Hund wurde mit Katzenfutter groß gezogen

Hallo,

ich habe seit einer woche eine kleine zwergpudel-papillon-mix-hündin von ca. 15monaten.
wie ich mittlerweile erfahren habe, wurde das hundchen wie eine katze gehalten und gefüttert.

das katzenfutter nun wirklich nix für hunde ist, ist mir völlig klar. leider frisst sie aber „noch“ kein hundefutter. ich habe nass- und trockenfutter von hoher qualität eingekauft,
und sie „hungern“ lassen sprich, sie bekommt nichts anderes und kann jederzeit ans fressen, aber sie verweigert das futter einfach. ich habe zwar viel erfahrung mit hunden, aber sowas ist mir noch nie unterkommen.

da luna aber nur haut und knochen ist, mache ich mir halt schon gedanken, wie lange ich das spiel durchhalten soll.

deshalb meine frage an euch, wie kann ich ihr das futter noch schmackhaft machen?
sollte ich erstmal für sie hunde gerecht kochen (darauf steht sie) ?
welche mangelerscheinungen könnte sie haben?

Danke für jede antwort

Seven

Hallo Seven,

Futterumstellungen gestalten sich bei Hund und Katz mitunter schwierig. Kenn es von meinen Tigern. Ein Tipp: geb dem Hund einfach wie bisher Katzenfutter, mische aber tagtäglich ( oder auch in grösseren Abständen) immer etwas mehr von dem Hundefutter unter, sodass sie der Fechsel des Futters schleichend vollzieht. Vielleicht würde sie es dann nochmal merken. Versuch es einfach mal. Kenne diese Anwendung von Katzen, da hat sie sich sehr bewährt.
Und Hundegerecht kochen ist bestimmt auch nicht das schlechteste… ich denke, dazu bekommst du bestimmt noch Tipps von den Hundeerfahrenen.

LG Manu

Hi, misch doch das Futter einfach erstmal, also Katzen- und Hundefutter. Gruß

Hallo,

mein Tip wäre auch, der Hündin nicht dauernd den Zugang zum Fressen zu ermöglichen. Stell ihr z.B. zweimal am Tag was hin, wenn sie frisst ok, wenn nicht, dann nimm ihr das Futter wieder weg. Ich denke mal, dass ihr Magen sich melden wird, und so schnell verhungert sie bestimmt nicht, wenn sie mal einige Mahlzeiten auslässt. Vor allem merkt sie dann, dass ihr nicht immer etwas zur Verfügung steht. Bisher ist sie ja damit bei dir durchgekommen, ihr Hundefutter zu verweigern…

Liebe Grüße und viel Erfolg,
Anna

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hallo!

was hältst du denn vom barfen? rohem fleisch und knochen können nur wenige hunde widerstehen.
und nebenbei ist auch noch die gesündeste fütterung, die es gibt.
für infos kannst du hier schauen:

http://www.gesundehunde.com
http://www.barfers.de
http://www.paradies-baustelle.de.vu meine hp ;o)

lieben gruß

anke

Hi Seven,

wie hier schon gesagt wurde: Mische was das Zeug hält. Katzenfutter ist in der Regel qualitativ besser, weil Katzen - sagt man - da feinere Geschmacksnerven beweisen. Jetzt will deine Hündin auf die Qualität natürlich nicht verzichten.
Zu kochen ist da sicher schon mal was, wenn du die Mühe auf dich nehmen willst.
Ich habe eine Zeit jeden Tag auch Gemüse kleingequirlt, bischen Brühe und Flocken etc. etc. alles fürs Hundi.
Je älter der Hund, desto mehr verlangt er auch mal Abwechslung.
Aber: Eine Mangelerscheinung dürfte deine Hündin eigentlich nicht haben, eher hat sie viel zu viel Eiweiß mit dem Katzenfutter aufgenommen.
Im Zweifelsfall bei einer Routineuntersuchung den TA fragen. Besser, als jetzt auf Teufel komm raus irgendwelche Zusatzstoffe in den Hund zu stopfen, die dann eher das Gegenteil bewirken (nicht dass du behauptet hättest du wärest dabei dies zu tun…!).
Bloß jetzt nicht Teufel mit Beelzebub austreiben und anfangen Tartar zu füttern :smile:)

Gruss
Nita