Hallo ihr Lieben,
ich hoffe jemand hat schon Erfahrungen auf diesem Gebiet und kann mir einen Rat geben.
Ich habe eine 2-jährige Hündin(Mops)die wirklich sehr lieb ist und die ich auch problemlos mal 4 Stunden allein zu Hause lassen kann. Einen längeren Zeitraum habe ich nie ausprobiert, obwohl sie eigentlich fast die ganze Zeit schläft, wenn sie alleine ist.
Da ich aber auf lange Sicht planen muss und die Zeit kommen wird, wo ich dann vielleicht doch mal den ganzen Tag arbeiten gehen muss, also bis ca. 9 Stunden aus dem Haus bin, mache ich mir Gedanken um meinen kleinen lieben Hund.
Einen Hund fast den ganzen Tag allein zu lassen, finde ich nicht in Ordnung - schließlich sind Hunde keine Einzelgänger und meine Kleine ist sehr anhänglich.
Nun habe ich überlegt, ob es vielleicht Sinn macht einen passenden Zweithund dazu zu nehmen, dann wären die beiden (also nicht sofort - vielleicht nach einem halben Jahr oder so) ja nicht alleine.
Hat jemand von euch das schon mal ausprobiert und entsprechende Erfahrungen?
Stimmt es das zwei Hunde (natürlich nachdem das Baby groß ist) nicht erheblich viel mehr Arbeit machen, als ein Hund? Klar, es ist die doppelte Menge Hundehaare und so, ich meine jetzt mehr so den Alltag mit 2 Hunden.
Wie seht ihr das?
Gruß Susanne
Hallo ihr Lieben,
ich hoffe jemand hat schon Erfahrungen auf diesem Gebiet und
kann mir einen Rat geben.
Ich habe eine 2-jährige Hündin(Mops)die wirklich sehr lieb ist
und die ich auch problemlos mal 4 Stunden allein zu Hause
lassen kann. …
Hallo Susanne,
ob ein Hund allein zuhause bleibt, ohne Blödsinn zu treiben, ist natürlich auch Erziehungssache, aber grundsätzlich sind Hunde individuell so verschieden wie Menschen auch. Es könnte dir also passieren, dass dein Mops keine Probleme macht, der Zweithund aber überhaupt nicht allein bleiben will, dann bist du von einem bisschen Regen in die Traufe geraten. Ich würde einfach mal probieren, deinen Hund auch mal länger allein zu lassen - wenn er was zu trinken, zu knabbern und Spielzeug hat, ist er vielleicht ganz zufrieden.
Gruss Reinhard
Hallo,
wir haben auch zwei Hunde und ich denke, dass sich Hunde zu zweit genau so langweilen können wie allein. Der Gedanke, dass es den Hunden was bringt, wenn sie zu zweit sind, ist zwar schön, aber ich weiß nicht, wie viel wirklich dran ist.
Als Rudeltiere sollte man sie möglichst nie länger als MAXIMAL 6 Stunden allein lassen, auch nicht zu zweit.
Liebe Grüße,
Nina
Hatte ich grad noch vergessen: ich finde, dass zwei Hunde wesentlich mehr Arbeit machen!!! Unter dem erzieherischen Aspekt betrachtet jedenfalls.
Lieben Gruß,
Nina
Hallo Susanne,
Nina und Reinhard haben beide Recht.
Es ist nicht gesagt, dass der Zweithund das gleiche Gemüt hat, wie Dein Erster.
Es ist erzieherisch weit mehr Arbeit als mit einem Hund, denn zwei Hunde bilden unter sich schon ein Rudel. Also auch bei zwei Hunden werden Rudelstrukturen gebildet, die gerade wenn der Zweithund erwachsen wird zu Problemen in der Hierarchie führen können…also wäre da Aufpassen angesagt.
9 Stunden alleine zu sein ist für einen Hund nicht gut und auch nicht für 2.
Kannst Du den Hund nicht tagsüber zu jemandem bringen? Oder in der Mittagspause nachhause kommen?
Alles in allem vereinfachst Du die Situation nicht, wenn Du einen Zweithund dazu nimmst.
