Hallo,
Mein Hund (1 Jahr alt) begreift nicht den Unterschied zwischen Blumenbeet und Rasen bzw. Gartenweg. Den Rasen und den gepflasterten Pfad darf er betreten, das Blumenbeet soll tabu sein. Laut Hundeschule soll ich Verbotetes mit NEIN unterbinden und Richtiges loben. Gesagt, getan, aber Hund weiß nicht was ich meine. Bei NEIN (sobald sich die Pfote aufs Beet setzen will) macht er Sitz oder Platz und ist dann ganz verunsichert, weil er sein ganzes Brav-sein-Repertoire durchspielt und ich schimpfe ihn aus. Wenn ich ihn aus dem Beet ziehe, versteht er das ebenfalls nicht. Mir gehen langsam die Ideen aus, wie ich ihm den Unterschied zwischen erlaubtem Garten und verbotenem Blumenbeet klar machen kann, vielleicht hat ja von Euch jemand einen guten Tip?
Hi!
Schimpfen ( also lauter werden mit der Stimme ) solltest du nur in Ausnahmesituationen. Für alles andere mit ruhiger Stimme arbeiten. Geh doch mit ihm an der Leine immer am Beet lang, sobald er auf das Beet will, sagst du leise aber bestimmt nein und ziehst ihn wieder zu dir. Diese brav-sein-Verhalten kommt nur daher weil er dich beschwichtigen will, weil du herum gemeckert hast -> Aufgeregt warst. Wenn du diese aufgeregtheit schaffst zu besiegen und dafür konsequent auch das durchsetzt, was du befiehlst, dann sollte es klappen.
Weiß dein Hund denn, was mit Nein gemeint ist? Versuche es in er Situation doch mit einem Hier. Nur mal als Test was er dann macht.
Ansonsten: http://www.hundeseite.info
Bye
Tara
Hallo,
das NEIN kennt er und weiß auch dass er dann etwas tut, was er nicht soll, nur fehlt ihm hier schlicht die Erkenntnis, dass ich das Beet meine (armer Hund). Dass er mich beschwichtigen will ist ziemlich deutlich. Das mit der Leine hab ich schon probiert und immer nein gesagt, wenn er wieder einen Fuß reinsetzen wollte… hat aber nicht geholfen. Ich glaube, für ihn ist da einfach kein Unterschied erkennbar zwischen erlaubtem und unerlaubtem Garten.
Hi!
das NEIN kennt er und weiß auch dass er dann etwas tut, was er
nicht soll, nur fehlt ihm hier schlicht die Erkenntnis, dass
ich das Beet meine (armer Hund). Dass er mich beschwichtigen
will ist ziemlich deutlich. Das mit der Leine hab ich schon
probiert und immer nein gesagt, wenn er wieder einen Fuß
reinsetzen wollte… hat aber nicht geholfen. Ich glaube, für
ihn ist da einfach kein Unterschied erkennbar zwischen
erlaubtem und unerlaubtem Garten.
Wie gesagt, versuch es mit ruhiger Stimme. Vielleicht gibt du das Nein auch zu spät. Es muss wirklich in dem Moment kommen, wo der Hund gerade daran denkt ins Beet zu gehen, nicht wenn er schon drin steht, denn dann kann er es nicht mehr so verknüpfen wie es sein sollte und bezieht es dann auf sich.
Bye
Tara
Hai, DCK,
markier doch den Übergang mit irgendwas - z.B. mit diesen Beet-Abschluß-Drahtbügeln. Eigentlich ist es völlig egal, was Du nimmst, es muß nur gerade so hoch sein, daß Hundi die Pfoten heben muß, um auf’s Beet zu kommen.
Damit hat der Wauwau 'ne Möglichkeit, zu erkennen, daß Du zwischen Beet und Wiese unterscheidest und Du hast die Möglichkeit, ihn genau dann abzurufen, wenn er auf’s Beet will, weil er dann ja erkennbar die Pfote heben muß.
Hat er dann kapiert, daß die Beete tabu sind, kannst Du das Zäunchen wieder abbauen…
Gruß
Sibylle
PS: wenn Dein Hund aber, wie einer, den ich mal hatte, 'n verkappter Springfloh ist, der jedes Hindernis als Anlaß nimmt, um endlich wieder springen zu können, selbst, wenn das Hindernis gar nicht im Weg ist, dann nützt das Zäunchen leider nichts
Hallo,
Mein Hund (1 Jahr alt) begreift nicht den Unterschied zwischen
Blumenbeet und Rasen bzw. Gartenweg.
Das Problem hast du ja bereits erkannt. Du musst ihm eine Grenze zeigen, die er nicht übertreten darf. Z.B. mit Flatterband (das rot-weiß -gestreifte für Baustellen) oder einem richtigen Zaun.
Wo keine Materielle Grenze ist, erkennt der Hund auch keine.
Mir gehen langsam
die Ideen aus, wie ich ihm den Unterschied zwischen erlaubtem
Garten und verbotenem Blumenbeet klar machen kann, vielleicht
hat ja von Euch jemand einen guten Tip?
Irgendwie musst du den Unterschied optisch sichtbar machen. Für den Hund ist alles ein und das selbe. Er kann es nicht verstehen, dass er auf einen Teil des Gartens gehen darf, auf den anderen nicht.
Die Bordsteinkante erkennt mein Hund als Grenze (beim Gassi gehen muss er immer stehen bleiben, und das macht er genau mit den Pfoten aud den Bordstein). Wenn die Straßen stellenweise so schlecht sind, dass es keinen Bordstein gibt, oder schlecht zu erkennen ist, geht er auch mal auf die Straße. Aber, da ich weiß, wo die Stellen sind, pass ich besonders auf.
Vielleicht kannst du Steine als Begrenzung einsetzen, als so eine Art Bordstein und Grenze. Am besten welche, die du nirgendwo anders im Garten verwendest. Die sehen hübsch aus, und du kannst sie liegen lassen. Ich würde auch die Grenze IMMER bestehen lassen, weil der Hund sich nicht den Ort (dem Beet) merkt, sondern die Grenze nicht überschreitet. Keine Grenze, heißt, dass es erlaubt ist.
Am Anfang wars beim Gassi gehen schlimm. Wenn manche ein Haus mit Garten haben und dann das Tor nicht zugemacht haben, dann war die Grenze weg und mein Hund ist in fremde Gärten spaziert, weil er die Grenze nicht erkannt hat.
Gruß Claudia.
Hallo,
vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich werde heute eine 20 cm hohe Beeteinfassung einsetzten und hoffe, dass der Hund dann merkt, wo „sein Bereich“ zuende ist. Da er ja wirklich nicht begreift, was ich meine, ist Euer Ratschlag, die Grenze deutlich zu kennzeichnen, wohl das einzig Sinnvolle!
Viele Grüße
DCK