Hund und Fahrrad

Hallo,

ist ja noch nicht so weit - im Moment fährt Nora lieber Schlitten…

Aaber: mache mir jetzt schon Gedanken, wie ich sie daran gewöhnen kann, beim Fahrradfahren mitzulaufen… Wie kann ich es austesten, ohne sie zu überfordern? Wie lange kann man das einem Hund zumuten? Sie ist 2 Jahre, mittelgroß, beim Mitrennen mit Hunden eigentlich immer die fitteste…

Schon jetzt Dank & Gruß,
Anja

Was ist es denn für eine Rasse???

Nachbarn haben nen Bordercolli und ne Freundin von mir hatte zu Kinderzeiten nen Beagle den wir überall mit hin geschleppt haben…die konnten mindestens zwei Stunden nebenher laufen, bei langsamen Tempo und nicht immer an der Leine, so dass der Hund das Tempo auch mal ein wenig variieren konnte…

Hallo,

Wir haben uns auch schon die Frage gestellt, wie wir unserem Balu das beibringen können. Wir haben es dann einmal so gemacht, dass wir uns einen verlassenen Weg gesucht haben, wir dann Fahrrad gefahren sind und er ist ohne Leine nebenher. Nur mal um zu sehen wie er so reagiert,wenn wir rad fahrn.
Als ersten Schritt war das ganz gut (soll jetzt nicht selbstlobend klingen).Hoffe, dir hat es wenigstens ein bisschen geholfen

Servus, Anja:smile:

Das Überfordern ist, glaube ich, nicht das Vordringlichste - das bekommst du bald raus, wenn du deinen Hund gut kennst.

Wichtiger ist, dass du an deine und an des Hundes Sicherheit denkst.
Will sagen: Fahrradfahren mit dem unangeleinten Hund nur, wenn er wirklich sicher die Kommandos „Halt“(Steh, o.ä.) und „Hierher“ befolgt - selbst auf völlig unbefahrenen Wegen könnte man in Situationen kommen, wo das notwendig ist. Und mit Leine und Fahrrad sollte man vorher ein wenig üben, sonst gerätst du in Gefahr, wenn der Hund zieht oder dir vors Rad rennt. Zum Unterschied von an der Leine gehen (links) sollte der Hund mt Leine am Fahrrad immer rechts geführt werden - verkehrssicher.

Was das Überfordern betrifft, dein Hund ist (vermutlich) ausgewachsen, solange er schneller ist, als du, oder locker mithält besteht kaum Gefahr, wenn er gesund ist. Wenn er sich hinter dir „strecken“ muss, solltest du anfangen, ihn genau zu beobachten. Ein-, zweimal für kurze Strecken pro Radtour, tut es auch einem Hund gut, an die Grenzen zu gehen - viel mehr sollte nicht sein. Aber ich glaube, wie gesagt, dass du das ganz schnell rausfinden wirst.

Ganz abgesehen davon wird auch dein Hund immer „besser“ werden…*lach*

Nicht vergessen, Wasser mitzunehmen…*lächel*

Ganz lieben Gruß aus Wien, jenny

Er ist ein Mischling aus Weißem Schäferhund, Labrador und Berner Sennenhund. Er ist gerade 13 Monate und seine Kondition noch nicht so toll. Wir mussten zwischendurch immer wieder Puasen machen, in denen wir dann geschoben haben.
Wir haben morgen Abend Hundeschule. Da kann ich ja mal unsere Trainerin fragen. Vielleicht hat die ja ein paar Tipps.

Hi,

Was ist es denn für eine Rasse???