Gruß
Maja
Hallo Susanne,
als unser Hund noch am Leben war, hatten wir das Problem, dass er überhaupt nicht allein bleiben konnte (na ja, eine Stunde vielleicht). Er hat diese Angst aus bestimmten Erfahrungen heraus erst im Alter entwickelt, deshalb schlugen Therapieversuche fehl. Eine imho sehr gute Tierärztin hat uns damals empfohlen, uns einen Zweithund zuzulegen. Das haben wir zwar nicht gemacht, weil es räumlich nicht ging, aber ich muss sagen, dass ich dieser Ärztin voll und ganz vertraue. Allerdings ging es bei uns auch nicht darum, dass er auf Dauer 9 Stunden allein bleibt, sondern dass man in Ruhe einkaufen fahren oder ab und an zu einer Veranstaltung mit der ganzen Familie gehen kann.
Im Endeffekt haben wir, wenn wir wirklich mal mit der ganzen Familie was unternehmen wollten, eine Bekannte gebeten, auf den Hund aufzupassen. Da sie selbst Hundebesitzerin war, war es auch kein Problem, dass sie den Hund mal ausführt, wenn dieser „außerplanmäßig“ mal muss.
Liebe Grüße,
Anja
Hi Susanne,
wir hatten immer zwei Hunde und die blieben während unserer Arbeitszeit zu Hause allein.
Sie hatten morgens ausreichend Auslauf und mussten abends meist noch „arbeiten“, d.h. Erziehung, Sport und Spass. Spät abends ging es meist noch auf eine kleine Runde raus vor dem Körbchen.
Der Ältere war zunächst (ca. 1 Jahr) allein und ist in der Zeit mit Herrchen mit zur Arbeit gefahren. Dann kam der Zweite als Junghund (3 Monate) dazu. Der Ältere hat ihn allerdings von der ersten bis zur letzten Minute heiss und innig geliebt, obwohl er in den ersten Tagen etwas verwirrt war, wer ihn da ständig in die rechte Hinterbacke beisst (hetzen, knurren und spielen ist ja sooo was Feines!).
Wir waren - und ich bin - der Ansicht, dass zwei Hunde nicht so allein sind, wie einer. Langeweile ist Langeweile, die kann einen Hund auch befallen während man zu Hause ist, etwa weil man sich nicht mit ihm sondern mit Haushalt und Kind beschäftigt.
Unsere haben aus Langeweile auch mal Unsinn gemacht, aber weder haben sie doppelt soviel Unsinn gemacht, noch doppelt soviel Arbeit. Erziehung ist Erziehung die muss man natürlich beiden Hunden angedeihen lassen. Da der schon vorhandene Mops aber sicher schon komplett erzogen ist (oder etwa nicht?) macht der Neuling eben noch mal die gleiche Mühe. Übrigens tendiere ich dazu immer einen Junghund (ab 3 Monate) zu nehmen und keinen 8 Wochen-Welpen.
Unabdingbar ist natürlich, dass die Hunde sich verstehen. Und das keine Kinder alleine mit ihnen bleiben.
Gruß
Nita
Hallo ihr Lieben,
Hallo Susanne,
ich hoffe jemand hat schon Erfahrungen auf diesem Gebiet und
kann mir einen Rat geben.
Ich habe eine 2-jährige Hündin(Mops)die wirklich sehr lieb ist
und die ich auch problemlos mal 4 Stunden allein zu Hause
lassen kann. Einen längeren Zeitraum habe ich nie ausprobiert,
obwohl sie eigentlich fast die ganze Zeit schläft, wenn sie
alleine ist.
Kannst du nicht deinen Chef mal fragen, ob du deine Lady mit ins Büro bringen darfst? Hunde im Büro sind effektive Arbeitsverbesserer und entspannen die Gesamtsituation im Büro ungemein. Ausserdem sind sie gesundheitsfördernd.
Da ich aber auf lange Sicht planen muss und die Zeit kommen
wird, wo ich dann vielleicht doch mal den ganzen Tag arbeiten
gehen muss, also bis ca. 9 Stunden aus dem Haus bin, mache ich
mir Gedanken um meinen kleinen lieben Hund.
Einen Hund fast den ganzen Tag allein zu lassen, finde ich
nicht in Ordnung - schließlich sind Hunde keine Einzelgänger
und meine Kleine ist sehr anhänglich.
Ich halte 9 Stunden allein für einen Hund für zu lang. Auch für 2, es sei denn, du kannst den Tieren freien Zugang in den Garten bieten, welcher vielleicht ein bißchen durch nette Nachbarn beaufsichtigt wird.
