Hündin - 'Wasser im Bauch'

Hallo,

Whippet-Hündin, 8 Jahre,
plötzlich ! -> Wasser im Bauch, Ascites, Eiweiss-Mangel-Syndrom.
Untypischer Verlauf, untypische Symptomatik.
Ursache ungeklärt. Sonographie ergab keinen Befund.
2 erfahrene Tierärzte hier hatten so einen Fall noch nie.
Weiss jemand Rat ? Einen Tierarzt mit Erfahrung mit solchen
Fällen ? Für jeden Hinweis dankbar.

Nescio

ja gerne , aber dafür brauch ich aber mehr info als das steno was du da geschrieben hast.

  • vorbericht
  • blutwerte
  • verlauf
  • symptomatik
  • bauchpunktat
  • röntgenbild
    sind diese dinge vorhanden?
    wenn ja, dann bitte alles so genau wie möglich mailen!
    gruß
    dirk

Hallo,

Whippet-Hündin, 8 Jahre,
plötzlich ! -> Wasser im Bauch, Ascites,
Eiweiss-Mangel-Syndrom.
Untypischer Verlauf, untypische Symptomatik.
Ursache ungeklärt. Sonographie ergab keinen Befund.
2 erfahrene Tierärzte hier hatten so einen Fall noch nie.
Weiss jemand Rat ? Einen Tierarzt mit Erfahrung mit solchen
Fällen ? Für jeden Hinweis dankbar.

Nescio

Hallo!
Ich hatte einen ähnlichen Fall. Mein Hund, ein damals 5-Jähriger Jack-Russel-Terrier hatte im Januar 2003 urplötzlich Dauerdurchfall, war ungewöhnlich Ruhig, zeigte eine seltsame Körperhaltung. Ich sofort zum Tierarzt, der schickte mich wieder weg mit der Begründung „Da geht momentan was rum, das vergeht wieder…“. Drei Wochen später war der Zustand eher schlimmer geworden. Der TA behandelte nun auf Verdauungsprobleme, gab einige Spritzen, u.a. Antibiotica, untersuchte den Hund aber nicht weiter (Blut, Urin, Stuhl…). Zustand verschlechterte sich weiter.

Ich wechselte den TA, ging zu einer nahegelegenen Tierklinik. Dort herrschte beim Anblick blankes Entsetzen. Wasser im Bauch, Herzmuskelentzündung, Nierenprobleme, katastrophale Blutwerte, usw.
Sein Bäuchlein wurde zwecks Ultraschall-Untersuchung rasiert. Es folgte eine Odyssee über 9 Monate, wo ich in der Regel mindestens 2 mal die Woche in der Klinik war. Der Zustand des Hundes wechselte zwischen schlecht und sehr schlecht. Drei mal wurden wir schon darauf vorbereitet, das einschläfern wohl das beste sei. Mit Hilfe einer Menge Medikamente (ich weiß nicht mehr was alles, z.B. Herztabletten, Entwässerungstabletten, Cortison, uvm., außerdem spezialfutter, 3 Dosen am Tag das Stück für 3 €) stabilisierte sich zwar der Zustand des Hundes, das Cortison zeigte aber seine Nebenwirkungen. Er bestand nur noch aus HAut und Knochen, seine Haut war Dünn und empfindlich, sein Fell viel in Platten samt Haut ab, er hatte keine Lebensfreude mehr.

Man empfahl mir den Gang zu einem Heilpraktiker. Ich fand einen Tierarzt, der - wenn möglich - auf homöopathischer Basis behandelt. Das war vor genau einem Jahr. Er erkannte einen Defekt an der Bauchspeicheldrüse, gab ihm hierfür Enzyme, Entgiftete vor allem den Hund, setzte nach und nach die Medikamente ab. Nach zwei Wochen wuchs das Fell am Bäuchlein wieder nach (nach fast 9 Monaten!!), der Zustand wurde zusehends besser. Nach weiteren 3 Monaten war er so gut wie gesund. Heute benötigt er keine Medikamente mehr, hat sein altes Gewicht wieder, frißt wieder normal (allerdings kein Fertigfutter mehr!) und ist fast wieder der alte!

Ich bin sehr froh, jetzt einen TA zu haben, der sowohl die Schulmedizin als auch alternative Heilmethoden beherrscht! Gerne geb ich die die Adresse.
Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück und alles Gute!

Viele Grüße

Armin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

hatten vor kurzem auch eine kleine Odysee hinter uns. Unsere Jack-Russel Hündin begann zu zittern und wurde träge, fraß nicht mehr und war einfach nur schlapp. Nach mehreren Fehlversuchen bei Tierärzten (unsere Ärztin war im Urlaub) kamen wir endlich nach Frankfurt in die Klinik am Stadtwald. Hätte ich auch schon vorher dran denken können - da waren wir nämlich schon mal.Die Ärzte dort sind super und ohne sie hätte unsere Hündin nicht überlebt! 2x stand sie kurz vor dem einschläfern und heute geht es Ihr wieder richtig gut. Diagnose war letzt endlich übrigens Morbus-Addison. Eine Störung der Nebenniere, bei der sich der Hund selbst mit Kalium vergiftet. Mit Tabletten, die sie jeden Tag brav nimmt ist von der Krankheit nichts mehr zu spüren. Also wenn es nicht zu weit für dich ist - auf jeden Fall dort hin bzw. anrufen.
Tierklinik am Stadtwald
Frankfurt / Main
069/6680000

Grüße
Marcel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Zwischendank…
…an die bisherigen Antworter.
Im Moment haben 2 Tierärzte hier gemeint,
wegen drastisch verschlechterter „Nierenwerte“ innerhalb weniger
Tage müsse die Hündin SOFORT mehrere NaCl-Infusionen erhalten;
danach werde man evtl. die Ursache finden können.
Es bestehe sonst die Gefahr irreparabler Schädigungen.
Mir klang das glaubhaft.

Wie es weitergeht, ist also offen.
Deshalb bitte ich Armin vorsorglich um die Adresse seines TA.
Ich werde weiter berichten, auch die Werte, die cand.med.vet.
verständlicherweise braucht, um Stellung zu nehmen.

Gruss
Nescio

Hallo,

schau doch mal im Netz nach Seiten von Windhundzüchtern,-freunden und-verbänden.
Es gibt-meines Wissens nach-durchaus rassespezifische Krankheiten.
Abgesehen davon kennen die Leute dort auch TA,die sich gut mit Windhunden auskennen.
Alles Gute weiterhin
Andrea

Whippet-Hündin, 8 Jahre,
plötzlich ! -> Wasser im Bauch, Ascites,
Eiweiss-Mangel-Syndrom.
Untypischer Verlauf, untypische Symptomatik.
Ursache ungeklärt. Sonographie ergab keinen Befund.
2 erfahrene Tierärzte hier hatten so einen Fall noch nie.
Weiss jemand Rat ? Einen Tierarzt mit Erfahrung mit solchen
Fällen ? Für jeden Hinweis dankbar.

Nescio

Wie kann es denn dazu kommen, dass ein Hund Wasser im Bauch hat?

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen und hoffe, dass es schnell besser geht!!!

LG