Muss mir mal Luft machen

Guten morgen,
also ich bin von Berufswegen mit Hunden zusammen, aber weiter unten am 1.3. wurde über den „Hundehasser“ geklagt.
Ich sags mal ehrlich: Ich würd ihm jede Stimme geben wenn er daraus HundeHALTERhasser machen würde!
Warum?
Wer zur Zeit durch die Felder läuft findet überall Hundekot. Klar ist das generell kein Prob für mich aber wenn ich es auf den einzigen gespurten Wegen am laufenden Band finde dann kotzt mich das schon an.
Ich wohne in eienm Gebiet wo am Tag ca. 30 Hunde laufen. Und welche Hunde kacken auf den weg? Die Pudel und Co.
Denn die armen Scheißer können ja nicht 20cm neben den Weg kacken da ja dort der Schnee zu hoch ist! Blödsinn, meine JackyHündinn ist auch kaum höher und Sche… neben den Weg in oh Gott wie schlimm 20cm hohen lockeren Schnee.
Und wenn die Arme töle es nicht packt dann gibts nen Ast zum an die Seite schaufeln!
Wir brauchen uns nicht wundern daß es Seiten gibt wie die hier im Board genannte, solange sowas üblich ist.
Nur können die Hunde nix dafür sondern die Halter.
Wann kommt endlich der Hundeführerschein für alle Rassen und Halter? Dann wäre manches besser.
So jetzt greift mich an. Ich steh zu dem was mich aufregt.

Gruß Steffen

Hallo,
warum sollte man dich hier angreifen.
Du hast doch recht.

EIn Hundeführerschein sollte schon her. Wäre vernünftig.
Der darf halt nur nicht viel kosten.
Denn dann ist es eh wieder nur Abzocke.

mfg

Bert

Theorie und Praxis
Hallo Steffen,

über das Verhalten mancher Hundehalter brauchen wir nicht zu diskutieren, der Tennisball meines Borders landete letztens mitten in Sch…, da wr dann Schluß mit Spielen. Ich sehe nur folgende Probleme:

  1. Wenn es um die artgerechte Haltung geht, müßte man spezielle Scheine für jede Rasse anbieten, was vom Aufwand her nicht durchführbar ist.

  2. Wenn es nur um das vernünftige Verhalten und die Verantwortung eines Halters geht, was nützt da so ein Schein? Glaubst Du die Menschen, die Ihre Hunde heute auf den Gehweg kacken lassen und es nicht beseitigen, würden sich nach bestandener Prüfung anders verhalten? Ich nicht!

Es bleibt uns wohl nur, solche Menschen immer wieder anzusprechen und zu hoffen, daß es irgendwann fruchtet, obwohl ich dieses Hoffnung auch fast schon verloren habe.

Viele Grüße
Tom

Hallo!
Ich kann nur sagen: 100% Zustimmung!
Das könnte glatt ich gewesen sein, der das geschrieben hat. Ich bin ganz Deiner Meinung und habe deshalb auch glatt 1 Stern vergeben…
Gruß
Florian

Hi Tom,
ich biete gerade den HF bei mir an.
Inhalt:
Grundgehorsam für den Hund allein und in der Gruppe
Nicht vom Boden Fressen,
Stadttraining mit ÖPNV
Gaststättentraining
Anti Jogger, Fahrradfahrer etc.

ABER!!!
Für den Halter:
Ein 4 Stündiges Theorieseminar! plus 4 Stunden Erste Hilfe.
Dazu, jede Woche 12-15 Fragen zu beantworten die sich aus Jägerprüfung, Wesenstest NRW und anderen Tests zusammensetzen. Dazu bei Fehlern die Erklärung per Email warum etwas falsch war.

UnterrichtsCD mit Allen!!! Gesetzen die Hundehalter betreffen und Grundlagen über Verhalten, Rassen, Lehrmethoden usw.

