Re^2: Mit Zweithund länger aus dem Haus bleiben?
Hallo ihr Lieben,
Hallo Susanne,
ich hoffe jemand hat schon Erfahrungen auf diesem Gebiet und
kann mir einen Rat geben.
Ich habe eine 2-jährige Hündin(Mops)die wirklich sehr lieb ist
und die ich auch problemlos mal 4 Stunden allein zu Hause
lassen kann. Einen längeren Zeitraum habe ich nie ausprobiert,
obwohl sie eigentlich fast die ganze Zeit schläft, wenn sie
alleine ist.
Kannst du nicht deinen Chef mal fragen, ob du deine Lady mit
ins Büro bringen darfst? Hunde im Büro sind effektive
Arbeitsverbesserer und entspannen die Gesamtsituation im Büro
ungemein. Ausserdem sind sie gesundheitsfördernd.
Das ist bei mir leider nicht möglich, das wäre natürlich ideal!
Da ich aber auf lange Sicht planen muss und die Zeit kommen
wird, wo ich dann vielleicht doch mal den ganzen Tag arbeiten
gehen muss, also bis ca. 9 Stunden aus dem Haus bin, mache ich
mir Gedanken um meinen kleinen lieben Hund.
Einen Hund fast den ganzen Tag allein zu lassen, finde ich
nicht in Ordnung - schließlich sind Hunde keine Einzelgänger
und meine Kleine ist sehr anhänglich.
Ich halte 9 Stunden allein für einen Hund für zu lang. Auch
für 2, es sei denn, du kannst den Tieren freien Zugang in den
Garten bieten, welcher vielleicht ein bißchen durch nette
Nachbarn beaufsichtigt wird.
Bitte versuche doch, sie mitzunehmen, eine Nachbarin oder
ältere Freundin zu bewegen, sich um sie zu kümmern, wenigstens
zwischendurch mal eine Stunde rausgehen oder spielen, wenn das
nicht geht, gibt es Hundesitter, die sich nach Absprache um
Tiere kümmern, das kann vielleicht eine Nachbarin
kontrollieren...
Die beiden wären sicher nicht jeden Tag so lange allein, aber 1-2 mal pro Woche müsste ich damit rechnen.
Unsere Kleine geht inzwischen auch nur noch 3 mal am Tag raus, weil wir einfach feststellen mussten, dass sie vorher nicht "musste" - jetzt haben wir die Mittags- und Nachmittagsrunde zusammengelegt und entsprechend verlängert - das käme sogar schon mit einem normalen Arbeitstag hin und die Wohnung ist ziemlich groß...
Nun habe ich überlegt, ob es vielleicht Sinn macht einen
passenden Zweithund dazu zu nehmen, dann wären die beiden
(also nicht sofort - vielleicht nach einem halben Jahr oder
so) ja nicht alleine.
Ich würde dir raten, das schon vorher in Angriff zu nehmen, es
ist besser, wenn sich die Tiere unter Aufsicht aneinander
gewöhnen können und nicht gleich so lange allein, bzw. ohne
Rudelführer sind.
Deshalb wollte ich ja den zweiten Mops schon mindestens 1/2 bis 1 Jahr haben, bevor es losgeht!
Hat jemand von euch das schon mal ausprobiert und
entsprechende Erfahrungen?
Wir halten 2 Hunde, beide kommen mit ins Büro, das klappt
hervorragend!
Ich bin generell der Meinung, dass man Hunde nicht allein
halten soll. Es sind Tiere, die im Rudel leben, und zwingend
abhängig sind von einer guten, stabilen Sozialisierung. Und
ich habe festgestellt, dass sich unsere Hunde so super
beschäftigen, wie wir das dem einzelnen Tier bei aller Liebe
nicht bieten können! Der Spaziergang wird doppelt so klasse,
die beiden sind nach 1/2 Stunde zusammen doppelt so
ausgepowert wie 2 Stunden allein.
Beide spielen, schlafen, fressen etc. zusammen und mehr
Arbeit? Nö, kann ich nicht sagen, ist aber sicher subjektive
Meinung von mir.
Klar zoffen die sich auch mal, aber das mache ich mit meiner
Familie auch, von daher betrachte ich das nicht als Problem
(zu den Postings unten), ist wohl kein Grund einen von denen
rauszuschmeißen oder mich zu trennen ;o)
Du kennst deine Lady am besten, weißt, wie sie auf Artgenossen
reagiert, fahr doch einfach mal zu einem Züchter und schau
mal, wie sie auf einen einzelnen (!!!) Welpen reagiert.
Am besten kommt sie mit anderen Möpsen klar - vielleicht, weil wir sie erst mit 16 Wochen bekommen haben und sie bis dahin fast nur mit Möpsen zusammen war - außerdem wollte ich sie mitnehmen, wenn wir ihre Spielkameradin suchen und mal schauen, wie das so funktioniert.
Als unsere Slubi als Welpe zu uns kam, war unser damals noch
lebender Westi alles andere als begeistert, im Gegenteil. Aber
nach ein paar Wochen akzeptierte er sie und man glaubte es
kaum, der alte Knacker ließ sich zum Spielen motivieren.
Stimmt es das zwei Hunde (natürlich nachdem das Baby groß ist)
Nur nebenbei, ich würde dir raten, einen Junghund mit
mindestens 12 Wochen zu holen, der ist bereits besser
"vorsozialisiert" als ein Welpe von 6-8 Wochen. Da sind die
noch Säuglinge, die die Mutter noch dringend brauchen.
Vernünftige Züchter geben ihre Möpschen erst mit 12 Wochen von ihrer Mutter weg, da hätte ich gar keine andere Wahl.
nicht erheblich viel mehr Arbeit machen, als ein Hund? Klar,
es ist die doppelte Menge Hundehaare und so, ich meine jetzt
mehr so den Alltag mit 2 Hunden.
Der Alltag mit 2 Hunden ist toll, wir lachen soviel über die
beiden, es ist nur klasse, macht viel Spaß. Du hast zwar kaum
noch Platz auf dem Sofa, wirst ohne Rücksicht auf Verluste
gnadenlos angerempelt im Vorbeiflug, du musst immer aufpassen,
dass beide gleich bekommen etc.
Es ist einfach nur toll mit 2 Hunden! Und stell dir mal 2 von
deinen Kobolden vor! Achte nur darauf, dass du einen gesunden
Hund dazu bekommst, denn die bewegen sich viel mehr als
Einzeltiere, die Nase muss zwingend freigängig sein, die
Atmung muss beschwerdefrei funktionieren, damit nicht mal
einer der Kobolde bewußtlos umfällt vor Spielerei.
Ich stelle mir das auch toll mit 2 Hunden vor. Danke für deine Meinung - du hast mir wirklich Mut gemacht!
Gruß Susanne
Wie seht ihr das?
Viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche!!! :o)
Gruß Susanne
Viele Grüße
Sabine