Wenn ich das wüsste! *lach
Von weitem sieht sie aus wie ein Fuchs, etwas näher dann wie ein Dingo und aus nächster Nähe hat sie was von einem Belgischem Schäferhund *g
Süßer Straßenköter aus Ungarn… zig Generationen drin … keine Ahnung also…
Gruß,
Anja

Hallo Anja,

ich fahre mit meinen Hunden seit etlichen Jahren Fahrrad mit dem „Springer“ von der Fa. Kleinmetall:

http://www.kleinmetall.de/produkte/tierzubehoer/Spri…

Die Hunde werden mit einem Tourengeschirr befestigt, so dass sie auch ordentlich ziehen können. Dadurch, dass der Zugpunkt tief am Rad angebracht ist und man beide Hände an der Lenkstange hat, ist die Gefahr zu stürzen sehr gering.
Ich fahre normalerweise mit 2 sehr zugstarken Hunden, die beim Start vor lauter Begeisterung fast das Fahrrad zerreißen, und bin trotz Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h noch nie gestürzt. Selbst mit vier großen Hunden war ich schon unterwegs, da wird allerdings das Bremsen dann abenteurlich.

Mit Hund an der Leine zu fahren ist sehr gefährlich. Auch ein ansonsten zuverlässiger Hund erschrickt mal und selbst ein Dackel an der Handleine kann einen vom Rad rupfen.

Was ich beim „Springer“ auch schätze, ist, dass die Hunde Zugarbeit leisten und sich dabei richtig „auspowern“ können.

Falls der Hund nicht übergewichtig ist und keine Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, kann man mit etwas Training ohne weiteres 30 bis 50 km am Tag fahren. Wann der Hund eine Pause braucht, zeigt er einem normalerweise deutlich an.

Lernen muss der Hund das Laufen am Springer eigentlich nicht. Wenn ich einen Hund erstmals ans Fahrrad hänge, fahre ich sehr langsam los. Falls er stark vom Rad wegzieht, weil er sich scheut, so nah am Fahrrad zu laufen, fahre ich anfangs viel an Gartenzäunen und Mauern entlang, so dass er merkt, dass ihm nichts passiert, wenn er nah am Fahrrad bleibt.
Vorteilhaft ist es auch, wenn eine bekannte Person (am besten ebenfalls mit Hund) vorausfährt.

Ein Tipp zur Montage: Die Sollbruchstelle beim „Springer“ aus Plastik (nötig für das GS-Zeichen) montiere ich nicht, da die Gefahr zu groß ist, dass sie einmal mitten im Verkehr abreißt. Den Kunststoffkarabiner ersetze ich durch einen Metallkarabiner.

Bezugsquellen für den „Springer“ findest du massenhaft im Netz.

Viel Spaß

Johnny

Mit 13 Monaten schon so gefordert? Hoffentlich habt ihr den „Kleinen“ nicht überfordert.

Gruß Claudia.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Anja,

Hallo Johnny

ich fahre mit meinen Hunden seit etlichen Jahren Fahrrad mit
dem „Springer“ von der Fa. Kleinmetall:

http://www.kleinmetall.de/produkte/tierzubehoer/Spri…

Ich persönlich halte nicht sehr viel davon.

Die Hunde werden mit einem Tourengeschirr befestigt, so dass
sie auch ordentlich ziehen können. Dadurch, dass der Zugpunkt
tief am Rad angebracht ist und man beide Hände an der
Lenkstange hat, ist die Gefahr zu stürzen sehr gering.
Ich fahre normalerweise mit 2 sehr zugstarken Hunden, die beim
Start vor lauter Begeisterung fast das Fahrrad zerreißen, und
bin trotz Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h noch nie gestürzt.
Selbst mit vier großen Hunden war ich schon unterwegs, da wird
allerdings das Bremsen dann abenteurlich.

Wie ist es, wenn du mit einem Hund fährst und er plötzlich stoppt oder in die andere Richtung zieht? Dann kannst du durchaus stürzen.

Mit Hund an der Leine zu fahren ist sehr gefährlich. Auch ein
ansonsten zuverlässiger Hund erschrickt mal und selbst ein
Dackel an der Handleine kann einen vom Rad rupfen.

Nicht wirklich. Mein Vater fährt mit meinem Schäferhund-Mix auch mit Geschirr und Leine in der Hand und noch ist nichts passiert.

Was ich beim „Springer“ auch schätze, ist, dass die Hunde
Zugarbeit leisten und sich dabei richtig „auspowern“ können.

