Hündin greift nur kleine Hunde an!

Hallo Zusammen!
Gestern hat meine Hündin wieder einen kleinen Hund angegriffen! Das Problem war, ich hab den kleinen Hund garnicht gesehen und habe meine Hündin dann abgeleint.Er kam von der Seite super schnell zu meine Hündin gerannt .Die beiden Hunde kennen sich auch schon lange, aber seit ca.1,5 J. kann meine Hündin keine kleine Hunde leiden und beisst sie alle. Sie versteht sich mit grossen Hunden sehr gut (sie ist ca. 63 cm gross). Woran kann das liegen und wie kann ich es ihr beibringen, damit sie es nicht mehr macht??
Gruss Leoni

Hi Leoni, da Du offensichtlich einen Beißer hast, wie wär´s denn alternativ mit einem Maulkorb?

Hallo,

was war denn vor ca. 1,5 Jahren? Wurde sie da von einem kleinen Hund gebissen, genervt etc?
Das hatte ich letztens mal gefunden:
http://www.kersti.de/VA167.HTM

In meiner Familie gab es damals auch eine Beisserin( nur Kleine), ich hab sie dann mit zu Bekannten genommen und die hatten einen kleinen Dackel…nix passiert-sie wurden Freunde.
Ich war entspannt bei der Begegnung, der Besitzer wäre es nicht gewesen.
Ganz oft sind die Großen auch genervt von den Kleinen. Versuch es doch mal mit einer Hundeschule, mit Kleinen und großen Hunden.
LG Manu

Hi Leoni, da Du offensichtlich einen Beißer hast, wie wär´s
denn alternativ mit einem Maulkorb?

Hallo!
Also, Maulkorb wäre keine Lösung! Sie packt ja nur zu wenn kleine Kläffer sie anbellen und zu ihr laufen. Wenn ich sie an der Leine habe ist nicht das Problem. Ich passe ja immer auf, wenn ich kleine Hunde sehe und nehme sie auch direkt an die Leine! Nur leider kann ich nicht in allen Ecken und im Gebüsch sehen ob da ein Hund ist.

Hallo Manu!
Danke, für die schnelle Antwort!
Ich habe heute auch noch mehrere kleine Hunde gesehen. Meine Hündin hat sie auch nicht angegriffen. Wahrscheinlich lag es daran das der kleine Hund nicht gebellt hat. Auf dem Rückweg haben wir wieder einen Kläffer gesehen…da wurde meine Hündin wieder reusig, aber zum Glück hatte ich sie an der Leine!
LG Leoni

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Ich passe ja immer auf,
wenn ich kleine Hunde sehe und nehme sie auch direkt an die
Leine

Genau da wird wahrscheinlich auch zum Teil der Kern des Problems liegen. Durch dein Verhalten verstärkst du das Verhalten deiner Hündin. Per internet zu erklären, wie genau das funktioniert und wie du es ändern kannst, ist schwierig, da sowohl du als auch dein Hund dazu genau beobachtet werden müssten. Ich rate dir, vor Ort jemanden zu fragen, der sich damit auskennt!!

hi

Also, Maulkorb wäre keine Lösung!

doch - bevor was passiert und sie möglicherweise einen kleinen kläfferhund mal mit einem kleinen kläfferkind verwechselt …

Sie packt ja nur zu wenn kleine Kläffer sie anbellen und zu ihr laufen. Wenn ich sie an der Leine habe ist nicht das Problem. Ich passe ja immer auf,

sieht man ja - wie gut du aufgepasst hast … deswegen Maulkorb für den Hund um ihn und dich vor einer Anzeige zu schützen

wenn ich kleine Hunde sehe und nehme sie auch direkt an die
Leine! Nur leider kann ich nicht in allen Ecken und im Gebüsch
sehen ob da ein Hund ist.

eben deswegen weil du nicht hellsehen kannst … Maulkorb !!!

Gruß H.
P.S: die gestern wieder mal zu Pferd einen Schäferhund hat jagen müssen, weil der Besitzer gepennt hat und vergessen hatte das „etwas“ unfolgsame Tier anzuleinen … erst ist der Schäfer zu anderen Fußgängern gelaufen, die sich deutlich gefürchtet haben (Hunde"führer" schrie und tobte … ) dann sah der Hund zum Glück für die Fussgänger uns, wendete ab und kam vollgas wild knurrend und bellend auf unsere Reitergruppe zu (3 erfahrene Reiter mit absolut geländessicheren und vor allem folgsamen Pferden *breitgrinsgrins*) … Fazit : 4 glückliche Fussgänger, ein schreckensbleicher, bibbernder Hundebesitzer, und ein Hund der jaulend von 3 in Front hinterher galoppierenden Pferden Vollgas über mehrere grosse Wiesen gejagt wurde … war glaub ich keine unnötige Erfahrung für das Tier … UND für den Besitzer … DER WIRD seinen Hund in Zukunft anleinen wenn er irgendwo Pferde sieht

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Hallo Leonie,

als erstes würde ich meinen Hund erstmal nicht von der Leine lassen bis dieses Problem endgültig aus der Welt geschafft wird. Denn nachher will keiner mehr wissen wer angefangen hat, meistens wird der große Hund beschuldigt.

