Hallo Tierfroinde,
um Missverständnissen vorzubeugen: ich esse nur selten totes Tier, dann aber mit Genuß, habe aber grosse Sympathien auch für die Menschen, welche die Achtung vor der Kreatur über den Genuß stellen. Und ich bin der Überzeugung das Humor kein Gebrechen ist.
Daher hier ein kleiner Auszug von Joint Venture, eine nicht mehr existente Band, die sich so ihre Gedanken über Vegetarier gemacht haben…
Die zarte Artischocke
Es war mal eine zarte Artischocke
in einem wunderschönen Schockenrocke.
Die von früh bis spat
nie jemand etwas tat.
Und darum halt auch dacht,
daß niemand ihr was macht.
Und darum halt auch dacht,
daß niemand ihr was macht.
Sie fühlte sich als freies Kind der Götter.
Ihr Stolz warn ihre herrlich grünen Blätter.
Die Zeit nahm ihren Lauf,
sie wuchs in Frieden auf,
unter andern Schocken
und wurd ein fetter Brocken.
unter andern Schocken
und wurd ein fetter Brocken.
So lebte sie ein artgerechtes Leben,
mit Welt und Feld in Eintracht eben,
ohne viel Bohai
und ohne Rennerei,
bis dann einer kam
und sie mit sich nahm.
bis dann einer kam
und sie mit sich nahm.
Er schmiß sie auf nen riesengroßen Haufen,
um sie auf dem Markt zu verkaufen.
Fuhr mit ihr in die Stadt,
wo sie ein Mensch erworben hat.
Der nahm sie mit nach Haus
und packte sie da aus.
Der nahm sie mit nach Haus
und packte sie da aus.
Da sitzt die kleine zarte Artischocke
in ihrem wunderschönen Schockenrocke.
Und bebt vor Reisefieber.
Der Mensch beugt sich darüber
und schneidet ihr schnippschnapp
die grünen Blätter ab.
und schneidet ihr schnippschnapp
die grünen Blätter ab.
Dann wird ihr jäh das Herz herausgerissen,
dann wird sie in was Heißes reingeschmissen,
dann wird sie zerkaut
und dann wird sie verdaut.
Hör zu, du Pflanzenfresser,
du bist ja auch nicht besser.
Hör zu, du Pflanzenfresser,
du bist ja auch nicht besser
Sollte uns das nicht zu denken geben? Ich meine nein!
Gruss
Zaphod 