Da sehe ich ein großes Problem. Wenn du nämlich eine Hin- und Rücktour planst und die Hunde am Ziel ausgepowert sind, musste dir ne anderen Weg suchen, wie du nach Haus kommst.

Falls der Hund nicht übergewichtig ist und keine Probleme mit
dem Bewegungsapparat hat, kann man mit etwas Training ohne
weiteres 30 bis 50 km am Tag fahren. Wann der Hund eine Pause
braucht, zeigt er einem normalerweise deutlich an.

Wie das? Soweit ich weiß, wird das Gerät am Hinterrad angebracht und du drehst dich ja nicht ständig um. Außerdem gibt es Hunde, die nicht merken, dass sie eine Pause brauchen. Die rennen so lange, bis sie umkippen.

Lernen muss der Hund das Laufen am Springer eigentlich nicht.
Wenn ich einen Hund erstmals ans Fahrrad hänge, fahre ich sehr
langsam los. Falls er stark vom Rad wegzieht, weil er sich
scheut, so nah am Fahrrad zu laufen, fahre ich anfangs viel an
Gartenzäunen und Mauern entlang, so dass er merkt, dass ihm
nichts passiert, wenn er nah am Fahrrad bleibt.
Vorteilhaft ist es auch, wenn eine bekannte Person (am besten
ebenfalls mit Hund) vorausfährt.

Ein Tipp zur Montage: Die Sollbruchstelle beim „Springer“ aus
Plastik (nötig für das GS-Zeichen) montiere ich nicht, da die
Gefahr zu groß ist, dass sie einmal mitten im Verkehr abreißt.
Den Kunststoffkarabiner ersetze ich durch einen
Metallkarabiner.

Wozu werden die wohl extra eine Soll bruchstelle eingebaut haben? Damit dein Hund im Notfall die Möglichkeit zur Flucht hat, anstatt von dir oder einem anderen Fahrer überfahren zu werden.

Bezugsquellen für den „Springer“ findest du massenhaft im
Netz.

Wie alles andere hat es Vor- und Nachteile.
Vorteil ist ganz klar, das der Hund ziehen und sich auspowern kann, so viel er will. Wenn man weiß, wie viel sein Hund schafft und was zu viel für ihn ist, ist das kein Problem.
Nachteil ist, dass er sich auspowern kann, so viel er will. Außerdem sieht der Fahrer den Hund nicht. Und der Hund muss sich an das Tempo des Fahrers anpassen, während es so sein sollte, dass der Fahrer sich an den Hund anpasst.

Viel Spaß

Johnny

Fazit: Für einen erfahrenen Fahrer, der seinen Hund kennt ok, aber nicht für einen Anfänger.

Gruß Claudia.

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Hallo Claudia,

Ich persönlich halte nicht sehr viel davon.

musst du auch nicht; du scheinst das Teil aber auch nicht wirklich zu kennen, geschweige denn je benutzt zu haben.

Wie ist es, wenn du mit einem Hund fährst und er plötzlich
stoppt oder in die andere Richtung zieht? Dann kannst du
durchaus stürzen.

Stürzen kann man mit dem Fahrrad immer, die Gefahr zu stürzen, wenn der Hund plötzlich in die andere Richtung zieht, ist gerade mit dem „Springer“ aber sehr gering. Plötzliche Sprünge nach vorne oder zur Seite beeinträchtigen einen kaum, Sprünge entgegen der Fahrtrichtung bringen höchstens den Hund zu Fall. Deshalb fährt man mit einem ungeübten Hund auch zuerst langsam, dann lernt er sehr schnell, dass es keinen Sinn macht, entgegen der Fahrtrichtung zu ziehen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Vor kurzem fuhr ich mit einem Bekannten durch ein Dorf, jeder von uns hatte rechts und links je einen schäferhundgroßen Hund am „Springer“. Wir fuhren völlig entspannt und unterhielten uns, als plötzlich direkt vor uns eine Katze aus einem Bauernhof schoss. Alle Hunde machten gleichzeitig einen Satz in Richtung Katze – wären sie an der Leine gewesen, hätte das mit Sicherheit zu einem Sturz geführt, mit dem „Springer“ wurden wir kurzzeitig etwas schneller, aber zu keiner Zeit unsicher. Die Beeinträchtigung für den Fahrer ist bei solchen Aktionen minimal, es sei denn, man bremst plötzlich stark auf sandiger Straße, aber da stürzt man auch ohne Hund sehr leicht.

