Hundeabwehr beim Joggen

Hallo Hunde-Experten!

Um es klar zu stellen: Ich mag Hunde eigentlich ziemlich gerne!

Es passiert mir jedoch leider öfter, dass ich beim Joggen mit freilaufenden Hunden zusammentreffe. Und da möchte ich von euch wissen, was die beste Strategie ist, um ohne Biss davon zu kommen.

Habe es schon mit ruhigem Weiterlaufen probiert, wenn Hunde laut bellend auf mich zugerannt kamen, aber das ist meistens nur knapp gutgegangen, zB weil die Hunde dann endlich mal auf ihr Herrchen gehört haben.
Letztens habe ich mich mal einem anrennenden Hund entgegengestellt und ihn laut angebrüllt, da hat er abgedreht. Ist das prinzipiell die bessere Wahl oder ist das vielleicht auch bei jedem Hund anders??

Die Frage ist auch, was mache ich, wenn er nicht abhaut, sondern immer näher rückt? Präventivschlag, bzw -tritt an die Schnauze?? Und was ist am geschicktesten, wenn es 2 Hunde sind??

Viele Grüße und vielen Dank!

While

Ordnungsamt

Hallo Hunde-Experten!

Hallo,

Um es klar zu stellen: Ich mag Hunde eigentlich ziemlich
gerne!

ich auch.

Es passiert mir jedoch leider öfter, dass ich beim Joggen mit
freilaufenden Hunden zusammentreffe. Und da möchte ich von
euch wissen, was die beste Strategie ist, um ohne Biss davon
zu kommen.

Die einfachste Möglichkeit wäre eventuell, auf’s Joggen zu verzichten.
(War nur Spaß)

Habe es schon mit ruhigem Weiterlaufen probiert, wenn Hunde
laut bellend auf mich zugerannt kamen, aber das ist meistens
nur knapp gutgegangen, zB weil die Hunde dann endlich mal auf
ihr Herrchen gehört haben.
Letztens habe ich mich mal einem anrennenden Hund
entgegengestellt und ihn laut angebrüllt, da hat er abgedreht.
Ist das prinzipiell die bessere Wahl oder ist das vielleicht
auch bei jedem Hund anders??
Die Frage ist auch, was mache ich, wenn er nicht abhaut,
sondern immer näher rückt? Präventivschlag, bzw -tritt an die
Schnauze?? Und was ist am geschicktesten, wenn es 2 Hunde
sind??

Der Tritt in die Schnauze kann sehr wirkungsvoll bis tödlich sein, wenn er denn richtig ausgeführt wird!
Allerdings ist es wahrscheinlicher, daß der Hund dir dann in den Fuß schnappt. Alternativ hätte ich noch Elektroschocker und CS-Gas als Idee, obwohl anstatt Gas Gel besser wäre.

Da in den meisten Städten Deutschlands Leinenzwang besteht, würde ich nach einer versuchten „Attacke“ das Ordnungsamt rufen und den Hundehalter anzeigen.

Gruß
Sticky

Das ist immer alles so weit hergeholt und wurde schon X-mal hier Bett besprochen und diskutiert. Ein Blick ins Archiv wirkt manchmal wunder.

Auf der einen Seite kann ich die Jogger verstehen, auch die Radfahrer die mit einer Affengeschwindigkeit an einem vorbei rasen, dass man sich nehmst Kind und Hund nur noch durch einen Sprung ins Gebüsch retten kann, schließlich sind sie die „Ritter“ der Parks und alles andere hat ihnen zu weichen, egal wie.

Aber mit Elektroschocker und Gase auf Hunde loszugehen, nimmt schon wieder bedrohliche Formen an. Zumal der Hund nicht stillhält damit der Jogger wie auch immer ihn verletzen kann. Ein Tritt in die Schnauze eines Schäferhundes, dass mitten im Lauf eines Joggers, grenz ja schon an eine außergewöhnliche, neue Sportart *gg*

Es scheint nicht möglich zu sein gemeinschaftlich div. Plätze zu nutzen und auch mal Rücksicht zu nehmen, ja auch auf Hunde. Vielleicht hilft auch ein kurzes stehen bleiben um sich mal den Hundehalter zur Brust zu nehmen, in einem ruhigen und vernüftigen Ton, ihn zu bitten, doch besser auf den Hund aufzupassen, damit er keinen Joggern nachläuft.

Ist miteinander wirklich so schwierig ?

BelRia

Ist miteinander wirklich so schwierig ?

Das frage ich mich auch immer, wenn ich die Hunde in unserem Park sehe, DER FÜR HUNDE VERBOTEN IST.
Leuten, die nicht mal in der Lage sind Piktogramme zu verstehen, kann man wohl auch verbal nicht viel erklären.

Grüße,

Anwar

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wenn ich deine Antworten so lese.

Wieviele Spaziergänger ich schon auf Hundefreilaufplätzen gesehen habe, die dort ihrenm Freizeitvergnügen nach gingen, möchte ich hier gar nicht aufzählen und noch mehr denke ich an jene, die einem auf Reitspuren entgegen kommen und dazu noch wild herum diskutieren, nur weil sie nicht lesen können.

Das frage ich mich auch immer, wenn ich die Hunde in ::unserem
Park sehe, DER FÜR HUNDE VERBOTEN IST.

Darin sehe ich immer noch keinen Grund Hunde und Halter tätig anzugreifen, wie es immer wieder geschieht. Auch hier tut Aufklärung not und Miteinander bekommt eine ganz andere Bedeutung.

Nur es kann der friedlichste nicht in Frieden leben, wenn es Obergescheiten nicht gefällt.

BelRia

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Hallo Hunde-Experten!

Hallo, ich bezeichne mich zwar nicht als Experten, aber ich habe einen Hund (Schäferhund-Mix, also wahrscheinlich genau so einen Hund, auf den sich das bezieht)

Um es klar zu stellen: Ich mag Hunde eigentlich ziemlich
gerne!

gut, dass du es sagst. Aus deinem Posting hätt ich es wahrscheinlich nicht gelesen.

Es passiert mir jedoch leider öfter, dass ich beim Joggen mit
freilaufenden Hunden zusammentreffe.

Inwiefern? Kommen sie auf dich zu? Dir hinterher? Beißen sie? Oder versuchen sie es? Und noch was, joggst du, wenn es dunkel ist? Da erwacht bei vielen Hunden der Beschützerinstinkt.

Und da möchte ich von
euch wissen, was die beste Strategie ist, um ohne Biss davon
zu kommen.

Habe es schon mit ruhigem Weiterlaufen probiert, wenn Hunde
laut bellend auf mich zugerannt kamen, aber das ist meistens
nur knapp gutgegangen, zB weil die Hunde dann endlich mal auf
ihr Herrchen gehört haben.

Also ich würde sagen, stehenbleiben oder ruhig weitergehen.
Also ich erzähl mal, wie es mit meinem ist. Der zählt zwar schon als großer Hund aber hat vor allem Angst. Besonders bedrohlich ist es für ihn, wenn jemand rennt (besonders bei Dunkelheit). Vor Angst bellt er dann. Bei anderen ist es der Jagdinstinkt, der durchdreht. Da hilft stehenbleiben, eventuell auf den Hund zugehen, da hauen viele schon ab.

Letztens habe ich mich mal einem anrennenden Hund
entgegengestellt und ihn laut angebrüllt, da hat er abgedreht.
Ist das prinzipiell die bessere Wahl oder ist das vielleicht
auch bei jedem Hund anders??