  1. Hilfe-CD erarbeitet mit TA.
    Futterkunde(Wie richtig füttern= kein TroFu)
    Waldkunde. Warumn wieso nicht im Wald und Feld freilaufen lassen.
    uvm.
    Am Ende eine Prüfung in drei Teilen. Teil 1: Theorie,
    Teil 2: Grundgehorsam allein, Teil 3: Gehorsam mit anderen Hunden in der Stadt.
    Praxis ist 12 Stunden lang
    Viel Aufwand bei normalen Kosten. Derzeit verlange ich rund 100€ ohne CD
    Wenn das zuviel sein soll dann weis ich auch nicht, aber!!! Ich steh zu den Hunden hinterher wenn etwas passieren sollte und sie mit dem Gesetz ärger bekommen. Und die Halter gehen mit offenen Augen durch die Umwelt und passen wenigstens auf!

Zu deiner Aussage bez. Rassen: Na und dann macht man in einem Tag spez. Fragen zu jeder Rassengruppe. Also wie die FCI sie in Großgruppen einteilt. Wenn du Fachmann bist geht das spielend in einem Tag!
Nur solange der VDH es nicht mitmacht geht gar nix!
Gruß Steffen

1 „Gefällt mir“

Hallo Steffen,

also ich geb dir völlig recht. Es sind die Halter die Ihre Hunde nicht im Gríff haben. Bei uns muss ich schon Spiessrutenlaufen wenn ich zum Bäcker will. Die Gehwege sind hier sogar verschissen. Ich ahne welcher Hundebesitzer das ist, aber man erwischt sie ja nicht.
Das ist schon eine Sauerei. Denen gehört mal die Nase reingetunkt.
Bei mir laufen jeden Morgen ca. 20 Leute vorbei ins Ackerfeld.
Da ist auch der ganze Weg verschissen. Noch schlimmer sind die, die ihre Hunde in die Spargeläcker lassen. Manche Spargelbauern mussten schon ihre Äcker einzäunen weil einem sonst der Appetit auf Spargel vergehen kann.Einen habe ich gesehen, der hat mit einer Schaufen die Scheisse in den Baggersee geworfen.
Da ist keiner von den „hilfreichen“ Polizisten mal da und verteilt ordentliche Strafzettel.
Jeder soll seinen Hund haben, aber die Scheisse soll er gefälligst nicht den Mitmenschen zumuten.

Hallo Steffen!

Du hast ja so recht! Und dann kläffen diese Pudel die „bösen großen
Hunde“ auch noch ständig an und die dürfen sich nicht wehren …
Ich hab sogar mal von einer Pudel-Besitzerin eins mit der Handtasche
drüber gekriegt … Man darf das natürlich nicht verallgemeinern,
aber das passt wieder zur Sch… auf den Gehwegen …
Dabei habe ich nix gegen Pudel oder sonstige kleine Hunde, nur etwas
gegen deren falsche Erziehung …

Lieber Gruß, Cathi

Hi Steffen,

ich stimme dir im Großen und Ganzen zu, aber die Halter, die bei Dir den HF machen, tun dies aus Interesse an Hunden und nicht gezwungener Maßen. Deine Lehrgangsteilnehmer zeigen allein durch Ihre freiwillige Teilnahme an dem Kurs Verantwortungsbewußtsein und hätten die Hinterlassenschaften ihrer Tiere bestimmt auch ohne HF nicht liegen lassen. Ich bezweifle aber weiterhin, daß man die uneinsichtigen ignoranten Hundehalter, von denen wir eigentlich sprechen, durch einen HF ändert, vergleichbar mit Verkehrsrowdies, die trotz Führerschein alle Regeln brechen.
Wie siehst Du das?

Viele Grüße
Tom

Hallo Steffen,

ich stimme Dir zu - Hunde gehören vernünftig erzogen und die Sch… von den Gehwegen geräumt (auf den Feldern stört es Dich auch?).

