Die Regenbogenbrücke
eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras, die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein besonderer Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein…
Du stehst an meinem Grab, doch weine nicht,
denn ich liege nicht hier und schlafe.
Ich bin der Wind, der dich umspielt,
der Regen über den Feldern,
ich bin die Schneeflocke in der Luft,
die Sonne über den Wäldern,
ich bin der Vogel, der singend ruft,
der Stern, der dich grüßt aus der Ferne,
ich bin bei dir, wenn die Sonne sinkt,
du weißt doch, ich sah es so gerne.
Ich bin bei dir, ob Nacht, ob Licht,
geh ruhig zum Grab, doch weine nicht,
denn ich liege nicht hier und schlafe…
mit dir
Weine nicht um mich, da ich hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere, wenn Du willst, aber nicht lang dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich habe jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht.
Im Gegenteil, denke an das Glück der Liebe, die uns verband.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.
Mach deinen Kopf für anderes frei. Ich lebe in deinem Herzen fort.
Vergiss meinen Lebenskampf. Vergiss unseren letzten Streit.
Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu Dich - ich habe gelebt - mit Dir
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht hier, ich schlafe nicht.
Ich bin die tausend Winde,
das Diamantglitzern auf dem Schnee,
ich bin der Sonnenschein auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn ihr aufwacht in der Morgenstille,
bin ich der schnelle Flügelschlag
stiller Vögel in kreisendem Flug.
Ich bin der Stern, sein mildes Licht in der Nacht.
Steht nicht an meinem Grab und weint,
ich bin nicht hier, ich bin nicht tot
Gruß Hexerl