Da haste eventuell auch Glück gehabt. Bei meinem würde das wahrscheinlich auch helfen. Aber andere werden erst aggressiv, wenn man sie anbrüllt. Wahrscheinlich reicht meist umdrehen und auf den Hund zugehen.

Die Frage ist auch, was mache ich, wenn er nicht abhaut,
sondern immer näher rückt? Präventivschlag, bzw -tritt an die
Schnauze?? Und was ist am geschicktesten, wenn es 2 Hunde
sind??

Also davon würde ich abraten. Wenn jemand meinen (wirklich lieben) Hund tritt, dann würde ich erst mal ein paar Tritte austeilen und dann eine Anzeige wegen (leider nur) Sachbeschädigung.

Viele Grüße und vielen Dank!

While

Gruß Claudia

Hallo!

Was ich vielfach gelesen/ gehört habe:

  • einfach weiter laufen und Hund ignorieren
  • stehen bleiben, dem Hund halb die SEite, halb den Rücken zu drehen, die ARme nach unten strecken, Handflächen offen und nach hinten gerichtet und den Kopf vom Hund abwenden ( anstarren ist bedrohung für Hunde ). Du kannst auch gähnen, dies ist ein Beschwichtigungssignal.

Ich würde es zur Anzeige bringen, egal ob der Hund zugebissen hat oder nicht. Wenn Hunde dort an der Leine geführt werden müssen, dann müssen sie halt an die Leine. Absehen würde ich von Tritten, anschreien oder Befehlen, da du nicht der Chef des Hundes bist ( das Herrchen anscheinend aber auch nicht ). Anschreien kann die Aggressivität nach oben schrauben. Befehle geben könnte der Hund als „unverschämt“ auffassen und dich erst recht zurechtweisen.

Tara

Hallo Claudia,

Also davon würde ich abraten. Wenn jemand meinen (wirklich
lieben) Hund tritt, dann würde ich erst mal ein paar Tritte
austeilen und dann eine Anzeige wegen (leider nur)
Sachbeschädigung.

wenn du Tritte austeilst ist das also o.k., wenn sich jemand bedroht fühlt von einem Hund und sich wehrt ist das nicht o.k.?

Ich habe mich schon öfter mit Tritten gegen Hunde gewehrt und das sehr erfolgreich. Hinterher gab es meist die übliche Diskussion mit dem inkompetenten Hundehalter, der mich dann auch meist anzeigen möchte. Meine Angebot, gleich die Polizei zu holen und das zu erledigen wurde aber noch nie angenommen. Ich weiß auch nicht warum.

Gruß

Johannes

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HalliHallo,
möcht jetzt auch nicht klugscheißern, aber wie reagieren die Besitzer
denn wenn ihnen einfach schon aus einiger Entfernung zurufst, sie
sollen ihren Hund bitte zu sich rufen und evtl. auch anleinen!
Für mich ist es als normaler Erwachsener nicht nachvollziehbar, warum
jemand von vornherein seinen Hund frei auf Fremde zulaufen lässt!
Es ist durchaus nachvollziehbar, daß nicht jeder auf einen freien
Hund freudig zuspringt und ruft schön daß du da bist!
Anbrüllen glaub ich funktioniert wirklich nicht bei jedem Hund! Eher
bei denen die sowieso etwas unselbstbewußt sind oder es einfach nicht
gewöhnt sind, sprich total baff davon!

Wenn die Besitzer wirklich nicht so sozial sind und ihr Tier einfach
zu sich ruften, ist es glaub ich immer gut, die Geschwindigkeit
runterzudrosseln und die Handflächen nach vorn, Arme an der Seite ala
schau, ich hab nix Schlimmes und riech auch gut!
Das ist mit Sicherheit ne ziemlich blöde Situation für dich, aber was
anderes wüßt ich da auch nicht!

Treten glaub ich nicht daß bei nem großen Hund funktioniert!

Wünsch dir ne Hundefreie Joggingzeit
LG
Marisa

Hallo While

wenn er bellend auf Dich zugerannt kommt würde ich den Schritt verlangsamen und den Hund ignorieren.
Jeglicher Angriff durch Treten oder Schlagen wäre IMHO sinnlos. Der Hund ist ein bewegliches Ziel und wird sicherlich nicht warten bis Du zutrittst. Gas kann bedingt durch die Windrichtung evtl. auch in die Hose gehen. Es sei denn, Du greifst den Hund, öffnest seine Schnauze und sprühst direkt hinein *grins*.
Suchst Du vielleicht unbewußt den Blickkontakt mit dem Tier? Man achtet ja auch auf seine Umwelt und der Hund „fühlt“ sich vielleicht angesprochen oder begrüßt oder kommen die Hunde aggresiv auf Dich zu? Bei ein bißchen Sachkenntnis kann man das schon unterscheiden.
Ich finde es eine Unverschämtheit, wenn man einen Hund, der nicht mit schnellen Bewegungen umgehen kann, in einer öffentlichen Anlage von der Leine lässt. Das gehört sich nicht. Versuch mal ein Gespräch mit den Besitzer - wenn Du Zeit und Lust hast.
Was bei mir gewirkt hat (ein „Aggrohund“ ging immer auf meine Hündin los) war ein Tipp beim Ordnungsamt. Habe da mit dem Leiter gesprochen und von da an wurden regelmäßig Kontrollen gelaufen und das Problem verringerte sich. Auch der „inoffizielle Treffpunkt“ für Hundehalter hatte sich damit erledigt.

Liebe Grüße

Carina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wer das gelesene versteht…
…ist klar im Vorteil

Hallo Belria,

Wieso gibst du als Titel „Aufforderung zu einer Straftat“ an?

Ich habe lediglich Tips zur Selbstverteidigung, also zur NOTWEHR gegeben. Somit ist das bestimmt keine Aufforderung zur Straftat.

Auf der einen Seite kann ich die Jogger verstehen, auch die
Radfahrer die mit einer Affengeschwindigkeit an einem vorbei
rasen, dass man sich nehmst Kind und Hund nur noch durch einen
Sprung ins Gebüsch retten kann, schließlich sind sie die
„Ritter“ der Parks und alles andere hat ihnen zu weichen, egal
wie.

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf die Fresse“ fliegt. (Ich hoffe, das Wort „Fresse“ verstößt nicht gegen die Netiquette) Sollte er nicht ausweichen, würde ich ihn in einer Abwehrbewegung davon abhalten, mit mir zu kollidieren. Siehe Notwehr.

Aber mit Elektroschocker und Gase auf Hunde loszugehen, nimmt
schon wieder bedrohliche Formen an. Zumal der Hund nicht
stillhält damit der Jogger wie auch immer ihn verletzen kann.
Ein Tritt in die Schnauze eines Schäferhundes, dass mitten im
Lauf eines Joggers, grenz ja schon an eine außergewöhnliche,
neue Sportart *gg*

Deshalb schrieb ich ja auch, wenn er denn richtig ausgeführt wird. Was m.E. gewisse Kampfsporterfahrungen und Kenntnisse über die Vitalpunkte des Hundes erfordert. Mir hat auch mal als Kind ein Boxer versucht ins Bein zu beißen. Er war vor dem Spielplatz angeleint und ich fuhr gerade mit dem Fahrad vorbei. Da es etwas eng war, stieg ich ab und ging seelenruhig vorbei. Da der Hund den Eindruck machte, als wolle er mich beschnuppern, blieb ich stehen. Dann jedoch versuchte er, mir ins Bein zu beißen, worauf ich das Bein hob. Er packte mich am Turnschuh und ich zerrte meinen Fuß raus. Als ich mich „befreit“ hatte, fing der Hund an zu jaulen und ich hab mich aufs Rad gestürzt und bin heim. Da ich etwas in meinem Schuh spürte und auch Blut dran war, habe ich dort erstmal den Schuh ausgezogen. Zwischen meinen Zehen steckte ein Zahn. War mir egal, hätte ich mich ins Bein beißen lassen sollen???

