Frage zum Thema Bandscheibenvorfall beim Hund

Hallo, ich hoffe Sie können mir weiterhelfen…
Wir haben einen Hund (Münsterländer) mit einem stolzen Alter von 13 Jahren. Vor einer Woche hatte der Hund einen Bandscheibenvorfall und wurde zuerst mit einer Spritze und wird nun mit Medikamenten täglich behandelt. Der Hund konnte sich eines Abends nach dem Rausgehen plötzlich nicht mehr hinlegen hatte den Schwanz eingeklemmt, hechelte und verlierte viel Speichel, suchte immer wieder nach einer guten Position und gab schmerzverzerte Töne von sich. Wir vermuten das die Probleme mit seiner Bandscheibe schon früh anfingen, weil er schon häufiger Probleme hatte (fiel hin und kam nicht mehr hoch) und ziemlich unruhig war (heulen in der Nacht), nur leider hatten wir ja keine Ahnung das das so schlimme Ausmaße hätte. Zuerst spielten wir mit dem Gedanken ihn einschläfern zu lassen, aber die Tierärztin war der Meinung, das man ihn Wunderbar mit Medikamenten „Behandeln“ könnte. Nachdem er zuerst 2 Tage hintereinander hoch dosierte Spritzen mit Schmerzmittel bekam, urinierte der mehrmals gegen Abend in unseren Flur. Nachdem er dann nur noch die täglichen Tabletten (morgends und abends) bekam hörte dies auf. Nun geht es dem Hund aus unserer Sicht erstaunlich gut.
Nur leider setzt bei ihm jetzt wieder unruhe ein und er kann sich teilweise kaum auf den Hinterbeinen halten (rutscht beim Futter fassen mit der einen hinteren Pfote immer weg). Zudem hat er nach anstrengenderen Taten und Aufregung ein ziemlich beunruhigendes Zittern am Leib und klappert mit den Zähnen. Ich habe gehört, dass Hunde entweder zittern wenn es ihnen kalt ist oder wenn sie schmerzen haben. Unser Hund hatte auch am morgen und mittag des Tages an dem er einen Bandscheibenvorfall hatte dieses Zittern. Muss ich nun beunruhigt sein?
Das Schmerzmittel wird nach 10 Tagen (1,5 Tabletten morgends und abends) langsam runter dosiert und es könnte sein dass das dann eine verstärkung der Schmerzen für den Hund zur folge hätte. Man sieht den Hund teilweise an, das er sich nicht wohlfühlt (starrt uns mit großen Augen vom Platz aus an).
Ich schreibe das hier weil es mich fertig macht den Hund so zu sehen und ich eher zum Einschläfern des Hundes neigen würde, auch wenn es für mich einen tiefen seelischen Schmerz bedeuten würde…
Das Problem ist das ich nicht der einzige in der Familie bin und alle anderen Mitglieder meine Meinung in bezug auf EInschläfern nicht teilen.
Wir wollen auch demnächst in den Urlaub können aber den Hund nicht mitnehmen und ihn jemand anderen in diesem Zustand anzuvertrauen wäre eine zumutung für ihn und den Hund.
Wir stehen vor einer schweren Entscheidung und ich merke wie es mich innerlich auffrist…

Ich bitte sie mir mit guten Beirat zu helfen!

Hallo,
es tut mir leid, aber in dem Artikel kann ich nicht sehen das es um den Hund geht, mir kommt es vor, als wenn der Urlaub wichtiger wäre. 13 Jahre war er gut genug und funktioniert jetzt nicht mehr ?
Schade das es so für ein Tier enden muss, das hat er sicher nicht verdient.
Ich würde meinen Urlaub abblasen und für das Tier da sein. Sorry…
Margit

Hallo Margit,
würd ich genauso machen ,unsere Hündin( 8 Jahre) war jetzt auch das erstemal krank(Blasenentzündung),habe unbezahlten Urlaub genommen um sie zu bemuttern.

