Alte Katze an neue gewöhnen?

Huhu!

Gehen wir mal ganz hypothetisch gesprochen von einem Menschen aus, der auf einem Spaziergang eine ebenso hypothetische, offensichtlich herrenlose Katze getroffen hat (ca. 2-3 Monate alt, wahrscheinlich weiblich, soweit das bei schlechtem Licht zu erkennen war), und sich sofort in sie verliebt hat. (Toller Charakter, anschmiegsam, und sofortige gegenseitige Sympathie)

Gehen wir weiter mal davon aus, das dieser Mensch bereits einem Alleininhaber seines Herzen gehört (ca. 2,5 Jahre alt, kastriert, ehemals Wohnungskater, jetzt nach Umzug Alleinherscher der Nachbarschaft).

Ist es theoretisch möglich die beiden aneinander zu gewöhnen, in einem ca. 16qm-großen Zimmer, wenn die Voraussetzung gegeben ist, das beide regelmäßig rauskommen?

(Und falls es dieser rein virtuellen Person gelingt, seine Mitbewohner davon zu überzeugen, nicht nur 3 sondern 4 Katzen auf dem Gelände zu aktzeptieren, was ebenfalls mehr als ein bischen unwahrscheinlich ist.)

Falls das alles nicht gehen sollte, würde diese hypothetische Person die kleine Katze an den Katzenschutzbund abgeben.

Viele Grüße!
Scrabz aka Philipp (aka Drache).

Hi, klar, die hypothetische Person sollte es ganz einfach ausprobieren - nur zu! Viel Glück
PS: Zur Anzahl der Katzen, ich wollte nie nicht im Leben nicht fünf Katzen - rat mal, wieviel grade hier rumfläzen :wink:

Hallo Scrabz aka Philipp (aka Drache) :smile:

alleine wegen der netten Formulierung musste ich Dir ein Sternchen geben :smile:

Ich würde auch sagen, versuch es. Ganz oft entwickeln kastrierte Kater „Mutterinstinkte“ und adoptieren die Kleinen. Es kann natürlich am Anfang Ärger geben, aber das legt sich sicherlich schnell.

Zusätzlich würde ich aber im Tierheim und evt. bei Tasso melden, dass Du eine kleine Katze gefunden hast - eventuell fehlt sie ja doch jemandem… und der ist dann traurig :frowning:

Viel Erfolg und lass hören, wie’s läuft

Gabi

Hi, Scrabz!

Also, rein hypothetisch bleibt Dir nix anderes wie ausprobieren.

Da Katzen unberechenbar sind (genau das lieben wir ja an ihnen, das macht sie so menschlich :smile: ), reagiert wohl jede anders.

Unsere Mausi war knapp 2 Jahre alt und Alleinherrscherin über unser Haus, als wir ihr ein süßes Minikätzchen vom Bauernhof nebenan vor die Nase setzten; nur kurz als Besuch, dann verließ uns die Kleine wieder. Ergebnis: Mausi hat auf das Bett meines Mannes gepinkelt.

Ein paar Monate später suchte ein armes kleines Katzenwaisenkind (4 Wochen alt) ein Zuhause; wir brachten es Mausi, sie war zwei Wochen lang beleidigt, manchmal hat sie dem Kleinen hinter der Tür aufgelauert oder ihn einfach nur angefaucht, von uns wollte sie gar nix wissen, es gab aber keine Pinkelattacken; dann hat sie auf einmal mit Klein-Tribble gespielt, und von da an waren sie ein Herz und eine Seele…bis an ihr leider viel zu frühes Ende mit 4 Jahren … :frowning:((

Tribble bekam natürlich gleich eine neue Gefährtin, war ein paar Tage beleidigt und ist nun ein Herz und eine Seele mit Frekja.

Weitere 2 Jahre später kam Sir Toby dazu, der war allerdings schon etwa 2 1/2 zu der Zeit, noch Kater und spielte mit den beiden etwas heftig mit etwas zu viel Kralleneinsatz. Ergo: sie können ihn nicht leiden; er ist halt da, muß man mit leben. Dafür liebt Sir Toby seine Menschen, das reicht ihm.

Viel Glück mit Deinen Stubentigern, und Vorsicht: wenn man mal mit der Zweitkatze angefangen hat, geht der Trend zu Drittkatze undundund… die sind ja alle sooooooo süß!

Grüßle
Regina

Hallo,

wir hatten zwei Katzen, die nur ein halbes Jahr auseinanderlagen und sich auch schon praktisch seit der Entwoehnung der juengeren kannten letztes Jahr mit einem Kater zusammengebracht. Da waren die Katzen schon 4 bzw. 3,5 und der Kater ca. 2 - 3 Jahre alt.

Mit der juengeren Katze gab es ein wenig Stress, es hielt sich aber in Grenzen, da sie bei uns immer die Moeglichkeit zum Rueckzug hatte (mehrere Etagen und Freigang). 16qm sind da vielleicht nicht so gut geeignet. Ich hoffe, du hast mehr als dieses Zimmer zur Verfuegung und koenntest erst einmal versuchen, die beiden in unterschiedlichen Zimmern zu halten (ein paar Tage), dann mal bei offener Tuer beide fuettern und danach abwarten.

Bei uns ist es mitlerweile so, dass die aeltere Katze und der Kater perfekt miteinander auskommen und unsere juengere Katze einfach mal nen paar Stunden ihre Ruhe sucht. Meist klappt es aber auch so mit dem Kater, beim Fuettern sind eh wieder alle einer Meinung =:wink:

Ciao! Bjoern

Zusätzlich würde ich aber im Tierheim und evt. bei
Tasso melden, dass Du eine kleine Katze gefunden hast

Oder selber mal bei Tasso oder anderen Tiersuchseiten nachsehen, ob die kleine Katze dort bereits gesucht wird. Ist sie tätowiert oder gechipt?

Rüdiger

Huhu!

Tut mir leid, das ich erst so spät antworte, ich habe zuhause keinen Internetanschluß.

Mal der Reihe nach:

Ich denke, das die kleine Katze keinen Besitzer hat, weil ich sie regelmäßig auf Spaziergängen in einer Schrebergartensiedlung ist, in der um diese Jahreszeit einfach keiner ist.

Die nächsten Häuser sind in die eine Richtung ca. 3-4 km entfernt, die nächsten auf der anderen Seite ca. 1 km, allerdings mit einer vielbefahrenen Straße dazwischen.

Wovon sie lebt, weiss ich nicht so genau … aber ich schätze, das es da jede Menge kleine Nager gibt.
(Das ganze ist ca. 2 qkm groß, und sieht aus wie ein Slum).

Gechippt oder tätowiert ist sie, soweit ich das feststellen kann, nicht.

Ich denke, das ich sie bei nächster Gelegenheit zum Katzenschutzbund verfrachten werde (also, wahrscheinlich Montag), um sie da unterzubringen.

Ich selber habe mal bei meinen Wohnis angefragt, und die wollen einfach nicht noch eine Katze *schnüff* - ich schätze, sobald ich mal wirklich alleine wohne, und nicht mehr in einem Studentenwohnheim, werde ich meine Wohnung unaufhaltsam mit Katzen anfüllen.

Vielen Dank auf jeden Fall für eure Antworten!

Viele Grüße!
Philipp aka Scrabz (aka Drache).