Es scheint nicht möglich zu sein gemeinschaftlich div. Plätze
zu nutzen und auch mal Rücksicht zu nehmen, ja auch auf Hunde.

Wenn die Hunde keine Gefahr darstellen, stören sie ja auch niemanden.

Vielleicht hilft auch ein kurzes stehen bleiben um sich mal
den Hundehalter zur Brust zu nehmen, in einem ruhigen und
vernüftigen Ton, ihn zu bitten, doch besser auf den Hund
aufzupassen, damit er keinen Joggern nachläuft.

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir jetzt nicht zu diskutieren.

Ist miteinander wirklich so schwierig ?

Manchmal schon, fragt sich nur von Wem das ausgeht?

Gruß,
Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen, diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

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Hallo Claudia,

Also davon würde ich abraten. Wenn jemand meinen (wirklich
lieben) Hund tritt, dann würde ich erst mal ein paar Tritte
austeilen und dann eine Anzeige wegen (leider nur)
Sachbeschädigung.

wenn du Tritte austeilst ist das also o.k., wenn sich jemand
bedroht fühlt von einem Hund und sich wehrt ist das nicht
o.k.?

Ob man sich bedroht fühlt, oder bedroht wird, sind 2 berschiedene Sachen. Was ist denn für dich bedroht werden? Wenn ein Hund (aus Neugier) auf dich zugeht oder wenn er bellt? Also das tut meiner auch, dann ist er noch ein Schäferhund, aber beißen würde er nie. Würdest du ihn da auch treten?
Gegen Verteidigung hab ich nichts, aber ein Präventivschlag: Ich tret ihn mal, sobald er in Reichweite kommt, damit er gar nichts tuen kann, dagegen hab ich schon was.

Ich habe mich schon öfter mit Tritten gegen Hunde gewehrt und
das sehr erfolgreich.

Wie kann ich mir das vorstellen?

Hinterher gab es meist die übliche
Diskussion mit dem inkompetenten Hundehalter, der mich dann
auch meist anzeigen möchte. Meine Angebot, gleich die Polizei
zu holen und das zu erledigen wurde aber noch nie angenommen.
Ich weiß auch nicht warum.

Gruß

Johannes

Gruß Claudia

…ist klar im Vorteil

… und wer das Wort „Miteinander“ und „Respekt vor anderen“ versteht, ist noch klarer im Vorteil! :open_mouth:)

Hallo Stickyams,

Hallo Belria,

Wieso gibst du als Titel „Aufforderung zu einer Straftat“ an?

Ich habe lediglich Tips zur Selbstverteidigung, also zur
NOTWEHR gegeben. Somit ist das bestimmt keine Aufforderung zur
Straftat.

Wenn sich jemand provozierend vor mich stellt, mir zwingend in die Augen sieht, ist das durchaus als Provokation und nicht als Notwehrmaßnahme zu verstehen. Stelle ich mich vor einen Hund und zwinge ihn in Augenkontakt mit mir auf provozierende Art, muß ich damit rechnen, dass er das als Angriff versteht und seinerseits nur in Notwehr handelt. Hunde „funktionieren“ extrem auf Körpersprache und Asudruck, darum kann dieses Verhalten durchaus als Bedrohung auf ihn wirken.

Auf der einen Seite kann ich die Jogger verstehen, auch die
Radfahrer die mit einer Affengeschwindigkeit an einem vorbei
rasen, dass man sich nehmst Kind und Hund nur noch durch einen
Sprung ins Gebüsch retten kann, schließlich sind sie die
„Ritter“ der Parks und alles andere hat ihnen zu weichen, egal
wie.

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt.

Ich wünsche dir eine solche Situation nicht, wenn du mal mit Kindern / Tieren unterwegs bist. Denn beiden können durchaus gefährliche bis lebensbedrohliche Verletzungen durch Fahrradrowdies zugefügt werden, und eins versichere ich dir, du wartest mit dieser Besetzung NICHT ab, bis der Radfahrer auf die Fresse geht!

(Ich hoffe, das Wort „Fresse“ verstößt

nicht gegen die Netiquette) Sollte er nicht ausweichen, würde
ich ihn in einer Abwehrbewegung davon abhalten, mit mir zu
kollidieren. Siehe Notwehr.

Zeig mal wie das geht, wenn du vielleicht noch mit dem Kinderwagen kämpfst, der große Bruder von 4 Jahren mitten auf dem Fußweg steht und der verängstigte Hund in die andere Richtung im Wald Schutz sucht!Supernummer!!!
DAS kann ich dir sagen, macht richtig Spaß und dann zeig mir mal, wie du nen Rowdiefahrradfahrer mit einer Affengeschwindigkeit vom Rad holst!!!
Und das ist nicht an den Haaren herbeigezogen (die Situation ist jetzt schon fiktiv, aber frag mal im Eltern/Kinderforum, wie oft diese Situation Alltag ist).

Aber mit Elektroschocker und Gase auf Hunde loszugehen, nimmt
schon wieder bedrohliche Formen an. Zumal der Hund nicht
stillhält damit der Jogger wie auch immer ihn verletzen kann.
Ein Tritt in die Schnauze eines Schäferhundes, dass mitten im
Lauf eines Joggers, grenz ja schon an eine außergewöhnliche,
neue Sportart *gg*

Deshalb schrieb ich ja auch, wenn er denn richtig
ausgeführt wird.
Was m.E. gewisse Kampfsporterfahrungen
und Kenntnisse über die Vitalpunkte des Hundes erfordert. Mir
hat auch mal als Kind ein Boxer versucht ins Bein zu beißen.
Er war vor dem Spielplatz angeleint und ich fuhr gerade mit
dem Fahrad vorbei. Da es etwas eng war, stieg ich ab und ging
seelenruhig vorbei. Da der Hund den Eindruck machte, als wolle
er mich beschnuppern, blieb ich stehen. Dann jedoch versuchte
er, mir ins Bein zu beißen, worauf ich das Bein hob. Er packte
mich am Turnschuh und ich zerrte meinen Fuß raus. Als ich mich
„befreit“ hatte, fing der Hund an zu jaulen und ich hab mich
aufs Rad gestürzt und bin heim. Da ich etwas in meinem Schuh
spürte und auch Blut dran war, habe ich dort erstmal den Schuh
ausgezogen. Zwischen meinen Zehen steckte ein Zahn. War mir
egal, hätte ich mich ins Bein beißen lassen sollen???

Auf mich wirkst du in deinen Argumenten eher brutal und auf Konfrontationskurs ohne zu versuchen, die Situation auf unbrutale Weise meistern zu wollen.
Und das in deiner allgemeinen Art, mit Konflikten umzugehen. (Bsp. Fahrradfahrer, Boxer)
Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein echter, korrekter Kampfsportler dieses Können niemals einsetzen darf und aus persönlichen moralischen Grundsätzen auch nicht würde, um andere, egal ob Mensch oder Tier, mutwillig zu verletzen.

Ob du andere verletzt oder schadest, scheint dir generell egal zu sien, schön, dass ich mit meiner Familie nicht in deiner Nähe wohne, das hätte Explosionspotenzial…

Es scheint nicht möglich zu sein gemeinschaftlich div. Plätze
zu nutzen und auch mal Rücksicht zu nehmen, ja auch auf Hunde.