Dann musst Du Dir mal überlegen was passiert wäre wenn dieser „Kläffer“ an der Leine gewesen wäre - dann hätte sich der Kleinhundbesitzer ruckzuck in einem Gerangel wiedergefunden.
Is ja auch scheiße.

Ich kann (weiß Gott) verstehen wie solch ein Kläffer einem den letzten Nerv raubt - ich hab so einen (allerdings nur an der Leine)!
Allerdings bin ich immer superfroh wenn andere Hundebesitzer mir die Gelegenheit geben sie ohne Leine mit ihren Hunden laufen zu lassen.

Da dies aber in Deinem Fall nicht möglich scheint würde ich auf jeden Fall eine Hundeschule besuchen. Deinem Hund wird das bißchen Abwechslung Spass machen und gelernt wird ja auch was.

Außerdem kannst Du denen Dein Problem am lebenden Objekt *g* vorführen, ne gute Hundeschule weiß gleich wo die Wurzel allen Übels liegt.

Liebe Grüße und viel Glück
Yvonne

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Hallo Leoni!

Zuerst mal, ein Hund, der nicht unter Kontrolle ist, muss angeleint werden.
Einen Maulkorb halte ich auch nicht für sinnvoll, denn wenn der Hund trotzdem ohne Leine läuft und sich auf einen sehr kleinen Hund stürzt, kann er den trotzdem verletzen (mit Metallkasten um die Schnauze können die guten einen ziemlich dollen Druck ausüben), oder sie wird evt. erst recht agressiv, weil sie sich durch den Maulkorb eingeschränkt fühlt.
Und angeleint scheint sie ja unter Kontrolle zu sein. Wie ist das denn, wenn Du sie an der Leine führst, und ein kleiner bellender Hund kommt auf euch zu?

Das Problem war, ich hab den kleinen Hund
garnicht gesehen und habe meine Hündin dann abgeleint.

Als gut gemeinter Ratschlag: Sieh immer zuerst, was kommt, bevor Dein Hund es ausmachen kann! Hört sich schwierig an, aber es funktioniert.
Meine Hündin ist z.B. ein ziemlicher Hibbel und rennt grundsätzlich von links nach rechts usw., ich muss Jogger und Radfahrer rechtzeitig sehen, sonst fliegen die über sie drüber.
Genauso ist es mit anderen Hunden, ich sehe die, und nur wenn sie offensichtlich ohne Leine laufen, darf meine das auch. Erkenne ich es nicht genau oder sind sie angeleint, kommt meine auch prinzipiell an die Leine. Genauso ist sie grundsätzlich angeleint, wo Autos fahren, Kinder herumlaufen, Pferde irgendwo aus Seitenwegen kommen könnten.
Also, wenn ableinen, dann eben nur an Stellen, die absolut übersichtlich sind, also z.B. mittig auf einer grossen Wiese/Feld.

aber seit ca.1,5 J.
kann meine Hündin keine kleine Hunde leiden und beisst sie
alle.

Für mich sind Agressionen gegenüber anderen Lebewesen ein zwingender Grund für die Leine. Ich selbst muss in der Lage sein, meinen Hund so zu führen, dass er keinen anderen verletzen kann. Da reicht schon der Verdacht.
Du weisst es, und lässt Deine Hündin trotzdem laufen. Ich habe ein ernsthaftes Problem mit solchen Leuten. Die machen es einem unheimlich schwer, entspannt spazieren zu gehen.

Woran kann das liegen und wie kann ich es
ihr beibringen, damit sie es nicht mehr macht??

