drücke ich mich so schlecht aus???
Hallo Lotti-lu,
Wenn sich jemand provozierend vor mich stellt, mir zwingend in
die Augen sieht, ist das durchaus als Provokation und nicht
als Notwehrmaßnahme zu verstehen. Stelle ich mich vor einen
Hund und zwinge ihn in Augenkontakt mit mir auf provozierende
Art, muß ich damit rechnen, dass er das als Angriff versteht
und seinerseits nur in Notwehr handelt. Hunde „funktionieren“
extrem auf Körpersprache und Asudruck, darum kann dieses
Verhalten durchaus als Bedrohung auf ihn wirken.
Ich stelle mich dem Radfahrer gewiss nicht mit Absicht in den Weg, aber wenn er an mir vorbei will, soll er auch genügend Abstand halten.
Hunde mag ich sehr, und bis auf den einen Boxer (damals war ich 10 oder 11) habe ich noch nie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht.
Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt.
Ich wünsche dir eine solche Situation nicht, wenn du mal mit
Kindern / Tieren unterwegs bist. Denn beiden können durchaus
gefährliche bis lebensbedrohliche Verletzungen durch
Fahrradrowdies zugefügt werden, und eins versichere ich dir,
du wartest mit dieser Besetzung NICHT ab, bis der Radfahrer
auf die Fresse geht!
OK, zugegeben, ich war noch nie in der von dir genannten Konfguration unterwegs. Aber im Ursprungsposting ging es ja um den Jogger, dem die Hunde nachlaufen. Als Jogger schleppt man aber normalerweise nicht Kind und Kegel mit.
(Ich hoffe, das Wort „Fresse“ verstößt
nicht gegen die Netiquette) Sollte er nicht ausweichen, würde
ich ihn in einer Abwehrbewegung davon abhalten, mit mir zu
kollidieren. Siehe Notwehr.
Zeig mal wie das geht, wenn du vielleicht noch mit dem
Kinderwagen kämpfst, der große Bruder von 4 Jahren mitten auf
dem Fußweg steht und der verängstigte Hund in die andere
Richtung im Wald Schutz sucht!Supernummer!!!
DAS kann ich dir sagen, macht richtig Spaß und dann zeig mir
mal, wie du nen Rowdiefahrradfahrer mit einer
Affengeschwindigkeit vom Rad holst!!!
Und das ist nicht an den Haaren herbeigezogen (die Situation
ist jetzt schon fiktiv, aber frag mal im Eltern/Kinderforum,
wie oft diese Situation Alltag ist).
siehe oben [Konfiguration]
Da ich mich selbst am besten kenne (lies mal den letzten Abschnitt meiner Vika) möchte ich nur den Vergleich aufstellen, mit dem Auto(oder Fahrad), welches gegen eine Mauer prallt. Wer trägt den größeren Schaden davon?
Um einen Radler von seinem Bike runterzuholen reich meist ein kleiner Schubs, diesen würde ich allerdings nur in EXTREMSITUATIONEN ausführen, sprich wenn er mir zu nahe kommt.
egal, hätte ich mich ins Bein beißen lassen sollen???
Auf mich wirkst du in deinen Argumenten eher brutal und auf
Konfrontationskurs ohne zu versuchen, die Situation auf
unbrutale Weise meistern zu wollen.
Und das in deiner allgemeinen Art, mit Konflikten umzugehen.
(Bsp. Fahrradfahrer, Boxer)
Ganz im Gegenteil, ich versuche immer mit Allen Menschen (und auch Tieren) gut auszukommen. Wenn ich irgendwo ein Problem (z.B.) mit den Nachbarn habe, dann löse ich das auf die friedliche Art. Wenn der Angesprochene dann aber blöd zurückmault, kann ich auch laut werden. Wenn er auf mich losgeht, wehre ich mich angemessen.
Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein echter,
korrekter Kampfsportler dieses Können niemals einsetzen darf
und aus persönlichen moralischen Grundsätzen auch nicht würde,
um andere, egal ob Mensch oder Tier, mutwillig zu verletzen.
Seit wann ist Notwehr mutwillig???
Wenn jemand angegriffen wird (egal ob von Mensch oder Tier)ist es sein Recht, sich dagegen zu wehren. Kampfsportler dürfen Ihre Kenntnisse zu Verteidigungszwecken einsetzen. Da ich als Jugendlicher aktiver Tae-Kwan-Do „Kämpfer“ mit LIZENZ war, brauchen wir darüber wohl nicht zu diskutieren.
Ob du andere verletzt oder schadest, scheint dir generell egal
zu sien,
Ist mir nicht egal. Einmal mußte ich zu selbstverteidigungszwecken meine Kenntnisse anwenden, aber nur, weil der andere mit einer Bierflasche bewaffnet war. Mein primäres Ziel war, mich selbst zu schützen. Daß er sich dabei selber verletzt hat, tat mir zwar leid, aber es war letztendlich seine Schuld.
schön, dass ich mit meiner Familie nicht in deiner
Nähe wohne, das hätte Explosionspotenzial…
Wieso? Ich werde von Allen als sehr „umgänglicher“ Mensch bezeichnet. Ich respektiere Alle und werde auch von Allen respektiert. Ich lebe nach dem Motto „ma liberté s’arrête où commence celle des autres“ (Meine Freiheit endet dort, wo die der Anderen beginnt) und sage den Nachbarn auch zB wenn mich etwas stört um gemeinsam eine Lösung zu finden.
