Infos zur Yorkshire-Zucht gesucht

Hallo,

eine Kollegin (IQ ca. 50% von einem blonden Retriever) besitzt seit einiger Zeit ein Yorkshire-Pärchen, welches sie mit dem Ziel der Nachzucht gekauft hat. Die Biester haben Papiere, so weit so schlecht.

Die Zucht hat bisher nicht geklappt, weil die Hündin nur selten heiß wurde und der Rüde zu blöd war sie zu decken. Jetzt sind die beiden 8 Jahre alt und es brennt unter den Nägeln, daher wurde das arme Viech jetzt künstlich befruchtet.

Da ich mir also vermutlich demnächst die intimen Details zur Hobbyvermehrerei anhören muss (ich muss dauernd würgen, weiß auch nicht warum) eine Frage an die hier vorhandenen verantwortungsvollen Züchter, denn ich möchte vorbereitet sein:

  • welche Vorsorgeuntersuchungen hätten gemacht werden müssen? Die verdammte Tierklinik hat die Hündin einfach besamt, ohne irgendwelche Tests. Vom Rüden weiß ich, dass er Pankreatitis hat. Ist das normal, dass da einfach so befruchtet wird?
  • welche besonderen Gefahren/Risiken bestehen bei der Yorkie-Zucht? War da nicht was mit Neigung zum Kaiserschnitt, da Köpfe der Welpen zu groß? Die Hündin ist am unteren Ende des Rassestandards, der Rüde am oberen Ende, größenmäßig.
  • kann mir einer der Anwesenden Züchter sagen, was man finanziell so erwarten muss, pro Wurf bei einer Kleinhundrasse? Die Dame bildet sich nämlich ein, sie würde dabei Geld verdienen (dass ich nicht kichere!!!)
  • weiterhin bin ich für Links zu guten Infoseiten zur Kleinhundezucht dankbar. Ich habe schon gegoogelt, aber die Yorkieseiten sind so augenkrebserregend, dass ich aufgeben musste.

Sorry für den gereizten Ton, aber wenn jemand gerade mich zur Hobbyvermehrung um Rat fragt, da bleibt mir schonmal die Spucke weg …

Gruß,

Myriam

Hallo,

ich kann Dich irgendwie verstehen - jedenfalls so, wie Du es geschildert hast… :wink:

Meine halbwegs laienhafte Meinung:

Also wenn man es „richtig“ und verantwortungsvoll ablaufen läßt, dürfte sich damit nicht „das große Geld“ verdienen lassen. Ich hab ab und an mit einer Berner-Sennenhund-Züchterin zu tun (die aber nicht unbedacht züchtet, sondern nur, wenn genügend qualifizierte Anfragen bestehen). Wenn man die Tierarzt- und Futterkosten, evtl. Kosten des Verbandes, Kosten für Inserate (wohin sollen die Welpen??) berechnet, verringert sich ihre Vorstellung vielleicht schon etwas. Klar bleibt etwas übrig - aber wenn man dringend Geld braucht, würd ich andere Methoden vorschlagen.

8 Jahre find ich auch ehrlich gesagt etwas spät für Zuchtaktivitäten… hat sie einen Tierarzt zu Rate gezogen?

LG

Schnägge

8 Jahre find ich auch ehrlich gesagt etwas spät für
Zuchtaktivitäten… hat sie einen Tierarzt zu Rate gezogen?

Wie schon erwähnt wurde die Hündin in einer Tierklinik künstlich befruchtet. Ich habe nachgefragt, es wurden keine Voruntersuchungen irgendwelcher Art vorgenommen. Die Klinik werde ich auf jeden Fall meiden!

Gruß,

Myriam

Eine 8 Jährige Hündin als Erstgebärende zu nehmen, finde ich unverantwortlich. Sowas ist kein Züchter. Allerdings verstehe ich die Tierklinik auch nicht…
Leider kann ich zu Yorkis selber nichts beitragen.
Papiere selber nutzen nichts, wenn sie nicht im Verein ist, wo sie züchtet. Sollte sie es sein, gibt es dort sicher bestimmte Vorschriften , auch in Bezug auf Krankheiten, die ausgeschlossen werden müssen…
Kopfschüttelnde Grüße
Margit

Wie schon erwähnt wurde die Hündin in einer Tierklinik
künstlich befruchtet. Ich habe nachgefragt, es wurden keine
Voruntersuchungen irgendwelcher Art vorgenommen. Die Klinik
werde ich auf jeden Fall meiden!

Ja, das klingt schon alles recht unseriös. Vielleicht ist das ja eine private Klinik, und die freuen sich über die Gebühren? :-/

Hi!

Ich kann dir zu deinen Fragen nicht direkt etwas sagen, ich möchte dir nur ans Herz legen, von den welpen keinen zu nehmen. Das unterstützt das Denken von Hobbyzüchtern nur ( „Ach, irgendwie werd ich die schon los“ ).

Bye

Tara, die bei soetwas auch immer einen Würgreiz verspürt…

Ich kann dir zu deinen Fragen nicht direkt etwas sagen, ich
möchte dir nur ans Herz legen, von den welpen keinen zu
nehmen. Das unterstützt das Denken von Hobbyzüchtern nur (
„Ach, irgendwie werd ich die schon los“ ).

Ich hoffe, mein Posting wird nicht so verstanden, dass ich das geringste Interesse an den Biestern habe. Ich bin nur sicher, dass die Ahnungslose sich (natürlich erst wenn es zu spät ist) bei mir Rat suchen wird und will mich vorbereiten. Da alle meine Haustiere kastriert sind, waren und es immer sein werden, kenne ich mich zwar mit Hunden und Katzen ganz gut aus, aber mit Zucht überhaupt nicht.

Ich bin eigentlich eine halb-militante Tierschützerin, aber bei der Vermittlung dieser Welpen, wenn es denn welche geben sollte, gibt es von mir 0 Unterstützung.

Gruß,

Myriam

Ja, das klingt schon alles recht unseriös. Vielleicht ist das
ja eine private Klinik, und die freuen sich über die Gebühren?

-/

Also von Universitätskliniken abgesehen gibt es glaube ich in D nur private Tierkliniken. Hier ist es die Tierklinik Duisburg, die ich zukünftig meiden werde.

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass die Hündin nicht 8, sondern 6 ist. Das macht die Sache in meinen Augen aber auch nicht besser … laut Tierklinik besteht eine 60% Chance, dass die Hündin aufnimmt. Betet mit mir …

Gruß,

Myriam

Hallo,

wenn die Frau Papiere hat, dann muss es auch einen Verband geben. Vermutlich VDH. Dort würde ich so etwas melden. Die sind nämlich sehr interessiert an solchen „Hauruck-Züchtern“

http://www.vdh.de/ueber_uns/index.php

Hoffe, dass die ärztliche Vergewaltigung nicht gefruchtet hat.
Patricia

wenn die Frau Papiere hat, dann muss es auch einen Verband
geben. Vermutlich VDH. Dort würde ich so etwas melden. Die
sind nämlich sehr interessiert an solchen „Hauruck-Züchtern“

Leider kommen sie und die Hunde aus den USA und haben dortige Papiere. Genaueres weiß ich nicht und kann es leider auch nicht herausfinden.

Hoffe, dass die ärztliche Vergewaltigung nicht gefruchtet hat.

Mögen unsere Gebete erhört werden. Die nicht empfehlenswerte Klinik gibt eine 60% Erfolgschance.

Gruß,

Myriam