Zunächst mal, leine sie nicht mehr ab. Das Risiko ist einfach zu gross, zumal das Ordnungsamt heftigst Ärger machen kann, wenn Dich jemand dort meldet. Am Ende stehst Du mit Maulkorb- und Leinenzwang da und dann habt ihr beide absolut nix gewonnen.
Dann suchst Du Dir einen erfahrenen Hundetrainer. Jemanden, der zu Dir nach Hause kommt, sich euer Zusammenleben ansieht, mit euch spazierengeht und den Hund in seinem Umfeld kennen lernt. Diese Leute sehen so viele Dinge, die einem selbst einfach nicht auffallen, selbst wenn man sie bei anderen sofort bemerkt.
Mit so jemandem an der Seite wirst Du zum einen herausfinden können, wieso Deine Hündin Probleme mit den kleinen Kläffern hat, und was Du dagegen tun kannst.
Ich muss Dich warnen, dieser Weg ist teuer und extrem anstrengend. Aber es ist der einzige, der auf Dauer Besserung bringen kann. Ansonsten tötet sie vielleicht irgendwann einen kleinen Hund, scheucht einen auf die Strasse und verursacht einen Unfall, oder bei der alten Dame, die mit ihrem Miniwuffel spazieren geht, nen Herzinfarkt. Klar, muss alles nicht passieren, es reicht aber auch schon, wenn sie den anderen Hund beisst oder verängstigt.
Ausserdem wirst Du hinterher weitaus entspannter mit ihr spazierengehen können. Das ist Gold wert!

Ich selbst durfte dank Hundetrainerin viel lernen. Im Grunde waren mir alle Dinge hinreichend bekannt (man kann ja dank Internet so viel lesen und lernen), aber bei sich selbst ist man „betriebsblind“ und übersieht problematische Situationen und Fehler, bzw. schätzt den eigenen Hund falsch ein. Deswegen tut man sich auch so schwer, das Verhalten abzustellen. Es sind die vielen Kleinigkeiten, die sich am Ende zu einem klaren Gesamtbild zusammenfügen. Und man muss hier und da und dort an sich arbeiten.
Diese kleinen Dinge kann keiner anhand von Deinen Beschreibungen ausdifferenzieren, zumal Du vieles auch machst, ohne Dir dessen bewusst zu sein. Das kann nur jemand korrigieren, der Dich im Umgang mit Deinem Hund sieht.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Geduld!

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Hallo!

Du bist der Chef! Du hast das Rudel zu verteidigen. Nicht deine Hündin. Baue deine Chefposition aus ( Rangordnung ) und verbiete es ihr andere Hunde an zu gehen.
Dazu würde ich dir eine Hundeschule empfehlen, da sie einen von außen betrachten und einem Fehler mitteilen, die man selbst gar nicht merkt.

Tara

Hallo Leoni

tja dumm gelaufen, aber (klingt zwar blöd) kann vorkommen!
So wie ich das sehe, hätte es ja wohl auch nix geholfen wenn deine
Hündin angeleint gewesen wäre, da der kleine ja auch zu euch herkam!
Mein Hund wurde mittlerweile 8x gebissen, davon 6x von kleinen
Hunden!
Mein Hund war fast jedesmal an der Leine, die Kleinen nicht und
jedesmal wurde mir entgegnet, der tut nix, vorausgesetzt der Besitzer
war überhaupt in der Nähe! Auch wenn er im Platz lag, kamen die
Kleinen sahen, ah du bist ja auch ein Rüde und fingen an auf meinen
(deutlich größer) einzubeissen!
Bis jetzt hat er sich nur die letzten beiden Male verteidigt und dann
muß ich mir von dem Besitzer, der irgendwo mit dem Auto unterwegs war
und dazukommt, sagen lassen ich hätte den bösen Hund! Darum regen
mich ein paar der Statements unten echt auf!
Das Fazit ist, sieht mein Hund kleinere Hunde, will er nicht daß sie
herkommen, er rennt nicht zu ihnen hin und beißt, aber ich bin mir
sicher, daß sollte wieder einer herkommen, es wieder rumpelt!

Vorallem das Problem wenn du deine Hündin mit Maulkorb und Leine
*bestrafst* wird dir jeder der sich ein wenig auskennt sagen, daß
dein Hund davon erst recht gestört wird, da er den sozialen Kontakt
an der Leine völlig verliert! Oder wie hätten manche Leute es
gefunden, wenn sie als kleines Kind immer nur neben dem Spielplatz
hätten stehen dürfen und nur Zugucken?

Vielleicht hatte sie wirklich mal ein schlechtes Erlebnis, daß sie
einer geschnappt hat!
Ich glaub am Besten ist es, einfach den Kontakt zu meiden, weil ich
glaube, daß man so etwas nicht wirklich ganz aus ihr rausbekommt! Es
würde wahrscheinlich mit Training schon soweit funktionieren, daß sie
es unter Aufsicht sein lässt, aber wirklich sichergehen glaub ich
nicht!
Pass einfach auf und besteh drauf, daß die anderen ihre Hunde auch
anleinen! Mein Hund spielt nur noch mit den Hunden die er kennt! Der
Freundeskreis reicht ihm!

