr nettes Hobby - und für die nachbarn komplett ungefährlich und du wirst nur selten von ihnen enttäuscht weil sie doch ziemlich berechenbar sind
tut mir leid, aber da habe ich überhaupt garkein verständnis
genauso wenig wie du für den Hund hattest
Gruß Hexerl
eutschland.