Hallo!
Ich hatte einen ähnlichen Fall. Mein Hund, ein damals 5-Jähriger Jack-Russel-Terrier hatte im Januar 2003 urplötzlich Dauerdurchfall, war ungewöhnlich Ruhig, zeigte eine seltsame Körperhaltung. Ich sofort zum Tierarzt, der schickte mich wieder weg mit der Begründung „Da geht momentan was rum, das vergeht wieder…“. Drei Wochen später war der Zustand eher schlimmer geworden. Der TA behandelte nun auf Verdauungsprobleme, gab einige Spritzen, u.a. Antibiotica, untersuchte den Hund aber nicht weiter (Blut, Urin, Stuhl…). Zustand verschlechterte sich weiter.
Ich wechselte den TA, ging zu einer nahegelegenen Tierklinik. Dort herrschte beim Anblick blankes Entsetzen. Wasser im Bauch, Herzmuskelentzündung, Nierenprobleme, katastrophale Blutwerte, usw.
Sein Bäuchlein wurde zwecks Ultraschall-Untersuchung rasiert. Es folgte eine Odyssee über 9 Monate, wo ich in der Regel mindestens 2 mal die Woche in der Klinik war. Der Zustand des Hundes wechselte zwischen schlecht und sehr schlecht. Drei mal wurden wir schon darauf vorbereitet, das einschläfern wohl das beste sei. Mit Hilfe einer Menge Medikamente (ich weiß nicht mehr was alles, z.B. Herztabletten, Entwässerungstabletten, Cortison, uvm., außerdem spezialfutter, 3 Dosen am Tag das Stück für 3 €) stabilisierte sich zwar der Zustand des Hundes, das Cortison zeigte aber seine Nebenwirkungen. Er bestand nur noch aus HAut und Knochen, seine Haut war Dünn und empfindlich, sein Fell viel in Platten samt Haut ab, er hatte keine Lebensfreude mehr.
Man empfahl mir den Gang zu einem Heilpraktiker. Ich fand einen Tierarzt, der - wenn möglich - auf homöopathischer Basis behandelt. Das war vor genau einem Jahr. Er erkannte einen Defekt an der Bauchspeicheldrüse, gab ihm hierfür Enzyme, Entgiftete vor allem den Hund, setzte nach und nach die Medikamente ab. Nach zwei Wochen wuchs das Fell am Bäuchlein wieder nach (nach fast 9 Monaten!!), der Zustand wurde zusehends besser. Nach weiteren 3 Monaten war er so gut wie gesund. Heute benötigt er keine Medikamente mehr, hat sein altes Gewicht wieder, frißt wieder normal (allerdings kein Fertigfutter mehr!) und ist fast wieder der alte!
Ich bin sehr froh, jetzt einen TA zu haben, der sowohl die Schulmedizin als auch alternative Heilmethoden beherrscht! Gerne geb ich die die Adresse.
Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück und alles Gute!
Viele Grüße
Armin
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