Hallo Melanie,
ich kann zwar nichts zu dem eigentlichen Problem beitragen, was dein Kater hat, aber ich möchte dir sagen, dass es durchaus Tierärzte gibt, die nur aufs „Geld machen“ aus sind.
Als wir unsere Katzen bekommen haben war die Kleine krank. Das musste natürlich behandelt werden, ist ja klar. Allerdings haben wir damals dem TA viel zu sehr vertraut: Er hat uns ein Mal gesagt, was es ist und wie behandelt werden muss und hat uns dann alle zwei Tage mit zwei Katzen (obwohl nur eine krank war) antanzen lassen und hat jedes Mal schön fleißig kassiert (jedes Mal 20 € - nu für die Untersuchung also plus Medikamente).
Nach zwei Wochen (Besserung war bei der Katze übrigens nicht im Geringsten zu sehen) sind wir dann zu einem anderen Tierarzt gegangen und dieser hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, was wir der armen Katze alles eingeflößt haben (Tropfen, Cremes, irgendsoein Öl - immer schön rein in die Augen damit) und wo der andere Ta denn das Problem gehabt hätte, richtig zu helfen. Komischerweise hat der neue Ta uns eine Salbe verschrieben, nach einer Woche waren wir nochmal da und er sagte nur, wir sollten nochmal wiederkommen, wenns wieder schlimmer werde. Und man hat auch gesehen, dass es der Katze besser ging, es kam weniger Eiter aus den Augen etc.
Ja, nun ist unsere Katze (siehst sie in meiner Visitenkarte) schon lange wieder richtig gesund und munter - ich glaube wären wir bei dem anderen Ta geblieben wäre sie heute noch krank.
Der gleiche Ta bittet übrigens nach einer Kastration 3 Mal zur Nachuntersuchung - unser neuer Ta sagt „Wenn es Probleme gibt, es nicht richtig abheilt oder so kommen Sie nochmal, wenn alles gut verläuft brauchen Sie nicht nocheinmal kommen“.
Zu diesem Ta müssen wir zwar immer erst 15 km fahren (statt bei dem anderen 15 Min. Fußweg, den ich auch mal alleine gehen kann und nicht meinen Freund + Auto brauche), aber wenn ich meine Katzen dorthin bringe habe ich das Gefühl, dass ihnen geholfen wird, statt dass sie als Geldmaschinen missbraucht werden. Traurig aber wahr: Viele Tierbesitzer (ich schließe mich ein) würden fast jeden Preis zahlen damit es dem Tier gut geht und manche Tierärzte nutzen diese Naivität aus.
Kleiner Tipp zur Ta - Suche: Erkundige dich mal, bei welchem Ta das örtliche Tierheim ist. Das ist bei uns nämlich genau der Ta zu dem wir jetzt auch gehen. Die Tierheimmitarbeiter dürfen m. W. keinen Tierarzt direkt empfehlen, also hilft es zu sagen, dass man sich für ein Tier interessiert und dann mal in dem Impfpass des Tieres zu schauen, normalerweise ist da ja ein Stempel drin, welcher Ta geimpft hat. Das funktioniert natürlich nur bei Tieren, die während ihrer Tierheimzeit geimpft wurden 
Ich will deinem Ta nicht unterstellen, dass er nur Geld mit dem leid deiner Katze machen will - ich wollte nur auch mal sagen, dass es durchaus Tierärzte gibt, denen das Wohl des Tieres nicht so sehr am Herzen liegt wie der eigene Geldbeutel.
Liebe Grüße
Timi