Bitte versuche doch, sie mitzunehmen, eine Nachbarin oder ältere Freundin zu bewegen, sich um sie zu kümmern, wenigstens zwischendurch mal eine Stunde rausgehen oder spielen, wenn das nicht geht, gibt es Hundesitter, die sich nach Absprache um Tiere kümmern, das kann vielleicht eine Nachbarin kontrollieren…
Nun habe ich überlegt, ob es vielleicht Sinn macht einen
passenden Zweithund dazu zu nehmen, dann wären die beiden
(also nicht sofort - vielleicht nach einem halben Jahr oder
so) ja nicht alleine.
Ich würde dir raten, das schon vorher in Angriff zu nehmen, es ist besser, wenn sich die Tiere unter Aufsicht aneinander gewöhnen können und nicht gleich so lange allein, bzw. ohne Rudelführer sind.
Hat jemand von euch das schon mal ausprobiert und
entsprechende Erfahrungen?
Wir halten 2 Hunde, beide kommen mit ins Büro, das klappt hervorragend!
Ich bin generell der Meinung, dass man Hunde nicht allein halten soll. Es sind Tiere, die im Rudel leben, und zwingend abhängig sind von einer guten, stabilen Sozialisierung. Und ich habe festgestellt, dass sich unsere Hunde so super beschäftigen, wie wir das dem einzelnen Tier bei aller Liebe nicht bieten können! Der Spaziergang wird doppelt so klasse, die beiden sind nach 1/2 Stunde zusammen doppelt so ausgepowert wie 2 Stunden allein.
Beide spielen, schlafen, fressen etc. zusammen und mehr Arbeit? Nö, kann ich nicht sagen, ist aber sicher subjektive Meinung von mir.
Klar zoffen die sich auch mal, aber das mache ich mit meiner Familie auch, von daher betrachte ich das nicht als Problem (zu den Postings unten), ist wohl kein Grund einen von denen rauszuschmeißen oder mich zu trennen ;o)
Du kennst deine Lady am besten, weißt, wie sie auf Artgenossen reagiert, fahr doch einfach mal zu einem Züchter und schau mal, wie sie auf einen einzelnen (!!!) Welpen reagiert.
Als unsere Slubi als Welpe zu uns kam, war unser damals noch lebender Westi alles andere als begeistert, im Gegenteil. Aber nach ein paar Wochen akzeptierte er sie und man glaubte es kaum, der alte Knacker ließ sich zum Spielen motivieren.
Stimmt es das zwei Hunde (natürlich nachdem das Baby groß ist)
Nur nebenbei, ich würde dir raten, einen Junghund mit mindestens 12 Wochen zu holen, der ist bereits besser „vorsozialisiert“ als ein Welpe von 6-8 Wochen. Da sind die noch Säuglinge, die die Mutter noch dringend brauchen.
nicht erheblich viel mehr Arbeit machen, als ein Hund? Klar,
es ist die doppelte Menge Hundehaare und so, ich meine jetzt
mehr so den Alltag mit 2 Hunden.
Der Alltag mit 2 Hunden ist toll, wir lachen soviel über die beiden, es ist nur klasse, macht viel Spaß. Du hast zwar kaum noch Platz auf dem Sofa, wirst ohne Rücksicht auf Verluste gnadenlos angerempelt im Vorbeiflug, du musst immer aufpassen, dass beide gleich bekommen etc.
Es ist einfach nur toll mit 2 Hunden! Und stell dir mal 2 von deinen Kobolden vor! Achte nur darauf, dass du einen gesunden Hund dazu bekommst, denn die bewegen sich viel mehr als Einzeltiere, die Nase muss zwingend freigängig sein, die Atmung muss beschwerdefrei funktionieren, damit nicht mal einer der Kobolde bewußtlos umfällt vor Spielerei.
Wie seht ihr das?
Viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche!!! :o)
Gruß Susanne
Viele Grüße
Sabine
Hallo Reinhard,
ob ein Hund allein zuhause bleibt, ohne Blödsinn zu treiben,
ist natürlich auch Erziehungssache,
wir halten 2 Hunde und aus der Erfahrung meine ich, dass es zum Großteil Erziehungssache ist. Ausserdem kommt es drauf an, was man unter Blödsinn versteht. Unsere haben in der Zahnwechselphase ihre Körbe zerlegt, waren wohl besonders gut als Beißringe zu gebrauchen.
