Unangenehme Frage

Hallo,

ich hab mal eine Frage, die mich eigentlich schon beschäftigt, seit ich meine Katze habe.
Meine vorherigen Tiere waren Hamster. Wenn da mal einer gestorben ist oder eingeschläfert werden musste, habe ich ihn immer im Hinterhof begraben. Dies ist leider nicht so einfach und schon gar nicht erlaubt, bei einem Tier in Katzengröße. Jetzt ist meine Katze weder alt noch krank, aber mir ist mal aufgefallen, dass Leute in meiner Umgebung, deren Hund/Katze gestorben ist, nie darüber sprechen, wo sie das Tierchen gelassen haben. Es war einfach irgendwie weg. Ich hoffe, dass sie die Entsorgung nicht dem Tierarzt überlassen haben, Tierfriedhöfe find ich persönlich aber etwas übertrieben.
Aber was bitte außer Tierfriedhof/ Entsorgung durch den Tierarzt bleibt einem denn noch als Alternative, wenn man das Tierchen nicht auf dem eigenen Grundstück vergraben kann?

Danke für die Antworten,
LG, Liz

Hallo, Liz!

Sag’s niemandem und begrab sie bei Dir daheim!

Es gibt viele, die das auch so machen, und wo kein Kläger, da auch kein Richter. Die meisten Nachbarn haben da vollstes Verständnis und sagen nix zu.

Meine Eltern haben ihren Yorkie im Garten begraben, und Bekannte von uns ihren Hund, der nicht gerade klein war, das interessiert niemanden.

Wenn Du nicht gerade extrem gräßliche Nachbarn hast, die Dir aus allem, was Du tust, einen Strick drehen wollen, ist das kein Problem.

Ich verpetzt Dich auch nicht!

Grüßle
Regina

Hallo Liz,

soweit mir bekannt ist, ist es bis Kaninchengröße erlaubt…und ich glaube kaum, das jemand die Größe nachmisst. Im eigenen Garten sollte Dir niemand was können. Man kann doch ein Bäumchen oder einen Strauch pflanzen…und was drunter ist, wen hat das zu interessieren ?

Grüße
Margit

Hallo Liz,

wir haben alle Tiere im Garten beerdigt, da mir der Gedanke zuwider war, dass mein Haustier in einer Tierkörperverwertungsanstalt landet und dann hinterher von irgendwelchen anderen Tieren etc. gegessen wird… auch wenn sie jetzt von den Würmern gefressen wird, aber das ist nach meinem ethischen Empfinden etwas anderes. Der Tierarzt hat da auch gar nicht lange gefragt oder nachgemessen etc. Der hat nur gefragt, ob man weiss wo man das Tier beerdigen will und ob man ne geeignete Schachtel hat… hätte einem sonst noch nen schicken Karton aus bunter Wellpappe mitgegeben.

Hätte ich die Möglichkeit nicht gehabt das Tier im Garten zu begraben, hätte ich sie vermutlich im Wald oder auf dem Feld begraben.

…ach ja noch was
es gibt einige Menschen, die das Tier einfach beim Tierarzt lassen, da das einfacher ist… auch emotional gesehen. Man muss sich dann mit dem Tod nicht auseinander setzen.

War in meinem Fall ganz froh, dass ich die Katze mit nach Hause nehmen konnte, damit sich alle Familienmitglieder noch mal verabschieden und realisieren konnten, dass das Tier tod ist. Die hatten ja morgens nur die lebende Katze gesehen (wenn auch schwer angeschlagen). Mein Partner z.B. hat das Thema Tod bis jetzt wohl mehr oder weniger umgehen können in seinem Leben - durfte dann aber das Loch ausbuddeln. Und obwohl man ihm die Trauer so nicht angemerkt hat und er recht sachlich und distanziert mit dem Thema umgegangen ist hat er sich fast bis zum Erdkern durchgegraben *hallo, das ist nur eine Katze und kein Elefant*…eben seine Art die Trauer zu verarbeiten.

Hi!