LG
Marisa

Hallo Marisa!

tja dumm gelaufen, aber (klingt zwar blöd) kann vorkommen!

Darf aber nicht! Wenn ich schon weiss, dass mein Hund andere angreift und verletzt, bin ich als Hundehalter in der Pflicht, das zu verhindern.
Ich lasse einen Hund mit Jagdtrieb ja im Wald/Feld/Wiese auch nicht laufen und rechtfertige einen Jagderfolg dann damit, dass er ansonsten nicht mehr ohne Leine laufen darf und seine Bedürfnisse nicht mehr ausleben kann.
Da muss ich als Halter entweder erzieherisch eingreifen oder, wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist oder Grenzen erreicht sind, eben in den sauren Apfel beissen und den Hund angeleint lassen und fehlende Lauf- und Schnüffelerlebnisse anders kompensieren, z.B. Freilauf in gesichertem Gelände, Fährtentraining an der Leine und anderes.
Aber ihn deswegen trotzdem laufen und wildern lassen?

Mein Hund wurde mittlerweile 8x gebissen, davon 6x von kleinen
Hunden!

Denkst Du nicht, dass Du dem auch gegenwirken könntest?
Ich denke da daran, entgegenkommende Hunde, die ihn angreifen wollen, zu verscheuchen?
Muss aber dazu sagen, da fehlt mir die Erfahrung, meine Hündin wurde bisher nicht von anderen gebissen. Sie ist allerdings auch etwas zickig und lässt sich nicht unterdrücken, von daher haben andere eher Respekt vor ihr und lassen sie in Ruhe.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich danebenstehe und zusehe, wie mein Hund gebissen wird.

Darum
regen
mich ein paar der Statements unten echt auf!

Du darfst Dir den Schuh nicht anziehen, dass Dein Hund böse ist, wenn er angeleint angegriffen wird. Ich weiss, leicht gesagt, aber das ist dann wirklich nicht Deine Schuld.
Ein Hund hat das Recht, sich zu verteidigen. Das darfst man aber nicht damit verwechseln, was Leoni beschrieben hat. Ihr Hund geht ja von sich aus und ohne Leine auf bestimmte Hunde.

Vorallem das Problem wenn du deine Hündin mit Maulkorb und
Leine
*bestrafst* wird dir jeder der sich ein wenig auskennt sagen,
daß
dein Hund davon erst recht gestört wird, da er den sozialen
Kontakt
an der Leine völlig verliert!

Solange sie Maulkorb und Leine anwenden würde, auch wenn kein kleiner bellender Hund dabei ist, kann ihre Hündin keine Verbindung dazu herstellen. Maulkorb auf und Leine dran sobald kleiner Hund in Sicht, das geht natürlich nicht.
Den sozialen Kontakt hat ihr Hund zu kleinen Hunden sowieso nicht in normalem („gesellschaftsfähigen“) Maße, der kann ihr also nicht verloren gehen.
Und Kontakt kann und darf nicht heissen, dass ihr Hund andere Hunde vertrimmt und dadurch zusätzlich auch noch an Selbstbewusstsein gewinnt.
Übrigens bieten gute Hundetrainer auch Spielgruppen für erwachsene Hunde an, in denen das korrekte Sozialverhalten geübt wird. In so einer Gruppe könnte die Hündin evt. lernen, mit unruhigen kleineren Hunden souverän umzugehen. Oder, falls das unmöglich ist, kann sie dort mit anderen Hunden spielen, die ihrer Grösse angepasst sind und daher nicht in Gefahr sind.

Oder wie hätten manche Leute es

gefunden, wenn sie als kleines Kind immer nur neben dem
Spielplatz
hätten stehen dürfen und nur Zugucken?

Einen Hund kann man nicht mit einem Kind vergleichen!
Zumal auch ein Kind, das andere Kinder mobbt und haut, nicht lange auf dem Spielplatz sein wird.

Es
würde wahrscheinlich mit Training schon soweit funktionieren,
daß sie
es unter Aufsicht sein lässt, aber wirklich sichergehen glaub
ich
nicht!

Ohne Aufsicht hat eh kein Hund draussen was zu suchen!

Pass einfach auf und besteh drauf, daß die anderen ihre Hunde
auch
anleinen!