Ein verpflichtender HF wäre wirklich erstrebenswert - aber ist wohl kaum realistisch. Die Leute, die bei Dir freiwillig einen HF machen, gehören ganz sicher nicht zu denen, die ihn nötig haben.

Das sind die anderen, die keine Ahnung von Hundehaltung haben, überall die Tretminen hinterlassen, ihre schlecht sozialisierten Hunde in keiner Weise kontrollieren können und dadurch dafür sorgen, daß solche Hunde(halter)hasser wieder genug Munition für ihre Agressionen bekommen.

Aber genauso, wie ein Führerschein nicht dafür sorgt, daß die Rüpelraser sich ordentlich benehmen, wird auch ein HF dieses Ziel bei den Hundehaltern nicht erreichen können. Aber er könnte doch einiges verbessern.

grüße
Gordie

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo allesamt,

habe auch nen kleinen Hund, lasse ihn weder auf Gehwege noch in irgendwelche Äcker scheißen, und obwohl nur ca. 30 cm hoch schafft ers auch in den tiefsten Schnee zum scheißen, was er auch tut.
Bei meinem großen ist da eher das Problem, denn muss man fast zwingen in den hohen Schnee zu gehen, da könnt man sich ja was abfrieren.
Das Problem mit der Unerzogenheit kleiner Hunde ist im allgemeinen bekannt, die Leute denken halt dass man so nen kleinen nicht zu erziehen braucht.
Ich denke da anders, bin mit unserer Kleinen auf dem Hundeplatz wo sich außer ihr leider nur große Hunde tummeln.
Mir ist das egal, ich finde auch das jeder Hund erzogen gehört, sowie auch der jeweilige Halter.
Mein Großer wurde auch desöfteren angegriffen von nem kleineren Hund, aber meiner Freundin ist es jetzt schon zu 2. Mal passiert das sich ein Schäferhund ihren Jack Russel Rüden geschnappt hat.
Kommt also auch vor.

Naja, gebe also Steffen vollkommen recht.
Grüßle übrigens.
Tschü Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das Problem ist zu 99% am anderen Ende der Leine
Hallo,

ich stimme Dir zu und bin auch 100% für einen Hundeführerschein. Auch bei uns sind viele Hunde unterwegs und Kot auf dem Weg oder direkt am Weg ist zum Großteil als Kleinhundekot erkennbar. Allerdings gibt es auch ein paar größere Hunde, die bevorzugt mitten auf den Weg machen.

Ich unterhalte mich mit den meisten Hundehaltern die ich so unterwegs treffe, da meine Hündin recht zickig ist und ich daher verstärkt den Kontakt zu anderen Hunden fördere, da dies bei ihr einen positiven Effekt hat. Dabei fallen mir die folgenden Probleme auf:

  • Besitzer kleiner Hunde halten Erziehung für überflüssig
  • „Hundeschule ist ja nur was für Hunde mit Problemem“
  • falsche Wahl der Hunderasse/des Hundetyps, z.B. ein junger Jack Russel für ältere Leute, der mit 3 x 15 Minuten Gassi am Tag natürlich total unterfordert ist
  • jeder Idiot ohne Vorkenntnisse kann einen Hund haben
  • Hundeanfänger bevorzugen Welpen, anstatt mal mit einem älteren Hund anzufangen, der schon Grundgehorsam hat und nicht mehr ganz so anspruchsvoll ist
  • Hund wird allgemein nur nach dem äußeren ausgesucht, Hovawarts und Huskies sind ja so attraktiv *augenroll*

