Aus dem Nest gefallen

Hallo Experten,
ich habe im Wald einen jungen Vogel gefunden, der aus dem Nest gefallen ist.
Ich habe ihn mit zu mir nach hause genommen.
Leider kann ich nicht beurteilen, ob er eine Chance zum überleben hat.
Kann ich diesen Voge durchbringen ?
Er kann die Augen noch nicht öffnen.
Was kann man so einem Vögelchen zum essen geben? Mit Joghurt auf einem kleinen Stab habe ich es schon versucht, leider umsonst.
Gebt mir schnell einen Tip.
Gruß, Rainer

Hi Rainer

Was du füttern sollst, kann ich dir leider auch nicht sagen. Aber ruf doch einfach mal einen Tierarzt an. Der wird dir da vermutlich weiterhelfen können.

Gruß
Frank K.

Hallo Rainer,
ich habe schon öfter so ein Vogel gefunden und bisher ist mir nie gelungen die durchzubringen. ich will dich nicht entmutigen, aber wenn der noch nicht mal die Augen geöffnet hat…Vielleicht hast du mehr Glück als ich. Füttern kannst du den mit rohen Fleich (Hackfleich). Wasser musst du ihm auch geben, am besten mit ´ne Plastikspritze tröpchenweise. Milchprodukte mögen Vögel überhaupt nicht, dann lieber Würmer suchen :smile:
Viel Glück und Gruß,
Maja

Hallo,

warum nehmt ihr die Tiere aus dem Wald mit nach Hause? Im Wald, das ist der Rest Natur, den wir noch haben.
Erst gestern kam wieder eine Sendung im Fernsehen, wieviel Schaden durch so etwas angerichtet wird (insbesondere im Zusammenhang mit Rehkitzen). Auch wenn einem der Vogel leid tut, ihn mitzunehmen ist ein Eingriff in die Natur.
Was willst du denn erreichen? Entweder er stirbt dir unter deinen Fingern weg (was das wahrscheinlichste ist) oder du musst ihn sein Leben lang im Haus behalten.

Lasst doch der Natur ihren Lauf!!

Gruss, Niels

hallo!
man soll kleine vögel die aus dem nest fallen nicht mit bloßen händen anfassen! denn dann riechen sie nach mensch und die mutter nimmt sie nicht mehr an. du hättest ihn mit etwas neutralem wie einem blatt oder so anfassen sollen und ihn einfach wieder ins nest setzen.
aber selbst dann ist es nicht sicher, ob sich die vogel mutter die arbeit macht ihn zu pflegen. die sind da ziemlich brutal. es kann auch sein, daß die anderen ihn aus dem nest geschmissen haben, weil er krank ist.
aber wenn du ihn eh schon daheim hast, dann kannst du ihn sowieso nicht mehr zurück bringen. wenn du willst, daß er überlebt, dann geh zum tierarzt und frag den, was du mit dem kleinen anstellen sollst. und wenn du wiedermal einen findest, dann faß ihn auf keinen fall mit deinen händen an.
viel glück. mone

Hallo !

Meine Frau hat es mal geschafft eine kleine Meise aufzuziehen. Sie hatte damals eine spezielle Nahrung aus dem Zoogeschäft geholt und diese ich glaube alle 2 Stunden gegeben. Er lebt übrigens immer noch und kommt uns ab und zu im Garten besuchen und futtert am liebsten Pinienkerne die Sie sogar aus der Hand nimmt.

Gruß Thomas

Hi,

also grundsätzlich gibt es diesen Geruchssinn, wie ihn die Paarhufer haben nicht bei Vögeln…sie riechen nicht, wenn ein Mensch ein Junges berührt hat, deshalb sollte man, wenn man das Nest erreichen kann, das Junge da wieder hineinsetzen. Auch außerhalb des Nestes ist ein halbflügges Junges nicht verloren, die Eltern füttern weiter!!! Nur wenn man über Stunden hinweg kein Elterntier hat beobachten können, dann sollte man eingreifen. Als Nahrung haben die meisten Jungvögel Insekten oder maden auf dem Speisezettel…in allergrößter Not bis der nächste Angelladen aufmacht (Dort gibts richtig tolle Regenwürmer und Maden) tuts auch Rinderhack. Im Zoogeschäft gibts auch sog. Eifutter, oder auch richtiges Findlingsfutter, daß man den Piepmätzen geben kann und von Hand gefütterte Pieper brauchen auch zusätzlich Wasser, am besten mit einem kleinen Spritzchen verabreicht.
Allerdings spielt auch der Entwicklungsstand eines solchen Pieplings eine wichtige Rolle, denn ganz kleine Pieper, vor allem wenn sie alleine sind, können ihre Körpertemperatur nicht lange halten, brauchen also Wärme zugeführt.

Das Auswildern ist da wieder ein Thema für sich…das Alleine Futtersuchen will auch gelernt sein…darum sollte jeder, der einen Pieper findert erst in den Gelben Seiten nach einem Ornithologen erkundigen, der kann die Pieper auf jeden Fall fachkundig aufziehen und auswildern.

Gruß Maja