Erfahrung mit Rennmäusen

Hallo Leute,
habe ein z.Z. leeres Aquarium (100 Liter) im Wohnzimmer stehen (eine ziemlich schlimme Algenplage hatte sich gegen alle Bewohner und Pflanzen durchgesetzt!). Nun hätte meine 7-jährige Tochter hier gerne 2-3 Rennmäuse drinnen. Kenne mich mit diesen Tieren eigentlich gar nicht aus, habe mich aber im Internet schon auf entspr. Seiten schlau gemacht. Meine größten Bedenken sind allerdings, dass Rennmäuse meinem geliebten Wohnzimmer eine tierische „Duftnote“ geben. (Gebe zu, da bin ich etwas empfindlich). Jetzt meine Frage an euch, stimmt es wirklich, dass diese Tiere nicht „stinken“? Gibt es sonst noch irgendetwas, dass gegen die Anschaffung solcher Tiere spricht? Eigentlich finde ich die Rennmäuse ja selbst ganz niedlich, will mir nur vorher wirklich im Klaren sein, ob es für uns das Richtige ist. Erfahrungen haben wir bisher nur mit Meerschweinchen.

Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen schreiben könntet!
Gruß, Nina

Hallo Nina!

Ich würde mich als ziemlich erfahren bezeichnen, wenns um Rennmäuse geht :wink:
Allerdings ist es schwer, so aus dem blauen Dunst heraus zu erzählen…vielleicht kannst Du noch einiges in konkrete Fragen fassen?

habe ein z.Z. leeres Aquarium (100 Liter)

100l sind welche Kantenlänge?

Jetzt meine Frage an euch,
stimmt es wirklich, dass diese Tiere nicht „stinken“?

Kein „übliches“ Haustier stinkt bei richtiger Haltung und Hygiene, wohl aber haben eigentlich alle einen gewissen Eigengeruch.
Intensiver als bei Meerschweinchen ist der von Rennmäusen allerdings nicht *g*
Nein, es ist wirklich so, dass Renner extrem geruchsarm sind. Klar, wenn man ihre Behausung ewig nicht saubermacht, mieft es auch dort.
Insgesamt sind es aber meiner Meinung nach die Nager, die am wenigsten riechen. Eigentlich riecht man nur die Einstreu und das Heu, die tiere selbst höchstens, wenn man direkt über einer Pinkelecke schnuppert (also die Nase ins Becken hängt :wink: ).

Gibt es
sonst noch irgendetwas, dass gegen die Anschaffung solcher
Tiere spricht?

Das Alter Deiner Tochter könnte dagegen sprechen.
Ich persönlich halte alle Kleintiere, die kleiner als ein erwachsenes Meerschweinchen sind, für Kinder für eher ungeeignet. Sie lassen sich nicht gut „handhaben“, weil sie klein sind, quirlig, und von der Natur dafür ausgestattet, überall durchzupassen. Das macht vor Händen keinen Halt.
Von daher, stellt euch die Frage, wieso sollen es ausgerechnet Rennmäuse sein? Was erwarte ich mir von den Tieren, was sollen sie erfüllen, was sollen sie nicht tun?
Desweiteren wichtig zu wissen ist, dass der Schwanz sehr empfindlich ist. Hält man eine Rennmaus daran fest, kann es passieren, dass die Haut abreisst und der Schwanz dann „nackt“ ist. Das dient zum Schutz gegen Fressfeinde, tut der Maus aber weh, und der gehäutet Schwanz muss amputiert werden.
Ausserdem noch ein kleines Problem…die Staubentwicklung. Mir ist das nie aufgefallen, als meine Rennmäuse noch mit in den ganz normal genutzten Wohnräumen gelebt haben. Dort standen auch Katzenklos, die leider auch sehr stauben.
Seit dem letzten Umzug leben meine Nager aber in einem eigenen Raum, und dort ist ständig eine dicke Staubschicht. Unglaublich! Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Meerschweinchen daran schuld sind…

