Also zur Vorgeschichte: Ich habe eine Katze seit sie 3 Monate ist. Jetzt ist sie knapp über 3 (sie Freigänger und ein wenig scheu, kommt nachts meist rein, so ne richtige Katze mit eigenem Kopf, d.h. sie war nie schmusig oder anhänglich, Streicheleinheiten gabs ab und zu mal, wenn Madam es wollte). Vor etwas über einem Jahr kam ein Hund (DSH-Mix) dazu. Er ist jetzt knapp über 2.
Die Katze hatte bis dato kaum Erfahrungen mit Hunden. Nun hatte sie verständlicherweise am Anfang Respekt und war ein bisschen ängstlich. Das hatte sich schon nach einem viertel Jahr gelegt. Ich war echt erstaunt. Sie kommt sogar mit Gassi.
Nun das Problem: Die Katze greift ständig den Hund an. Sie legt sich auf die Lauer und springt dann auf ihn zu, attakiert die Rute, Beine, oder wenn er sitzt oder liegt auch mal das Gesicht. Das macht sie richtig, also mit Vorderpfoten festkrallen, zubeißen und mit den Hinterpfoten strampeln. Der Hund lässt das gelassen über sich ergehen oder schnuppert an ihr. Wenn er schnuppert, springt sie weg und miaut oder faucht.
Ist das spielen oder macht sie ernst, weil sie mitbekommen hat, dass er nichts tut? Oder sind das Missverständnisse? Oder Eifersucht, kann sie ihn nich leiden? Provoziert er sie und ich kriege das nie mit?
Es wird immer schlimer. Wer hat ähnliche Situationen mit Hund und Katze?
Missverständnisse in Körpersprache etc…
Hallo Claudia,
ich denke es sind einfach Missverständnisse.
Hund und Katze sprechen eine andere Körpersprache, die das andere Tier nicht einordnen kann. Wedelt der Hund zbsp. mit dem Schwanz freut er sich, bei Katzen heisst „Schwanzwedeln“ höchste Erregung ( evt. weil Gefahr in Verzug oder ihr irgendwas missfällt).
Und so wie du schreibst, wie die Katze den Hund anspringt… das klingt nach typischem Spiel- und Balzverhalten. Da springen die Katzen auch schon mal aufeinander zu, verbeissen sich, krallen sich fest und strampeln mit den Hinterpfoten.
Solange der Hund darauf noch gelassen reagiert, mag es okay sein. Behalte aber die Sache im Auge. Irgendwann wird es ihm vielleicht mal zuviel, dann beisst er zurück und schon kommt die Katze nicht mehr glimpflich davon. Dann müsstest du sie echt trennen, wenn es immer schlimmer wird, weil so bringt es ja auch nichts - für beide Tiere nicht.
Meine Mutter hatte auch mal einen Kater, der den Hund aufs übelste und aus dem Nichts heraus angefallen hat. Er hatte sich dann sogar im Hund verbissen gehabt. Keine schöne Situation. DER Kater ist dann bei mir gelandet, und hier verträgt er sich bestens mit meinen anderen Tigern. Sind einfach die Missverständnisse, die dazu führen das Tiere so reagieren.
Hallo Claudia,
so eine Kandidatin habe ich hier auch - das ist nichts weiter als übermütiges Spielen (und natürlich auch etwas Dominanzverhalten von seiten der Katze), als aggressives Verhalten würde ich das absolut nicht bezeichnen. Und wenn der Hund darauf so gelassen reagiert, ist das doch super (ist bei uns genauso), dann gibt es da doch gar keine Probleme.
so sind sie - die süßen Schnurrer. So läuft das bei allen, die Hund und Katze zusammen halten. Die Samtpfoten scheinen Hunde, sobald klar ist, daß sie nicht gefährlich sind, für die perfekten Rauf-Übungs-Vorrichtungen zu halten. Die Katze meiner Nichte sitzt bevorzugt auf der Sessellehne und sobald der Hund in Reichweite ist, wird er ins Ohr gebissen und danach überfallen und bekämpft - der Hund nutzt die Gelegenheit dann gerne mal, um die Katze von vorne bis hinten abzuschlonzen. Die Katze eines Freundes muß ihre Attacken büßen: die Hündin nimmt sie dann ins Maul (am Kopf!), schleppt sie in ihr Körbchen und die Katze wird bemuttert, also mit der Pfote festgehalten und auch abgeschlonzt - was zum Quiken aussieht, weil die Katze sich dadurch nicht vom Raufen abhalten lässt.
Also unsere Katze sieht unseren Hund (Dt. Schäfer), schmeisst sich vor seiner Schnautze hin und beginnt zu flatieren (weiss leider das deutsche Wort nicht dafür).
Wir haben schon die schönsten Bilder gemacht, wie die zwei nebeneinander schlafen.