vor kurzem hatte ich Fragen bzgl. des Schäferhundes einer Bekannten und dessen operativ entfernter Bauchspeicheldrüse hier gepostet. Passendes Futter + Enzyme haben diese Sache soweit in den Griff bekommen.
Nun aber das nächste Problem:
Wie mir die Besitzerin erzählte, hat sie mit ihrem Hund in den letzten Jahren wohl so ca. zehn TA-Praxen (inkl. Tierheilpraktikern und Homöopathen) durchquert, da er sich ständig kratzt und das Fell kahle Stellen aufweist. Parasiten und Hautpilz wurden ausgeschlossen. Im Zusammenhang mit der Erkrankung der Bauchspeicheldrüse sollen die Symptome laut diversen TÄ angeblich auch nicht stehen. Also wurden Rufe nach Allergien laut…
Der momentan behandelnde TA hat nun eine Desensibilisierungstherapie verordnet (obwohl bisher nicht geklärt werden konnte, worauf der Hund überhaupt allergisch reagiert). Nun - nach dreiwöchiger Behandlungsdauer - haben sich die Hautprobleme so sehr verschlimmert, dass der Hund mittlerweile offene, blutende Wunden hat. Die von der Besitzerin heute daher „panikartig“ aufgesuchte Tierklinik hat nun wiederum kopfschüttelnd den sofortigen Abbruch der Therapie befohlen und den Hund erstmal mit Cortison behandelt…
Mir drängt sich langsam der Verdacht auf, dieses arme Tier wird über kurz oder lang „zu Tode therapiert“. Zehn TÄ - zehn verschiedene Meinungen. Jeder verabreicht ein neues Medikament zur Probe und im Endeffekt fischen allesamt im Trüben.
Und dieser arme Kerl darf nicht zur Ruhe kommen…
Wäre denn nicht vielleicht mittlerweile ein ausgewachsenes psychisches Problem als Auslöser in Erwägung zu ziehen - oder ist das jetzt zu weit hergeholt?
Bin über jeglichen Ratschlag, Denkanstoß etc. von aussen sehr dankbar, da mir schon ein bisschen der Kopf schwirrt.
Wäre denn nicht vielleicht mittlerweile ein ausgewachsenes
psychisches Problem als Auslöser in Erwägung zu ziehen - oder
ist das jetzt zu weit hergeholt?
nö ist schon o.k. das würde ich der Besitzerin jetzt auch mal empfehlen, das eigentliche Problem ist nur : bleibt der Hund auch solang allein, wie sie in Therapie ist ?? Oder hat sie jemanden der sich dann um ihn kümmert ?
Bin über jeglichen Ratschlag, Denkanstoß etc. von aussen sehr
dankbar, da mir schon ein bisschen der Kopf schwirrt.
genau das ist das Problem - dir schwirrt der Kopf und dem Hund die Abwehrkräfte - gegen was soll der arme Körper denn noch alles kämpfen ? er hat doch so schon genug mit sich selber zu tun … muß man dann noch von arzt zu arzt ziehen ohne eine therapie wirklich mal ansatzweise auch wirklich durchgezogen zu haben ?
Gerade im Bereich der Homöapthie gibt es eine Erstverschlimmerung … die durchgestanden werden MUSS um letztendlich zum Erfolg führen zu können - andererseits sollte man so eine Behandlung nicht inmitten einer kritischen Phase einer allopathischen Behandlung ansetzen, weil die Homöopathie dann nicht so eingreift wie sie eigentlich sollte etc.
Hat die Besitzerin des Hundes es denn überhaupt schon mal geschafft eine Therapie länger als 2 Monate durchzuhalten ?
es ist etwas schwer einen Rat zu geben, ohne zu wissen, was schon an Diagnostik und Behandlung gemacht wurde.
Hautprobleme können sehr viele Ursachen haben, häufig liegt auch nicht nur ein einzelnes Problem vor.
Wenn der Hund zurzeit massiven Juckreiz und Hautläsionen hat, ist es bestimmt nicht verkehrt, dem armen Tier vorerst mit Cortison etwas Linderung und Erholung zu verschaffen.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, sollte der Patient schrittweise diagnostisch aufgearbeitet werden. In Frage kämen - je nach klinischem Bild - z. B.: Tupferprobe bakteriologisch und mykologiosch untersuchen lassen, Ausschluss v. Ektoparasiten, tiefes Hautgeschabsel mikroskopisch untersuchen, Hautstanzen histologisch untersuchen lassen, Blutuntersuchung v. a. Sarcoptes Antikörpertiter, Schildrüsenfunktion, evtl. „Reisekrankeiten“ wie Leishmaniose, Allergietests, Eliminationsdiät u.s.w.