Naja, laut Deinen Aussagen klappt das ja nicht?
Zudem, ich kann nicht drauf bestehen, dass andere Leute das tun, was ich will, wenn ich diejenige bin, deren Hund die Gefahr darstellt.
Natürlich gibt es genug Leute, die es im Grunde nicht anders verdient hätten, wenn ihr kleiner stänkernder Wuffel mal eine Abreibung bekommt, damit sie kapieren, dass sowas nicht ok ist, aber das ist nicht die Aufgabe meines Hundes. Zumal ich diejenige bin, die am Ende den riesengrossen Ärger hat, wenn wirklich was passiert. Und so ein kleiner Hund kann mächtig schreien und „leiden“, ohne dass ihm viel passiert wäre. Das schindet mächtig Eindruck bei Frauchen.
Das Problem ist einfach, dass diese Leute der Meinung sind, nur weil ihr Hund klein ist, darf er alles. Aber da muss man dann als Grosshundehalter in den sauren Apfel beissen und die Leine einmal mehr zücken. Lieber so, als dass der ganze Ort meinen Hund als reissende Bestie betitelt, weil er nem kleinen eine Macke verpasst hat.

Deswegen, fundiertest Training für Hund und Halter, damit man selbst von sich sagen kann, alles richtig gemacht zu haben. Und damit der eigene Hund kapiert, dass nur angegriffen wird, was ich als Chef auch als angreifenswert ansehe (womöglich fördert Leoni das Verhalten ihrer Hündin auch unbewusst, weil sie sich bei kleinen lauten Hunden auf das Schlimmste gefasst macht). Oder dass im schlimmsten Fall klar wird, dass der Hund unabänderbar eine Gefahr für kleine darstellt und man Wege findet, damit umzugehen.

Liebe Grüsse
Bine

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HI Bine,

nun leicht gesprochen, da dir das noch nie passiert ist! Sei froh!
So wie du hab ich eigentlich auch immer gedacht, aber mir war auch
nie klar wie hilflos du bist, wenn du plötzlich allein dastehst,
deinen Hund angeleint neben dir hast und ein Dackel (die übrigens
sehr wendig sind) von allen Seiten versucht dich besser gesagt deinen
Hund zu attackieren!
Während du eigentlich keine Möglichkeit hast den Hund wegzuscheuchen,
da wenn die sich was eingebildet haben (Dackel sind dazu ausgebildet
Dachse und Füchse zu jagen), die Möglichkeiten sehr begrenzt sind!
Sprich der lässt sich nicht verscheuchen!
Waren schon zu dritt unterwegs und haben es nur mit Müh und Not
geschafft einen kleinen Jagdterrier von unserem Hund abzuschirmen!
Während der hinter uns sass und überhaupt nicht wußte was ihm
geschieht!

Darf aber nicht! Wenn ich schon weiss, dass mein Hund andere
angreift und verletzt, bin ich als Hundehalter in der Pflicht,
das zu verhindern.

Stimmt schon fast, nur wenn der Hund nicht andere angreift, sondern
sich nur einem Angriff erwehrt, was dann? Hab ja erklärt, anders seh
ich das nicht, wenn plötzlich jemand mit einem Prügel auf dich
zustürmt, versuchst du dich nicht zu wehren?
Ich bin sicher auch nicht dafür, daß jeder seinen Hund dauerfrei
laufen lässt, aber wir sind hier auf dem Dorf, auf den Feldern ist
nunmal oft niemand da! Ich geh mittlerweile schon nur die Routen auf
denen fast nix los ist!

Wie oben beschrieben! Da du eine eher dominante Hündin hast, die sich
nix gefallen lässt, meiner wiegt 45 kg und ist recht groß!
Und ein recht ruhiger Rüde ohne viel Selbstbewußtsein!

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ich
danebenstehe und zusehe, wie mein Hund gebissen wird.

Nein da stehst du nicht daneben, du hast aber auch nicht viel
Möglichkeiten was zu unternehmen! Als mein Freund mal eingriff und
dem beißenden Dackel von meinem ihm Platz liegenden Hund
runterpflückte, während die Besitzerin immer noch dastand und zusah,
hat der Dackel halt ihn gebissen! Daraufhin erst hat mein Hund sein
Platz verlassen und den Dackel am Kragen ergriffen!

Einen Hund kann man nicht mit einem Kind vergleichen!
Zumal auch ein Kind, das andere Kinder mobbt und haut, nicht
lange auf dem Spielplatz sein wird.

Nun, ich bin der Meinung, daß Kinder und Hundeerziehung in sehr
großem Maße miteinander verglichen werden kann!

Ohne Aufsicht hat eh kein Hund draussen was zu suchen!

