Ich habe ein Problem. Mein Schäferhund-Rottweiler-Mischling ist dadurch, daß ich lange arbeiten muß, vier Tage in der Woche ca. 9 Stunden allein zu Hause. Am Wochenende habe ich sehr viel Zeit und dann ist eigentlich auch fast immer jemand hier, es ist nur die Woche die mir Sorgen bereitet. Kann ich ihm das zumuten, daß er solange allein ist? Wäre es ratsam sich einen zweiten Hund anzuschaffen, damit er nicht so allein ist?
könntest Du regelmäßig tagsüber 9 Stunden aushalten, ohne Dir in die Hose zu pinkeln? Es sei denn, man ließe Dich dursten. So oder so ist das eine elende und nicht verantwortbare Quälerei.
das mit dem Pinkeln ist nicht das Problem. Wenn er es wirklich
so nötig müsste, dann könnte er wenn ich wiederkomme in den Garten gehen. Das macht er aber nicht. Er wartet bis wir spazierengehen und noch nicht einmal dann macht er sofort. Daraus schließe ich, daß er nicht so nötig muß. Danke für Deine Antwort.
Sandra, es ist Quälerei, einen Hund so lange allein zu lassen, ohne daß er auch nur pinkeln könnte. Es mag Tage geben, da quält sich das Tier nicht, aber als Regelzustand ist das unter keinen Umständen verantwortbar.
Auch wenn es tausendfach ignoriert wird, ist es trotzdem unbestreitbar: In die Hände eines alleinstehenden, voll berufstätigen Menschen gehört kein Hund, wenn er tagsüber allein in der Wohnung eingeschlossen ist.
Uuups- 9 Stunden- so lange?
Ich glaube, das ist etwas arg lange.Wir lassen unseren Hund nicht länger als 5-6 Stunden alleine, und das ist schon recht lange. Auf der anderen Seite: ich hatte mal einen Hund, der schaffte locker 10 Stunden- was geht oder nicht, hängt wohl vom Hund ab. Ich glaube, wenn Du Dich mit Deinem Hund ausreichend beschäftigst und einen Ausgleich bietest zum Alleinesein, dürfte es kein Prob sein. Aber ich bin auch kein Experte, frage mal in einer Hundeschule nach. Die helfen gerne. Und einen zweiten Hund? Wenn Du es aushälst…
Gruß
Desaster
*dereinschlechtesgewissenhatwennseinhund5stundenaleineist*
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Wie schon einige Antworten sagten, das hängt ganz vom Hund ab.
Ist er gutartig und randaliert nicht in der Wohnung, warum nicht? Schön ist das natürlich nicht, aber, mir hat mal ein Fachmann gesagt, die Trennung morgens ist das Schlimme für den Hund.
Unsere Schäferhündin konnte gut 6 - 9 Stunden allein sein. Zwingerhunde sind viel länger allein. Und das mit dem Pinkeln scheint mir kein Problem. Wer geht denn regelmäßig morgens um 02.00 mit dem Hund raus. Wenn man abends um 22.00 ins Bett geht, morgens um 07.00 aufsteht, ist das für keinen Hund ein Problem.
Hast Du nicht ein Nachbarskind, welches wenigstens einmal mit dem Hund eine Runde läuft? Das haben wir jahrelang gemacht, wenn meine Frau mit dem Hund allein war.
Gruß Werner
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Siehst Du bei Euch nachts zwischen 02.00 und 04.00 viele Hundebesitzer mit ihren Lieblingen „Gassi gehen“ ???
Die Hunde gehen mit den Menschen zusammen ins Bett und stehen mit ihnen auf. Das können bis zu 10 Stunden sein und kein normaler Hund pinkelt in die Wohnung, weil er die Blase nicht mehr halten kann. (Es gibt Ausnahmen und Ausnahmetage).
