Stelle Frage in den Raum

gerade eben kam in Galileo die Frage ob Hunde „Angst riechen können“
Laut denen: Nein

Nun meine Frage: Mir sind andere Informationen bekannt.
Denn was ist mit dem Thema Angstschweiß? Strömt der Mensch nicht andere Geruchsstoffe aus wenn er Angst hat? Sind diese dann nicht für den Hund riechbar?
Klar ist daß die Körpersprache einen großen Faktor ausmacht aber was ist wenn der Hund diese nicht visualisieren kann?
Siehe blinde Hunde.

Würd mich mal interessieren welche Informationen ihr dazu habt.

Gruß Steffen

Angstschweiß
Hallo Steffen,
Schweißdrüsen produzieren Schweiß. Warum soll der Reiz (Überhitzung, Angst) eine chemische Auswirkung auf das Produkt haben?
Ich glaube, Du stellst die Frage im falschen Brett. Die Hunde können uns ja schlecht antworten. Eventuell wäre das Medizinbrett angebrachter.
Mit freundlichen Grüßen

Ulf

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Hallo,

Schweißdrüsen produzieren Schweiß. Warum soll der Reiz
(Überhitzung, Angst) eine chemische Auswirkung auf das Produkt
haben?

Weil Schweißdrüsen ja nicht aus Jux und Dollerei Schweiß produzieren, sondern um Abbauprodukte, die (insbesondere in extremen Situationen) anfallen auszuscheiden.
Bei extremer Hitze wirst Du sicherlich keinen extremen Adrenalinspiegel haben. Ob Hunde das tatsächlich riechen können weiß ich aber nicht.

Grüße,

Anwar

Weil Schweißdrüsen ja nicht aus Jux und Dollerei Schweiß
produzieren, sondern um Abbauprodukte, die (insbesondere in
extremen Situationen) anfallen auszuscheiden.

Hallo Anwar.
die biologische Funktion des Schweißes besteht in der durch Verdunstungskälte erzeugten Kühlung des Organismus. http://de.wikipedia.org/wiki/Schwei%C3%9F
Du hast da eventuell etwas mit den Nieren verwechselt. http://de.wikipedia.org/wiki/Niere
Sicher enthält der Schweiß auch organische Komponenten, die von der Konstitution des Menschen abhängen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Zusammensetzung schlagartig umschlägt. Angst kann ja sehr schnell eintreten.
Wie ich aber schon sagte, sollte die Frage eher im Medizinbrett geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf

Hi Steffen,

Antwort siehe Medibrett.

Sag mal ist es denn nicht so, dass bei der Schweissarbeit ein Hund noch eifriger sucht, wenn das Wild unter großem Stress flieht? Riecht das dann nicht auch anders?

Gruß
Maja

Hallo Steffen!