Gruss Sabine

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Hallo,

Wir vermuten das die
Probleme mit seiner Bandscheibe schon früh anfingen, weil er
schon häufiger Probleme hatte (fiel hin und kam nicht mehr
hoch) und ziemlich unruhig war (heulen in der Nacht), nur
leider hatten wir ja keine Ahnung das das so schlimme Ausmaße
hätte.

Verstehe ich das jetzt richtig, dass ihr DAMIT noch nicht zum Tierarzt gegangen seid, sondern erst, als es ganz schlimm wurde?
Wenn ja, dann musst du dich nicht wundern, wenn ihr jetzt teure Tierarztrechnungen habt und der Hund leidet. Ansonsten wäre es nicht schlecht, wenn du schreiben würdest, was damals die Diagnose war.

Zuerst spielten wir mit dem Gedanken ihn einschläfern
zu lassen, aber die Tierärztin war der Meinung, das man ihn
Wunderbar mit Medikamenten „Behandeln“ könnte.

Na das klingt doch prima, warum willst du ihn dann einschläfern lassen? Eine Krankheit ist nunmal nichts Schönes und im Falle dieser Erkrankung wird dein Hund wohl auch Schmerzen haben. Aber wenn sie behandelbar ist, ohne dass dein Hund dauerhaft leidet, er noch Freude am Leben hat, warum dann einschläfern? Ich denke, wenn er wieder auf die Beine kommt, wird er, auch wenn mit Medikamenten, noch ein schönes Leben führen können. Die Arbeit und die Kosten solltet ihr dafür allerdings schon in Kauf nehmen…

Nun geht es dem
Hund aus unserer Sicht erstaunlich gut.

Das ist doch schön!

Nur leider setzt bei ihm jetzt wieder unruhe ein und er kann
sich teilweise kaum auf den Hinterbeinen halten (rutscht beim
Futter fassen mit der einen hinteren Pfote immer weg). Zudem
hat er nach anstrengenderen Taten und Aufregung ein ziemlich
beunruhigendes Zittern am Leib und klappert mit den Zähnen.

Das klingt für mich aber schon wesentlich besser, als was du ganz am Anfang beschrieben hast. Da wolltest du ihn ja anscheinend auch nicht einschläfern lassen, oder? Ich verstehe es echt nicht, ein Tier wird nun auch mal krank, da muss man ihm beistehen und ihm helfen, wieder gesund zu werden! In seinem Fall klingt das ja nicht gerade so, als ob es hoffnungslos wäre!

Das Problem ist das ich nicht der einzige in der Familie bin
und alle anderen Mitglieder meine Meinung in bezug auf
EInschläfern nicht teilen.

Und das ist auch gut so!

Wir wollen auch demnächst in den Urlaub können aber den Hund
nicht mitnehmen und ihn jemand anderen in diesem Zustand
anzuvertrauen wäre eine zumutung für ihn und den Hund.

Da gibt es für mich eigentlich nur eine Möglichkeit: Urlaub absagen! Mindestens die Person, die sich am meisten um den Hund kümmert und der er vertraut, sollte schon da bleiben. So ist das eben, wenn man ein Tier hat, da muss man auch mal etwas tiefer in die Tasche greifen und sich zur Not frei machen, wenn es krank ist. Das solltet ihr eigentlich wissen, wo ihr den Hund doch schon so lange habt! Ihr werdet den Urlaub eh nicht genießen können, wenn ihr wisst, dass euer Hund krank bei Fremden ist. (Mal abgesehen davon, dass wohl kaum jemand die Verantwortung für einen fremden, kranken Hund übernimmt, denn er muss ja auch zum Tierarzt, wo dann unter Umständen Entscheidungen, was die weitere Behandlung betrifft, anstehen. Ganz zu schweigen von den Kosten…)

Dem Hund eine gute Besserung,
Liz