Kleine Anekdote von gestern: ich begegne einer Dame mit einem Beaglewelpen. Ich begrüße die Dame und den Hund, der Hund springt an mir hoch. Ich wende mich vom Hund ab und ignoriere ihn. Die Dame nimmt den Hund weg und sagt „lass dass mein Schatz, die Frau will das nicht“. Ich erkläre, dass mir das Anspringen nichts ausmacht, dass man ihn aber nicht darin bestärken soll. Die Dame „ja, wenn sie sich runterbeugen wird ihr Hund bestimmt eifersüchtig“. Ich erkläre, dass das nicht das Problem ist, sondern dass der Hund durch meine Aufmerksamkeit in seiner Handlung bestärkt wird, so dass er sich das Anspringen noch mehr angewöhnt. Ihre Antwort war ein verwirrtes „Ja, da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht“. Aua …

Auch sehr schön: Zitat der Besitzerin eines ca. 7 Monate alten Hovawarts auf meine interessierte Frage, welche Hundeschule in unserer Gegend sie denn besucht: „Ich gehe nicht mit ihm in die Hundeschule, wenn er mal groß ist, kann ich ihn ja sowieso nicht halten“ Argh …

Und dann sehe ich die andere Seite, denn ich helfe ein wenig im Tierschutz mit. Plötzliche „Allergien“, Hund angeschafft ohne den Vermieter zu fragen, nach 6 Jahren plötzlich Zeitmangel, Hund als Welpe bekommen und jetzt ist er ein unerzogenes Monster und und und.

Gruß,

Myriam

Hallo Tom,

du schreibst, dass es um artgerechte Haltung und dabei jeweils um die Rasse geht.

Ich glaube dagegen, dass das Problem ganz woanders zu finden ist. Nämlich dass die meisten Menschen sich keine Gedanken darüber machen, dass sie ein TIER halten. Sie vermenscheln den Vierbeiner und verkennen, dass dieser ganz andere Bedürfnisse hat, Aktion und Reaktion auf Basis ganz anderer Verhaltensregeln basieren.

Sobald man nämlich Menschen, die auch wirklich zuhören und es lernen wollen, erklärt aufgrund welcher naturbedingten tierischen Instinkte bestimmte Aktionen und Reaktionen erfolgen sind sie meist sehr erstaunt.

Wenn also vor allem diese Erkenntnis erfolgt und umgesetzt wird, ist JEDER Hund schon einmal viel besser zu handhaben. Das es darüber hinaus noch rassebedingte Eigenheiten gibt, ist dann der nächste Schritt, den der interessierte Besitzer gehen sollte.

Gruss
Nita

Hallo Steffen,

was hat denn der Hundeführerschein mit dem überall hin kacken von Hunden zu tun?

Soll mit dem HF nicht hauptsächlich gewährleistet werden, dass Hunde nicht aggressiv reagieren?

Sicher gehört aber zu verantwortungsbewusstem Halten von Hunden auch die von dir angesprochen Sache hinzu. M.E. ist das aber eher auf a) ein verpimpeln (verhätscheln) des Hundes und b) die Bequemlichkeit des Halters zurückzuführen. Wenn so ein Pudel allgemein nur auf der heissen Ofenbank liegt, hat der natürlich keine Lust beim Spaziergang „untenrum“ kalt und nass zu werden.
Und Herrchen oder Frauchen, die den Hund natürlich nicht von der Leine abmachen können, weil er sonst weg ist, wollen die Schühchen auch nicht bekleckern und mitten durch den Wald stampfen.

Nun noch eine etwas provokante Äusserung, die ich mal von einer Hundehalterin gehört habe: „Ich soll immer mehr Geld dafür bezahlen, da Hunde ja soviel Dreck machen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Kot der Hunde nach einiger Zeit verrottet. Die danebenliegenden Plastiktüten, Zigarettenkippen, Kaugummis, Einwegspritzen und Cola-Dosen tun dass aber nicht! Anscheinend beeinträchtigen diese Gegenstände jedoch die Sicherheit eines Weges, Bürgersteiges oder Kinderspielplatzes keineswegs!“

Und dann noch die Tatsache, dass in kaum einer Kommune oder Stadt die Hundesteuer tatsächlich zur Beseitigung von Hundekot genutzt wird, sondern für andere Dinge.