Ich bin zwar kein Biochemiker oder Mediziner, aber habe, (so wie du?) täglich mit Hunden zu tun. Natürlich sind da auch immer Exemplare dabei, die andere Menschen mit grösstem Vergnügen anspringen insbesondere wenn diese Angst haben.
Einerseits ist das ganz klar eine Sache der Erziehung: diese Hunde sind meist völlig unerzogen, haben eine schwache Bindung zum Besitzer und wissen nicht, wo sie in der Hierarchie stehen.
Ausserdem sind diese Hunde meiner Erfahrung nach meist ausgesprochene „Mobber“ nicht nur ängstlichen Menschen, sondern auch schwächeren Hunden gegenüber. Sie machen sich regelrecht einen Spass daraus andere unverhältnismässig stark zurecht zu weisen und zu piesaken. Meiner Meinung nach resultiert das daraus, dass diese Hunde meist von ihrer frühesten Jugend an nie einen klaren Platz in der Rangordnung zugeteilt bekamen. Nun fühlen sie sich wie „Alphatiere“, sind mit dieser Rolle aber restlos überfordert, deshalb auch das Beharren auf totalen Gehorsam der anderen. Manchmal hat das wirklich schon etwas von Tyrannei. Es sind dann genau diese Hunde, die sich glücklich unterordnen und richtig zufrieden wirken, wenn man ihnen ein fähiger und vernünftiger(!) Leiter ist.
Wenn nun also jemand daher kommt, der Angst hat und der Hund zu so einem Mobber-Exemplar „erzogen wurde“ (meist ja nicht absichtlich) sieht dieser Hund schon wieder eine Chance jemandem Angst einzujagen. Ich persönlich will mich nicht darauf einlassen, dass es NUR der Geruch ist, der Angst ausdrückt, sondern auch die Haltung. Der Hund bemerkt kleinste körpersprachliche Gesten und Gebärden, die wir manchmal gar nicht wahrnehmen. Bestimmt achtet er auch darauf. Dieses Anspringen tut er nicht aus bösem Willen, sondern nur zur Selbstbestärkung und -bestätigung, weil er die ja sonst nirgends kriegt (meist auch aus Unwissenheit der Besitzer), da ihm niemand sagt, wo er denn eigentlich steht. So versucht er sich halt selbst irgendwo einen Platz zu schaffen und da um ihn herum ja offenbar alle unfähig sind (aus seiner Sicht) versucht er halt and die Chef-Position zu kommen um in den unorganisierten Sauhaufen da (aus seiner Sicht) ein wenig Ordnung zu bringen.
Klar, jemandem der Angst hat dies zu erklären, wird nicht besonders viel bringen, die arme Person wird sich immer noch fürchten, auch wenn sie weiss „der tut das nur, weil er selber unsicher ist…“. Da sind eben die Halter gefragt. Aber erst mal zu merken, dass man einen Fehler in der Erziehung des Hundes gemacht hat und ihn dann auch noch zuzugeben, das ist für viele nicht gerade einfach.

Ob das die ultimativ richtige und einzige Lösung zu diesem Problem ist, weiss ich nicht, aber ich habe das mir (und meinen Hundeführern) immer so erklärt.

Lieber Gruss,

Semiramis

Langsam!!!
Schweiss wird das Blut des Wildes genannt. Hat also nix miteinader zu tun.
Aber ich frage mich halt, warum ein Hund einen flüchtigen(Bloodhounds als Mantrailer ausgebildet) in einer Stadt wiederfinden können aber sie angebl. Angstschweiss nicht erkennen sollen?
Aber auf der anderen Seite sind sie in der Lage kleinste Schweisspartikel die durch Scharren mit den Pfoten an Gras oder Erde abgegeben werden riechen können sollen.

Ich hinterfrage hier die Aussage von Pro7 und einer Hundetrainerin die dort genannt wurde.Wörtlich steht dort:
Stimmt’s? Können Hunde Angst riechen?

Galileo vom 9. März 2005

„Der will nur spielen“, sagen Hundebsitzer gern, wenn ihr kleiner Liebling am Hosenbein eines harmlosen Passanten zerrt. Bei kleinen Hunden ist das nur nervig – bei großen rutscht einem in solchen Fällen schon mal das Herz in die Hose. Hunde merken das genau, denn sie haben eine 500.000mal empfimdlichere Nase als wir Menschen. Und mit diesen Supernasen können sie Angst riechen. Oder ist das nur ein Märchen von Hundefreunden? „Ja, das ist nur ein Märchen“, sagt die Hamburger Tierärztin und Hunde-Verhaltenstherapeutin Dr. Kerstin Röhrs, „Hunde können eine Emotion wie Angst nicht riechen. Was sie erschnuppern können ist Schweiß – ein Tropfen in einer Großstadt ist für sie wahrnehmbar, so ausgeprägt ist ihr Riechvermögen. Das macht man sich ja auch bei der Rettungshundeausbildung zunutze. Aber Hunde können nicht unterscheiden, ob ein Mensch schwitzt, weil er Angst hat, weil er gerade Sport treibt oder ihm einfach zu warm ist!“

Weitere Infos:

www.struppi-co.de

Und das irritiert mich doch stark! Daher meine Frage nach der Zusammensetzung und ob sich Schweiss ändert. Denn da er es ja wohl tut kann ich mir nicht vorstellen daß Hunde unfähig sein sollen diesen zu riechen.

