mein Onkel hat Hasen. Einer hält seinen Kopf ganz schräg und kippt hin und wieder mit dem ganzen Körper zur Seite weg. Was kann das sein? Er tut mir leid, immerhin weiß man ja nicht, ob er Schmerzen hat. Der Hase frißt zwar und macht eigentlich auch einen ganz munteren Eindruck. Vielleicht hat jemand schon Ähnliches erlebt?
Das kann vieles sein. Es kann auch ein eingeklemmter Nerv im Rüchen sein oder Lähme. Bewegt der Hase sich sonst noch gut? Muß er sauber gemacht werden hintenherum oder kann er das noch allein? Ich denke, da wirds höchste Zeit. Ein TA könnte schnell Hilfe bringen.
Gruß
Makea
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auf jeden Fall sofort zum TA! Es gibt bei Kaninchen einige Krankheiten mit den
Symptomen, die alle recht ernsthaft sind. Ich will dich nicht beunruhigen, aber
dein Onkel sollte sofort eine TA aufsuchen.
SCHNELLSTENS zum TA und lies mal unter http://www.kaninchentreff.de/ und dann ‚Forum‘ -> ‚Kaninchen - Krankheiten‘ die Artikel zum Thema „E.Cuniculi- („Schiefhals/ Head Tilt“) grassiert!!“ durch.
Falls es Enzephalitozoon cuniculi sein sollte, muss umgehend (von einem fähigen TA) mit der Behandlung begonnen werden - das wichtigste Medikament ist dann (auch vorsorglich) ein Anti-Wurm-Mittel wie z.B. Panacur.
im Sinne eines guten Verhältnisses zum Tierarzt würde ich das bleiben lassen. Meinst Du der weiß nicht, was er zu tun hat? Ich verstehe nie und nimmer, warum Laien der Ansicht sind, den Fachleuten den Job beibringen zu müssen.
im Sinne eines guten Verhältnisses zum Tierarzt würde ich das
bleiben lassen. Meinst Du der weiß nicht, was er zu tun hat?
Ich verstehe nie und nimmer, warum Laien der Ansicht sind, den
Fachleuten den Job beibringen zu müssen.
…vielleicht, weil es mehr Leute gibt, die sich für Fachleute halten, als dass sie es tatsächlich sind…?!
Mir sind schon die haaresträubendsten Dinge bei Ärzten und Tierärzten passiert. Deshalb kann ich das sehr gut nachvollziehen!
…vielleicht, weil es mehr Leute gibt, die sich für Fachleute
halten, als dass sie es tatsächlich sind…?!
Mir sind schon die haaresträubendsten Dinge bei Ärzten und
Tierärzten passiert. Deshalb kann ich das sehr gut
nachvollziehen!
klar, die Erfahrung hat jeder gemacht. Wie in jedem Beruf gibt es auch bei den TAs entsprechende Flaschen. Und wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, geht man ja auch nicht mehr hin, egal ob TA, Zahnarzt oder Kfz-Werkstatt.
Aber ist es zwischenmenschlich sinnvoll, dem TA von vorneherein Unvermögen zu unterstellen? Und das tut man, wenn man ihm mit einem Wisch unter der Nase rumfuchtelt, den er gefälligst mal lesen sollte.
also wenn der Fachmann so leicht aus der Ruhe zu bringen ist, dann mangelt’s ihm vielleicht an was anderem…?
Ich habe auch schon Ärzte und Tierärzte kennengelernt, die vollkommen normal und vernünftig auf sowas reagiert haben, ohne am Ego gekratzt zu sein… oder sich in ihrer Kompetenz gleich angegangen gefühlt zu haben… Nicht jeder kann und muss immer alles wissen.
Und schließlich sind die Leute mit so einem Ausdruck in der Hand und ihrem Tier unter’m Arm meist sehr besorgt und wollen für ihr Tier nur bestmögliche Hilfe. Da sollte man doch gerade als Fachmann den evtl. Übereifer kompetent abpuffern können.
Klar kommt es vor allem auch darauf an, wie man dem Tierarzt sowas vor die Nase hält…
das Leben meines Tieres wäre mir in diesem Fall sehr viel wichtiger als ob sich ein TA auf den Schlips getreten fühlt. Was nutzt mir ein gutes Verhältnis zum TA wenn mein Tier tot ist?
Leider kennen sich mit dieser besonderen Krankheit viel zu wenige Tierärzte aus, man muss schon ein Kaninchenspezialist sein - und das hat absolut nichts mit Besserwisserei von Laien zu tun.
Laut Postings in den diversen Kaninchenforen hat das Mitbringen dieses Textes schon so manches Kaninchenleben gerettet bzw. das Unwissen der Ärzte darüber zum Tod vieler Tiere geführt - denn bei dieser Krankheit kommt es auf jede Stunde der (richtigen!) Behandlung an damit das Tier überlebt.
Einpacken - herkommen!
…so der Originalkommentar „unseres“ Tierarztes (seitdem)
Unser 'Nickel hatte auch sowas und es war HOECHSTE ZEIT!
-> TA erklaerte mir, es ist ne Innen-/Mittel-/Dingsbumsohrentzuendung
-> die kann man mit Antibiotika behandeln
-> es EILT ABER, weil wenn die Erreger die sog. „Blut-Hirnschranke“ durchbrechen, dann war’s das: zappel zappel tot**…
Bei uns isses noch gut gegangen, der TA meinte aber es gehe da oft nur um Stunden, ob das Tier es noch packt oder nicht