Jetzt werden ausgediente Handtücher mit Knoten drin bis in alle Fetzen geschüttelt.
Sie haben aber noch nie ein Sofa angefressen oder sonstige Gegenstände zerstört, darauf kommen die nicht, weil sie viel zu sehr mit sich beschäftigt sind! Und ihre Tücher dürfen sie zerreißen, dass scheint Spaß zu machen, wenn sie beide zerren und Tauziehen machen! (dauert übrigens länger bis die kaputt sind als diese Taue, die man kaufen kann und ist ungefährlicher, da die verwebt sind und sich nicht in Fäden auflösen, billiger ist es ausserdem).
Slubi hat den Ikeaelch, der wird „beliebt“, dominiert, geschüttelt und gezerrt, überall hingeschleppt, quer durchs Haus geschlührt. Klar hat er das nicht unbeschadet überlebt, wird zwischendurch immer mal beigeflickt und ist heißgeliebt!
aber grundsätzlich sind
Hunde individuell so verschieden wie Menschen auch.
Klar, aber das bedeutet nicht, dass es nicht klappt. Wir haben einen Mix mit dem Temperament von gezündetem Feuerwerk und einen French Bulli mit dem Temperament einer Schlaftablette, wenn er nicht gerade mit ihr spielt. Und beide tun sich einfach nur gut, Slubi holt Bernie von seinem Tran runter und Bernie gleicht Slubis überschäumendes Temperament aus.
Es könnte
dir also passieren, dass dein Mops keine Probleme macht, der
Zweithund aber überhaupt nicht allein bleiben will, dann bist
du von einem bisschen Regen in die Traufe geraten.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass 2 Hunde immer besser sind als einer alleine, vor allem, wenn sie eine gewisse Zeit allein sind.
Das galt auch für unseren alten Westi, der immer allein war und dazu noch Erwachsenenhund, nur mit Menschen zusammen war und dann den Welpen vor die Nase gesetzt bekam. Anfangs war der klar nicht begeistert, aber nachher klappte das super! Der fing sogar an zu spielen, was er vorher nie gemacht hat.
Aber natürlich sollte man im besten Fall, die Tiere nicht so Knall auf Fall zusammenschmeißen, sondern sie sich aneinander gewöhnen lassen. Ging nur bei uns nicht, weil Notfalltier.
Ich würde
einfach mal probieren, deinen Hund auch mal länger allein zu
lassen - wenn er was zu trinken, zu knabbern und Spielzeug
hat, ist er vielleicht ganz zufrieden.
Das glaube ich nicht, vor allem wenn die „Allein-bleib-Zeit“ länger wird, wird das Tier u. U. durch die Langeweile, die fehlende Aufmerksamkeit und Einsamkeit krank. Da hilft kein Spielzeug, wenn am anderen Ende keiner mitzergelt!
Gruss Reinhard
Liebe Grüße
Sabine
Hallo ihr Lieben,
Hallo Susanne,
ich hoffe jemand hat schon Erfahrungen auf diesem Gebiet und
kann mir einen Rat geben.
Ich habe eine 2-jährige Hündin(Mops)die wirklich sehr lieb ist
und die ich auch problemlos mal 4 Stunden allein zu Hause
lassen kann. Einen längeren Zeitraum habe ich nie ausprobiert,
obwohl sie eigentlich fast die ganze Zeit schläft, wenn sie
alleine ist.Kannst du nicht deinen Chef mal fragen, ob du deine Lady mit
ins Büro bringen darfst? Hunde im Büro sind effektive
Arbeitsverbesserer und entspannen die Gesamtsituation im Büro
ungemein. Ausserdem sind sie gesundheitsfördernd.
Das ist bei mir leider nicht möglich, das wäre natürlich ideal!
Da ich aber auf lange Sicht planen muss und die Zeit kommen
wird, wo ich dann vielleicht doch mal den ganzen Tag arbeiten
gehen muss, also bis ca. 9 Stunden aus dem Haus bin, mache ich
mir Gedanken um meinen kleinen lieben Hund.