Es scheint nicht möglich zu sein gemeinschaftlich div. Plätze
zu nutzen und auch mal Rücksicht zu nehmen, ja auch auf Hunde.
Wenn die Hunde keine Gefahr darstellen, stören sie ja auch
niemanden.
Doch, es gibt Menschen, die sich an allem stören, ob Kinder,
Hunde oder anderes Getier auf Erden. Die haben ein gestörtes
Verhältnis allem gegenüber, was sich nicht kontrollieren läßt
und nicht in irgendwelche Schubladen passt. Und davon gibt es
irre viele! (Und mir begegnen sie auch immer wieder
Mich regt es auch manchmal auf, wenn die Kinder der Nachbarn wie eine Elefantenherde durch das Treppenhaus trampeln, aber dann gehe ich raus und bitte diese dann, etwas weniger Krach zu machen. (liegt aber wahrscheinlich an meiner guten Erziehung, ich habe nämlich als Kind schon darauf geachtet, daß niemand unter mir „leiden“ mußte.
Vielleicht hilft auch ein kurzes stehen bleiben um sich mal
den Hundehalter zur Brust zu nehmen, in einem ruhigen und
vernüftigen Ton, ihn zu bitten, doch besser auf den Hund
aufzupassen, damit er keinen Joggern nachläuft.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Menschen gibt, die
generell nicht in der Lage sind, normal und vernünftig mit
anderen zu reden, vor allem Menschen, die prinzipiell Angst
vor jedem freilaufenden Wesen haben, am besten nähme man noch
die Kinder an die Leine, denn die können ja auch Unheil
anrichten.
Solche Zeitgenossen gibt es wirklich. Der Hund gehört aber wirklich an die Leine (außer auf ausgewiesenen Hundewiesen) oder privaten Grundstücken.
Und zur Brust nehmen lasse ich mich grundsätzlich nicht! Wenn
mir einer was zu sagen hat, ok, dann soll er sagen, übt er
konstruktive Kritik oder ich habe Fehler gemacht, endschuldige
ich mich selbstverständlich! Zur Brust nehmen??? L.m.a.A.!
(fiktiv für den, der`s will, nicht du bist gemeint!!!)
Wenn ich Sch… baue, muß ich auch akzeptieren wenn jemand mich ausmeckert.
Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.
Warum? Auch mein Hund hat das Recht, sich mal auszutoben, mit
anderen zu spielen, nach Mäusen zu wühlen oder Löcher in den
Boden zu graben!
Klar, aber nicht in jedem Vorgarten und jedem Teil des Stadtparks. Auf ausgewiesenen Hundewiesen und auf deinem Grundstück hat ja niemand etwas dagegen. Auch im Wald oder auf dem Feld kann er dies machen.
Und auch mein Hund ist verpflichtet, andere in Ruhe zu lassen,
bitteschön aber dann auch umgekehrt!!!
Klar, da stimme ich dir zu. Aber es ging ja im Ursprungsposting um Hunde, die einem Jogger nachlaufen.
Und wie schrecklich, ich habe sogar 2, die frei laufen dürfen
und es macht irre Spaß den beiden beim Spielen und Toben
zuzusehen!!!
Und weißt du was? Ausgeglichenere Hunde wie diese
ausgelasteten Tierchen gibt es nicht!
Das freut mich, aber wenn die einem ängstlichen Zeitgenossen zu nahe kommen und dieser aus Angst um sich tritt, worauf die Hunde sich dann „nur wehren“ indem sie ihn beißen, bist du als Halter verantwortlich, da DU die Hunde frei rumlaufen lässt.
Und was ist schlimm daran, wenn ein offensichtlich sehr junger
Hund auf dem Weg neugierig auf Menschen zugeht um Erfahrungen
zu sammeln? Das auch erklärt wird und diese D… völlig
überdreht reagieren? Tja, da denk`ich mir doch meinen Teil…
Wie gesagt, es gibt auch Menschen die Hunde hassen oder aufgrund schlechter Erfahrungen Angst vor Hunden haben.
Gruß,
Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)
Oh Gott, bitte laß das sein, das arme Tier, nicht noch so
einen paralysierten Köter, der nie in seinem Leben gesunde
Sozialkontakte knüpfen darf und dadurch bekloppt wird!
Damit meinte ich, daß ich ihn IMMER da an der Leine halten werde, wo es gesetzlich vorgeschrieben ist. Da ich sehr viele Hundehalter in meinem Verwandten/Bekanntenkreis kenne, wird der Hund dann ja auch soziale Kontakte knüpfen können. Außerdem ist dies die einzigste Möglichkeit, zu verhindern, daß der Hund auf „hundeängstliche“ bzw Hundehassende Zeitgenossen trifft. Außerdem soll der Rottie dann nicht als Einzelhund gehalten werden, sondern mit einem Berner Sennenhund.
Beide Rassen sind in meinen „Kreisen“ vertreten und ich komme super mit denen klar. Die Meisten freuen sich immer, wenn sie mich sehen und wollen mit mir spielen (liegt wahrscheinlich auch daran, daß ich mir nicht zu Schade bin, auch mal im Anzug mit dem Hund auf dem Boden rumzutollen.
Viele (trotz Kritik) wirklich freundliche Grüße!
Sabine
Ich hoffe, die Kritik bzw die Mißverständnisse geklärt zu haben.
Liebe Grüße
Sticky