Zu guter letzt noch die Bemerkung, dass die zunehmende Katzenpopulation auch einiges zur Verschönerung von Vorgärten, Gärten und Kellertreppen tut, ohne dass sie dafür besteuert werden.

Es scheint also dringend notwendig, dass wir unser allgemeines Miteinander mal wieder etwas straffen und uns den guten alten Spruch überlegen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu!“

Gruss
Nita

Hallo,

ich stimme Dir zu und bin auch 100% für einen
Hundeführerschein.

Ok, da kann man eigentlich nur zustimmen.

Aber du kommst ja genau wie ich aus NRW. Dort ist ja seit einigen Jahren der Hundefuehrerschein Pflicht, auf jeden Fall fuer „Kampfhunde“ (in NRW bedeutet das: alles groesser als 40! cm oder schwerer als 20 kg).

Bringen tut es aber anscheinend nichts, oder? Sonst waeren die von dir beschriebenen Situationen doch gar nicht entstanden.

Der Hundefuehrerschein ist schoen und gut, aber was bringt es, wenn er nicht konequent beachtet wird? Dieser Test ist eh sowas von einfach aufgebaut. Die Fragen sind auf der einen Seite sowas von offensichtlich ("Ihr hund wedelt mit dem Schwanz. Ist er a) aggressiv oder b) froehlich?) andererseits aber auch ziemlich hirnrissig (Ihre Hunedin ist heiss, worauf muessen sie achten? - Darauf, dass ich den Typen erwische der meinen Rueden einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat!) und ausserdem kan man sich eine Liste der Fragen mit den erwuenschten Antworten im Internet herunterladen.

Es sollte einfach mehr aufgeklaert werden. Es muessen viel mehr Informationstellen her die Auskunft darueber geben, was man wissen muss _bevor_ man sich ein Haustier anschafft. Wir (insbesondere meine Freundin) haben uns schon ueber ein Jahr vorher Gedanken gemacht, welcher Hund zu uns passt, was auf uns zukommt, was passiert wenn ein Notfall eintritt, etc… Dafuer mussten wir aber jede Menge Buecher waelzen, uns durchs Internet wuehlen und zu mehreren Hundebesitzern und -zuechtern hinfahren! In den Tierheimen gab es nur wenig oder falsche Auskunft. Meist wird dort sogar nur unzulaenglich geprueft wer sich das Tier eigentlich holt. Wir haben drei Katzen aus drei Tierheimen und nur bei einer wollte man einen Schutzvertrag machen! Ein TH wollte noch nicht einmal unsere Adresse haben.

Da fuer jeden Hund Steuern bezahlt werden muessen, waer es doch nur schoen, wenn man diesen Vorgang _vor_ den Hundekauf setzt, oder? Dann koennte jeder Hundebesitzer ueber Risiken und/oder Auflagen aufgeklaert werden, _bevor_ das Tier sich schon ein halbes Jahr in seinem Besitz befindet (solange darf man naemlich mit der Anmeldung watren bei uns!) Wenn dann noch ein wenig Tierbewusste MitarbeiterInnen im Amt sitzen, dann kann man auch schon mal beeinflussen, wenn sich der 99jaehrige Bettlaegrige einen Windhunwelpen holen moechte!

Nur mein Senf!

Ciao! Bjoern

Aber du kommst ja genau wie ich aus NRW. Dort ist ja seit
einigen Jahren der Hundefuehrerschein Pflicht, auf jeden Fall
fuer „Kampfhunde“ (in NRW bedeutet das: alles groesser als 40!
cm oder schwerer als 20 kg).

Das ist kein Hundeführerschein sondern ein Sachkundenachweis. Es erfüllt nicht die Kriterien, die ich von einem Hundeführerschein erwarte.

Es sollte einfach mehr aufgeklaert werden. Es muessen viel
mehr Informationstellen her die Auskunft darueber geben, was
man wissen muss _bevor_ man sich ein Haustier anschafft.

