Wo gibts chihuaha welpen?

hallo, kennt jemand hier einen züchter bzw. eine adresse, wo man im großraum mannheim-karlsruhe chihuaha welpen kaufen kann?? finde im net nämlich nur züchter von weiter weg.
danke und gruß

Hi!

Schau doch erst einmal hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/faqs/faqlist.fpl…

Warum muss es denn vom Züchter sein? Im Tierheim finden sich bestimmt auch junge Chihuahas. Muss doch nicht direkt ein Welpe sein. Würde ich auch niemandem empfehlen, der vorher noch keinen Hund hatte ( auch wenn es nur so ein Minihund ist :wink: ). Bei den vielen Tieren in den Tierheimen auch noch Züchter zu unterstützen finde ich persönlich nicht sehr angebracht. Gerade jetzt nach Weihnachten werden lästig gewordene Haustiere in die Tierheime abgeschoben.

Aber: Ein Chihuaha ist kein Modeaccessoir. Es ist ein Hund. Möchte laufen, spielen, toben und sich dreckig machen. Gerade Welpen wollen das. Und auch so ein kleiner Hund braucht ein gewisses Maß an Erziehung. Es gibt nichts schlimmeres als die kleinen Giftzwerge ohne jeden Anflug von Erziehung. Sitz und Platz braucht ein Chihuaha nicht zu könnnen ( meiner Meinung nach ). Aber Komm, Aus, Fuß und Nein sollte er schon verstehen und auch wissen, wo er im Rudel zu stehen hat.

Es gibt auch sehr schöne Mischlinge, die recht klein bleiben.

Bye

Tara

PS: Wünsche dir natürlich, dass du den Hundegefährten findest, der zu dir passt.

Hi!

Noch ein Nachtrag: Habe gerade auf http://www.haustier-community.de einen Notfall-Chihuahua gesehen, der ein neues Zuhause sucht. Er ist allerdings schon ein wenig älter.

Tara

… das ist ja eine tolle Antwort …
… aber auf eine ganz andere Frage!

Hallo Tara, da will jemand einen Welpen vom Züchter kaufen und Du rätst ihr, einen Mischling aus dem Tierheim zu nehmen… oder warum nicht gleich einen 7 Jahre alten Hund.

Meine Güte, das ist doch ganz was anderes. Ganz besonders einem Anfänger würde ich zu keinen Hund mit Vorgeschichte raten.
Ich bin auch dafür, lieber einen Hund zu haben, bei dem ich keine Lupe benötige und mir nicht dauernd das Kreuz verrenke, wenn ich ihm die Öhrchen kraulen will.

Aber hier will jemand einen Chiuahua vom Züchter und fragt nach einem Züchter in einer bestimmten Gegend und nicht:
Welchen Hund würdet Ihr mir empfehlen.

Grüße
Gordie

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Hallo,

so sehr ich auch gerne Hunde vom Tierschutz empfehle: Leute, die auf eine bestimmte Rasse fixiert sind, sind meist nicht die richtige „Clientele“ für einen Tierschutzhund. Ich bekomme das bei meiner Kollegin mit, die Tierschutzhunde vermittelt, da werden dann bei einem reinrassig aussehenden ehemaligen Straßen- oder Kettenhund aus einem Tierheim in Ungarn Fragen zum Rassestandard gestellt, ob er schon fortgeschrittene Kommandos kann, usw. Das beißt sich einfach.

Nun zurück zum Thema:

Wende Dich bitte an VDH-anerkannte Züchter. Wer auf der Suche nach einer relativ seltenen Hunderasse ist, muss sich allerdings unter Umständen auf Wartezeiten und längere Anfahrtswege einlassen.

http://www.chihuahua-club.de/
http://www.chihuahuaklub.de/
http://www.kleinhunde.de/

Bitte meide Hinterhofzüchter oder naive Hobbyzüchter sowie „Kofferaumverkäufer“ aus Osteuropa oder Benelux.

Gruß,

Myriam

Hallo Tara,

Aber: Ein Chihuaha ist kein Modeaccessoir. Es ist ein Hund.
Möchte laufen, spielen, toben und sich dreckig machen. Gerade
Welpen wollen das. Und auch so ein kleiner Hund braucht ein
gewisses Maß an Erziehung. Es gibt nichts schlimmeres als die
kleinen Giftzwerge ohne jeden Anflug von Erziehung. Sitz und
Platz braucht ein Chihuaha nicht zu könnnen ( meiner Meinung
nach ). Aber Komm, Aus, Fuß und Nein sollte er schon verstehen
und auch wissen, wo er im Rudel zu stehen hat.