Wenn ihr über sie drüber einen Baum pflanzt oder einen schönen Busch, dann dürfte es keinem auffallen. Ansonsten kann man seine Haustiere auch einäschern lassen. Allerdings würde ich dies nicht in den Niederlanden machen lassen, da es da ein paar Betrugsfälle gab ( Tierkrematorium Beek ), wo einfach irgendein totes Tier eingeäschert wurde und nicht das eigene. Die Asche kann man dann in einer Urne mit nach Hause nehmen und entweder ins Wohnzimmer stellen oder halt die Urne im Garten begraben.

Seriöse Adressen gibt es hier: http://www.bvt-marburg.de/

Bye

Tara

Hi Liz,

zunächst: was ist an der Frage ‚unangenehm‘? Ich finde sie ganz natürlich.

ich hab mal eine Frage, die mich eigentlich schon beschäftigt,
seit ich meine Katze habe.

Obschon sich Nora (Hund, kniehoch) bester Gesundheit erfreut und auch erst 2 Jahre ist, habe ich gerade in diesen Tagen daran gedacht und beschlossen, sollte es denn irgendwann notwendig sein, sie auf der Strecke im Wald zu begraben, wo sich sich jeden Tag mit ihren Hundekumpels trifft. Legal ist das sicher nicht - aber egal … mir jedenfalls.

Gruß,
Adler

Hallo,

im allgemeinen darf man sein Haustier auf dem eigenen Grundstück (oder Privatgelände) begraben. Auch etwas größere Tiere wie Hund oder Katze…bei einem Pferd würde es glaube ich allerdings problematischer.
Man muss lediglich die Bestimmungen einhalten, die von Bundesland zu Bundesland variieren können wie zB. Tiefe des Grabes oder in was der tote Freund eingepackt sein soll…der behandelned Tierarzt weiss das in der Regel.
Hier ein Umriss:
http://www.haus.de/PH2D/PH2DG/PH2DGA/ph2dga.htm?snr=…

Auf öffentlichem Gelände darf das natürlich nicht geschehen, vor allem dann nicht, wenn diese Feldwaldwiese ein Wassereinzugsgebiet ist.

Gruß
Maja

Hallo,

ich bin einer der herzlosen Menschen, die ihr Tier der Tierkörperverwertungsanstalt überlassen. Das hat mit fehlender Auseinandersetzung mit dem Tod nix zu tun. Ich finde die Idee, dass ein Körper nach dem Tode noch zu etwas nütze ist, sehr schön. Am liebsten würde ich das bei mir auch haben, daher plane ich, meine Karkasse der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Der tote Körper ist für mich nur eine Hülle, die das Lebewesen zurücklässt. So hat eben jeder seine eigenen Vorlieben.

Zurück zur Frage: begraben im eigenen Garten ist erlaubt, unter welchen Bedingungen wurde ja schon gesagt. Eine andere Alternative wäre das Einäschern. Entweder kann man die Asche dann irgendwo auf dem Gelände beim Krematorium verstreuen (lassen), oder sie in einer Urne zuhause hinstellen bzw. im Garten vergraben.

http://www.cremare.de/

Gruß,

Myriam

Hallo!

Das kommt ja auch immer darauf an, ob man die Möglichkeit hat, das Tier zu begraben.
Wer keinen Garten hat o. ä., muß es beim TA lassen.

Unsere werden beerdigt, richtig mit Kreuz und so.

Gruß
Carmen

Hallo,

Meine vorherigen Tiere waren Hamster. Wenn da mal einer
gestorben ist oder eingeschläfert werden musste, habe ich ihn
immer im Hinterhof begraben.

es hängt wohl immer mit der emotionalen Bindung zusammen, die man zu dem Tier hatte. Ich habe auch schon Tiere in der Biotonne entsorgt (darf man glaube ich nicht), aber das waren dann Küken von unseren Vögeln, aus dem Nest gefallen und ohne Überlebenschance. Nach zwei Tagen hatte ich eben keine emotionale Bindung und konnte es dann durchaus übers Herz bringen so ein Tierchen einfach zu entsorgen.