Es gibt tausende von Informationsquellen, aber diese Hirnis sind zu faul, zu dumm, zu bequem oder zu naiv sie zu nutzen.

Es dürfte gar keiner einen Hund oder eine Katze bekommen, der nicht nachweisen kann, sich vorher informiert zu haben. Der Sachkundenachweis ist ein erster Schritt, denn auch wenn es die Antworten im Internet gibt, bleibt ja vielleicht beim Durchlesen zumindest etwas hängen und es werden diejenigen abgeschreckt, die den Aufwand des Nachweises scheuen.

Dass in Tierheime nicht nur sachkundige Fachkräfte vermitteln ist schade, aber leider nicht zu verhindern. Die Mehrzahl der unerzogenen Saftratten hier in der Gegend kommt allerdings vom Züchter bzw. vom Vermehrer, das regt mich viel mehr auf. Ich habe überhaupt nichts gegen verantwortungsvolle Züchter, aber es wird scheinbar mehr darauf geachtet, ob der zukünftige Besitzer des Welpen „Hasso vom heiligen St. Stammbaum“ ein Haus mit Garten, 1.5 Kinder und genug Kohle hat, anstatt an Leute mit Hundeverstand oder mit Interesse sich Hundeverstand zu erwerben, zu vermitteln.

Gruß,

Myriam

Hallo Steffen,

was hat denn der Hundeführerschein mit dem überall hin kacken
von Hunden zu tun?

Soll mit dem HF nicht hauptsächlich gewährleistet werden, dass
Hunde nicht aggressiv reagieren?

Falsch! der HF soll dazu dienen den HH auf die Gesetze und den Umgang mit dem Hund zu schulen. Daß dabei die Aggression ein Themenbereich ist streit ich nicht ab. Siehe hierzu meinen beitrag weiter unten.

Und dann noch die Tatsache, dass in kaum einer Kommune oder
Stadt die Hundesteuer tatsächlich zur Beseitigung von Hundekot
genutzt wird, sondern für andere Dinge.

Diese Aussage ist weder falsch noch irgendwie von der Hand zu weisen. Unsere Steuern gehen aber selten dahin wo sie für gezahlt werden. Das ist Alltag.
Und daß Hundekot verrottet streit ich nicht ab. Mir ging es darum daß auf den Weg gekackt wird und nicht 20cm daneben. Ich sammel im Wald auch keine Sch… auf. Warum auch? Es schadet im Busch liegend niemand.
Auf Nutzfelder sollte er nicht gerade auf den Blumenkohl landen aber laut VDH und anderen ist auhc der Rinderabbort durch Hundekot bullshit, siehe Netsite vom VDH.
Es geht nur darum daß auf Wegen und Spielplätzen der Sch… nix verloren hat.
Das regte mich auf. Und das regt die Nichthundehalter-Bevölkerung auf! Und das ist die Mehrheit.
Und Katzen und Vorgärten… na ich mag keine Katzen. Also sag ich lieber nix :smile:))))
Hatte mir hier mal das Maul verbrannt.
Gruß Steffen

Hi Steffen

genau das ging mir heute morgen durch den Kopf, als ich auf dem Weg zur UBahn Zick-zack auf dem Bürgersteig gelaufen bin, weil alle 20 cm Hundehäufchen den Weg ziehrten.
Ich habe auch einen Hund, und dessen Hinterlassenschaften räume ich weg, aber das hat mich wirklich geärgert, das es ja wirklich nicht sein kann, das die Halter ihre Hunde den ganzen Bürgersteig zusche… lassen.

Liebe Grüße

Julia

Noch als Ergänzung

Aber du kommst ja genau wie ich aus NRW. Dort ist ja seit
einigen Jahren der Hundefuehrerschein Pflicht, auf jeden Fall
fuer „Kampfhunde“ (in NRW bedeutet das: alles groesser als 40!
cm oder schwerer als 20 kg).