Ansonsten sind Rennmäuse recht interessante Haustiere, weil sie ein reges Sozialverhalten haben und gut zu beobachten sind. Sie sind auch nicht, wie z.B. Hamster, rein nachtaktiv.
Allerdings bereitet das Sozialverhalten unter Umständen auch Probleme. Zum einen ist eine Rennmaus alleine sehr unglücklich, zum anderen aber können sich die netten Wesen bis zum Tod bekämpfen, wenn z.B. ihre Behausung zu gross ist. Hört sich unlogisch an, ist aber leicht zu erklären:
Rennmäuse sind stark revierbildend, wenn genug Platz da ist, sucht sich jede ihr eigenes Revier, in das die „Konkurrenz“ nicht darf. Das geht in der freien Natur gut, führt in Gefangenschaft aber zu immerwährenden Konflikten, weil das Gehege nicht gross genug ist und sich die Rivalen immer wieder treffen. Das ergibt dann starken Stress und Revierkämpfe. Deswegen auch meine Frage nach der Grösse des Beckens.
Das Ganze hört sich schlimmer an, als es ist. Man kann dem Ganzen entgegenwirken, indem man einfache Dinge beachtet. Falls ihr euch für Renner entscheidet, gebe ich euch gerne Hilfestellung bei der passenden Behausung :smile:

Vielleich tnoch interessant: das Alter. Die Tiere können bis zu etwa 4 Jahre alt werden, wobei das normale Alter eher 3 Jahre beträgt. Man liest zwar immer mal wieder über ältere Tiere, es zeigt sich aber sehr oft, dass die Besitzer gar nicht mehr so genau wissen, wann sie das Tier bekommen haben…die älteste Maus, von der ich gesichert weiss, ist 4,5 Jahre alt geworden, bei einer sehr erfahrenen, gewissenhaften Halterin.
Das ist allerdings einige Jahre her, und anscheinend gibt es im Moment eher die Tendenz, dass die Tiere kein so hohes Alter mehr erreichen.
Ich sage das so deutlich, weil in vielen Ratgebern ein völlig utopisches Alter angegeben wird (siehe Meerschweinchen 10 Jahre, das ist viel zu hoch gegriffen für „Ottonormal-Schwein“).

Ich hoffe, es war hilfreiches für euch dabei! Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich wenden :smile:

Liebe Grüsse
Bine

Hallo,

habe ein z.Z. leeres Aquarium (100 Liter)

100l sind welche Kantenlänge?

Ich bin zwar kein Hellseher, aber ein 100L-Aquarium, so es denn nicht völlig ungewöhnlich konstruiert ist, dürfte ungefähr 80*40*30 cm groß sein, oder so ähnlich.

Grüße,

Anwar

Hallo Anwar!

Danke Dir! So in etwa hatte ich es auch erwartet, war mir aber nicht mehr sicher…

Also, in dem Becken kann man zwei Rennmäuse ganz gut halten. Mehr finde ich persönlich aber zu viel.

Bei mir lebt ein Pärchen (zwei Männchen) in einem 80cm-Becken, die Zuchtgruppe (2 Weibchen, ein Bock) in einem 100cm-Becken. Beide Gruppen sind stabil.

Wir hatten auch schon 5 Männchen auf 120x60x60…ein Tier starb, und der Rest hat sich danach gründlichst gezofft, so schnell kann man gar nicht schauen. Also getrennt, wobei eine Maus das Ganze leider nicht überlebt hat, sie ist kurz nach der Rauferei ohne sichtbare verletzungen gestorben, ich denke, der Stress war zu viel, evt. sind innere Verletzungen dazu gekommen.
Das grosse Becken haben wir auch nicht neu besetzt, das Risiko war mir zu hoch. Zu einer Gruppe an Rennmäusen kann man neue Tiere schlecht bis gar nicht dazugewöhnen, d.h. man muss im Grunde abwarten, bis alle Tiere gestorben sind.

Übrigens, falls es Mäuse aus dem Zooladen sein sollen: Bitte nur welche kaufen, die schon zusammen in einem Köfig waren! Die Tiere aneinander zu gewöhnen braucht Zeit und Erfahrung, da trauen sich sogar erfahrene Halter oft nicht ran. Einfach zusammensetzen kann Mord und Totschlag geben.