Ich meinte nicht ohne Aufsicht von wegen Hoftor auf und Hund geh mal
spazieren sondern wenn du deinen Hund nicht ständig im Auge hast und
fixierst, sondern dich auch mal kurz unterhälst und somit ablenken
lässt!
Ist mir auch schon passiert, ein Rüde der totalen Gehorsam lernen
musste und total pariert hat, wenn der Besitzer Dauerblickkontakt
hatte, aber wehe er hat mal net ständig geguckt…

Naja, laut Deinen Aussagen klappt das ja nicht?
Zudem, ich kann nicht drauf bestehen, dass andere Leute das
tun, was ich will, wenn ich diejenige bin, deren Hund die
Gefahr darstellt.
Natürlich gibt es genug Leute, die es im Grunde nicht anders
verdient hätten, wenn ihr kleiner stänkernder Wuffel mal eine
Abreibung bekommt, damit sie kapieren, dass sowas nicht ok
ist, aber das ist nicht die Aufgabe meines Hundes. Zumal ich
diejenige bin, die am Ende den riesengrossen Ärger hat, wenn
wirklich was passiert. Und so ein kleiner Hund kann mächtig
schreien und „leiden“, ohne dass ihm viel passiert wäre. Das
schindet mächtig Eindruck bei Frauchen.
Das Problem ist einfach, dass diese Leute der Meinung sind,
nur weil ihr Hund klein ist, darf er alles. Aber da muss man
dann als Grosshundehalter in den sauren Apfel beissen und die
Leine einmal mehr zücken. Lieber so, als dass der ganze Ort
meinen Hund als reissende Bestie betitelt, weil er nem kleinen
eine Macke verpasst hat.

Das stimmt so schon und ich kann dir eigentlich nur zustimmen, aber
eben das Problem ist, wenn der kleine eben doch meint er muß
Bekanntschaft schliessen! Und dann ist es den Leuten auch egal ob du
deinen angeleint hattest! (Mein Rüde ist Liste 2)

(womöglich

fördert Leoni das Verhalten ihrer Hündin auch unbewusst, weil
sie sich bei kleinen lauten Hunden auf das Schlimmste gefasst
macht).

Denk ich auch, denn genau das mach ich auch! Panikattacke wenn was
Kleines kommt, aber ich seh keine hilfe dagegen, denn auch wenn du
dich versuchst zu beruhigen, innerlich klappt das net ganz!

Hoff du nimmst mir nix übel, bei den meisten Dingen sind wir uns dann
ja doch einig!

Liebe Grüße
Misa

Hallo!

Es mag ein wenig brutal klingen, aber bei Angriffen durch kleinere Hunde hilft oftmals ein Sprüher mit Pfefferspray. Die Hund sind erstmal verdutzt, lecken sich die Schnauze und in der Zeit kannst du ihn packen und auf den Rücken drehen oder deinen Hund schnappen und das Weite suchen. In wie weit das legal ist weiß ich nicht. Aber auch ein kleiner Hund kann großen Schaden anrichten. Er braucht ja zum Beispiel nur unterhalb des Handgelenks zupacken und schon ist die Pulsader offen.

Das Problem ist halt, dass viele kleine Hunde nicht erzogen werden, weil die Halter es nicht für nötig halten ( was kann auch son kleiner Hundi ausrichten nich wahr ? ). DA hilft meist kein Aus und auf Calming Signals reagieren sie auch nicht, weil viele nie eine Welpenschule gesehen haben, bzw. nie richtig Sozialisiert worden sind.

Hund und Kindererziehung kann man in vielen Punkten nicht miteinander vergleichen. Einem Kind kannst du auch noch Stunden später erklären, was es falsch gemacht hat und warum es jetzt eine Strafe bekommt. Ein Hund kann eine Strafe nur mit einer Tat verknüpfen, wenn dies unmittelbar aufeinander folgt. Dies ist nur ein Unterschied, aber ein sehr entscheidender.

Tara

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Hallo Marisa!

nun leicht gesprochen, da dir das noch nie passiert ist! Sei
froh!

Bin ich auch, ganz ehrlich.
Was uns wohl schon passiert ist, als meine dame jung war, waren zwei Übergriffe von erwachsenen Schäferhunden, die aber beide ohne Verletzungen abgelaufen sind, also nicht vergleichbar mit dem, was Du erlebst.