Gruß Steffen

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Hi

Kerstin Röhrs, "Hunde können eine Emotion wie Angst nicht
riechen.

Die Emotion ansich können sie sicher nicht riechen. Aber die Auswirkungen können sie ziemlich sicher feststellen.
Sogar einige Menschen können den unterschiedlichen Geruch zwischen „normalen“ und Angstschweiß feststellen.
Ein Hund mit seiner sehr viel feineren Nase sollte das nicht können?

Hunde leben seit Jahrtausenden mit dem Menschen zusammen, ich kann mir schon vorstellen, daß sie mittlerweile „gelernt“ haben den andersartigen Geruch zu deuten.

Gruß
Edith

Grüß Dich,
mir ging es nicht um Problemlösung sondern um die Frage was riechen Hunde. Siehe Hierzu meien Antwort um 830 Uhr

Gruß Steffen

Langsam!!!
Schweiss wird das Blut des Wildes genannt. Hat also nix
miteinader zu tun.

Aha ok…Jägerlatein eben…naja…ist Blut zu blutrünstig?
Danke für die Aufklärung.

Bei Sendungen wie Gal*** und Co. sind manche Dinge nicht wirklich gut recherchiert und mir sind schon öfter falsche oder verdrehte Aussagen aufgefallen, nicht nur was Hunde betrifft. Ich erinnere mich noch an eine Sendung, die zwar keine wirkliche „Wissenserweiterungssendung“ ist aber dennoch die unmöglichsten Fragen geklärt werden sollen.
Da ging es mal um die Frage warum Kühe angeblich nicht schwimmen können…hier gabs darüber auch eine Diskussion…als Antwort wurde genannt, weil sie ihre Rosette nicht unter Kontrolle hätten, würden sie im Wasser volllaufen, was nicht stimmte.

Hier noch mehr Infos die sagen, dass der Hund die versch. Schweissgerüche auseinanderhalten, bzw Angst riechen kann:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/koer…
http://www.hundezeitung.de/top/top-24.html
http://www.hundezeitung.de/top/top-23.html
http://www.hunde.com/schule/02Gebell.html

Ich persönlich tendiere dazu, dass Hunde das ausgeschüttete Adrenalin bei Angst bze Stress riechen können, kann aber natürlich nur anhand Reaktionen der Vierbeiner deuten, ähnlich wie in dem letzten Link, wissenschaftlich beweisen allerdings nicht :wink:

Gruß
Maja

also ich habe eine ziemliche angst vor hunden und ich habe auch schon öfter gehört, daß hunde angst riechen könnten und den angsthasen dann extra anknurren - trotz meiner angst ist mir das nie passiert. in der familie gab es einen hund und an dem habe ich gelernt, daß hunde leicht zu täuschen sind bzw. wie man das macht. kommt also ein hund auf mich zu, dann begrüße ich ihn mit hoher, freundlicher stimme. der will dann eigentlich nur noch an meiner tasche oder mantelsaum riechen und merkt gar nicht, daß ich die tasche zwischen uns platziert habe, damit er nicht so leicht an mich ran kommt. von meiner festen absicht, ihm die tasche um die ohren zu hauen, falls er mich beißt, wittert er auch nichts. wenn ein hund an der leine tobt, begrüße ich den halter freundlich und wenn der zurückgrüßt, dann entspannt sich der hund meistens. auch bevor ich mich gelernt habe, mit hunden umzugehen, hat mich ein hund nie bedroht, obwohl ich als kind sogar stärkere angst hatte als erwachsener.

der geruchsinn von hunden ist ja besser ausgeprägt als beim menschen, und vielleicht können hunde angst riechen. ich habe die erfahrung gemacht, daß ihnen meine angst zumindest egal ist (oder sie angst eben nicht riechen können).