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Hallo Bine,
die Frage mit der Kantenlänge des Aquariums hat sich ja schon erledigt.
Meine Tochter hat sich neben den zwei Meerschweinchen (die übrigens wegen des Geruchs in einem anderen Zimmer untergebracht sind) noch weitere Haustiere gewünscht. Ich kenne ja viele Kinder die verrückt nach Tieren sind, aber so etwas wie bei unserer Tochter habe ich das noch nie gesehen. Vor allem scheinen die Tiere das auch zu spüren. Für uns stellte sich also die Frage, welche Art von Haustier wir uns noch zulegen könnten.
Also für die Rennmäuse hat für mich hauptsächlich gesprochen, dass sie nicht sehr pflegeintensiv zu sein scheinen. Bleibt sowieso an mir hängen :smile:. Außerdem scheint da ja echt was los zu sein, im Käfig, Aquarium oder was auch immer.
Da bei uns das Aquarium leer steht, sind wir irgendwie auf die Idee mit den Rennmäusen gekommen (auch aus dem Grund, dass sie wohl wenig Eigengeruch verströmen). In der weiteren Auswahl waren noch Wasserschildkröte (scheint mir sehr aufwendig zu sein und riechen auch sehr intensiv (du weißt schon, wegen meinem Wohnzimmer und so)) und Landschildkröte (ist nicht ganz unkompliziert (gehen wohl schnell ein), außerdem vielleicht nicht ganz so interessant zu beobachten, vom Anschaffungspreis gar nicht zu sprechen).

Bleiben also in unserer Auswahl also zunächst einmal die Rennmäuse übrig, aber falls du noch eine andere Idee hättest…

Liebe Grüße,
Nina

hi

Ich kenne ja viele Kinder die verrückt nach Tieren sind, aber so
etwas wie bei unserer Tochter habe ich das noch nie gesehen.

doch doch das soll vorkommen ;o)

Also für die Rennmäuse hat für mich hauptsächlich gesprochen,
dass sie nicht sehr pflegeintensiv zu sein scheinen. Bleibt
sowieso an mir hängen :smile:. Außerdem scheint da ja echt was los
zu sein, im Käfig, Aquarium oder was auch immer.

Wie wäre es dann mit Lemmingen ? Da ist auch viel los, sie sind den ganzen Tag am wühlen, graben, bauen etc. sind dabei allerdings nicht so schwierig zu „gruppieren“ wie Rennmäuse - sie riechen eher garnicht und sind insgesamt sehr pflegeleicht.

Grüße H.

Huhu!

Ohne selbst welche besessen zu haben:

Die Lemminghalter, die ich kenne, haben alle davon gesprochen, dass die Kleinen nicht ganz einfach sind in dr „Handhabung“, weil sie wohl gerne zubeissen.

Ausserdem ist -meiner Ansicht nach- das Becken zu klein für die Tiere.

Liebe Grüsse
Bine :smile:

Hallo Nina!

Ich
kenne ja viele Kinder die verrückt nach Tieren sind, aber so
etwas wie bei unserer Tochter habe ich das noch nie gesehen.

Gut dass Du mich nicht gekannt hast *G*
Aber ich finde es sehr schön, wenn Kinder an Tieren interessiert sind, und zudem die Eltern verantwortungsbewusst damit umgehen. Das ist optimal :smile: *lob* :wink:

Also für die Rennmäuse hat für mich hauptsächlich gesprochen,
dass sie nicht sehr pflegeintensiv zu sein scheinen. Bleibt
sowieso an mir hängen :smile:.

*g* Ja, so gesehen sind Rennmäuse recht passend. Bisher hatte ich mit keinem Haustier so wenig Arbeit und gleichzeitig so viel Freude!
Zudem geht das Beckenreinigen echt leicht von der Hand, man räumt das Becken leer, sichert einen Teil vom Nest für den gewohnten Geruch, nimmt eine Kehrichtschaufel und schaufelt die alte Streu raus. Neue Streu und das alte Nest rein, fertig.

Außerdem scheint da ja echt was los
zu sein, im Käfig, Aquarium oder was auch immer.

