Hunde in der Nachbarschaft

Hallo,

ich muss hier mal meine Frage loswerden, weil ich nicht weiß was ich machen soll oder kann. Vorweg noch gesagt, ich habe Angst vor Hunden. Ich wurde mittlerweile schon zweimal gebissen.

Folgendes: An unser Grundstück grenzen rechts unsere direkten Nachbarn und gegenüber auch noch ein Grundstück.

Die Nachbarn von gegenüber sind letzten Winter neu eingezogen und haben einen Mischlungshund mitgebracht, der m. E. schon recht groß ist. Diesem Hund fällt nichts besseres ein, als über die Gartenzäune in die Nachbarsgärten zu hüpen, natürlich auch in unseren.

Die Nachbarn rechts haben seit einer Woche einen ca. einjährigen Rottweiler-Mix aus dem Tierheim. Auch dieser Hund macht mir Angst. Er hat schon fast den Zaun umgeknickt, weil er sich mit Schwung reingeworfen hat. Außerdem kann er mit dem Kopf über den Zaun schauen und er war auch schon ein paar Mal bei uns im Garten, da der Zaun an einer Stelle nur provisorisch geschlossen wurde.

Wie ich oben schon gesagt habe, kann ich mich nicht unbedingt mit Hunden anfreunden. Und ich bin der Meinung, dass die Besitzer dafür sorgen müssten, dass diese Hunde nicht auf unser Grundstück kommen können.

Außerdem besitzen wir noch eine Katze; diese hätte keine Rückzugsmöglichkeiten mehr, wenn die Hunde schon zu uns kommen. Und ich trau mich schon meistens gar nicht mehr in den Garten.

Kann ich verlangen, dass beide Nachbarn einen neuen Zaun ziehen? Und zwar einen so hohen, dass die Hunde nicht mehr drüber können? Welche Rechte habe ich denn noch?

Ich hoffe, ich hab nicht zu sehr gelangweilt. Aber ich musste es mal loswerden.

Viele Grüße
Tina

Hi Tina

gibt es die Möglichkeit mit Deinen Nachbarn zu reden und die Situation zu klären? Wenn das nichts bringt das Ordnungsamt oder den zuständigen Amtsveterinär einschalten.
Die Besitzer haben auf jeden Fall dafür zu sorgen, dass die Hunde nicht ihr Grundstück verlassen.
Laß Dich nicht mit Erklärungen wie: „Der will nur spielen“ abfertigen. Du hast das Recht auf einen gesicherten Garten.

Liebe Grüße

Carina

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Hallo Tina,

ich kann mich Carina nur anschließen: sprich mit den Nachbarn. Wenn ich Du Dich dabei ähnlich ausdrückst, wie hier in Deinem Posting, sollte das eigentlich klappen.

Ich habe selbst einen Hund und neige dazu, recht emotional zu reagieren wenn mein Hund bzw. Hunde generell verbal angegriffen werden (ja, ich arbeite daran…).

Da Dein Posting allerdings daran orientiert ist, wie Du Dich fühlst und nicht daran, was Deine unverschämten Nachbarn und deren gemeingefährliche Viecher alles falsch machen, sind das doch gute Voraussetzungen für eine konstruktive Aussprache. „Verstehen Sie bitte, dass ich aufgrund meiner Erfahrungen Angst vor Hunden habe. Das hat weniger mit Ihrem Hund speziell als mit Hunden im Allgemeinen zu tun“ bringt Dich sicherlich weiter als „Sehen Sie zu, dass Ihr köter sich benimmt sonst zeige ich Sie beim Ordnungsamt an. Ich habe schließlich ein Recht auf einen sicheren Garten“.

Viele Grüße und viel Erfolg,

Ramona