100 % Zustimmung!
Wir haben einen Chihuahua und ich kann jedem versichern, der meint ein Taschenhündchen zu haben, dass er sich irrt, auch wenn man hier und da etwas aufpassen muss (z. B. Kälte).

Erziehung ist schwieriger als bei einem Großen (wir haben auch einen sehr großen Hund) und man muss aufpassen, dass einem so ein Zwerg nicht auf der Nase herum tanzt.
Auch Sitz und Platz sind (wie andere Befehle auch) unbedingt notwendig, denn bei diesen Zwergen geht nichts langsam, die sind ständig am flitzen :wink:.

Herzliche Grüße

Luisa

Hallo,

Ich bekomme
das bei meiner Kollegin mit, die Tierschutzhunde vermittelt,
da werden dann bei einem reinrassig aussehenden ehemaligen
Straßen- oder Kettenhund aus einem Tierheim in Ungarn Fragen
zum Rassestandard gestellt, ob er schon fortgeschrittene
Kommandos kann, usw. Das beißt sich einfach.

Warum beißt sich das? Darf man bei einem Hund aus einem Tierheim oder gar aus dem Ausland diese Fragen nicht stellen?

Würde ich mich für einen größeren Hund aus dem Tierheim (auch Ausland) interessieren, dann würde ich die eine oder andere Frage auch stellen.

Herzliche Grüße

Luisa

Benelux und sonstiges Ausland
Hallo,

Auch wenn ich sonst für die Benelux-Gemeinschaft bin, so verbitte ich mir hier aber energischst, daß Luxemburg in Puncto Tierzucht und -Handel in einem Atemzug mit Belgien und den Niederlanden genannt wird.

Vom Kauf eines Haustieres aus Belgien kann man nur abraten, solange der Züchter kein Mitglied des belgischen Züchter-Verbandes ist.
Wem das egal ist, der kann jeden Sonntag Morgen in Lüttich auf dem Markt Hunde und Katzen-Welpen erwerben. Manchmal auch Rotties oder Dobermänner. Bei den Katzen sollte man allerdings die Wurmkur und das Flohmittel bereits bereit haben, ehe der neue Mitbewohner ins Haus kommt.
Wie es in NL aussieht, kann ich nicht beurteilen, da ich dort noch kein Haustier gekauft habe.

In Luxemburg unterstehen Züchter aber m.W. dem Landwirtschaftsministerium, welches auch regelmäßige Kontrollen vornimmt.

Gruß
Sticky

Hi!

Es sollte nur zeigen, dass auch Chihuahuas in Tierheimen sitzen. Mitunter auch Welpen. Nichts anderes. Und wer einen Hund haben will, der soll sich vorher informieren. Dann weiß man auch, dass ein paar gut überlegte Spaziergänge ausreichen, um das Wesen des Hundes zu testen. Nur weil der Hund aus dem Tierheim ist, heißt das nicht, dass er irgendwelche Macken hat. Oft werden Hunde wegen Todesfällen abgegeben. Da können die Tiere gar nichts dazu. Oder weil die Besitzer plötzlich merken, dass ein Hund auch Arbeit macht.

Ich empfehle http://www.hundeseite.info/html/notfallhunde.html

Tara

Danke für alle antworten, aber DU hast echt ein…
sternchen verdient! danke.

Hallo,

Warum beißt sich das? Darf man bei einem Hund aus einem
Tierheim oder gar aus dem Ausland diese Fragen nicht stellen?
Würde ich mich für einen größeren Hund aus dem Tierheim (auch
Ausland) interessieren, dann würde ich die eine oder andere
Frage auch stellen.

Man kann eine Aussage auch mit Gewalt falsch interpretieren, wenn man sich nur genug Mühe gibt.

Sinnvolle Fragen bei einem Hund, der sich in einem Auslandstierheim befindet:

  • Größe, Gewicht?
  • gesundheitliche Probleme? Impfstatus?
  • Verhalten gegenüber anderen Hunden/Rüden/Hündinnen?
  • Verhalten gegenüber Menschen
  • Vorgeschichte soweit bekannt (Kettenhund, Straßenhund, ausgesetzer Jagdhund, usw.)

Weniger sinnvolle Fragen, die meiner Erfahrung nach vor allem dann vorkommen, wenn jemand ein „Rassehundeschnäppchen“ sucht:

  • entspricht Ohrenform dem FCI-Standard? Ja, er hat Ohren, 2 Stück.
  • beschreiben Sie mir genau die Form des weißen Fleckes an seinem Bauch!
  • passt das Fell zu meiner Einrichtung?
  • haart er sehr?
  • hat er Papiere? Ja, die alte Zeitung, auf der er liegt.
  • wurden die Elterntiere bereits auf HD getestet? Das müssen Sie den Hund fragen, nur er kennt seine Eltern.
  • ist er wirklich reinrassig? Siehe vorige Frage.
  • wie alt ist er denn nun ganz genau? Siehe vorige Frage.

