Hallo Fachleute,
meine knapp 3jährige Setter-Hündin hat seit Oktober letzten Jahres (epileptische) Anfälle. Die Anfälle dauern ca. 1 Minute, danach hechelt sie stark und ist etwa 20 Minuten verwirrt und sehr kontaktfreudig und anhänglich. Bislang hatte sie insgesamt 7 Anfälle (ich schreib das ganz genau auf), die letzte 3 leider am 30.12.04 innerhalb von 24 Stunden.
Zwei umfangreich Blutuntersuchungen haben (leider) keinen Befund ergeben, so daß es sich wohl um Epilepsie handelt. Meine Tierärztin versucht, sie mit einem homöopathischen Konstitutionsmittel zu behandeln – nach den drei Anfällen am 30.12.04 haben wir das Mittel gewechselt und seitdem ist erst mal Ruhe – aber wie lange?
Sollte auch dieses Mittel nicht helfen, rät sie mir, die Behandlung mit Phenobarbital zu beginnen.
Ich möchte meine Hündin nach Möglichkeit die Behandlung mit Phenobarbital ersparen und versuche, mit naturheilkundlicher Behandlung die Frequenzen der Anfälle zu strecken.
Ich habe mir bereits reichlich Informationen über Epilepsie bei Hunden aus dem Internet gesucht und kenne auch die Empfehlungen von Becvar. Das Thema Epilepsie ist mir aber zu gefährlich, um meine Hündin ohne fachlichen Rat zu behandeln. Ich überlege jetzt, ob ich noch versuche, einen Tierheilpraktiker zu befragen oder gleich auf Phenobarbital umsteige.
Wer hat Erfahrungen mit Phenobarbital und den Nebenwirkungen oder mit anderen naturheilkundlichen Auswegen.
Vielen Dank und Grüße
gordie