Ich empfehle auf jeden Fall ein Becken. Rennmäuse sind näher mit Hamstern verwandt als mit Mäusen, so gehören zu den Wühlern. Und das tun sie auch liebend gerne, so hoch kann die Unterschale in einem Käfig gar nicht sein, dass sie genüg drin rumbuddeln können. Klettern habe ich meine schon ewig nicht mehr gesehen, dafür haben sie immer wieder neue Gänge.
Als ich die Gruppe in dem riesengrossen Becken hatte, gab es ein richtiges Gangsystem…eine tolle Sache, aber leider nicht lange haltbar *schnüff*

In der weiteren Auswahl
waren noch Wasserschildkröte (scheint mir sehr aufwendig zu
sein und riechen auch sehr intensiv (du weißt schon, wegen
meinem Wohnzimmer und so))

Zumal so eine Schildkröte viel viel viel zu gross für Euer Becken wird…wir haben jetzt ein gut 500l-Aquarium, das ist grade gross genug :wink: Ob ne Schildkröte reinkommt, entscheidet aber mein Mann (und das dauert noch *g*).

und Landschildkröte (ist nicht ganz
unkompliziert (gehen wohl schnell ein), außerdem vielleicht
nicht ganz so interessant zu beobachten, vom Anschaffungspreis
gar nicht zu sprechen).

…und wiederum für euer Becken vollkommen ungeeignet *g* Ausserdem, wie Du schon sagst, ein anspruchsvoller Pflegling.
Zum Anfassen sind Reptilien, egal welcher Art, sowieso nichts. Die sind wirklich reine Beobachtungstiere. Das kann für ein Kind schnell langweilig werden…

Bleiben also in unserer Auswahl also zunächst einmal die
Rennmäuse übrig, aber falls du noch eine andere Idee
hättest…

Kommt etwas darauf an, was sich Deine Tochter von ihren Tieren verspricht. Wenn sie geschickt im Umgang mit kleineren quirligen Tieren ist, dürften die Rennmäuse schon die beste Wahl sein. Neugierig sind sie, sie werden auch schnell zahm.
Meine Tiere sind alle nicht als „Handtiere“ da, sondern zum Beobachten. Mein altes Rennmausböckchen kennt die Hand im Grunde nur vom Beckenreinigen, aber er weiss ganz genau, dass es Futter gibt, wenn ich den Raum betrete, und sitzt schon da, um sich die besten Brocken zu sichern. Sein Gefährte ist das genaue Gegenteil, nach ihm muss man suchen, um zu wissen, dass er da ist.
Bei der Zuchtgruppe ist grundsätzlich mehr los, die Mäuse kommen, sobald ich den Raum betrete, aus ihren Löchern gekrochen, so dass man gerade den Kopf sieht, und beobachten „heimlich“, was ich anstelle.
Es sind schön zu haltende Tiere, leicht zu pflegen und recht robust. Mittlerweile gibt es sehr viele Farben, so dass man nicht mit zwei gleich aussehenden Tieren leben muss.
Worauf ihr etwas achten solltet: es gibt wohl mittlerweile Stämme, die ein „Epilepsie-Gen“ in sich tragen. Die Tiere, die davon betroffen sind, reagieren mit leichten Anfällen, wenn sie Stress ausgesetzt sind. Mehr weiss ich leider auch noch nicht darüber, meine eigenen Tiere sind zum Glück nicht betroffen.
Ausserdem sind mittlerweile viele Rennmäuse sehr ingezüchtet und aggressiv gegenüber anderen Mäusen. Deswegen, wenn ihr welche kaufen geht, seht sie euch eine Weile ganz in Ruhe an, und sucht welche aus, die sich verstehen. Mit etwas Beobachtungsgabe und Geschick erkennt man recht leicht, wer nicht gut miteinander auskommt.
Wenn ihr euch für Rennmäuse entscheidet, kann ich auch versuchen, einen guten Züchter für euch zu finden. Kann aber nichts versprechen.

Rennmäuse haben auch die schöne Angewohnheit, mit ihrer Einrichtung ein wenig „anzufangen“, sprich, wenn man ihnen einen Karton reinstellt, wird der zerlegt. Eine Küchenrolle mit ein, zwei Tüchern dran wird zernagt und die Tücher als Nistmaterial verwendet, eine Hand voll Heu wird Maul für Maul zerfasert und ins Nest getragen, stellt man ihnen einen Napf voll Chinchillasand ins Becken, pflegen sie darin ihr Fell…

Bei Nest fällt mir noch eine Warnung ein: der Name MÄUSE zeigt, wie gut sich diese Tiere vermehren…nicht jeder Zooladenverkäufer kann Männlein und Weiblein gut unterscheiden…beim Kauf also auf jeden Fall selbst nochmal nachgucken!