Die Erfahrung lehrt, dass es Menschen gibt, die im Tierschutz nach einem Rassehund suchen, weil ihnen 800 EUR für einen Welpen vom verantwortungsvollen Züchter zu viel sind. Und von diesen kommen häufig solche Fragen.

Weiterhin gibt es Menschen, die für einen Hund aus dem Tierheim nicht geeignet sind, weil sie nicht mit den vielen Ungewissheiten klarkommen, die es dabei eben oft gibt. Für solche Menschen kommt nur ein Hund vom Züchter in Frage, oder ein Hund, der direkt vom Altbesitzer weitergegeben wird, oder evtl. ein Hund aus einer Pflegestelle.

Gruß,

Myriam

Hallo,

Man kann eine Aussage auch mit Gewalt falsch interpretieren,
wenn man sich nur genug Mühe gibt.

Da stimme ich dir zu. Mit diesem Satz hast du dir, bezüglich meiner Fragen, viel Mühe gegeben, um diese falsch zu interpretieren :smile:.

Sinnvolle Fragen bei einem Hund, der sich in einem
Auslandstierheim befindet:

  • Größe, Gewicht?

Größe ja, Gewicht ist zunächst wirklich nebensächlich.

  • gesundheitliche Probleme? Impfstatus?
  • Verhalten gegenüber anderen Hunden/Rüden/Hündinnen?
  • Verhalten gegenüber Menschen
  • Vorgeschichte soweit bekannt (Kettenhund, Straßenhund,
    ausgesetzer Jagdhund, usw.)

Vorgeschichte ist auch vollkommen ok, allerdings wird kein Fragesteller explitzite die in Klammern gesetzten Punkte hinterfragen, diese ergeben sich meist erst in einem direkten Gespräch oder durch einen gezielten Hinweis.

Weniger sinnvolle Fragen, die meiner Erfahrung nach vor allem
dann vorkommen, wenn jemand ein „Rassehundeschnäppchen“ sucht:

  • entspricht Ohrenform dem FCI-Standard? Ja, er hat Ohren, 2
    Stück.

Die Frage kommt vor, diese Antwort darauf ist unqualifiziert.

  • beschreiben Sie mir genau die Form des weißen Fleckes an
    seinem Bauch!

Auch die Frage kommt vor.

  • passt das Fell zu meiner Einrichtung?

Diese Frage ist buchstäblich am Fell herbeigezogen und übertrieben.

  • haart er sehr?

Diese Frage ist durchaus berechtigt.

  • hat er Papiere? Ja, die alte Zeitung, auf der er liegt.

Auch diese Frage ist berechtigt und diese Antwort ist unqualifiziert. Es gibt durchaus Tiere in Tierheimen, die Papiere besitzen, ob diese allerdings weitergegeben werden, das ist eine andere Frage.

  • wurden die Elterntiere bereits auf HD getestet? Das müssen
    Sie den Hund fragen, nur er kennt seine Eltern.

Also ehrlich! Wenn man das ließt, könnte man meinen, dass es sich bei allen Tierheimtieren um unbekannte Wesen handelt. Es gibt durchaus Tierheime, die Rassehunde beherbergen. Es kommt auch immer wieder vor, dass eine trächtige Rassehündin dabei ist. Außerdem es gibt tatsächlich Tierschützer, die sich immer wieder die Mühe machen und versuchen, näheres über ein Abgabetier in Erfahrung zu bringen. Manchmal haben sie damit sogar Erfolg!

  • ist er wirklich reinrassig? Siehe vorige Frage.
  • wie alt ist er denn nun ganz genau? Siehe vorige Frage.

Die Frage nach dem Alter ist ebenfalls berechtigt, ebenso wie das nochmalige Nachfragen.

Die Erfahrung lehrt, dass es Menschen gibt, die im Tierschutz
nach einem Rassehund suchen, weil ihnen 800 EUR für einen
Welpen vom verantwortungsvollen Züchter zu viel sind. Und von
diesen kommen häufig solche Fragen.

Zunächst einmal sehe ich es als eine gute Sache, wenn man sich erst in den Tierheimen nach einem neuen Weggefährten umsieht, auch nach einem Rassetier. Es gibt nicht nur den Gedanken „Rasse ja, aber nur zu billigen Preisen“, sondern auch andere Überlegungen.

