Hallo Chris!
Katzen hören nicht, sind oft eigenwillige beiß/kratz und
fauchmaschienen, scheißen gern in Nachbars Garten, angeln sich
gern mal Nachbars Goldfische, sitzen in der Wohnung überall
(was ich furchtbar ekelig finde zu Bsp. gerade saß noch Miezi
auf der Küchenzeile und dann wird wieder gekocht). BÄHHH.
Mein Hund hat gestern die komplette Wohnung einmal vollgebrochen. Jeder Raum, in dem sie war, hatte Spuren, die ich dann, hochschwanger, am Boden herumkriechend, wegputzen durfte.
Ist das weniger bäh?
Übrigens gibt es durchaus auch Hunde, die auf Tischen und Stühlen ihr Unwesen treiben, die vom Essteller genährt werden.
Und Katzen, so wie meine, die auf keinem Tisch was zu suchen haben.
Sie kratzen nicht, sie fauchen nicht, beissen tun sie sowieso nicht. Sie haben auch keinen Grund dazu.
Und Nachbars haben gar keinen Garten, sondern nur ein kleines Beet rund ums Haus.
Btw haben auch wir keinen Garten.
Mein Hund belästigt die Mitmenschen wesentlich mehr, der muss sich nämlich draussen auf der Wiese lösen und nicht sauber im Katzenklo.
Wobei ich sagen muss, dass ich eine der wenigen bin, die den Hundekot aufsammelt und mitnimmt. Das unterscheidet sich dann aber nicht mehr wesentlich von dem, was mein Mann alltäglich mit den Katzenklos tut.
Vermutlich liegt es daran, das für diese „Viecher“ keine
Steuer gezahlt werden muß, was eh eine Frechheit ist.
Wieso soll ich denn für eine Katze Steuern zahlen, die ihren Lebtag nicht nach draussen gehen wird?
Das ist kein persönlicher Angriff auf Katzenmama’s/papa’s
sondern nur meine Meinung.
Nein, Du greifst nicht die Halter an, sondern pickst Dir das an Katzenverhalten raus, was du persönlich nicht magst, ziehst diesen Schuh allen Katzen an und willst darauf eine Antwort haben.
Versteh halt nicht was man mit ner Katze soll.
Ich verstehe nicht, was man mit einem Motorrad soll. Oder einem Boot.
Was solls?
Ein Hund ist doch da was ganz anderes, mit dem kann man
wenigstens was anfangen.
Du kannst Hund und Katze genauso wenig oder viel vergleichen wie Jacke und Hose.
Ich kann mit beidem etwas anfangen, und soll ich Dir sagen, was das Tolle ist?
Die beiden Arten ERGÄNZEN sich! Es ist keine Konkurrenz darum, wer das bessere Haustier darstellt, sondern der Hund hat Eigenschaften, die eine Katze nie haben wird, und umgekehrt.
Das liegt übrigens nicht in der Persönlichkeit der Tiere, sondern daran, wie ihre Vorfahren ihr Leben draussen gemeistert haben.
Freu mich auf Meinungen von Hunde und Katzenhaltern.
Und was ist mit den 10%, die andere Tiere haben? Zählen die nur in Deiner Einleitung zur Veranschaulichung, und hinterher, weil es keine „richtigen“ Tiere sind, nicht mehr?
PS: Bin die nächsten Tage nicht da, kanndas alles ja später im
Archiv nachlesen 
Du hast also keine Lust, auf die ganzen Stellungnahmen zu antworten, und machst Dich erstmal aus dem Staub, nachdem Du hier provoziert hast?
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie intolerant viele Hunde- und Katzenhalter sind. Was man da nicht alles hört und liest!
Ich geh doch auch nicht hin und versuche, meinem Nachbarn meine Meinung in Hinsicht auf Balkonbepflanzung aufzuzwingen. Der findet Blümchen schön, der hat die Zeit und das Geld dafür. Soll er sie jetzt entsorgen, weil ich keine haben will? Wenn er damit glücklich ist, ist es doch prima für ihn! Schön, dass er etwas hat, woran er Freude findet! Das muss ich ihm doch nicht madig machen! Auch wenn mal ein Blättchen zu mir herüberweht…
Man kann über alles diskutieren, aber solche Anfragen wie Deine bieten eigentlich keine Grundlage, denn Du stellst von vornherein Deine Meinung klar. Gegen die kann keiner ankommen.
Sinniger ist es, wenn man verschiedene Standpunkte hören möchte, erstmal neutral zu sein und sich ganz in Ruhe alles anzuhören. Dann bekommst Du Meinungen und nicht Verteidigungen.
Übrigens, vielleicht sind im Moment so viele Katzenpostings hier, weil Katzen ein wesentlich schwerer zu berechnendes und beeinflussendes Wesen haben als Hunde? Vielleicht sind Katzen ja wesentlich interessanter?
Mit einem Hund kommt jeder klar, mit einer Katze nur Spezialisten?
Mal so als provokante These in den Raum geworfen 
Ich denke, es liegt schlicht und ergreifend daran, dass durch mehrere Katzenpostings die Katzenhalter aufhorchen und ihre Probleme schildern, die sie vorher vielleicht für unlösbar gehalten haben. Ausserdem lassen sich Katzenprobleme oft besser in Worte fassen als Probleme mit Hunden. Bei Hundeproblemen muss sich der Halter meistens mehr selbst verändern, es gibt aber kaum jemand gerne zu, dass er selbst ein Problem hat.
Kleintiere kommen hier selten vor, weil sie bei den meisten Menschen als Kindertiere nebenher leben, auf die nicht viel Augenmerk geworfen wird.
Die meisten Anfragen kommen von Erwachsenen, die diese Tiere halten und genau beobachten.
Kleintiere leben auch nicht so eng mit den Menschen zusammen, als dass Verhaltensprobleme besonders störend empfunden werden.
Kleiner Tipp zum Abschluss: Lies die Katzenpostings einfach nicht.
Liebe Grüsse
Bine mit Hund, Katzen, Kleintieren