Wenn die Hunde keine Gefahr darstellen, stören sie ja auch
niemanden.

Doch, es gibt Menschen, die sich an allem stören, ob Kinder, Hunde oder anderes Getier auf Erden. Die haben ein gestörtes Verhältnis allem gegenüber, was sich nicht kontrollieren läßt und nicht in irgendwelche Schubladen passt. Und davon gibt es irre viele! (Und mir begegnen sie auch immer wieder *schluchzundggg*

Vielleicht hilft auch ein kurzes stehen bleiben um sich mal
den Hundehalter zur Brust zu nehmen, in einem ruhigen und
vernüftigen Ton, ihn zu bitten, doch besser auf den Hund
aufzupassen, damit er keinen Joggern nachläuft.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Menschen gibt, die generell nicht in der Lage sind, normal und vernünftig mit anderen zu reden, vor allem Menschen, die prinzipiell Angst vor jedem freilaufenden Wesen haben, am besten nähme man noch die Kinder an die Leine, denn die können ja auch Unheil anrichten.
Und zur Brust nehmen lasse ich mich grundsätzlich nicht! Wenn mir einer was zu sagen hat, ok, dann soll er sagen, übt er konstruktive Kritik oder ich habe Fehler gemacht, endschuldige ich mich selbstverständlich! Zur Brust nehmen??? L.m.a.A.! (fiktiv für den, der`s will, nicht du bist gemeint!!!)

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.

Warum? Auch mein Hund hat das Recht, sich mal auszutoben, mit anderen zu spielen, nach Mäusen zu wühlen oder Löcher in den Boden zu graben!

Und auch mein Hund ist verpflichtet, andere in Ruhe zu lassen, bitteschön aber dann auch umgekehrt!!!

Und wie schrecklich, ich habe sogar 2, die frei laufen dürfen und es macht irre Spaß den beiden beim Spielen und Toben zuzusehen!!!
Und weißt du was? Ausgeglichenere Hunde wie diese ausgelasteten Tierchen gibt es nicht!

Und was ist schlimm daran, wenn ein offensichtlich sehr junger Hund auf dem Weg neugierig auf Menschen zugeht um Erfahrungen zu sammeln? Das auch erklärt wird und diese D… völlig überdreht reagieren? Tja, da denk`ich mir doch meinen Teil…

Ist miteinander wirklich so schwierig ?

Manchmal schon, fragt sich nur von Wem das ausgeht?

"Alle sind gleich - nur manche sind gleicher! Warum haben manche einfach die Überzeugung, dass sie tatsächlich mehr Rechte haben???

Gruß,
Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

Oh Gott, bitte laß das sein, das arme Tier, nicht noch so einen paralysierten Köter, der nie in seinem Leben gesunde Sozialkontakte knüpfen darf und dadurch bekloppt wird!

Viele (trotz Kritik) wirklich freundliche Grüße!
Sabine

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Hallo Caludia,

Ob man sich bedroht fühlt, oder bedroht wird, sind 2
berschiedene Sachen.

ich habe keine Lust, mich auch nur eine Sekunde mit dieser Fragestellung zu befassen wenn ein Hund beim Joggen auf mich zukommt. Für mich ist es absolut ausreichend, dass ich mich bedroht fühle.

Was ist denn für dich bedroht werden?

ein subjektives Empfinden, dass ich nicht zum Diskussionspunkt mit dem Hundehalter mache.

Wenn ein Hund (aus Neugier) auf dich zugeht oder wenn er
bellt? Also das tut meiner auch, dann ist er noch ein
Schäferhund, aber beißen würde er nie. Würdest du ihn da auch
treten?

du glaubst aber nicht im ernst, dass ich das hier von meinem Schreibtisch aus beantworten kann.

Ich habe mich schon öfter mit Tritten gegen Hunde gewehrt und
das sehr erfolgreich.

Wie kann ich mir das vorstellen?

Ganz einfach: überschreitet der Hund eine gewisse Grenze, meistens in dem er einen gewissen Abstand unterschreitet, setzt es etwas mit Schuhgröße 45. Beim Laufen ist das kein Problem, denn ich bleibe nicht stehen. Auch hier fehlt mir das Verständnis, warum ich stehen bleiben und meine Hände wie auch immer halten soll oder ähnliches Zeug.
Im übrigen dient diese Übung nicht dazu, den Hund zu verletzen. Das kann natürlich passieren, ist aber nicht mein Problem. Und da sind wir bei der eigentlichen Absicht: wenn die Hundehalter sehen, dass man sich von dem Gemache des Hundes nicht einschüchtern lässt, dann plötzlich fühlen sie sich motiviert einzuschreiten und dem Hund Einhalt zu gebieten. Da kommt Herrchen oder Frauchen manchmal ganz schön auf Trab. Ein verantwortungsbewusster Halter macht das aber vorher, nicht erst wenn es zur Konfrontation kommt.

Gruß

Johannes

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…ist klar im Vorteil

Wieso gibst du als Titel „Aufforderung zu einer Straftat“ an?

Wer Waffen mitführt will sie auch benutzen und rennt mit diesen Gedanken schon in unser aller Parks herum. Das benutzen von Waffen jeder Art kann auch nach hinten los gehen - schon mal drüber nachgedacht ?

Ich habe lediglich Tips zur Selbstverteidigung, also zur
NOTWEHR gegeben.

Notwehr ist dann gegeben, wenn es eine Not gibt sich zu wehren und nicht wenn ein Hund nur bellend auf einen zuläuft. Und dann kann es dir auch passieren, dass du eine Anzeige bekommst oder meinst du der Hundehalter schaut tatenlos zu wie du seinen Hund verletzt ??

Somit ist das bestimmt keine Aufforderung zur
Straftat.

Doch ist es. Da sich nun wieder einige Jogger genötigt fühlen Reizgas, Messer, usw. (hatten wir alles schon) mizuführe, wobei Reizgas verdammt ins Auge gehen kann, nämlich in die eigenen *g*

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt. (Ich hoffe, das Wort „Fresse“ verstößt
nicht gegen die Netiquette) Sollte er nicht ausweichen, würde
ich ihn in einer Abwehrbewegung davon abhalten, mit mir zu
kollidieren. Siehe Notwehr.

Wenn du wirklich Selbstverteidigung gelernt hast, kennst du sicherlich auch die Vorschriften, damit gewissenhaft umzugehen ?? Dann ist das keine Notwehr mehr, wenn du dich gegen einen Radfahrer verteidigst, den du vorher genötigt hast.

Deshalb schrieb ich ja auch, wenn er denn richtig
ausgeführt wird.
Was m.E. gewisse Kampfsporterfahrungen
und Kenntnisse über die Vitalpunkte des Hundes erfordert.

Ich sehe es bildlich vor mir *gg* Hoffentlich ist der Hund gut erzogen und hält solange still, bis du dich in Position gebracht hast um genau diese Punkte beim Hund zu erwischen.

Auf der anderen Seite scheinst du dich damit viel beschäftigt zu haben *kopfschüttel* Selbstverteidigung und Waffenschein - würde mir da spontan einfallen.

er mich beschnuppern, blieb ich stehen. Dann jedoch versuchte
er, mir ins Bein zu beißen,

Einfach so. Meinst du wirklich ein Halter bindet seinen Hund an einem Spielplatz an, der Menschen angeht ?? Kram mal ein bisschen in deinem Gedächnis, was genau damals war !!

worauf ich das Bein hob. Er packte
mich am Turnschuh und ich zerrte meinen Fuß raus. Als ich mich
„befreit“ hatte, fing der Hund an zu jaulen und ich hab mich
aufs Rad gestürzt und bin heim.