Als Alternative würden mir noch Ratten einfallen, wobei die auch wesentlich mehr Platz brauchen und einen wesentlich stärkeren Eigengeruch haben. Allerdings sind sie dem Menschen auch viel mehr zugetan, etwas grösser und dadurch besser in der Hand zu halten, und insgesamt „interessanter“, aber dadurch auch pflegeintensiver.

Falls ihr ein Tierheim in der Nähe habt, könntet ihr euch auch dort die Rennmäuse einmal ansehen (und beschnuppern :wink:), vielleicht hat man auch ein stabiles Pärchen abzugeben.

Liebe Grüsse
Bine :smile:

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Hallo Bine,
vielen Dank für deine Artikel, haben mir echt weiter geholfen! Also ich denke, dass wir uns wirklich welche anschaffen. Hört sich ja alles echt positiv an!

Ratten kommen für mich wie auch für meinen Mann überhaupt nicht in Frage, finden die ehrlich gesagt schon etwas ekelig!

Also nochmals vielen Dank,
werde mich mal bei dir melden, wenn es so weit ist!

Gruß, Nina

Hi,

Da muss ich mich doch auch mal schnell einmischen :wink:

Also für die Rennmäuse hat für mich hauptsächlich gesprochen,
dass sie nicht sehr pflegeintensiv zu sein scheinen. Bleibt
sowieso an mir hängen :smile:.

Ich hatte als Kind einen ganzen Kleinzoo, aber das pflegeleichteste Tier überhaupt ist meiner Erfahrung nach eine Katze. Davon hat so ein Kind auch am meisten.

Viele Grüße
wega

Huhu Wega!

Ich hatte als Kind einen ganzen Kleinzoo, aber das
pflegeleichteste Tier überhaupt ist meiner Erfahrung nach eine
Katze. Davon hat so ein Kind auch am meisten.

Also, eine Katze macht wesentlich mehr Arbeit als Rennmäuse!
Zumal die Renner auch als Alleingänger glücklich sind, sprich, wenn das Kind das Interesse dran verliert, die Mutter die Tiere aber weiterhin füttert und ihr Gehege saubermacht, leben sie trotzdem ganz gut.
Mit einer Katze geht das nicht!

Ausserdem lebt eine Katze im Gegensatz zur Rennmaus wesentlich länger, und die meisten Kinder verlieren irgendwann dann doch das Interesse am Tier. Bei einer Rennmaus ist es dann eine Frage von Monaten bis wenigen Jahren, eine Katze hingegegen wird man dann noch Ewigkeiten „mitziehen“.

Zudem macht eine Katze wesentlich mehr Dreck als die Rennmäuse. Und es ging ja auch darum :wink:

Ansonsten hast Du aber schon recht, eine Katze (besser gesagt, gleich zwei) geben einem schon wesentlich mehr. Aber sie forden eben auch…

Liebe Grüsse
Bine mit Rennmäusen und Katzen (unter anderen *g*)

Huhu Wega!

Ich hatte als Kind einen ganzen Kleinzoo, aber das
pflegeleichteste Tier überhaupt ist meiner Erfahrung nach eine
Katze. Davon hat so ein Kind auch am meisten.

Also, eine Katze macht wesentlich mehr Arbeit als Rennmäuse!
Zumal die Renner auch als Alleingänger glücklich sind, sprich,
wenn das Kind das Interesse dran verliert, die Mutter die
Tiere aber weiterhin füttert und ihr Gehege saubermacht, leben
sie trotzdem ganz gut.
Mit einer Katze geht das nicht!

Hm, was hab ich dann zu Haus? Es ist klein, grau-schwarz und miaut oft. Macht jedoch keinen Dreck.

Ausserdem lebt eine Katze im Gegensatz zur Rennmaus wesentlich
länger, und die meisten Kinder verlieren irgendwann dann doch
das Interesse am Tier. Bei einer Rennmaus ist es dann eine
Frage von Monaten bis wenigen Jahren, eine Katze hingegegen
wird man dann noch Ewigkeiten „mitziehen“.