Einen Hund fast den ganzen Tag allein zu lassen, finde ich
nicht in Ordnung - schließlich sind Hunde keine Einzelgänger
und meine Kleine ist sehr anhänglich.Ich halte 9 Stunden allein für einen Hund für zu lang. Auch
für 2, es sei denn, du kannst den Tieren freien Zugang in den
Garten bieten, welcher vielleicht ein bißchen durch nette
Nachbarn beaufsichtigt wird.
Bitte versuche doch, sie mitzunehmen, eine Nachbarin oder
ältere Freundin zu bewegen, sich um sie zu kümmern, wenigstens
zwischendurch mal eine Stunde rausgehen oder spielen, wenn das
nicht geht, gibt es Hundesitter, die sich nach Absprache um
Tiere kümmern, das kann vielleicht eine Nachbarin
kontrollieren…
Die beiden wären sicher nicht jeden Tag so lange allein, aber 1-2 mal pro Woche müsste ich damit rechnen.
Unsere Kleine geht inzwischen auch nur noch 3 mal am Tag raus, weil wir einfach feststellen mussten, dass sie vorher nicht „musste“ - jetzt haben wir die Mittags- und Nachmittagsrunde zusammengelegt und entsprechend verlängert - das käme sogar schon mit einem normalen Arbeitstag hin und die Wohnung ist ziemlich groß…
Nun habe ich überlegt, ob es vielleicht Sinn macht einen
passenden Zweithund dazu zu nehmen, dann wären die beiden
(also nicht sofort - vielleicht nach einem halben Jahr oder
so) ja nicht alleine.Ich würde dir raten, das schon vorher in Angriff zu nehmen, es
ist besser, wenn sich die Tiere unter Aufsicht aneinander
gewöhnen können und nicht gleich so lange allein, bzw. ohne
Rudelführer sind.
Deshalb wollte ich ja den zweiten Mops schon mindestens 1/2 bis 1 Jahr haben, bevor es losgeht!
Hat jemand von euch das schon mal ausprobiert und
entsprechende Erfahrungen?Wir halten 2 Hunde, beide kommen mit ins Büro, das klappt
hervorragend!
Ich bin generell der Meinung, dass man Hunde nicht allein
halten soll. Es sind Tiere, die im Rudel leben, und zwingend
abhängig sind von einer guten, stabilen Sozialisierung. Und
ich habe festgestellt, dass sich unsere Hunde so super
beschäftigen, wie wir das dem einzelnen Tier bei aller Liebe
nicht bieten können! Der Spaziergang wird doppelt so klasse,
die beiden sind nach 1/2 Stunde zusammen doppelt so
ausgepowert wie 2 Stunden allein.
Beide spielen, schlafen, fressen etc. zusammen und mehr
Arbeit? Nö, kann ich nicht sagen, ist aber sicher subjektive
Meinung von mir.
Klar zoffen die sich auch mal, aber das mache ich mit meiner
Familie auch, von daher betrachte ich das nicht als Problem
(zu den Postings unten), ist wohl kein Grund einen von denen
rauszuschmeißen oder mich zu trennen ;o)Du kennst deine Lady am besten, weißt, wie sie auf Artgenossen
reagiert, fahr doch einfach mal zu einem Züchter und schau
mal, wie sie auf einen einzelnen (!!!) Welpen reagiert.
Am besten kommt sie mit anderen Möpsen klar - vielleicht, weil wir sie erst mit 16 Wochen bekommen haben und sie bis dahin fast nur mit Möpsen zusammen war - außerdem wollte ich sie mitnehmen, wenn wir ihre Spielkameradin suchen und mal schauen, wie das so funktioniert.
Als unsere Slubi als Welpe zu uns kam, war unser damals noch
lebender Westi alles andere als begeistert, im Gegenteil. Aber
nach ein paar Wochen akzeptierte er sie und man glaubte es
kaum, der alte Knacker ließ sich zum Spielen motivieren.Stimmt es das zwei Hunde (natürlich nachdem das Baby groß ist)
Nur nebenbei, ich würde dir raten, einen Junghund mit
mindestens 12 Wochen zu holen, der ist bereits besser
„vorsozialisiert“ als ein Welpe von 6-8 Wochen. Da sind die
noch Säuglinge, die die Mutter noch dringend brauchen.