Warum hast du nicht den Hundehalter gerufen ?? Ich denke eher du hast den Hund gereizt und dieser hat sich gewehrt, sonst wärst du nicht auf dein Fahrrad und auf und davon, sondern hättest an Ort und Stelle den Halter zur Rede gestellt und Anzeige erstattet.

Da ich etwas in meinem Schuh
spürte und auch Blut dran war, habe ich dort erstmal den Schuh
ausgezogen. Zwischen meinen Zehen steckte ein Zahn. War mir
egal, hätte ich mich ins Bein beißen lassen sollen???

Märchenstunde - oder was ??

Wenn die Hunde keine Gefahr darstellen, stören sie ja auch
niemanden.

Die wenigsten Hunde stellen eine Gefahr da. Nur was die Medien daraus machen, ist eher gefährlich. Sommerloch läßt grüßen.

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.

Nicht überall gilt Leinenzwang und ich denke, dass überall ein Miteinander möglich ist, wenn alle etwas Rücksicht nehmen auf andere.

Manchmal schon, fragt sich nur von Wem das ausgeht?

Immer von den Anderen - nie von einem selber. Schon mal drüber nachgedacht ??

Wenn ich schon mit dem Gedanken in einen Park gehe oder laufe, dass ich alles niedertrete was mir in den Weg läuft, wo ist denn da ein Miteinander ??

Eine Welt ohne Hunde wäre um vieles ärmer, als sie jetzt schon ist. Man sollte immer auch die andere Seite der Medallie sehen, nur ist hier der Blick oft verschleiert.

Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

*gg* Dann mal viel Spaß mit dem Deutschen Tierschutzgesetz *g* Ein Hund der immer an der Leine gehalten wird, verkümmert in sich und seinen Instinkten.

Und warum gerade einen Rottweiler, wo du dich doch so gut selbstverteidigen kannst *fg*

Mfg. BelRia

Hallo Johannes,

ich will wirklich nicht die unverantwortlichen Hundehalter in Schutz
nehmen, die ihren Vierbeiner ohne Leine laufen lassen, obwohl er
nicht hört.
Aaaaber … was kann der arme Hund dafür, dass sein Halter so
inkompetent ist? Warum mußt Du ihn dafür bestrafen, indem Du ihn
trittst? Würdest Du auch einem Kind, dass Dir vor’s Auto läuft, eine
reinschlagen? Der Hund weiß es eben nicht besser. Insofern finde ich
den Hinweis mit der Anzeige beim Ordnungsamt sinnvoll, denn das tut
dem HALTER weh.

Ich will mal hoffen, dass dieser Satz von Dir

Im übrigen dient diese Übung nicht dazu, den Hund zu verletzen.

ernst gemeint war, und es auch nicht dazu kommt, dass der Hund
verletzt wird.

Tolerante Grüße von
Sibylle aus M *die nur Hunde von der Leine läßt, die bedingungslos
gehorchen*

Menschen und Tiere
Hallo,

Wenn sich jemand provozierend vor mich stellt, mir zwingend in
die Augen sieht, ist das durchaus als Provokation und nicht
als Notwehrmaßnahme zu verstehen. Stelle ich mich vor einen
Hund und zwinge ihn in Augenkontakt mit mir auf provozierende
Art, muß ich damit rechnen, dass er das als Angriff versteht
und seinerseits nur in Notwehr handelt. Hunde „funktionieren“
extrem auf Körpersprache und Asudruck, darum kann dieses
Verhalten durchaus als Bedrohung auf ihn wirken.

Hier räumst Du Tieren das selbe Recht, nein, ein noch höheres Recht auf Notwehr ein als Menschen. Das ist IMHO schon fast bedenklich. Außerdem möchte ich Dich darauf hinweisen, dass nicht jeder ein Hundeexperte ist (insbesondere kleine Kinder nicht) und daher diese „einfache“ Vorsichtsmaßnahme nicht unbedingt beherrscht. Mal davon abgesehen, dass ich mir nicht von einem Tier vorschreiben lassen will, wohin ich gucken darf und wohin nicht. Das lasse ich mir ncht mal von einem Menschen vorschreiben!

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt.

Ich wünsche dir eine solche Situation nicht, wenn du mal mit
Kindern / Tieren unterwegs bist. Denn beiden können durchaus
gefährliche bis lebensbedrohliche Verletzungen durch
Fahrradrowdies zugefügt werden, und eins versichere ich dir,
du wartest mit dieser Besetzung NICHT ab, bis der Radfahrer
auf die Fresse geht!

Hier wird doch schon wieder Unrecht gegen Unrecht aufgerechnet: Weil der Fahrradrowdie sich nicht die Regeln hält, darf ich auch meinen Hund ableinen? Wo ist da die Logik?

Auf mich wirkst du in deinen Argumenten eher brutal und auf
Konfrontationskurs ohne zu versuchen, die Situation auf
unbrutale Weise meistern zu wollen.

Man ist nicht dazu verpflichtet eine Situation NICHT eskalieren zu lassen. Man ist dazu verpflichtet IN einer eskalierten Situation das am wenigsten brutale Mittel einzusetzen.

Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein echter,
korrekter Kampfsportler dieses Können niemals einsetzen darf
und aus persönlichen moralischen Grundsätzen auch nicht würde,
um andere, egal ob Mensch oder Tier, mutwillig zu verletzen.

Beides falsch. Es gibt kein Gesetz, dass einem Kampfsportler verbieten würde seine erlernten Fähigkeiten einzusetzen. Und morlaische Skrupel würden wohl auch die wenigsten haben.

Doch, es gibt Menschen, die sich an allem stören, ob Kinder,
Hunde oder anderes Getier auf Erden. Die haben ein gestörtes
Verhältnis allem gegenüber, was sich nicht kontrollieren läßt
und nicht in irgendwelche Schubladen passt. Und davon gibt es
irre viele! (Und mir begegnen sie auch immer wieder
*schluchzundggg*

Das Problem liegt hier eher darin, dass Hunde keine „normalen“ Tiere sind. Fast alle Wildtiere würden, bei dem von Dir erwähnten „drohendem Blick“, das Weite suchen. Hunde, weil sie eben zu sehr an den Menschen gewöhnt sind, fühlen sich aber eher herausgefordert als bedroht. Menschen aktiv angreifen, dass tun eigentlich nur WIRKLICH große Tiere, z.B. Krokodile, große Haie, Nilpferde, evt. Wasserbüffel, Elefanten und anderes in der Größenordnung. Wölfe (die ja die nächsten Verwandten des Hundes sind) greifen Menschen so gut wie nie an: in Schweden ist seit dem Beginn der Aufzeichnungen hierrüber (1780) gerade mal ein Fall bekannt, in dem ein Mensch von einem Wolf angefallen wurde.

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.

Warum? Auch mein Hund hat das Recht, sich mal auszutoben, mit
anderen zu spielen, nach Mäusen zu wühlen oder Löcher in den
Boden zu graben!

Ja, aber nur dort, wo er es auch darf. Also nicht in der Stadt und erst recht nicht in Parks mit Hundeverbotsschildern. Wird trotzdem fleissig ignoriert.

Und was ist schlimm daran, wenn ein offensichtlich sehr junger
Hund auf dem Weg neugierig auf Menschen zugeht um Erfahrungen
zu sammeln? Das auch erklärt wird und diese D… völlig
überdreht reagieren? Tja, da denk`ich mir doch meinen Teil…

Andere Frage: Wie würdest Du reagieren, wenn ein Mensch Dich aus ca. 20 Metern sehen würde, mit großtmöglicher Geschwindigkeit auf Dich zulaufe und dich dann umarmen würde. Und dabei kannst Du davon ausgehen, dass die meisten Menschen, im Gegensatz zu Hunden, dann eher nicht beissen.