man muß sich auch mal fragen, was es dem hund nutzt, wenn er auf gerochene angst reagiert bzw. wie er reagieren soll. angst zu riechen kann vielleicht bedeuten, daß man gleich angegriffen wird, oder vielleicht auch an beute erinnern. aber wenn der hund alles beißen würde, das ihm angst signalisiert, wäre er nicht zu gebrauchen (weil er z.b. als hütehund alle schafe, die angst haben, killt).

ich denke, auch hunde verlassen sich zunächst mal auf das sehen, wenn es darum geht, bedrohung oder allgemeiner verhalten einzuschätzen und darauf zu reagieren, weil es effektiver ist. es gab mal einen film mit dem ungefähren titel/ inhalt "katzen gegen hunde - wer ist schlauer. dort wurde u.a. gezeigt, daß hunde sehr gut das verhalten von menschen interpretieren können - im gegensatz zu wölfen (und auch katzen). hunde wurden anscheinend selektiv danach gezüchtet, das verhalten von menschen zu verstehen, was ja sehr wichtig ist, wenn der hund auf signale bei der jagd oder beim tiere hüten reagieren soll.

damit wurde die frage, ob hunde angst riechen können leider nicht geklärt bzw. eine antwort nicht bewiesen.

ich denke aber, sie können es nicht. der körper hat meiner ansicht nach nicht so differenzierte reaktionsmöglichkeiten. im körper schwirren stets die gleichen botenstoffe herum. für die verschiedenen emotionen wurden keine unterschiedlichen systeme festgestellt - will sagen: es gibt nicht den wut-neurotransmitter, den angst-neurotransmitter, den glücks-neurotransmitter usw., der nur in der besonderen emotionslage ausgeschüttet wird und sonst nicht. sondern es kommt auf das verhältnis der stoffe zueinander an (mal das eine mehr, das andere weniger). ich bezweifle, daß hunde diese feine differenzierung riechen können bzw. meine, daß diese unterschiedliche ausprägung durch den eigengeruch des körpers übertüncht wird.

Hallo!

Ich wundere mich etwas, da ich vor nicht allzu langer Zeit mal gehört oder gelesen habe (leider weiß ich nicht mehr, wo), dass Menschen unterschiedliche Arten von Schweiß absondern können. Stimmt das nun auch nicht? Wie auch immer: Ob nun aufgrund von Schweiß/Geruch oder Körpersprache oder Stimme, ich denke es steht außer Frage daß Hunde, selbst wenn sie „Angst“ nicht riechen können sollten, diese doch wahrnehmen können. Oder kann man einem Hund weismachen, man hätte keine Angst, wenn man doch am liebsten auf den nächsten Baum klettern würde?

Viele Grüße, Andrea

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Ich wundere mich etwas, da ich vor nicht allzu langer Zeit mal
gehört oder gelesen habe (leider weiß ich nicht mehr, wo),
dass Menschen unterschiedliche Arten von Schweiß absondern
können. Stimmt das nun auch nicht? Wie auch immer: Ob nun
aufgrund von Schweiß/Geruch oder Körpersprache oder Stimme,
ich denke es steht außer Frage daß Hunde, selbst wenn sie
„Angst“ nicht riechen können sollten, diese doch wahrnehmen
können. Oder kann man einem Hund weismachen, man hätte keine
Angst, wenn man doch am liebsten auf den nächsten Baum
klettern würde?

Ja das kann man vrausgesetzt der Hund kann die Angst wirklich nicht richen was auch ich bezweifle! Hund und Katzen reagieren am stärksten auf augen kontakt wendet man die Augen ab ist das eine Einladung beziehungsweise man ordnet sich unter! Und genau das tut man wenn man Angst hat man wendet sich ab!
Schaut man dem Tier aber dierekt in die Augen ist das eine Bedrohung bzw sagt man dem Tier das man der Ranghöre ist der hund oder die Katze wendet sich normaler weise ab man signalisiert so Mut! *g*

Gruss Isa

Hallo Steffen,

habe jetzt die Vorpostings nicht gelesen…aber:

Der Trainer eine Suchhundestaffel erzählte mir mal, dass Menschen, die in Not oder Aufregung sind (also Verschüttete, Verletzte o.ä, die sicherlich auch Angst verspüren) den Geruch von Buttersäure ausströmen, nach dem die Hunde gezielt suchen.

