hallo ihr lieben tierfreunde,
mein katerchen war in der alten wohnung ganz der macho, der den innenhof beherrscht hat und vom verhalten allgemein sehr dominant war (hab 2 dieser süßen, 6 jahre alt)
jetzt bin ich mit den beiden übersiedelt und sie haben zugang zu einem weitläufigen garten und dem rest der welt
, vorher nur zu einem mit hohen mauern umzäunten innenhof.
anfangs erkundete er sofort in alter machomanier die gegend, erklärte alteingesessenen katzen die rangordung:wink:, war aber eines tages -plötzlich- wie ausgewechselt. seit gut 2 monaten verlässt er nun die wohnung nicht mehr (obwohl der andere fleißg unterwegs ist), schläft nur mehr und hat immense angst, wenn ich mit ihm auf dem arm die wohnung durch die terrassentür verlasse.
ich weiß nicht, was ihn so verstört hat, der erste kontakt seines lebens mit autos, oder neue nachbarn, ich habe keine ahnung. fakt ist, dass er die wohnung absolut nicht mehr verlässt, und mit riesiger panik reagiert,wenn ich mit ihm ganz behutsam ein paar schritte im garten wagen will.
wär ja alles kein problem, hab ich halt eine wohnungskatze, nur nimmt er seit seinem gartenstreik ganz schön zu, fressverhalten beibehalten, aber weit weniger bewegung. je mehr er in der wohnung bleibt, desto träger und dicker wird er.
habt ihr vielleicht irgendwelche tipps, wie ich ihm die „freiheit“ wieder schmackhaft machen kann? mein tierarzt rät mir zu antidepressiva, allerdings halte ich davon nicht sehr viel.
ich hoffe auf euren erfahrungsschatz!
lg
daniela