Nicht wirklich. Mein Vater fährt mit meinem Schäferhund-Mix
auch mit Geschirr und Leine in der Hand und noch ist nichts
passiert.

Es gibt leider auch zahlreiche Fälle, in denen es zu bösen und folgenschweren Unfällen geführt hat…

Früher fuhr ich auch mit Leine, weil ich es nicht anders kannte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es mit „Springer“ sowohl für den Fahrer als auch für den Hund wesentlich entspannender und sicherer ist… Keiner der mir bekannten „Springer“-Benutzer – und das sind ziemlich viele - hat übrigens auf die Leine zurückgewechselt.

Was ich beim „Springer“ auch schätze, ist, dass die Hunde
Zugarbeit leisten und sich dabei richtig „auspowern“ können.

Da sehe ich ein großes Problem. Wenn du nämlich eine Hin- und
Rücktour planst und die Hunde am Ziel ausgepowert sind, musste
dir ne anderen Weg suchen, wie du nach Haus kommst.

Ohne gesunden Menschenverstand wird man immer Probleme haben, ob mit oder ohne „Springer“ am Rad.

Falls der Hund nicht übergewichtig ist und keine Probleme mit
dem Bewegungsapparat hat, kann man mit etwas Training ohne
weiteres 30 bis 50 km am Tag fahren. Wann der Hund eine Pause
braucht, zeigt er einem normalerweise deutlich an.

Wie das? Soweit ich weiß, wird das Gerät am Hinterrad
angebracht und du drehst dich ja nicht ständig um.

Das bestärkt mich in meiner Vermutung, dass du wohl keine rechte Vorstellung davon hast, wie ein „Springer“ funktioniert.
Er wird nicht am Hinterrad befestigt, sondern am Rahmen unterhalb des Sattels. Der Hund läuft bei lockerer Leine neben dem Fahrer und wenn er das Fahrrad zieht, neben dem Vorderrad.

Außerdem
gibt es Hunde, die nicht merken, dass sie eine Pause brauchen.
Die rennen so lange, bis sie umkippen.

Siehe: gesunder Menschenverstand.

Wozu werden die wohl extra eine Soll bruchstelle
eingebaut haben? Damit dein Hund im Notfall die Möglichkeit
zur Flucht hat, anstatt von dir oder einem anderen Fahrer
überfahren zu werden.

Wenn die Sollbruchstelle so beschaffen wäre, dass sie bricht , wann sie soll , wäre das auch in Ordnung. In diesem Fall ist sie aber leider so konstruiert, dass sie eben ausreicht um das GS Zeichen zu erhalten, was hauptsächlich wichtig für die Vermarktung ist, aber nicht automatisch für Sicherheit bürgt.
Das Teil besteht aus transparentem Kunststoff, der relativ schnell durch UV-Licht brüchig und damit unkalkulierbar wird. Nachdem es seine zugedachte Funktion nicht erfüllt, rate ich der Sicherheit (!) wegen, es wegzulassen.

…Außerdem sieht der Fahrer den Hund nicht. Und der Hund muss
sich an das Tempo des Fahrers anpassen, während es so sein
sollte, dass der Fahrer sich an den Hund anpasst.

Selbstverständlich sieht der Fahrer seinen Hund, und außerdem merkt man sehr deutlich, ob einen der Hund bremst oder locker mitläuft oder gar zieht.

Noch eine Anmerkung zum Schluss:
Ich bin nicht am Verkauf des „Springers“ beteiligt, halte ihn aber für eine der wenigen Entwicklungen im Haus- und Heimtierbereich, die wirklich sinnvoll sind.
Ich finde es auch in Ordnung, wenn man Unbekanntem kritisch gegenübersteht, schade ist es aber, wenn man negativ über Dinge urteilt, ohne sie sich näher angesehen bzw. gar getestet zu haben.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch erwähnen, dass die Mehrzahl der Probleme bei der heutigen Hundehaltung nicht durch Über forderung entstehen, sondern durch Unter forderung (sowohl geistig als auch körperlich), durch Überfütterung und mangelnde Selektion auf geistige und körperliche Gesundheit.