Weiterhin gibt es Menschen, die für einen Hund aus dem
Tierheim nicht geeignet sind, weil sie nicht mit den vielen
Ungewissheiten klarkommen, die es dabei eben oft gibt. Für
solche Menschen kommt nur ein Hund vom Züchter in Frage, oder
ein Hund, der direkt vom Altbesitzer weitergegeben wird, oder
evtl. ein Hund aus einer Pflegestelle.

Das ist vollkommen korrekt und bestreitet auch keiner, wobei ein Hund aus einer Pflegestelle mit einem Hund aus einem Tierheim gleichzustellen ist.

Herzliche Grüße

Luisa

wir reden aneinander vorbei …
Hallo Luisa,

wir reden aneinander vorbei, weil wir von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen. Ich spreche von einer Vermittlung aus einer ehemaligen Tötungsstation, die rein über das Internet stattfindet, daher stammen meine Beispiele. Da sind Fragen nach dem FCI_Standard einfach daneben! Niemand bestreitet, dass gelegentlich Hunde mit Stammbaum in deutschen Tierheimen landen, davon spreche ich aber gerade nicht.

Das ist vollkommen korrekt und bestreitet auch keiner, wobei
ein Hund aus einer Pflegestelle mit einem Hund aus einem
Tierheim gleichzustellen ist.

Das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig. Hunde verhalten sich im Zwinger oft völlig anders als in einer Familie. Weiterhin können in einer Pflegestelle Fragen wie „Verhalten gegenüber Kindern/Katzen/Kleintieren“ oder „Neigung zu dominantem Verhalten nachdem er sich eingelebt hat“ beantwortet werden, was dem Interessenten vermehrte Sicherheit bietet. Daher sehe ich den Hund aus der Pflegestelle als besser geeignet für jemanden, der Angst hat, aus dem Tierheim die „Katze im Sack“ zu bekommen.

Gruß,

Myriam

Hallo Myriam,

wir reden aneinander vorbei, weil wir von unterschiedlichen
Voraussetzungen ausgehen.

Nein, tun wir nicht. Aber sei es drum …

Ich spreche von einer Vermittlung
aus einer ehemaligen Tötungsstation, die rein über das
Internet stattfindet, daher stammen meine Beispiele. Da sind
Fragen nach dem FCI_Standard einfach daneben!

Weißt du, ich kenne ein paar (wenige) Perreras.

Keine seriöse Tiervermittlung, die Tiere vom Ausland vermitteln, arbeiten rein über das Internet. Über das Internet wird nur der erste Kontakt vom Interessenten zu der jeweiligen Organisation hergestellt. Alles Weitere erfolgt dann persönlich über Tierschützer in Deutschland.

Und es erfolgen auch keine Vermittlungen aus den Perreras, das ist schlichtweg falsch. Vielleicht solltest du dich hierüber mal genauer informieren, ehe du solche Sätze schreibst.

Herzliche Grüße

Luisa

Keine seriöse Tiervermittlung, die Tiere vom Ausland
vermitteln, arbeiten rein über das Internet. Über das
Internet wird nur der erste Kontakt vom Interessenten zu der
jeweiligen Organisation hergestellt. Alles Weitere erfolgt
dann persönlich über Tierschützer in Deutschland.

Was ich sagen wollte ist, dass in meinem Beispiel der Interessent das Tier nur von Fotos (aus dem Internet) kennt. Selbstverständlich gibt es telefonischen und auch persönlichen Kontakt mit den Vertretern in Deutschland und auch eine Vorkontrolle.

Und es erfolgen auch keine Vermittlungen aus den
Perreras, das ist schlichtweg falsch. Vielleicht solltest du
dich hierüber mal genauer informieren, ehe du solche Sätze
schreibst.

Das Wort „Perrera“ hast Du aufgebracht. Ich rede ganz konkret von einem Tierheim in Ungarn, welches an eine (ehemalige) Tötungsstation angeschlossen ist (die Tötungsstaion konnte mittlerweile geschlossen werden, da das Tierheim mit Hilfe der deutschen Tierschützer ausreichend vermittelt). Dort findet die Vermittlung genau so statt wie ich sie beschrieben habe. Ich nenne konkrete Beispiele zu genau der Tierschutzorganisation, die ich gut kenne.

Ich weiß nicht, warum Du mir hier ständig so vehement widersprechen musst. Im Grunde sind wir uns doch einig: es gibt Menschen, für die ein Hund aus dem Tierschutz nicht geeignet ist. Ich habe selbst mitbekommene Beispiele genannt, für die ich mich verbürgen kann. Du hast es anders erlebt. Wird mein Erleben dadurch negiert? Helfen wir der Ursprungsfragestellerin bei der Suche nach einem Chihuahuawelpen? Nicht wirklich.

Gruß,

Myriam

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