"Alle sind gleich - nur manche sind gleicher! Warum haben
manche einfach die Überzeugung, dass sie tatsächlich mehr
Rechte haben???

Weil wir Menschen sind. Und unsere Gesetze uns, ob Du das nun toll findest oder nicht, tatsächlich mehr Rechte zugestehen als Tieren.

Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

Oh Gott, bitte laß das sein, das arme Tier, nicht noch so
einen paralysierten Köter, der nie in seinem Leben gesunde
Sozialkontakte knüpfen darf und dadurch bekloppt wird!

Hier ausnahmsweise mal Zustimmung. Ist ja auch mal schön.

Grüße,

Anwar

1 „Gefällt mir“

drücke ich mich so schlecht aus???
Hallo Lotti-lu,

Wenn sich jemand provozierend vor mich stellt, mir zwingend in
die Augen sieht, ist das durchaus als Provokation und nicht
als Notwehrmaßnahme zu verstehen. Stelle ich mich vor einen
Hund und zwinge ihn in Augenkontakt mit mir auf provozierende
Art, muß ich damit rechnen, dass er das als Angriff versteht
und seinerseits nur in Notwehr handelt. Hunde „funktionieren“
extrem auf Körpersprache und Asudruck, darum kann dieses
Verhalten durchaus als Bedrohung auf ihn wirken.

Ich stelle mich dem Radfahrer gewiss nicht mit Absicht in den Weg, aber wenn er an mir vorbei will, soll er auch genügend Abstand halten.
Hunde mag ich sehr, und bis auf den einen Boxer (damals war ich 10 oder 11) habe ich noch nie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht.

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt.

Ich wünsche dir eine solche Situation nicht, wenn du mal mit
Kindern / Tieren unterwegs bist. Denn beiden können durchaus
gefährliche bis lebensbedrohliche Verletzungen durch
Fahrradrowdies zugefügt werden, und eins versichere ich dir,
du wartest mit dieser Besetzung NICHT ab, bis der Radfahrer
auf die Fresse geht!

OK, zugegeben, ich war noch nie in der von dir genannten Konfguration unterwegs. Aber im Ursprungsposting ging es ja um den Jogger, dem die Hunde nachlaufen. Als Jogger schleppt man aber normalerweise nicht Kind und Kegel mit.

(Ich hoffe, das Wort „Fresse“ verstößt

nicht gegen die Netiquette) Sollte er nicht ausweichen, würde
ich ihn in einer Abwehrbewegung davon abhalten, mit mir zu
kollidieren. Siehe Notwehr.

Zeig mal wie das geht, wenn du vielleicht noch mit dem
Kinderwagen kämpfst, der große Bruder von 4 Jahren mitten auf
dem Fußweg steht und der verängstigte Hund in die andere
Richtung im Wald Schutz sucht!Supernummer!!!
DAS kann ich dir sagen, macht richtig Spaß und dann zeig mir
mal, wie du nen Rowdiefahrradfahrer mit einer
Affengeschwindigkeit vom Rad holst!!!
Und das ist nicht an den Haaren herbeigezogen (die Situation
ist jetzt schon fiktiv, aber frag mal im Eltern/Kinderforum,
wie oft diese Situation Alltag ist).

siehe oben [Konfiguration]
Da ich mich selbst am besten kenne (lies mal den letzten Abschnitt meiner Vika) möchte ich nur den Vergleich aufstellen, mit dem Auto(oder Fahrad), welches gegen eine Mauer prallt. Wer trägt den größeren Schaden davon?
Um einen Radler von seinem Bike runterzuholen reich meist ein kleiner Schubs, diesen würde ich allerdings nur in EXTREMSITUATIONEN ausführen, sprich wenn er mir zu nahe kommt.

egal, hätte ich mich ins Bein beißen lassen sollen???

Auf mich wirkst du in deinen Argumenten eher brutal und auf
Konfrontationskurs ohne zu versuchen, die Situation auf
unbrutale Weise meistern zu wollen.
Und das in deiner allgemeinen Art, mit Konflikten umzugehen.
(Bsp. Fahrradfahrer, Boxer)

Ganz im Gegenteil, ich versuche immer mit Allen Menschen (und auch Tieren) gut auszukommen. Wenn ich irgendwo ein Problem (z.B.) mit den Nachbarn habe, dann löse ich das auf die friedliche Art. Wenn der Angesprochene dann aber blöd zurückmault, kann ich auch laut werden. Wenn er auf mich losgeht, wehre ich mich angemessen.

Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein echter,
korrekter Kampfsportler dieses Können niemals einsetzen darf
und aus persönlichen moralischen Grundsätzen auch nicht würde,
um andere, egal ob Mensch oder Tier, mutwillig zu verletzen.

Seit wann ist Notwehr mutwillig???
Wenn jemand angegriffen wird (egal ob von Mensch oder Tier)ist es sein Recht, sich dagegen zu wehren. Kampfsportler dürfen Ihre Kenntnisse zu Verteidigungszwecken einsetzen. Da ich als Jugendlicher aktiver Tae-Kwan-Do „Kämpfer“ mit LIZENZ war, brauchen wir darüber wohl nicht zu diskutieren.

Ob du andere verletzt oder schadest, scheint dir generell egal
zu sien,

Ist mir nicht egal. Einmal mußte ich zu selbstverteidigungszwecken meine Kenntnisse anwenden, aber nur, weil der andere mit einer Bierflasche bewaffnet war. Mein primäres Ziel war, mich selbst zu schützen. Daß er sich dabei selber verletzt hat, tat mir zwar leid, aber es war letztendlich seine Schuld.

schön, dass ich mit meiner Familie nicht in deiner
Nähe wohne, das hätte Explosionspotenzial…

Wieso? Ich werde von Allen als sehr „umgänglicher“ Mensch bezeichnet. Ich respektiere Alle und werde auch von Allen respektiert. Ich lebe nach dem Motto „ma liberté s’arrête où commence celle des autres“ (Meine Freiheit endet dort, wo die der Anderen beginnt) und sage den Nachbarn auch zB wenn mich etwas stört um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Es scheint nicht möglich zu sein gemeinschaftlich div. Plätze
zu nutzen und auch mal Rücksicht zu nehmen, ja auch auf Hunde.

Wenn die Hunde keine Gefahr darstellen, stören sie ja auch
niemanden.

Doch, es gibt Menschen, die sich an allem stören, ob Kinder,
Hunde oder anderes Getier auf Erden. Die haben ein gestörtes
Verhältnis allem gegenüber, was sich nicht kontrollieren läßt
und nicht in irgendwelche Schubladen passt. Und davon gibt es
irre viele! (Und mir begegnen sie auch immer wieder

Mich regt es auch manchmal auf, wenn die Kinder der Nachbarn wie eine Elefantenherde durch das Treppenhaus trampeln, aber dann gehe ich raus und bitte diese dann, etwas weniger Krach zu machen. (liegt aber wahrscheinlich an meiner guten Erziehung, ich habe nämlich als Kind schon darauf geachtet, daß niemand unter mir „leiden“ mußte.