Gruß Werner
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Ich habe nun die anderen Postings nicht gelesen, wollte Dir aber insofern einen Tip geben, dass Du Dich mal in Deiner Nähe nach einem sog. Hunde-Spazier-Dienst erkundigst, damit das arme Tier nicht 9 Std. nonstop allein zu Hause ist. Grundsätzlich finde ich persönlich es nicht so gut, wenn man einen grossen Hund wie Deinen so lange alleine lässt. Diese Hunde-Spazier-Dienste kosten sicher auch nicht alle Welt und Dir und Deinem Hund ist damit mehr als gedient.
Viel Glück und liebe Grüsse
Moni
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Ich denke, Du hast selbst noch nie einen Hund gehabt.
Ein Hund macht sich höchstens im Krankheitsfall bemerkbar, ansonsten hält jeder Hund durch.
Natürlich, wenn man jede Nacht Punkt 02.00 mit ihm raus geht, bleibt er dabei. Aber wer macht das schon.
Der normale Hund bleibt ruhig, solange sein Besitzer im Bett liegt. Sollte er am Wochenende unruhig werden, liegt es nicht daran, daß er pinkeln muß, sondern daran, daß er Kohldampf hat.
Wir haben in 20 Jahren drei Schäferhunde gehabt und keiner reagierte anders.
Gruß Werner
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Werner, darum geht es doch nicht. Nachts hält das Tier meistens still durch. Mag sein. Tagsüber hat er dann auch durchzuhalten. Obwohl man das Tier nicht dursten läßt, soll er dann sozusagen auf Kommando pinkeln, wenn Herrchen/Frauchen nach etlichen Stunden von der Arbeit kommt?
Leicht nachvollziehbar, daß man sich gegen die Erkenntnis der Quälerei sträubt, wenn vermeintliche Sachzwänge nun mal keine andere Lösung erlauben. Tatsächlich aber wird das Tier weder artgerecht (aber wo ist das schon der Fall) gehalten oder auch nur seinen elementarsten Bedürfnissen entsprochen. Deshalb bleibe ich dabei: Hundehaltung, Stadtwohnung und ganztägige Berufstätigkeit schließen sich gegenseitig aus.
Gruß
Wolfgang
17 Jahre lang Dackel-Herrchen und inzwischen wieder auf den Hund gekommen (Dalmatiner).
Hundehaltung, Stadtwohnung und ganztägige
Berufstätigkeit schließen sich gegenseitig aus.
Hallo, Wolfgang und die anderen,
Genau das ist der Grund, warum ich als absoluter Hundenarr keinen Hund halte - trotz großen Gartens, Einfamilienhaus und verfügbaren Familienmitgliedern, die Gassi gehen könnten - aber ich bin berufstätig und könnte mich dem Tier nie so widmen, wie es das nötig hätte.
Jetzt warte ich halt auf die Rente
Gruß Eckard.
also ich habe selber seit 16 jahren einen hund, der immer wieder mal damit leben mußte, daß ich 8 - 9 stunden außer haus bin je nach job. ich denke ein hund paßt sich vielem an. und bei vier tagen in der woche ist es vertretbar bei einem erwachsenen hund.schlimm finde ich es, wenn man sich unter diesen umständen einen welpen anschafft.
den gegnern dieser hundehaltung sei gesagt: 1. sind hunde im tierheim oft viel schlechter dran und jeder hund hat lieber ein eigenes zuhause 2. welcher hund hat schon ein ideales leben ? ich kenne viele leute, die den ganzen tag zuhause sind und sich einen dreck um ihren hund kümmern.
ich selber möchte in zukunft meinem jetzigen und späteren hund zuliebe auch lieber teilzeit arbeiten oder so wie bei meinem letzten job wo ich mittags eine stunde zuhause war. aber die realität zwingt einen oft zu anderem. wenn alle berufstätigen auf hunde verzichten würden, würden die ohnehin vollen tierheime noch mehr überquellen.
bedenklich finde ich allerdings eins, sandra, einem antwortposting von dir entnehme ich, daß du nicht sofort nach feierabend mit deinem hund losgehst. das finde ich nicht in ordnung, das ist einfach pflicht.
für einen hund, der nicht mit einem kumpel aufwächst, ist es im allgemeinen übrigens kein trost einen zweiten hund bei sich zu haben.
wilma
Ja, es wäre natürlich schön wenn man in Teilzeit arbeiten könnte,
aber wie Du schon sagtest ist das meistens nicht möglich.