Zudem macht eine Katze wesentlich mehr Dreck als die
Rennmäuse. Und es ging ja auch darum :wink:

Also seit wann macht eine Katze mehr Dreck als Mäuse? Also bei meiner mach ich folgendes: Täglich ein bisschen Trofu nachschütten (mein Vater gibt ihr morgens und manchmal abends Nassfutter je nachdem, wie sie es möchte). Dann alle 2 Tage Wasser wechseln. Und im Winter ab und an das Katzenklo sauber. Im Sommer wird sie morgens rausgeschmissen und kommt abends wieder rein.

Ansonsten hast Du aber schon recht, eine Katze (besser gesagt,
gleich zwei) geben einem schon wesentlich mehr. Aber sie
forden eben auch…

Ich find es auch einfacher, weil eine Katze (oder nur meine?) sagt, was sie will. Sie miaut, bis ich rausgekriegt habe, was sie will (meist raus, rein oder Futter).

Liebe Grüsse
Bine mit Rennmäusen und Katzen (unter anderen *g*)

Gruß Claudia.

Hallo Claudia!

Ok, nochmal etwas ausführlicher :wink:

Für mich gehört zur Katzenhaltung mehr als Futter hinstellen und die Katze vor die Türe setzen!
Eine Katze möchte spielen, sie möchte gestreichelt werden. Man sollte sie ab und zu bürsten, wenn sie nach draussen geht, muss ihr Fell nach Zecken und Schrammen untersucht werden.
Normalerweise gehört zur Katze auch das Katzenklo, das ein bis mehrmals täglich gereinigt werden muss, dementsprechend staubt (und oft direkt nach Benutzung auch mieft). Alle naselang muss es grundgereinigt werden. Nach der Benutzung trägt die Katze oft ein paar Körnchen Streu nach draussen oder scharrt etwas Streu aus dem Klo. Wenn sie Durchfall hat, muss man das Klo unter Umständen mehrmals täglich waschen.
Zur Katzenhaltung gehört die regelmässige Entwurmung genauso wie die Impfung. Zudem muss auch oft noch anderes beim Tierarzt gemacht werden, zum Beispiel Zahnsteinentfernung, Kastration.
In der Wohnung gehaltene Katzen brauchen einen Kratzbaum oder ähnliches, auch da entsteht Dreck (meine haben grade eine Phase, in der sie das Sisalseil total zerfetzt haben. Das sind lauter kleine Stückchen…).
Zuguterletzt, eine Katze haart. Je nach Rasse und Fellbeschaffenheit mehr oder weniger. Und die Haare lassen sich absolut nicht verleugnen, die machen sehr viel Arbeit, wenn man sie loswerden will!

Also seit wann macht eine Katze mehr Dreck als Mäuse? Also bei
meiner mach ich folgendes: Täglich ein bisschen Trofu
nachschütten (mein Vater gibt ihr morgens und manchmal abends
Nassfutter je nachdem, wie sie es möchte). Dann alle 2 Tage
Wasser wechseln.

Wasser gibts bei uns täglich frisch, genauso wie die Näpfe bzw. Tellerchen fürs Nassfutter täglich gewechselt und gewaschen werden. Aber gut, die Trinkflasche der Renner muss auch gereinigt und neu befüllt werden, Futternapf, falsl vorhanden, auch.

Und im Winter ab und an das Katzenklo sauber.

Wenn man die Katze den ganzen Tag nach draussen lässt, mag das stimmen. Aber, es soll ja ein Tier fürs Kind sein, und dem macht eine Katze, die nie da ist, mit Sicherheit nicht so ewig viel Freude…

Im Sommer wird sie morgens rausgeschmissen und kommt abends
wieder rein.

Dazu muss man die Möglichkeit haben!
Und, wie gesagt, ist es trotzdem meiner Meinung nach aufwändiger.

Ich find es auch einfacher, weil eine Katze (oder nur meine?)
sagt, was sie will. Sie miaut, bis ich rausgekriegt habe, was
sie will (meist raus, rein oder Futter).

Rennmäuse geben gar keine Laute von sich, und sind auch ansonsten wesentlich anspruchsloser.

Kommt also sehr auf die Art der Katzenhaltung an…

Aber insgesamt ist die Diskussion müßig, wenn es ein so grosses Tier hätte werden sollen, hätte die Ursprungsposterin das vermutlich direkt geschrieben und nicht in der Nagerecke gesucht :wink:

Liebe Grüsse
Bine