Vielleicht hilft auch ein kurzes stehen bleiben um sich mal
den Hundehalter zur Brust zu nehmen, in einem ruhigen und
vernüftigen Ton, ihn zu bitten, doch besser auf den Hund
aufzupassen, damit er keinen Joggern nachläuft.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es Menschen gibt, die
generell nicht in der Lage sind, normal und vernünftig mit
anderen zu reden, vor allem Menschen, die prinzipiell Angst
vor jedem freilaufenden Wesen haben, am besten nähme man noch
die Kinder an die Leine, denn die können ja auch Unheil
anrichten.

Solche Zeitgenossen gibt es wirklich. Der Hund gehört aber wirklich an die Leine (außer auf ausgewiesenen Hundewiesen) oder privaten Grundstücken.

Und zur Brust nehmen lasse ich mich grundsätzlich nicht! Wenn
mir einer was zu sagen hat, ok, dann soll er sagen, übt er
konstruktive Kritik oder ich habe Fehler gemacht, endschuldige
ich mich selbstverständlich! Zur Brust nehmen??? L.m.a.A.!
(fiktiv für den, der`s will, nicht du bist gemeint!!!)

Wenn ich Sch… baue, muß ich auch akzeptieren wenn jemand mich ausmeckert.

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.

Warum? Auch mein Hund hat das Recht, sich mal auszutoben, mit
anderen zu spielen, nach Mäusen zu wühlen oder Löcher in den
Boden zu graben!

Klar, aber nicht in jedem Vorgarten und jedem Teil des Stadtparks. Auf ausgewiesenen Hundewiesen und auf deinem Grundstück hat ja niemand etwas dagegen. Auch im Wald oder auf dem Feld kann er dies machen.

Und auch mein Hund ist verpflichtet, andere in Ruhe zu lassen,
bitteschön aber dann auch umgekehrt!!!

Klar, da stimme ich dir zu. Aber es ging ja im Ursprungsposting um Hunde, die einem Jogger nachlaufen.

Und wie schrecklich, ich habe sogar 2, die frei laufen dürfen
und es macht irre Spaß den beiden beim Spielen und Toben
zuzusehen!!!
Und weißt du was? Ausgeglichenere Hunde wie diese
ausgelasteten Tierchen gibt es nicht!

Das freut mich, aber wenn die einem ängstlichen Zeitgenossen zu nahe kommen und dieser aus Angst um sich tritt, worauf die Hunde sich dann „nur wehren“ indem sie ihn beißen, bist du als Halter verantwortlich, da DU die Hunde frei rumlaufen lässt.

Und was ist schlimm daran, wenn ein offensichtlich sehr junger
Hund auf dem Weg neugierig auf Menschen zugeht um Erfahrungen
zu sammeln? Das auch erklärt wird und diese D… völlig
überdreht reagieren? Tja, da denk`ich mir doch meinen Teil…

Wie gesagt, es gibt auch Menschen die Hunde hassen oder aufgrund schlechter Erfahrungen Angst vor Hunden haben.

Gruß,
Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

Oh Gott, bitte laß das sein, das arme Tier, nicht noch so
einen paralysierten Köter, der nie in seinem Leben gesunde
Sozialkontakte knüpfen darf und dadurch bekloppt wird!

Damit meinte ich, daß ich ihn IMMER da an der Leine halten werde, wo es gesetzlich vorgeschrieben ist. Da ich sehr viele Hundehalter in meinem Verwandten/Bekanntenkreis kenne, wird der Hund dann ja auch soziale Kontakte knüpfen können. Außerdem ist dies die einzigste Möglichkeit, zu verhindern, daß der Hund auf „hundeängstliche“ bzw Hundehassende Zeitgenossen trifft. Außerdem soll der Rottie dann nicht als Einzelhund gehalten werden, sondern mit einem Berner Sennenhund.
Beide Rassen sind in meinen „Kreisen“ vertreten und ich komme super mit denen klar. Die Meisten freuen sich immer, wenn sie mich sehen und wollen mit mir spielen (liegt wahrscheinlich auch daran, daß ich mir nicht zu Schade bin, auch mal im Anzug mit dem Hund auf dem Boden rumzutollen.

Viele (trotz Kritik) wirklich freundliche Grüße!
Sabine

Ich hoffe, die Kritik bzw die Mißverständnisse geklärt zu haben.
Liebe Grüße
Sticky

1 „Gefällt mir“

Hallo Johannes

Ganz einfach: überschreitet der Hund eine gewisse Grenze,
meistens in dem er einen gewissen Abstand unterschreitet,
setzt es etwas mit Schuhgröße 45.

Heut morgen bei uns folgende Situation:

meine Hündin (DSH Stockmaß ca. 58cm 35kg im erlaubten Gebiet abgeleint).
„Laß“ am Baum die „Hundezeitung“ - ich ging langsam weiter. Als der Abstand für mein Empfinden (weiter als ca. 10m) zu groß war, rief ich sie ran. Als folgsamer Hund setzte sie sich sofort in schnellen Trab. Mittlerweile hatte kam mir ein Spaziergänger entgegen. Der Weg ist ziemlich schmal - der Hund im vollen Gallop direkt auf mich zu. Der Abstand zwischen dem Hund und dem Spaziergänger betrug ca. 15cm. Der Hund fixierte aber mich und rannte schwanzwedelnd auf mich zu. Wenn jemand das falsch interpretiert könnte man das als Angriff werten.
So mal ganz ehrlich: Hättest Du zugetreten?

Liebe Grüße

Carina

Hallo,

Hallo Anwar,

Wenn sich jemand provozierend vor mich stellt, mir zwingend in
die Augen sieht, ist das durchaus als Provokation und nicht
als Notwehrmaßnahme zu verstehen. Stelle ich mich vor einen
Hund und zwinge ihn in Augenkontakt mit mir auf provozierende
Art, muß ich damit rechnen, dass er das als Angriff versteht
und seinerseits nur in Notwehr handelt. Hunde „funktionieren“
extrem auf Körpersprache und Asudruck, darum kann dieses
Verhalten durchaus als Bedrohung auf ihn wirken.

Hier räumst Du Tieren das selbe Recht, nein, ein noch höheres
Recht auf Notwehr ein als Menschen.

Ein Mensch kann denken wie ein Hund, aber ein Hund nicht wie ein Mensch.
Ich räume keinem Tier mehr Rechte ein als einem Menschen, oder sogar höhere. Aber ich räume auch einem Hnud durchaus Rechte ein, dass stimmt!
Das Recht auf ein gesundes Miteinander,
das Recht auf Respekt vor dem Leben und seiner Gesundheit,
das Recht, sich gegen bewußt aggressives, provozierendes Verhalten wehren zu dürfen auch! Und dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Fehlverhalten von einem Tier oder einem Menschen ausgeht! Denn wer sich einem Tier gegenüber so verhält, tut das mit dem Wissen, dass dieses Verhalten auch Konsequenzen fordert! Und wer dass nicht weiß als erwachsener, denkender Mensch, muß eben durch eine schmerzhafte Konditionierung lernen, was andere aus dem Gefühl heraus schon richtig machen.
Übrigens, meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass Menschen, die sich Tieren gegenüber so verhalten, Menschen gegenüber auch nicht anders verhalten, weil ihnen schlicht der Respekt vor anderen fehlt…

Das ist IMHO schon fast

bedenklich.

Falsch verstanden, bitte nochmal lesen!

Außerdem möchte ich Dich darauf hinweisen, dass

nicht jeder ein Hundeexperte ist (insbesondere kleine Kinder
nicht) und daher diese „einfache“ Vorsichtsmaßnahme nicht
unbedingt beherrscht.

Momentan sprachen wir von erwachsenen Männern, die Fahrradfahrer gewaltsam vom Fahrrad holen, Hunden gewaltsam (angeblich) Zähne rausreißen und die sich einen Dreck um andere scheren.