So wie du hab ich eigentlich auch immer gedacht, aber mir war
auch
nie klar wie hilflos du bist, wenn du plötzlich allein
dastehst,

Hm, die einzigen Dinge, die mir einfallen würden, sind weder tierfreundlich noch ungefährlich :frowning:
Das mit dem Pfefferspray, was Tara vorgeschlagen hat, wäre vielleicht eine Idee. Ich denke da an Situationen, in denen der eigene Hund krank oder verletzt ist und man wirklich zu so harten Mitteln greifen muss…ist ja nicht immer „nur“ so, dass der eigene sich halt nicht wehren mag.

(Dackel sind dazu
ausgebildet
Dachse und Füchse zu jagen)

Die wenigsten heutzutage :wink:

Stimmt schon fast, nur wenn der Hund nicht andere angreift,
sondern
sich nur einem Angriff erwehrt, was dann? Hab ja erklärt,
anders seh
ich das nicht, wenn plötzlich jemand mit einem Prügel auf dich
zustürmt, versuchst du dich nicht zu wehren?

Klar, in dem Fall ist es wieder ganz anders. Aber ich hatte Leonis Frage so so verstanden, dass ihre Hündin angreift, wenn sie nicht angeleint ist und dann auch zubeisst. Nur weil ein kleiner Hund kläfft, greift er ihre Hündin ja nicht automatisch an.
In Deinem Fall wäre ich absolut der Meinung, dass ein Wehren Deines Hundes, auch wenns etwas rabiater ist, legitim ist. Zusammenbeissen lassen muss sich auch der brävste nicht.
Ich denke einfach, die Situationen sind unterschiedlich.

aber wir sind hier auf dem Dorf, auf den Feldern
ist
nunmal oft niemand da! Ich geh mittlerweile schon nur die
Routen auf
denen fast nix los ist!

Da bist Du aus meiner Sicht fast schon zu beneiden, bei uns trifft man „draussen“ leider so gut wie nie Hunde. Ich bin immer etwas in Sorge, dass meine zu wenig Sozialkontakte abbekommt, weil sie vielleicht vier, fünf Mal im Jahr auf nen anderen Hund trifft.
Aber so hat dann jeder eben seine Sorgen und muss eine Lösung finden. Traurig nur, dass in Deinem Fall andere Leute „bestimmen“, wie die auszusehen hat.

Wie oben beschrieben! Da du eine eher dominante Hündin hast,
die sich
nix gefallen lässt, meiner wiegt 45 kg und ist recht groß!

Meine wiegt gut 30kg…ich staune immer, wenn sie an der Leine Theater macht (sie ist ne Zicke :wink: ), und die Leute hier im Park ihre kleinen Wuffels einfach hinlaufen lassen als ob jeder Hund ganz harmlos und lieb ist. Für meine Hündin ist das toll, die schnuffelt dann und regt sich wieder ab.
Aber mir käme nie in den Sinn, meine zu anderen angeleinten Hunden, die auch noch bellen, hinzulassen. Wird schon nen Grund haben, wieso die an der Leine sind.
Naja, viele Leute machen sich wohl einfach zu wenig Gedanken, was alles passieren kann, während andere, so wie wir hier, eher das Gegenteil tun.

Als mein Freund mal eingriff
und
dem beißenden Dackel von meinem ihm Platz liegenden Hund
runterpflückte, während die Besitzerin immer noch dastand und
zusah,
hat der Dackel halt ihn gebissen!

Na klasse :frowning: Ich frage mich, woher solche Leute diese absolute Seelenruhe nehmen. Manchmal wünsche ich mir die auch (aber nicht für solche Aktionen :wink: ).

Daraufhin erst hat mein Hund
sein
Platz verlassen und den Dackel am Kragen ergriffen!

Lass mich raten, die Dackelbesitzerin war darüber sehr empört?

Nun, ich bin der Meinung, daß Kinder und Hundeerziehung in
sehr
großem Maße miteinander verglichen werden kann!

Da gehe ich mit Tara konform, einem Kind kann man Dinge erklären, einem Hund nicht. Bei einem Kind kann auch mir auch mal „Schwäche“ erlauben und in einer Situation unsicher sein. Mein Hund, wenn er dominant ist, wird das ausnutzen.
Aber da kommts sicher auch sehr auf den Hund an, und auf die Situation. Meine Hündin kommt mir manchmal durchaus wie ein kleines störrisches Kind vor (wenn sie nicht will, zieht sie regelrecht einen Flunsch und zickt) *g* Aber leider fehlt die Einsicht, wieso mich ihr Verhalten auf die Palme bringt :wink: Und sie muckt immer wieder mal gerne auf und versucht, sich Rechte zu ergattern, die mir zustehen.
Es gibt aber mit Sicherheit auch Hunde, die mit einem Mindestmass an Erziehung sehr tolle Begleiter werden, mit denen man auch eher wie mit einem Kind umgehen kann. Kommt ja auch immer darauf an, was man selbst unter Kindererziehung versteht :wink:

