Hallo liebe Katzenfreunde!
Ich habe einen Minitiger, der gern mal seine Krallen an Tapeten wetzt, auf den Fernseher und Tisch springt und ohrenbetäubend miaut, wenn Frauchen zu lange schläft oder einfach nur zu langweilig ist.
Am Anfang habe ich ja noch gedacht, mit nem Blumensprüher und einem lauten „Nein“ lässt sich so ein Katzenstierchen erziehen. Aber weit gefehlt! Je länger Miez hier wohnt, desto mehr erzieht sie mich. Meine Wand ist voll mit Kratzbrettern, der Balkon hat ein Netz, zwei Kratzbäume stehen herum und und und. Eigentlich geht fast gar nichts nach meinem Willen, Katzennerven scheinen unverwüstlich im Gegensatz zu meinen.
Nette Hundebesitzer in meiner Umgebung lächeln bei solchen Dingen nur und geben mir den guten Rat, ich solle sie doch erziehen. Sehr witzig! Nicht, dass ich das jetzt noch wirklich vor hätte, Katzentier weiß nämlich ganz genau, was es darf und was nicht, nur eben auch, wie man es am besten gegen Frauchen verwenden kann (z.B. in möglichst weiter Entfernung an Tapete hochspringen und genüsslich daran kratzen, um Frauchen aus dem Bett zu jagen, Kätzchen is ja eh schneller
)
Bin ich einfach nur zu blöd, meine Katze zu erziehen oder ist es wirklich unmöglich? Ich meine, es ist doch immer sehr merkwürdig, warum es bei solchen Sendungen wie „Eine Couch für alle Felle“ oder wie se alle heißen immer nur um Hunde, Pferde und so geht, nie aber um Katzen…?
Schmunzelnde Grüße,
Liz
