moin…
ja, ich weiss…ich wollte dir ja auch nichts unterstellen…nur mal was anmerken…
übrigens saß ich heute nachmittag vor meiner haustür auf der treppe und habe mit der katze meiner nachbarn gespielt…als diese plötzlich wegrennt und kurz darauf mit einer maus im schnabel wiederkommt…
ich war zuerst natürlich auch traurig, dass die arme kleine maus, die sich nicht wehren kann nun dran glauben muss…
vor allem ist es ja auch nicht gerade nett, was katzen da so mit den opfern anstellen, bevor sie diese endgültig verschlingen…
(die katze ist eine halbwegs wilde katze, die nicht ins haus kommt und nur zu-gefüttert wird, sich aber ihren teil selbst erjagen muss)
doch ich musste natürlich auch sofort an diesen thread denken…und daran, dass der mensch halt auch zum leben tiere töten muss…(ich bin davon überzeugt, dass es ungesund ist keine tierischen produkte zu essen)
und nun hab ich mal so überlegt wie andere tiere ihre beutetiere erlegen und töten und habe das mit dem menschen zu jetztiger zeit und früher verglichen…
alles in allem, komme ich zu dem schluss, dass es vernünftig ist, tiere zum verspeisen zu züchten und diese nicht aus freier wildbahn zu nehmen…
andererseits ist es natürlich ungeheuerlich, wie der mensch dies gestaltet (mir fiel da so eine reportage ein, wie hähnchen produziert werden…der absolute horror (ich halte mir ein paar hühner, die kommen auch nach einem jahr in den pott, aber nicht so…)
nunja, dann habe ich überlegt wie man diese tiere aufziehen müsste und bin dabei an logishce grenzen gestossen, die es mich akzeptieren lassen, dass sich nicht jeder mensch bio- und freiland nahrungsmittel leisten kann (auf deutschland bezogen erstmal), denn wie sollte die sozialhilfe empfängerin ihrem kind im supermarkt erklären, warum es nur alle 2 wochen fleisch essen darf? etwa so:
„Wir können uns das fleisch nicht leisten, mein kind, weil die kühe von denen das fleisch stammt weitaus mehr raum zum grasen benötigen als dir und deinen geschwistern zum spielen zur verfügung steht…“
somit ist mir klar geworden, dass es ein reines luxus-problem ist, wenn man sich ernsthaft gedanken darüber macht, wie diese tiere bestmöglichst aufwachsen können, bis sie ihre bestimmung erreichen…
es ist natürlich ein gutes zeichen, dass es uns so gut geht, dass wir uns darüber sorgen machen können…
doch es wird höchstens der oberschicht in D und weltweit viel weniger leuten (prozentual) möglich sein, durch das kaufverhalten zu versuchen die aufzuchtsbedingungen zu verändern…
aber wenn weltweit eine gewisse grundversorgung mit nahrungsmitteln gewährleistet ist, dann spätestens ist es an der zeit für diese tiere in die bresche zu springen.
das ist jedenfalls meine meinung…
mfg
Jörn
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]