Hallo,
wenn man in Pusemuckel wohnt, der Familienhund allerdings in
einer anderen Stadt bei Freunden DAUERHAFT untergebracht ist,
Das ist eine nicht einfache Konstellation…hat der Hund auch
eine Haftpflichtversicherung? Wer ist verantwortlich, für
Schäden, die der Hund anrichtet?
Ja, der Hund hat eine Haftpflichtversicherung. Ich bin einfach dankbar gewesen, dass diese Freunde den Hund aufgenommen haben. Dass ich die Kosten weitertrage, die damit verbunden sind, war für mich aber selbstverständlich. Da ich vorher in derselben Stadt gewohnt habe, habe ich ihn einfach nicht in die neue Stadt umgemeldet. Später bin ich auch wieder dorthin zurückgezogen; da passte es dann eh wieder.
in welcher Stadt muss man dann Hundesteuer zahlen?
Wo hast Du denn bisher gezahlt? Dann gibt es sicherlich Belege
dafür, die zeigst Du den Behörden.
Wie kommen die eigentlich darauf, dass Du einen Hund hast…äh
vielmehr Deine Freunde?
Darüber, dass in der anderen Stadt Hundesteuer gezahlt wurde, gibt es auch Belege. Die Behörde kommt darauf, weil ich den Hund zum 1.2. zu mir geholt (meine Lebenssituation hat sich so geändert, dass ich ihn nun selber betreuen kann) und ordnungsgemäß angemeldet habe.
Ich vermute die Steuer muss da bezahlt werden, wo das Tier
lebt. Sonst könnte man ja hergehen und Hunde aus Stadtgebieten
einfach auf jemanden der auf dem Land wohnt anmelden, wo die
Hundesteuer meist billiger ist.
Sch… Behörden! Sorry, aber das musste mal raus. :o( Anstatt
sich als Nick Knatterton zu betätigen, sollten die lieber die
Leute ausfindig machen, die ihre Hunde überhaupt nicht erst
anmelden.
Wo war denn Dein Hund bisher gemeldet?
Wie gesagt, das ist nicht so einfach zu beantworten. Mal hat er bei mir gelebt, dann wieder bei Freunden. Er ist Trennungsopfer geworden und ohnehin eigentlich nicht mein Hund gewesen, sondern der meines damaligen Lebensgefährten. Der gehörte dazu noch zu dem Typen Mensch, der sein Tier gar nicht erst angemeldet, geschweige denn versichert hätte. Also ist schön alles über meinen Namen gelaufen, und das, obwohl ich offiziell gar nicht die Halterin war. Als wir uns getrennt haben, hat er mir den Hund einfach da gelassen. Ich war ganztägig tätig und er wäre den ganzen Tag allein zu Hause gewesen. Ich habe es nicht über’s Herz gebracht, ihn ins Tierheim zu geben. Also habe ich eben eine Bleibe für ihn gesucht und bei besagten Freunden gefunden.
Dass die dann die Kosten für ihn übernehmen, kam gar nicht in die Tüte. Also hab ich halt alles auf meinem Namen belassen, woanders gewohnt, aber eben dort die Steuern bezahlt.
Gruß
Kirsten
Gruß
Maja