Dies ist leider nicht so einfach
und schon gar nicht erlaubt, bei einem Tier in Katzengröße.

Den Hund, mit dem ich aufgewachsen bin haben meine Eltern nach seinem viel zu frühen Tod in unserem Garten begraben.

Jetzt ist meine Katze weder alt noch krank, aber mir ist mal
aufgefallen, dass Leute in meiner Umgebung, deren Hund/Katze
gestorben ist, nie darüber sprechen, wo sie das Tierchen
gelassen haben. Es war einfach irgendwie weg. Ich hoffe, dass
sie die Entsorgung nicht dem Tierarzt überlassen haben,

Ich habe mal eine Katze, die an einer nicht identifizierbaren Krankheit gestorben ist auf Wunsch des TA bei ihm gelassen (er wollte sie unbedingt untersuchen um wenigstens nach dem Tod die Krankheit zu identifizieren). Es ist mir zwar recht schwer gefallen, aber ich hätte ohnehin nicht gewusst wohin mit dem toten Tier.

Tierfriedhöfe find ich persönlich aber etwas übertrieben.

Finde ich ganz und gar nicht. Es hat eben nicht jeder einen Garten und kann sein Tier dort vergraben. Dann sind Tierfriedhöfe gute Möglichkeiten seinem Tier die letzte Ehre zu erweisen. Ich glaube gerade für Kinder ist es schwer zu verstehen wenn ein Tier stirbt und dann einfach beim TA abgegeben wird, also einfach weg ist. Können die Kinder das Tier allerdings begraben und später auch mal das Grab besuchen lernen sie wahrscheinlich besser, was der Tod bedeutet.

Aber was bitte außer Tierfriedhof/ Entsorgung durch den
Tierarzt bleibt einem denn noch als Alternative, wenn man das
Tierchen nicht auf dem eigenen Grundstück vergraben kann?

Ausstopfen oder verbrennen lassen und sich dann die Urne auf den Kamin stellen fiele mir noch ein. Ausstopfen finde ich persönlich allerdings etwas „seltsam“, dann schon eher verbrennen lassen.

Liebe Grüße,
Sue

Hallo Liz!

Ich hoffe, dass
sie die Entsorgung nicht dem Tierarzt überlassen haben,

Darf ich fragen, wieso Du das hoffst?

Antworten, was man kann, hast Du ja schon bekommen.

Noch aus eigener Erfahrung:

Unsere ersten Tiere haben wir im Garten begraben (Nager).
Als eine meiner Katzen starb, standen wir vor einem Problem. Einäschern bzw. Tierfriedhof fanden wir sehr teuer. In den Garten sollte Spike nicht, weil der nur gemietet war und ich keine besonders positiven Gefühle dazu hatte.
Letztendlich sind wir durch einen Tipp darauf gekommen, die Katze, so makaber es sich anhört, 650km nach München in den Garten meiner Eltern zu fahren. Wohlgemerkt in gefrorenem Zustand, so spontan ist so eine Strecke ja nicht zu bewältigen.
Dort hat Spikey ein Grab bekommen, so wie es sich für mich richtig angefühlt hat.

Mein Hund wird eingeäschert werden. Wir haben zwar ab Sommer einen eigenen Garten, aber ein Grab für 35kg Hund auszuheben ist zum einen eine Mordsarbeit, zum anderen haben wir zu viele Tiere, als Platz im Garten.
Deswegen der „Umweg“ über die Verbrennungsanlage. Bis zu Taras Posting wollten wir das eigentlich in den Niederlanden machen lassen, weil es dort wesentlich weniger kostet. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mich aber nochmal schlau machen, zumal mittlerweile ein Krematorium hier in der Nähe errichtet worden ist. Ich lege nicht so ewig viel Wert darauf, mit dem Hund im Kofferraum durch die Gegend zu fahren…
Genauso werden wir es auch mit den anderen Katzen halten. Einäschern und gut ist.
Kleintiere werden, wie in den letzten Jahren, in die Mülltonne wandern oder, wenn die Tierarztpraxis geöffnet hat, über diese in die Tierkörperverwertung. Zwar wäre mir der Garten lieber, aber siehe oben, dazu haben wir einfach zu viele Tiere, da würde sich im Laufe der Jahre ein kleines Grab ans andere reihen. Und selbst wenn so ein Tier schon ein paar Jahre unter der Erde ist, kann es je nach geologischen Verhältnissen durchaus sein, dass man noch Knochen oder ähnliches finden würde, wenn man das Grab wieder eröffnet. Das will ich auf keinen Fall.

