Hallo Hamsterkenner,
wir haben 3 Djungarische Zwerghamster, mittlerweile 2,5 Jahre alt und alle drei sind Schwestern. Im Alter von 2 Jahren hat eine plötzlich von den anderen auf die Mütze gekriegt (war am Ohr und Schwanz angeknabbert worden, daß es etwas blutete), und weil dieser Hamster sowieso etwas schwächlicher wirkte als die anderen, haben wir ein Trenngitter (Fliegendraht) in den Käfig gebaut, so daß die gepeinigte Hamsterfrau nun alleine wohnt aber noch Blick- und Riech-Kontakt zu den anderen hat.
Leichtes Gerangel mit quieken und kurzem jagen kam sowieso ab und zu mal vor, aber sonst ohne Verletzungen. Und trotz mehrerer Schlafgelegenheiten im Käfig haben die drei es meistens bevorzugt, zusammen in einem Haus zu schlafen. Rückzugmöglichkeiten waren also vorhanden.
Nun denn, die Single-Frau hat sich erholt und sah auch bald viel besser aus als vorher: schöneres Fell, Gewicht zugelegt, normal aktiv, alles gut.
4 Monate nach der Trennung fing der Single-Hamster plötzlich an, leise vor sich hin zu… ja wie beschreibt man das… piepen. Klingt ungefähr so, als würde sie leise Selbstgespräche halten… *interpretier*, aber was ich besonders komisch finde: sie macht das besonders während sie schläft. Hab es aber auch schon beim Fressen gehört.
Was ist das?
Hat sie Atmungsprobleme?
Ist sie einsam? (Aber ich denke, das hätte sich schon früher geäußert)
Lockt sie Gleichgesinnte?
Hat sie Schmerzen? (Glaube ich aber nicht, weil sie sonst unverändert ist, gut frißt, sich bewegt, zutraulich ist… )
Hat sie Alpträume? (Paßt nicht dazu, daß es auch beim Fressen hörbar ist)
Ich hab ansonsten viel Erfahrung mit Nagern, aber dieses Gepiepe (nicht schrill sondern leise) ist mir noch nicht untergekommen.
Wer hat eine Idee?
Ich freue mich über Antworten,
liebe Grüße,
Birte
