Ich habe eine Katze und einen Kater. Sie sind beide 1 1/2 Jahre alt und haben von klein auf an bei mir in der Wohnung gelebt. Nächsten Monat ziehe ich mit den Katzen zu meinem Freund. Er hat ein kleines Grundstück bzw. einen Hof. Auf dem Grundstück wohnt sein Opa und mein Freund hat für uns eine Scheune ausgebaut. Wo wir drin wohnen werden. Da meine Katzen meine Wohnung ziemlich doll beschädigt haben und ich damals wohl bei der Erziehung nicht so genau war, will mein Freund natürlich nicht, daß Sie in seiner Wohnung sind. Verstehen kann ich ihn schon irgendwie, denn Sie gehen an die Tapeten und beschädigen die Einrichtung. Wir wollen Sie erstmal auf den Boden von seinem Opa sperren, damit Sie sich an die neue Umgebung gewöhnen und dann irgendwann raus lassen. Mich mach das die ganze Zeit schon nervlich fertig, denn ich hatte meine Katzen immer um mich und wenn ich daran denke, daß Sie irgendwann draußen auf sich allein eingestellt sind, wo Ihnen soviel passieren kann und wir wohnen auch noch an einer Hauptstraße. Ich häng schon ziemlich doll an meine Katzen. Ist das normal? Und wie soll ich mich nun verhalten? Kann mir einer gute Ratschläge geben? Wie werden meine Katzen auf die Veränderungen reagieren und kommen Sie damit zurecht? Ich hoffe jemand kann mich da irgendwie beruhigen und mir die Angst nehmen. Und wenn die beiden genug Auslauf haben, werden Sie dann ruhiger und man kann Sie dann auch mal wieder in die Wohnung nehmen und Sie gehen dann nicht mehr an die Tapeten oder an die Möbel?
Bitte dringend um eure Hilfe und gute Ratschläge.
Bitte nicht machen…
…jedenfalls nicht so, wie Du es offenbar vorhast.
Hai, Stephie, (es mag vielen überflüssig erscheinen, aber eine Begrüßung am Anfang kommt einfach freundlicher rüber - nicht bös’ gemeint)
Punkt 1: ein Umzug in eine neue Wohnung ist eine relativ gute Gelegenheit, die Erziehung nachzuholen, die Du scheinbar vorher verpasst hast, was bei dem Alter noch nicht so problematisch ist - z.B. Kratzen ist nur am Kratzbaum erlaubt…
Punkt 2: Du willst die Tiere, die gewohnt sind, in Deiner Nähe zu sein, auf den Boden sperren, damit sie sich eingewöhnen können? Denk doch mal bitte in Ruhe darüber nach, ja? Stell Dir einfach vor, Du wärst eine der Miezekatzen und würdest „zur Eingewöhnung“ auf einen fremden Boden gesperrt - kein Frauchen, keine der gewohnten Möbel, kein gar nichts…
Punkt 3: Du willst Wohnungskatzen an einer Stelle zu Outdoor-Tigern machen, wo gleich eine Hauptverkehrsstrasse liegt…
Punkt 4: auch wenn sie Auslauf haben, wirst Du ihnen beibringen müssen, daß sie nicht die Tapete zerfleddern dürfen - in dem Punkt hast Du nichts dazugewonnen
Ich kann Dir also nicht die Angst nehmen - ganz im Gegenteil. Was Du da vorhast, ist ein Aussetzen auf Raten…
Das Dir der Frieden mit Deinem Freund wichtiger ist, als die Katzen, ist ja OK - aber, verdammt nochmal, dann steh gefälligst zu Deiner Entscheidung und handel konsequent zum Wohl aller Beteiligten, also auch der Katzen.
Such jemand, der die Katzen zu sich nimmt!!!
Gruß
Sibylle
PS: Dein „Plan“ macht mich ziemlich sauer…
Ich würde die Verbrecher zum angewöhnen schon mit in die neue Wohnung nehmen,egal was der Freund sagt
Gerade bei einem Umzug brauchen sie dich doch
Die 4 Wochen die das angewöhnen vielleicht dauern mag (keine Ahnung wie lange sowas dauert) sollten ein paar Kratzer an den Möbeln wert sein,vielleicht gibt es ja auch gar keine
Es gibt auch Kratzbretter,Kratzecken usw für Katzen,damit sie nicht an die Möbel gehen
Und erst dann wenn sie sich wieder wie Zuhause fühlen,würde ich sie rauslassen
Das angewöhnen an´s draussen sein soll sehr schnell gehen,habe ich mehrfach gelesen
Aber du solltest dann auch an den Tagen wo sie das erste mal raus dürfen,den ganzen Tag Zuhause sein
Damit du da bist,wenn etwas ist,und damit du selbst (ihre Mutter sozusagen) da bist,wenn sie zu ihrem immer noch neuen Zuhause zurück kommen
Hallo Stephie!