Das ist kein Hundeführerschein sondern ein Sachkundenachweis.
Es erfüllt nicht die Kriterien, die ich von einem
Hundeführerschein erwarte.

Dem kann ich nur zustimmenn.

Die oben aufgeführte Kategorisierung „Kampfhund“ stimmt allerdings so nicht.
Das Landeshundegesetz in NRW kategorisiert Hunde, die größer als 40 cm SH und/oder schwerer als 20 kg sind in §11 als „große Hunde“ (wodurch übrigens auch Cocker und Beagles am oberen Ende des Größenrassestandards plötzlich zum großen Hund werden), für deren Haltung zwar auch ein Sachkundennachweis erbracht werden muss, die aber nicht in einem Atemzug mit den in §3 desselben Gesetzes genannten „Gefährlichen Hunden“ erwähnt werden.

Wen’s interessiert: Letztere werden wie folgt definiert:
"(1) Gefährliche Hunde im Sinne dieses Gesetzes sind Hunde, deren Gefährlichkeit nach Absatz 2 vermutet wird oder nach Absatz 3 im Einzelfall festgestellt worden ist.
(2) Gefährliche Hunde sind Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Kreuzungen nach Satz 1 sind Hunde, bei denen der Phänotyp einer der dort genannten Rassen deutlich hervortritt. In Zweifelsfällen hat die Halterin oder der Halter nachzuweisen, dass eine Kreuzung nach Satz 1 nicht vorliegt.
(3) Im Einzelfall gefährliche Hunde sind

  1. Hunde, die entgegen § 2 Abs. 3 mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausgebildet, gezüchtet oder gekreuzt worden sind,
  2. Hunde, mit denen eine Ausbildung zum Nachteil des Menschen, zum Schutzhund oder auf Zivilschärfe begonnen oder abgeschlossen worden ist,
  3. Hunde, die einen Menschen gebissen haben, sofern dies nicht zur Verteidigung anlässlich einer strafbaren Handlung geschah,
  4. Hunde, die einen Menschen in Gefahr drohender Weise angesprungen haben,
  5. Hunde, die einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik gebissen haben,
  6. Hunde, die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen.
    Die Feststellung der Gefährlichkeit nach Satz 1 erfolgt durch die zuständige Behörde nach Begutachtung durch den amtlichen Tierarzt."

Grüße,
Christiane

1 „Gefällt mir“

N’Abend!

Wer zur Zeit durch die Felder läuft findet überall Hundekot.
Klar ist das generell kein Prob für mich aber wenn ich es auf
den einzigen gespurten Wegen am laufenden Band finde dann
kotzt mich das schon an.
Ich wohne in eienm Gebiet wo am Tag ca. 30 Hunde laufen. Und
welche Hunde kacken auf den weg? Die Pudel und Co.

Weißt du, wo bei uns die Hundesch*** gehäuft herumliegt: auf dem Bürgersteig zwischen den Häusern. (Übrigens: Bis zum Wald sind’s 3 Minuten.) Und wer kackt da? Der größte Teil geht auf das Konto eines Boxers bei mir im Haus. Der pinkelt dann auch mal gerne bei uns direkt vor die Haustür, so dass das Ganze in den Hausflur hineinläuft, da es dort leicht abschüssig ist.

Und weißt du, warum das Ganze passiert? Weil der Halter des armen Viehs ein dummes A****loch ist, das nicht dafür sorgt, dass sein Hund häufig genug raus kommt. Und wenn er mit ihm geht, wird er spätestens nach 15 Minuten wieder auf dem Weg ins Haus zurück gesichtet.

Nur können die Hunde nix dafür sondern die Halter.

Ebend.

Wann kommt endlich der Hundeführerschein für alle Rassen und
Halter? Dann wäre manches besser.