Vernünftige Züchter geben ihre Möpschen erst mit 12 Wochen von ihrer Mutter weg, da hätte ich gar keine andere Wahl.
nicht erheblich viel mehr Arbeit machen, als ein Hund? Klar,
es ist die doppelte Menge Hundehaare und so, ich meine jetzt
mehr so den Alltag mit 2 Hunden.Der Alltag mit 2 Hunden ist toll, wir lachen soviel über die
beiden, es ist nur klasse, macht viel Spaß. Du hast zwar kaum
noch Platz auf dem Sofa, wirst ohne Rücksicht auf Verluste
gnadenlos angerempelt im Vorbeiflug, du musst immer aufpassen,
dass beide gleich bekommen etc.
Es ist einfach nur toll mit 2 Hunden! Und stell dir mal 2 von
deinen Kobolden vor! Achte nur darauf, dass du einen gesunden
Hund dazu bekommst, denn die bewegen sich viel mehr als
Einzeltiere, die Nase muss zwingend freigängig sein, die
Atmung muss beschwerdefrei funktionieren, damit nicht mal
einer der Kobolde bewußtlos umfällt vor Spielerei.
Ich stelle mir das auch toll mit 2 Hunden vor. Danke für deine Meinung - du hast mir wirklich Mut gemacht!
Gruß Susanne
Wie seht ihr das?
Viel Spaß und viel Erfolg bei der Suche!!! :o)
Gruß Susanne
Viele Grüße
Sabine
Hallo,
ich oute mich jetzt mal quasi als Tierquäler. Mein Viech ist unter der Woche an 3 Tagen ca. 7 Stunden, an 2 Tagen ca. 9 Stunden allein. Das ist nicht der Hit, aber die Alternative war ein Zwinger im Tierheim, wo ich sie herhabe. Sie ist 14, schläft sehr viel, ist eifersüchtig und würde einen Zweithund vermutlich nicht tolerieren (habe aber 3 Katzen, also ist sie nicht völlig allein). Im Tierheim wollte sie niemand, zudem sie auch noch 12 kg Übergewicht hatte, als ich sie bekam. Die im Tierheim wollten noch nicht mal eine Schutzgebühr und haben mir allerhand Zubehör geschenkt (ich habe natürlich trotzdem was gegeben).
Da Dein Hund aber jung und vermutlich wesentlich lebhafter ist, sind 9 Stunden Alleinsein sicherlich nicht gut. Ein Zweithund wäre aus dieser Sicht heraus zwar vermutlich eine super Sache für den Mops (sofern er verträglich und gesellig ist), würde aber für Dich eventuell mehr Probleme machen als lösen. Ich denke, Du solltest zuerst alle anderen Varianten probieren (mit zur Arbeit nehmen, Hundesitter, netter Nachbar geht mittags mal mit dem Hund raus, etc.).
Sollte das alles nicht gehen, überlege Dir die Sache mit dem Zweithund nochmal. Um böse Überraschungen zu vermeiden, wäre vielleicht ein ruhiger Hund mit Grunderziehung eine gute Sache. Dann bräuchte das ganze eine gewisse Anlaufzeit, in der sich der neue Hund eingewöhnt und Du die Situation beobachten kannst. Was machen die so, wenn sie alleine sind? Leisten sie sich Gesellschaft, oder stiften sie sich zu Unfug an? Und was machst Du, wenn ein Zweithund die Situation verschlimmert, wenn die also anfangen, die Wohnung zu „renovieren“ oder pausenlos zu jaulen und zu bellen? Hast Du dann Zeit zu einer intensiven Erziehungsmassnahme? Das will wohlüberlegt sein.
Gruß,
Myriam
Es spielt keine Rolle, ob du nun 1 oder 2 Hunde hast, die du allein läßst.
Maximum sollten 5 Stunden sein - nach körperlicher Betätigung, so dass der
Hund / die Hunde wenigstens müde ist / sind. Ein Zweithund hat keinen Einfluss
auf die maximale Zeitspanne, die ein Hund allein sein sollte!
Falls du tatsächlich 8-9 Stunden am Tag weg sein musst, dann suche dir eine
alternative Lösung (Dogsitting etc.). Auch die Anzahl der Stunden, die ein Hund
ohne Urinieren aushalten kann, ist übrigens kein Maßstab dafür, wie lange man
ihn allein lassen kann. Einige Hunde schaffen durchaus 12 Stunden ohne
Urinieren - das heißt nicht, dass sie auch so lange allein bleiben können.
Allein die Trennung vom Besitzer verursacht den Stress beim Alleinsein!!
Gruß,
Carolin