Also keine Panik, denen die vor Hunden Angst haben - es heisst noch lange nicht, dass dieser dann automatisch beisst… ;O)

Greez
Esther

Hallo,

ich denke auch, da wird viel fehlinterpretiert.
Hunde reagieren viel sensibler auf Körpersprache als
wir Menschen.

eine Einladung beziehungsweise man ordnet sich unter! Und
genau das tut man wenn man Angst hat man wendet sich ab!
Schaut man dem Tier aber dierekt in die Augen ist das eine
Bedrohung bzw sagt man dem Tier das man der Ranghöre ist der
hund oder die Katze wendet sich normaler weise ab man
signalisiert so Mut! *g*

Das kann natürlich auch ganz heftig nach hinten losgehen,
wenn der Hund noch mutiger ist :frowning:

Gruß Uwi

Hi Uwi,

Das kann natürlich auch ganz heftig nach hinten losgehen,
wenn der Hund noch mutiger ist :frowning:

Du hast recht, das kann sehr nach hinten losgehen, besonders dann wenn es ein fremder Hund ist und man ihn auf seinem eigenen Revier herausfordert. Das ist das Anstarren nämlich, ein Austaxieren der Kräfte. Auf keinen Fall einem fremden Hund in die Augen starren!
Dr. Dorit Feddersen Petersen hat interessante Berichte darüber verfasst.

Gruß
Maja

Hi Uwi,

Das kann natürlich auch ganz heftig nach hinten losgehen,
wenn der Hund noch mutiger ist :frowning:

Du hast recht, das kann sehr nach hinten losgehen, besonders
dann wenn es ein fremder Hund ist und man ihn auf seinem
eigenen Revier herausfordert. Das ist das Anstarren nämlich,
ein Austaxieren der Kräfte. Auf keinen Fall einem fremden Hund
in die Augen starren!

Hatte schon überlegt ob ich es selber noch mit hinschreibe hab es dann aber gelassen habe gehofft das unsere mitbürger und vorallem die Leute die vor Hunden Angst haben so klever sind und keinen fremden Hund herausvordern *g*!
Hab ja auch eindeutig hingeschrieben das es sich um eine bedrohung des Hundes handelt! Bei Katzen allerdings funktioniert es immer so lange es sich um die Hauskatze handelt (und nicht um einen Löwen *g*)!

Gruss Isa

Antwort
Hallo Steffen,

klar, Hunde können keine Angst im eigentlichen Sinne riechen, da Angst eine Empfindung ist.

Aber der Mensch zeigt natürlich körperliche Reaktionen, wenn er Angst hat, genauso, wie wenn er beispielsweise in Panik oder aufgeregt ist.

In all diesen Situationen verändert sich die Ausschüttung der menschlichen Buttersäure und zwar dahingehend, dass bei Panik, Aufregung,… die Buttersäureproduktion erhöht wird.

Dies wird bei der Suche nach vermissten Personen gezielt ausgenutzt, da vor allem diese Spuren besonders stark riechen (denn selbst die Flächensuchhunde neigen dazu zu fährten, wenns besonders stark duftet - ist auch klar, so kommen sie meist schneller zum Erfolg).

Daher denke ich (meine persönliche Meinung - nicht wissenschaftlich belegt), dass es wahrscheinlich auf den Grad der Angst ankommt, ob ein Hund das riecht oder nicht. Wenn mn seine Angst versucht unter Kontrolle zu halten, ist es für einen Hund bestimmt schwieriger, soetwas zu riechen, vor allem da ja eh jeder Mensch anders duftet. Aber steigt richtig Panik auf mit Schwitzen und dem ganzen Programm, so denke ich schon, dass dies ein Hund sehr wohl riechen kann.

Grüße, Nina