Hallo,
da ich gerne oft (auch allein) draußen bin, wurde ich bereits mehrmals in meinem Leben von Hunden überfallen … Seit ich mal mitten im Wald, fernab jeglicher Zivilisation plötzlich vor einem Schäferhund stand, wandere ich nur noch mit sehr großem, rasiermesserscharfen, schnell zückbaren Dolch. In der Wildnis geht das ja, aber was kann man in der „Zivilisation“ gegen Hunde ausrichten?
Heute übervielen mich zwei große Hunde beim Radeln. Es war eine Szene wie aus’m Tierfilm: ich sehe bereits in der Ferne die zwei Bestien bellend und knurrend auf mich zujagen. Das nicht irgendwie spielerisch, sondern wie Raubtiere, die ihre Beute hetzen … Herrchen und Frauchen rufen zwar, tun aber sonst nichts. Ohne auf Herrchen oder Frauchen auch nur im Geringsten zu reagieren, jagen mich die Viecher etwa nen halben Kilometer weit. Dann erinnere ich mich, mal gehört zu haben, dass ich möglicherweise mit meinem Fluchtverhalten den Jagdtrieb noch anheize und entschließe mich, trotz riesen Schiss, anzuhalten … Zwar ging die Rechnung auf und die Hunde beschließen nun doch auf Herrchen zu hören, aber was wäre gewesen, wennn die das nicht getan hätten? Kann man sich (ohne Waffen) gegen solche Viecher wehren? Wie sieht’s mit CS-Gas aus? Bringt das was?
Da von den Hundebesitzern nicht mal ne Entschuldigung kam, werde ich die natürlich anzeigen (Autonummer hab ich und je mehr Anzeigen, je eher wird vielleicht auch endlich mal was gegen diese ignoranten Hundebesitzer unternommen). Außerdem gingen mir doch so einige Fragen durch den Kopf: was wäre gewesen, wenn nicht ich, sondern ne herzschwache Oma auf dem Fahrrad gesessen hätte? Oder wenn da ein Kind langeradelt wäre?
Nachdenkliche Grüße
JS