Mit ordentlicher Diagnostik erreicht man allerdings häufig sehr schnell die Grenze der finanziellen Möglichkeiten der Tierbesitzer. Aber selbst wenn das keine Rolle spielt: Auch gründlichste Diagnostik gibt noch lange keine Garantie dafür, dass man das Problem dauerhaft beseitigen kann. Gerade bei allergischem Geschehen ist es teilweise nicht möglich, wirklich befriedigende Ergebnisse zu erzielen.
also zunächst mal ist eine Hautsache bei Mensch und Tier immer schwierig zu behandeln.
Der Hund, der ja noch nicht mal genau seine Beschwerden schildern kann und daher auf die Beobachtung der Menschen angewiesen ist, hat es naturgemäß noch schwieriger.
Desweiteren leiden Tiere (Hunde) einfach auch oft mehr, da ihnen der Verstand fehlt, um eine Behandlung als Chance auf Heilung zu sehen und deshalb Hoffnung zu entwickeln (die ja beim Menschen oft die halbe Miete ist).
Die Homöopathie ist entweder sofort wirksam oder es muss weiter nach einem anderen Mittel gesucht werden (O-Ton eines Tierhomöopathen). Währenddessen leidet das Tier weiter. Hier muss man als Mensch entscheiden, was man dem Hund zumuten möchte und wann man ihn lieber einer - evtl. - schnell wirkenden konventionellen Behandlung unterziehen lässt.
Wenn das Frauchen oder Herrchen mittlerweile selbst verzweifelt, wird der Hund dies merken und eine Besserung wird dadurch mit Sicherheit nicht gefördert.
Nach deinen Schilderungen könnte es zur Zeit besser sein, den Hund mit Cortison behandeln zu lassen, damit die schlimmsten Beschwerden gelindert werden und eine Entspannung eintreten kann.
Darüber hinaus - das wurde hier schon gesagt - muss natürlich eine breitere diagnostische Voraussetzung geschaffen werden. Evtl. ist es tatsächlich sinnvoll in der Tierklinik die größeren Möglichkeiten auszuschöpfen.
Viel Glück für die Besitzer und das Tier!
Wäre denn nicht vielleicht mittlerweile ein
ausgewachsenes
psychisches Problem als Auslöser in Erwägung zu
ziehen - oder
ist das jetzt zu weit hergeholt?
nö ist schon o.k. das würde ich der Besitzerin jetzt
auch mal
empfehlen, das eigentliche Problem ist nur : bleibt
der Hund
auch solang allein, wie sie in Therapie ist ?? Oder
hat sie
jemanden der sich dann um ihn kümmert ?
;O) Kein Problem…ich könnte ihn solange nehmen - meine Terriermix-Madame versteht sich prächtig mit ihm und hätte endlich mal jemanden zum Dauerbespielen…
Hat die Besitzerin des Hundes es denn überhaupt schon
mal
geschafft eine Therapie länger als 2 Monate
durchzuhalten ?
Solange kenne ich sie noch nicht - und letztendlich weiss ich nicht explizit, was der arme Teufel in den letzten Jahren schon für Maßnahmen und diese für wie lange durchlaufen hat - aber offensichtlich war ja nichts von Erfolg gekrönt. Behandlungskosten: bisher roundabout 25.000 € (darin inbegriffen die OP und 4-monatigem Daueraufenthalt des Hundes bei einem Tierflüsterer, bekannt aus Funk und Fernsehen…)
Ich hatte sie auch schon gebeten, dem Körper des Hundes mal einfach mal eine „Neu“-Behandlungs-Auszeit zu gönnen, da er mit seiner, bzw. jetzt ohne Bauchspeicheldrüse schon genug zu kämpfen hat und hatte …und meiner Meinung nach erstmal einfach nur Ruhe und wieder etwas Normalität braucht - vielleicht würde sich ja auch die Schubberei dann von alleine geben oder vermindern. Und wenn dies nicht der Fall wäre, kann man das Problem später immer noch in Ruhe angehen. Aber nein! - leider scheint sie aber auf diesem Ohr taub zu sein (
Ich werde nochmals versuchen, sie etwas zu bremsen.
erstmal muss ich dir recht geben, man kann auch krank therapieren. Leider kann man oft nicht die wirklichen Zusammenhänge erkennen, meistens ist es auch nicht nur eine Ursache.
Aber der arme Schäferhund kann einem leid tun. DEine Vermutung das hier auch emotionale Themen eine Rolle spielen ist wahrscheinlich nicht verkehrt. Schau doch mal auf meine HP www.energetische-tierheilkunde.de. Vielleicht helfen dir diese Infos weiter.