Was mit den Urnen nach dem Verbrennen geschehen soll, weiss ich auch nicht so genau. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, ein Eck in der Wohnung mit den Bildern von gestorbenen Tiere zu versehen, evt. liesse sich dort auch etwas für die Urnen herrichten. Das muss ich aber, wenn die Zeit gekommen ist, nach Gefühl entscheiden.

Generell lassen sich solche Dinge vorher zwar durchdenken, aber wie man sich hinterher fühlt, ist wieder etwas ganz anderes.
Hätten wir ein grösseres Grundstück, würde ich übrigens für jedes einzelne Tier ein Grab herrichten, so wie für Spike, mit dem Lieblingsspielzeug und einer schönen Pflanze obendrauf.

Bei Hund und Katzen würde mir der Weg über den Tierarzt ausgesprochen schwerfallen, zu denen habe ich aber auch eine andere Bindung als zu den Nagern (wobei ich trotzdem fast immer, wenn einer stirbt, Tränen verdrücke). Wenn es wegen Infektionsgefahr (kann immer vorkommen) nicht anders ginge, ok. Aber wenn ich es irgendwie einrichten könnte, dann nicht.
Weniger, weil das Tier dann verwertet wird (zu Tierfutter, Seife und ähnlichem wird in Deutschland kein solches Tier mehr verwertet, zudem ginge das bei einem eingeschläferten Tier wegen der Medikamente sowieso nicht), sondern einfach, weil ich einen Ort zum Trauern haben möchte. Und nach dem Einäschern habe ich sogar noch einen Teil des Tieres bei mir, einen ganz winzig kleinen Halt…

Ein Thema, das in den nächsten Jahren auf uns auch noch zukommt…ich habe mir schon so oft Gedanken gemacht, wie wir das am Besten anstellen werden. Aber egal wie man es dreht, es wird nicht leichter, daran zu denken *seufz*

Auf dass es uns allen noch ganz lange erspart bleibt…

Liebe Grüsse
Bine

PS: Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Nachbarschaft nicht auffiele, wenn gleichzeitig Hund oder Katze weg wären und ein neuer Strauch im Garten stünde…zumal man für den nicht über nen halben Meter tief buddeln muss.

Hi Liz,

ich find die Frage nicht unangenehm, sondern normal.
Wir haben unsere Samtpfoten auch alle im ( eigenen )Garten beerdigt.
Immer wenn ich an den entsprechenden Stellen vorbei komme, denke ich auch an sie, rufe mir ihr Bild in Erinnerung. Das geht so automatisch… und ich finde es schön.
Sie sind „zu Hause“ wenn Du verstehst.
Ich würde es nie anders machen…

Wie maja schon sagt, es kommt aufs Tier an, bei einem Pferd hätte ich schon allein das Problem die Grube auszuheben ( vom Rechtlichen mal ganz abgesehen ;-( ). Doch nach Möglichket würde ich meinem Tier immer zu Hause die letzte Ruhe geben…

Gruß
funr@cer

Hallo Liz

du darfs deine Katze im Garten begraben.
Es sei denn du wohnst im Wasserschutzgebiet oder das Tier wiegt über 60 kg. Und es sollte ca. einen meter tief sein wo du sie begräbst. Also keine unangenehme Frage. Du kannst auch deinen Tierarzt fragen der wird dir das bestätigen. Hoffe ich konnt dir helfen

LG

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