Ich habe eine Katze und einen Kater. Sie sind beide 1 1/2
Jahre alt und haben von klein auf an bei mir in der Wohnung
gelebt. Nächsten Monat ziehe ich mit den Katzen zu meinem
Freund. Er hat ein kleines Grundstück bzw. einen Hof. Auf dem
Grundstück wohnt sein Opa und mein Freund hat für uns eine
Scheune ausgebaut. Wo wir drin wohnen werden. Da meine Katzen
meine Wohnung ziemlich doll beschädigt haben und ich damals
wohl bei der Erziehung nicht so genau war, will mein Freund
natürlich nicht, daß Sie in seiner Wohnung sind.
Ähem … „seine“ Wohnung? Sollte das nicht „eure“ neue Wohnung werden?
Verstehen
kann ich ihn schon irgendwie, denn Sie gehen an die Tapeten
und beschädigen die Einrichtung.
Blöd gefragt: Wie katzengerecht ist denn deine momentane Wohnung? Gibt es genug Beschäftigungsmöglichkeiten für die Katzen oder benutzen sie die Menscheneinrichtung vielleicht auch deswegen, weil sie sonst keine Möglichkeiten haben?
Wir wollen Sie erstmal auf
den Boden von seinem Opa sperren, damit Sie sich an die neue
Umgebung gewöhnen und dann irgendwann raus lassen. Mich mach
das die ganze Zeit schon nervlich fertig, denn ich hatte meine
Katzen immer um mich und wenn ich daran denke, daß Sie
irgendwann draußen auf sich allein eingestellt sind, wo Ihnen
soviel passieren kann und wir wohnen auch noch an einer
Hauptstraße.
Verständnisfrage: Befindet sich die ausgebaute Scheune an einer Hauptstraße oder deine jetzige Wohnung?
Meine Erfahrung mit Katzen und Straßen: Wir hatten drei Freigänger und wohnten zwar auf einem Dorf, nur leider befand sich direkt vorm Haus die Verbindungsstrecke, über die Bewohner anderer Dörfer am schnellsten zu Autobahn gelangten. Während der Stoßzeiten wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Meilen (ca. 55 km/h) von irgendwelchen Idioten öfters überschritten. Einer unserer Katzen ist das zum Verhängnis geworden und sie wurde überfahren, die anderen beiden konnten anscheinend mit dem Verkehr umgehen.
Ich häng schon ziemlich doll an meine Katzen. Ist
das normal? Und wie soll ich mich nun verhalten? Kann mir
einer gute Ratschläge geben? Wie werden meine Katzen auf die
Veränderungen reagieren und kommen Sie damit zurecht?
Sie werden damit zurecht kommen, wenn du sie langsam daran gewöhnst und ihnen nicht alles nimmst, was ihnen wichtig ist.
Ich
hoffe jemand kann mich da irgendwie beruhigen und mir die
Angst nehmen. Und wenn die beiden genug Auslauf haben, werden
Sie dann ruhiger und man kann Sie dann auch mal wieder in die
Wohnung nehmen und Sie gehen dann nicht mehr an die Tapeten
oder an die Möbel?
Keiner unserer drei Freigänger hat sich großartig an Möbeln vergangen. Eine Sofaecke musste eine Weile als Kratzecke herhalten, bis wir auf die Idee kamen, genau dort den Kratzbaum hinzustellen. Damit war das Problem erledigt.
Die Katzen konnten durch eine Katzenklappe kommen und gehen, wann sie wollten. Ich vermute, dass sie auch deswegen das Haus eher zum Schlafen, Schmusen und Fressen benutzen. Austoben konnten sie sich ja genau dann, wenn ihnen auch danach zumute war, draußen. Und ich vermute außerdem, dass es für eine Katze, die die freie Wahl hat, draußen viiiieeeel spannender ist als in der Wohnung.
Bitte dringend um eure Hilfe und gute Ratschläge.
Unsere Katzen kamen aus dem TH und dort hatte man uns als Regel mitgegeben, sie drei Wochen lang nicht aus dem Haus zu lassen, damit sie lernen, wo ihr neues Zuhause ist.
Grüße,
Christiane
Hallo
ich find deine Idee nicht gut.
Erstens sind deine Katzen bei deinem Freund wohl nicht willkommen und das ist keine gute Voraussetzung.
Katzen kann man zwar etwas erziehen aber das Kratzen kann man ihnen wohl nie ganz abgewoehnen. Das ist nunmal Katzenart. Man kann versuchen es zu minimieren indem man z.b. einen Kratzbaum hinstellt oder andere Flaechen mit einem Duft benetzt den sie nicht attraktiv finden. Oder einfach die Einrichtung so waehlen dass man ueber eventuelle Kratzer oder Katzenkotze oder Pipi nicht allzu ungluecklich ist.
Zweitens finde ich es als Umgewoehnung etwas krass, die Katzen einfach mal wegzusperren, zu isolieren. Die Katzen muessen langsam die Moeglichkeit haben nach draussen zu gehen. Es gibt Katzen die wollen gar nicht oder sind aengstlich, verstecken oder verlaufen sich.
Und zu guter letzt ist die Hauptstrasse das groesste Gegenargument. Das ist ein Roulette Spiel.
Ich wuerde es unter den Voraussetzungen nicht machen sondern ein gutes neues und vor allem tierliebes und verstaendnisvolles Zuhause fuer die beiden suchen.
vg jima
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