Daß ich nicht sofort mit ihm losgehe wenn ich von der Arbeit wieder kommme, ist wohl nicht so schlimm, denn ich habe wenn ich da bin immer die Tür auf und er kann in den Garten. Es dauert vielleicht maximal eine Stunde bis wir losfahren oder gehen.
Ich könnte mir bei meinem Hund schon vorstellen, daß er sich über eine Freundin freuen würde, da er von den Hündinnen meiner Freundinnen nicht mehr zu trennen ist sobald sie zusammenkommen.
vielen Dank für den Tip mit dem Spazierdienst. Leider wohne ich auf dem Land und hier gibt es nicht viel mehr als Bauern. Aber ich werde mich mal erkundigen. Vielleicht kann ich ja auch per Kleinanzeiger eine vertrauenswürdige Person finden die mittags gerne mal mit meinen Hund spazierengehen möchte. Aber bei sowas kann man nicht vorsichtig genug sein und man muß erstmal jemanden finden bei dem man sich sicher ist, daß der- oder diejenige zuverlässigt ist und keine „Scheiße“ mit dem Hund baut.
Also, mein Hund macht eigentlich nichts unanständiges während ich weg bin. Er randaliert nicht und kaut auch keine Gegenstände an oder so.
Ein Nachbarskind das mit meinem Hund spazieren möchte, habe ich leider nicht, aber ich werde mich erkundigen und hoffentlich jemanden finden, der mir vertrauenswürdig erscheint.
ich finde auch, daß mein Hund besser in den Händen eines Menschen wären, der den ganzen oder wenigstens den halben Tag zu Hause ist. Aber als wir uns den Hund angeschafft haben, waren wir noch eine dreiköpfige Familie und der Hund war höchstens mal vier Stunden alleine am Tag. Mittlerweile bin nur noch ich von dieser Familie nu übrig gebliegen und was soll ich machen? Ihn wegzugeben ist auch keine Lösung, denn er hat schon oft das Herrchen bzw. Frauchen gewechselt. Naja, einige haben mir geraten mir jemanden zu suchen der während ich arbeite mit meinem Hund spazierengeht. Das werde ich wohl auch machen.
Edel, edel, lieber Eckard!
Nur - wenn alle so dächten, hätten nur noch Rentner Hunde.
Dann aber „Gute Nacht, ihr lieben Vierbeiner“. Wenn euer Herrchen dann mit seinen Zipperleins ins Krankenhaus muß, werdet ihr ins Heim/Asyl abgeschoben.
Und das genau ist der Grund, warum ich mir jetzt, nach drei Hunden keinen mehr anschaffe. Ich möchte diesem, der mich garantiert überlebt, nicht zumuten, ins Heim abgeschoben zu werden.
Gruß Werner, der vor 14 Tagen seinen letzten Hund verloren hat.
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Wenn euer
Herrchen dann mit seinen Zipperleins ins Krankenhaus muß,
werdet ihr ins Heim/Asyl abgeschoben.
Hallo Werner -
Das hatte ich tatsächlich nicht bedacht. Du hast natürlich recht.
Zum Glück zipperts bei mir noch nicht, aber ich werde das dann bedenken und mier einen ähnlich „alten Hund“ wie mich selbst aus dem Tierheim holen.
Grüß Dich,
Das mit Deinem Hund tut mir leid.
Eckard.