Der Typ, der am anderen Ende der Leine des Boxers hängt - stopp: Korrektur: Er benutzt ja für sein nicht erzogenes Energiebündel auch in Wohnsiedlungen keine Leine, da uncool -, interessiert sich sowas von überhaupt nicht für irgendwelche, nennen wir’s mal „Gedankenanstösse“. Warum sollte jemand, der immer nur eine Miene zum Reinschlagen zieht, nie grüßt und sich auch ansonsten zu keinerlei Mindesthöflichkeiten hinreißen lässt, sich plötzlich dafür interessieren, ob es seine lieben Nachbarn stört, dass sein Hund auf den Bürgersteig kackt? Für den existieren die Nachbarn ja nicht einmal!

Glaubst du wirklich, so einen kann man mit einer Auflage wie einem HF erreichen? Ich glaub’s nicht, obwohl es schön wäre, wenn ich mich täuschte.

Was mich an solchen Typen am meisten nervt, ist nicht die Hundekacke an meinen Schuhen, sondern die Tatsache, dass sie so ein verdammt schlechtes Licht auf den Rest der Hundehalter werfen. Grob vereinfacht: Weil SEIN Hund auf den Bürgersteig machen muss, wird meiner, der eher Verstopfung kriegt, als irgendwo hinzukacken, wo er sich nicht halb im Busch verkriechen kann, verdächtigt, es ebenfalls zu tun. Und weil SEIN Hund groß, voller Energie und Kraft und unerzogen ist und somit auf jeden losstürmen will (meist nur um Hallo zu sagen, aber erklär das mal jemandem, der Angst vor Hunden hat), wird meiner, der noch größer ist, aber lammfromm und eher ängstlich, genauso mißtrauisch beäugt.
Neeee, das ist *****!

Grüße,
Christiane

Einspruch !
Hallo Steffen,

dort, wo ich laufe, sind gar keine Pudel und Co. mehr unterwegs, weil sie schon von der Strecke dorthin erschöpft sind (oder deren Frauchen…).

Ich wohne in eienm Gebiet wo am Tag ca. 30 Hunde laufen. Und
welche Hunde kacken auf den weg? Die Pudel und Co.
Denn die armen Scheißer können ja nicht 20cm neben den Weg
kacken da ja dort der Schnee zu hoch ist! Blödsinn, meine
JackyHündinn ist auch kaum höher und Sche… neben den Weg in
oh Gott wie schlimm 20cm hohen lockeren Schnee.
Und wenn die Arme töle es nicht packt dann gibts nen Ast zum
an die Seite schaufeln!

An „meinen“ Wiesen halten am Rand Kombis oder Vans, heraus hüpfen Schäferhunde oder ähnlich große Modelle, Halter raucht eine, Hund rennt einmal im Kreis, setzt seinen Haufen mitten auf den Trampelpfad, wird eingeladen und weggefahren.

Und ich rede von grooooßen Haufen *kotz* !

Ich habe oft auch meine Kinder dabei, es ist einfach ekelhaft, sie immer zwischen den Tretminen durchzulavieren ! Mein (mittelgroßer) Hund macht fast immer nur ins tiefe Gebüsch, wenn aber nicht, dann habe ich eine Tüte griffbereit - mit der greife ich dann zielsicher den richtigen Haufen zwischen den Konkurrenzprodukten heraus und frage mich, ob ich noch ganz knusper bin, denn ich bin wohl die Einzige, die sowas macht :frowning:

Wir brauchen uns nicht wundern daß es Seiten gibt wie die hier
im Board genannte, solange sowas üblich ist.
Nur können die Hunde nix dafür sondern die Halter.

Absolut !

Wann kommt endlich der Hundeführerschein für alle Rassen und
Halter? Dann wäre manches besser.

Nun ja, einige der Haufen-nicht-Entferner gehen auch in die Hundeschule… hilft aber nix :frowning:

So jetzt greift mich an. Ich steh zu dem was mich aufregt.

Hast ja recht !

Viele Grüße,

Inselchen