Das stimmt so schon und ich kann dir eigentlich nur zustimmen,
aber
eben das Problem ist, wenn der kleine eben doch meint er muß
Bekanntschaft schliessen! Und dann ist es den Leuten auch egal
ob du
deinen angeleint hattest! (Mein Rüde ist Liste 2)

Das ist den meisten scheins sowieso wurscht, wie oben beschrieben, die lassen hier (wobei die Münchner eh sehr hundefreundlich und liberal sind, was sowas angeht) ihre winzigen Hündchen auf meine zulaufen, egal was die für Theater macht, und gucken nichtmal, was passiert, sondern laufen sich unterhaltend ihres Weges.
Für mich ist es dagegen normal, meinen Hund bei mir zu halten wenn der andere an der Leine ist. Aber vielleicht bin ich da auch aufmerksamer als viele andere, weil meine oft operiert wurde und deswegen nicht frei laufen durfte und sich auch sehr schonen musste. Da achtet man dann doch mehr drauf.
Aber ist wohl wie in allen anderen Lebensbereichen, Rücksichtnahme kennt nicht jeder :-/

Denk ich auch, denn genau das mach ich auch! Panikattacke wenn
was
Kleines kommt, aber ich seh keine hilfe dagegen, denn auch
wenn du
dich versuchst zu beruhigen, innerlich klappt das net ganz!

So ging es mir früher eine Weile, bevor ich mit meiner Hündin das Training bei der Trainerin mitgemacht habe. Sie kläfft insgesamt ausgesprochen gerne, und hat vor dem Training jeden Menschen auf der Strasse angebellt. Das hatte zur Folge, dass ich selbst immer angespannt geschaut habe, wo jemand kommt, und Stress hatte, bis derjenige vorbei war (ich wollte nicht, dass sich jemand gestört fühlt oder Angst hat vor meinem Hund, und genervt hat mich ihr Gekläffe noch dazu). Klar, dass der Hund das fühlt und sich erst recht ins Zeug legt *seufz*
Durch das Training habe ich als erstes akzeptieren gelernt, sie ist eben ein Hund, der ständig was zu sagen hat. Und für mich selbst wusste ich, ich unternehme aktiv etwas dagegen, also selbst wenn sich jemand ärgert und recht haben mag damit, dann kann er mir zumindest nicht vorwerfen, ich würde den Hund einfach machen lassen.
Ausserdem hat mir die Trainerin aufgezeigt, wo mein Hund überall die klappe auf hatte, ohne dass wir es überhaupt noch wahrgenommen haben. Und wie wir darauf reagieren sollen (in unserem Fall: gar nicht *g*).
Das insgesamt hat die Situation sehr verbessert. Früher habe ich mich davor gedrückt, irgendwo mit ihr hinzugehen, wo überhaupt Menschen sind, heute laufe ich mit ihr durch unsere Fussgängerzone (ist aber relativ ruhige Kleinstadt, also nix superstressiges) und lasse die Leine locker durchhängen. Und sie läuft einfach mit. Ganz entspannt bin ich zwar nicht, weil sie sich ab und zu dann doch jemanden rauspickt und den ankläfft, aber es ist auch kein abgeschlossenes Training, sondern etwas, das wir jeden Tag und ihr Hundeleben lang aufs neue üben müssen.
Wegen diesem Erfolg rate ich gerne dazu, sich eben so einen Trainer zu suchen. Allein schon, um selbst mit der Situation umgehen zu lernen. Es gibt einem schon unheimlich viel Sicherheit, wenn da ein Mensch ist, der den Hund nicht für vollkommen plemplem und mich als Halter für total unzulänglich hält (in gewissem Rahmen kommt man sich ja doch so vor).

Hoff du nimmst mir nix übel, bei den meisten Dingen sind wir
uns dann
ja doch einig!

Nein, natürlich nehme ich Dir nichts übel! :smile:
Wir haben einfach teilweise komplett unterschiedliche Erfahrungen gemacht, und jede berichtet aus ihrer Sicht, was helfen kann. Besser kanns eigentlich nicht sein, je mehr unterschiedliche Ansichten, desto mehr kann man reflektieren und vielleicht auch mal umdenken (ich z.B. hätte nicht vermutet, dass es tatsächlich Hunde gibt, die so ruhig wie Deiner abwarten, dass sie gebissen werden).

Liebe Grüsse
Bine :smile: