Antwort von
nach 15 Stunden
hilfreich
Re^2: epillepsie bei hunden
Epilepsie ist auch bei den Menschen noch sehr wenig erforscht.
Ich habe mal gelernt, dass elektrische Impulse im Hirn
fehlschlagen. Man kann sich das vielleicht wie ein Gewitter im
Gehirn vorstellen. Meine Hündin unterdessen 10 Jahre alt und
noch quitsch munter, leidet seit ihrem 3 Lebensjahr an
Anfällen. Anfangs einmal im Monat, meistens immer am
Monatsende und in der Nacht
während sie schläft. Nachher ist sie stets sehr verwirrt und
hetzt durch die Wohnung als hätte als wäre sie das erste mal
da,
kennt keine Regeln mehr und frisst Alles was nicht hinter
Schloss ud Riegel ist, anschliessend ist sie jeweils sehr
müde.
Ich sehe zwischen dem Kastrieren und der Epilepsie keinen
Zusammenhang ich kann mir nicht vorstellen, dass das Etwas
nützen sollte. Auch bei den Menschen (dort ist die Medizin ja
meistens fortgeschrittener) werden die Anfälle meist
medikamentös behandelt.
Solche Anfälle sind für den Hund sehr Kräfte raubend, aber
wenn er nicht erstickt kann er nicht daran sterben. Versuche
während eines Anfall in seiner Nähe zu sein und gib acht, dass
er nirgends runterfällt oder sich verschluckt usw.
Anfangs habe ich mit Naturheilmitteln vom Tierarzt versucht
die Anfälle zu reduzieren, meine Hündin hat jedoch nicht
darauf
angesprochen. Nun bekommt sie 2 Tabletten pro Tag und das nun
schon seit einigen Jahren und der Tierarzt konnte bei den
jährlichen Check-up`s keine bleibenden Schäden erkennen,
Nebenwirkungen sind auch nicht zu erkennen.
Das Medikament zeigt aber Wirkung und die Anfälle sind nur
noch ganz selten. Mit langen Intervallen von 4 bis 5 Monaten.
Ich denke mir es kommt auf die Häufigkeit und die Stärke der
Anfälle darauf an und in welchen Situationen sie deinen Hund
überkommen, auf dem Spaziergang beim Spiel oder eben im
Schlaf.
Meine Tierärztin empfahl mir ein Anfalltagebuch zu führen. Das
kann ich Dir nur empfehlen so kannst Du verschiedene
Behandlungsmethoden ausprobierend ihre Wirkung am besten
abschätzen.
Falls Du noch weitere Fragen hast, schick mir doch ein Mail
Lieber Gruss
Jaffa
hallo jaffa und petra,
danke für eure antworten.
ja also den zusammenhang zwischen kastration und den anfällen hat mir mein tierarzt so erklärt, dass mein hund einen übersteigerten sexualtrieb hat und das dadurch auch solche anfälle hervorgerufen werden können (wäre dies die ursache gewesen, wäre es keine epellepsie gewesen)
gegen die tabletten wehre ich mich nur, weil ich befürchtet hatte, dass es starke nebenwirkungen hat, aber wenn ihr meint, dass das nicht so ist, und der hund dann so gut wie anfallfrei alt werden kann, sieht es anders aus.
eine bekannte hat mich heute gefragt, ob ich schon mal eine röntgenaufnahme von seinem hirn habe machen lassen, sie meint das er vielleicht einen hirntumor hat. habt ihr sowas schon gehört, oder ist das übertriebene angst?
also vielen dank schon mal
beccy