Ein schönes Wochenende

Johnny

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Hallo,

ich möchte mich Johnny anschließen und den Springer empfehlen, der keinen der im anderen Posting genannten Nachteile hat und wirklich die sicherste Lösung ist. Dadurch, dass er unter dem Sattel befestigt ist, ist er sehr sicher, denn wo Du mit Deinem ganzen Gewicht drauf sitzt, kann der Hund schon mal ordentlich dran ziehen.

Allerdings würde ich vor dem Kauf einen Test empfehlen, es gibt nämlich eine Art Hund, für die sich das Teil nicht eignet: Hunde, die nicht nach vorne laufen, sondern sich ziehen lassen. Wenn der Hund nicht nach vorne geht, dann verrutscht das Geschirr, und ein Geschirr ost für das Laufen am Fahrrad wichtig, da man den Hund mit einem Halsband durch plötzlichen Zug verletzen kann.

Meine Hündin läuft immer so weit hinten wie möglich, egal wie langsam ich fahre, da sie sich so entspannt in die richtige Richtung leiten lässt. Ich übe keinen Zug aus, aber sie bleibt eben freiwillig zurück. Daher kann ich kein Geschirr verwenden und deshalb nehme ich keinen Springer. Ich habe sie mit einer 1.20 flachen Leine + einen Ruckdämpfer aus Gummi am Fahrrad. Die Leine liegt so über dem Lenker und meine Hand darauf, dass sie bei starkem Zug theoretisch runterfällt, sozusagen als Sollbruchstelle. Mein Hund wiegt 17 kg, ich ungefähr das Zehnfache (lach), und wir fahren sehr langsam, da Hundi schon etwas älter ist.

Ich empfehle also einen Test:

Voraussetzung ist, dass der Hund gut leinenführig ist.

  1. Gehe an einen unbelebten Radweg
  2. Stelle Dich links neben Dein Rad
  3. ein Helfer führt nun den angeleinten Hund auf die rechte Fahrradseite und gibt Dir die Leine in die rechte Hand.
  4. schiebe nun das Fahrrad eine Weile. Wenn Hundi brav nebenher läuft, wird er gelobt.
  5. sollte das gut klappen, steige auf und fahre

Aus diesem Test sollst Du ableiten, ob der Hund die Neigung hat zu ziehen oder zumindest auf gleicher Höhe zu bleiben. Dann ist ein Springer+Geschirr für Euch geeignet.

Gruß,

Myriam

Huhu Claudia,

auch ich habe das Gefühl, dass du den Springer noch nicht getestet hast. Ich kann ihn auch nur weiterempfehlen und es ist viel sicherer als mit Leine und Geschirr zu fahren.
Sicher kann man bei einem ordentlichen Hoppser zur Seite oder plötzliches Stehenbleiben mal aus dem Gleichgewicht kommen, aber durch die Feder wird der Hund dann schon abgefangen und schnell daran erinnert, dass das nicht der richtige Weg ist.
Bisher hatte ich mit dem Springer keine Stürze.
Und man kann den Hund auf jeden Fall sehen, da er neben einem bzw. vor einem läuft. Bisher hatte ich auch keine Probleme die Kondition meines Hundes einzuschätzen, der läuft mich eh in Grund und Boden. Wenn er langsamer wird machen wir eben Halt und eine Pause, aber das passiert doch relativ selten. Mache eh auf Fahrradtouren regelmäßige Pausen am Wasser.
Die Sollbruchstelle ist wirklich unangebracht, weil sie bei einem 30kg Hund einfach schnell mal dahin ist. Ich habe an der Leine für den Springer einen Panikhaken und sollte wirklich mal was sein (fremder Hund rennt auf einmal auf uns zu…) kann ich meinen Hund schnell losmachen.

bye Frieda