Aber wenn du schon Kinder mit ins Spiel bringst, meine Tochter ist 9, sie lernt natürlich aus den Erfahrungen mit unseren Hunden, aber es kommen auch unerfahrene oder ängstliche Kinder zu uns, die nicht brutal oder aggressiv auf die Tiere reagieren, sondern mit Vorsicht und Respekt reagieren und dadurch positive Erfahrungen mit Tieren machen dürfen. Das halte ich für eine bessere Entwicklung als Übervorsichtigkeit und Überängstlichkeit.
Ausserdem habe ich noch nie beobachtet, dass ein Kind einen Hund durch provozierenden Blickkontakt zum Beißen zwingt.
Bei Erwachsenen schon…

Mal davon abgesehen, dass ich mir nicht

von einem Tier vorschreiben lassen will, wohin ich gucken darf
und wohin nicht. Das lasse ich mir ncht mal von einem Menschen
vorschreiben!

Ich mir auch nicht, aber muß ich denn provozierend auf das Tier einwirken? Dann muß mir auch die Konsequenz und daraus resultierend die Folgen klar sein. Ich kann ja auch nicht in die Kneipe gehen und jemanden solange provozieren, bis er mir eine einschenkt und dann heulen gehen, der Böse hat mich geschlagen, weil ich ihn provoziert habe, bis er nicht mehr anders konnte. Und jetzt bestraf den mal, weil er sich gewehrt hat!

Einem Radfahrer würde ich nicht ausweichen, sondern genüßlich
zusehen, wie der beim Ausweichversuch in letzter Sekunde „auf
die Fresse“ fliegt.

Ich wünsche dir eine solche Situation nicht, wenn du mal mit
Kindern / Tieren unterwegs bist. Denn beiden können durchaus
gefährliche bis lebensbedrohliche Verletzungen durch
Fahrradrowdies zugefügt werden, und eins versichere ich dir,
du wartest mit dieser Besetzung NICHT ab, bis der Radfahrer
auf die Fresse geht!

Hier wird doch schon wieder Unrecht gegen Unrecht
aufgerechnet: Weil der Fahrradrowdie sich nicht die Regeln
hält, darf ich auch meinen Hund ableinen? Wo ist da die Logik?

Nein, ich befürchte du verstehst mich (vielleicht absichtlich ;o)) falsch, beim nochmaligen Lesen wird dir auffallen, dass ich nicht so gepostet habe wie du das darstellst.

Auf mich wirkst du in deinen Argumenten eher brutal und auf
Konfrontationskurs ohne zu versuchen, die Situation auf
unbrutale Weise meistern zu wollen.

Man ist nicht dazu verpflichtet eine Situation NICHT
eskalieren zu lassen. Man ist dazu verpflichtet IN einer
eskalierten Situation das am wenigsten brutale Mittel
einzusetzen.

Tut mir leid, dass ist für mich ausgemachter Blödsinn!
Und hat rein gar nichts mehr mit sozialem Umgang und Miteinander zu tun, darauf mag ich nicht eingehen!

Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass ein echter,
korrekter Kampfsportler dieses Können niemals einsetzen darf
und aus persönlichen moralischen Grundsätzen auch nicht würde,
um andere, egal ob Mensch oder Tier, mutwillig zu verletzen.

Beides falsch. Es gibt kein Gesetz, dass einem Kampfsportler
verbieten würde seine erlernten Fähigkeiten einzusetzen. Und
morlaische Skrupel würden wohl auch die wenigsten haben.

Doch, das Gesetz ist ein ungeschriebenes Gesetz, welches JEDER Kampfsportler als erstes lernt, bevor er auch nur einen Schlag oder Tritt lernt!
Nach Gesetzesgrundlagen habe ich gerade gesucht, weil ich weiß, dass es da irgendwas gibt, habe aber jetzt keine Zeit mehr, gern morgen mehr!

Doch, es gibt Menschen, die sich an allem stören, ob Kinder,
Hunde oder anderes Getier auf Erden. Die haben ein gestörtes
Verhältnis allem gegenüber, was sich nicht kontrollieren läßt
und nicht in irgendwelche Schubladen passt. Und davon gibt es
irre viele! (Und mir begegnen sie auch immer wieder
*schluchzundggg*

Das Problem liegt hier eher darin, dass Hunde keine „normalen“
Tiere sind. Fast alle Wildtiere würden, bei dem von Dir
erwähnten „drohendem Blick“, das Weite suchen. Hunde, weil sie
eben zu sehr an den Menschen gewöhnt sind, fühlen sich aber
eher herausgefordert als bedroht. Menschen aktiv angreifen,
dass tun eigentlich nur WIRKLICH große Tiere, z.B. Krokodile,
große Haie, Nilpferde, evt. Wasserbüffel, Elefanten und
anderes in der Größenordnung. Wölfe (die ja die nächsten
Verwandten des Hundes sind) greifen Menschen so gut wie nie
an: in Schweden ist seit dem Beginn der Aufzeichnungen
hierrüber (1780) gerade mal ein Fall bekannt, in dem ein
Mensch von einem Wolf angefallen wurde.

Quatsch, das sind instinktive Automatismen. Auch Wölfe, welche bedroht werden, greifen zu ihrem Schutz an.
Morgen gern mehr…

Hielten ALLE Halter sich an den Leinenzwang, bräuchten wir
jetzt nicht zu diskutieren.

Warum? Auch mein Hund hat das Recht, sich mal auszutoben, mit
anderen zu spielen, nach Mäusen zu wühlen oder Löcher in den
Boden zu graben!

Ja, aber nur dort, wo er es auch darf. Also nicht in der Stadt
und erst recht nicht in Parks mit Hundeverbotsschildern. Wird
trotzdem fleissig ignoriert.

Es gibt auch in Städten Freilaufzonen, die auch gern als Freifahrtzonen etc mißbraucht werden …

Und was ist schlimm daran, wenn ein offensichtlich sehr junger
Hund auf dem Weg neugierig auf Menschen zugeht um Erfahrungen
zu sammeln? Das auch erklärt wird und diese D… völlig
überdreht reagieren? Tja, da denk`ich mir doch meinen Teil…

Andere Frage: Wie würdest Du reagieren, wenn ein Mensch Dich
aus ca. 20 Metern sehen würde, mit großtmöglicher
Geschwindigkeit auf Dich zulaufe und dich dann umarmen würde.
Und dabei kannst Du davon ausgehen, dass die meisten Menschen,
im Gegensatz zu Hunden, dann eher nicht beissen.

Ein Hund ist ein Hund, ein Mensch ein Mensch… Behinderte Menschen können so reagierne, gesunde wohl eher nicht, darum müßig…

"Alle sind gleich - nur manche sind gleicher! Warum haben
manche einfach die Überzeugung, dass sie tatsächlich mehr
Rechte haben???

Weil wir Menschen sind. Und unsere Gesetze uns, ob Du das nun
toll findest oder nicht, tatsächlich mehr Rechte zugestehen
als Tieren.

Tja…

Sticky (der sich irgendwann mal einen Rottweiler anschaffen,
diesen aber dann IMMER an der Leine halten wird)

Oh Gott, bitte laß das sein, das arme Tier, nicht noch so
einen paralysierten Köter, der nie in seinem Leben gesunde
Sozialkontakte knüpfen darf und dadurch bekloppt wird!

Hier ausnahmsweise mal Zustimmung. Ist ja auch mal schön.

Grüße,

Anwar

Grüße und Tschüß für heute

Sabine

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