Sterilisation/Narbe (vorsicht lang)

Hallo miteinander

Ich hab mal ne Frage. Und zwar hat mir heute ne Freundin erzählt, dass die Hündin ihrer Tochter sterilisiert wurde und die Narbe auf ihrem Bauch ca 30! cm lang wäre. Ist sowas heutzutage noch normal?
Ach ja, die Hündin ist ein Dackel/Staff Mix und sieht fast original aus wie ein schwarzer Langhaardackel. Nicht ganz so zierlich, aber eben nix vom Staff zu sehen (kein grosser Hund).
Bei unserer Katze war die Narbe relativ normal (ca 6cm) aber das war auch vor 20 Jahren!

OK, noch ne Frage: Bei dieser OP wurde die Hündin auch gleich gechipt. Nun hatte sie ca 2 Wochen nach der OP keinen Appetit und hat ständig schlimm gehechelt. Sie sind dann zu einem anderen Tierarzt (im Ort. OP war 30km entfernt) damit er mal schaut ob sie OK ist. Der meinte, der Chip sässe an der falschen Stelle und würde auf ihren (haltet euch fest) Kehlkopf drücken und sie ersticken! Sie sollten sofort wieder dorthin wo sie operiert wurde und das richten lassen. Haben sie dann auch gleich gemacht (waren voller Panik)und dort kam raus, dass alles OK ist und die Hündin nur noch schlapp und langsam machen soll. Hat 500€ gekostet der Spass!(röntgen und komplette Untersuchung).
Meines Wissens werden die Chips immer irgendwo im Genick oder am Schulterblatt eingebracht, oder? Könnten die so nach vorne rutschen? Kann ich nicht glauben.

Danke fürs lesen *gg*
und für eventuelle Antworten und Meinungen
Gruss
Karen

Hallo Karen,
ein Chip sollte links an der Halsseite eingesetzt sein. Wandern können diese Dinger anfangs, das ist richtig, meist kapseln sie sich aber schnell ab. Da so ein Chip nicht groß ist, kann ich mir nicht vorstellen, das er Erstickungsanfälle auslösen kann, wenigstens nicht von seiner Größe her…
Die Narbe 30 cm ist sehr groß. Entweder hat da ein Anfänger operriert oder da wurde die komplette Gebärmutter mit entfernt, also nicht sterilisiert, da werden nur die Eileiter durchtrennt ) sondern alles herausgenommen ( kastriert ) .
Das die Hündin nach 2 Wochen noch nicht wieder richtig auf dem Damm ist, ist komisch. Vielleicht ist irgendwo eine Entzündung. Oft habe ich von Blasenentzündungen nach Kastrationen gehört, oder der Stumpf hat sich im Bauch entzündet. Ich würde Blut und Urin untersuchen lassen.
Grüße
Margit

Hallo,

die ganze Geschichte klingt extrem übertrieben. Die Kastrationsnarbe kann je nach Hund und OP-Variante länger oder kürzer sein. Ein Chip (der übrigens vorne unter die lose Halshaut gesetzt wird) kann ein bißchen wandern, aber eigentlich keine Erstickungssymptome hervorrufen. Die Tierarztkosten erscheinen mir auch zu hoch.

Gruß,

Myriam

Hallo Margit

Der Tierarzt, der das mit dem verrutschten Chip gesagt hat, sprach sogar davon, die, die die andere OP gemacht haben, zu verklagen! Mir kommt es, nicht zum ersten mal, so vor, als wenn er keine grosse Ahnung von seinem Job hat.Aber sagen wir mal so:Er sorgt sich um seine Patienten und gibt sie gern weiter.

ein Chip sollte links an der Halsseite eingesetzt sein.
Wandern können diese Dinger anfangs, das ist richtig, meist
kapseln sie sich aber schnell ab. Da so ein Chip nicht groß
ist, kann ich mir nicht vorstellen, das er Erstickungsanfälle
auslösen kann, wenigstens nicht von seiner Größe her…

Ich auch nicht!

Die Narbe 30 cm ist sehr groß.
operriert oder da wurde die komplette Gebärmutter mit
entfernt, also nicht sterilisiert, da werden nur die Eileiter
durchtrennt ) sondern alles herausgenommen ( kastriert ) .

Mir wurde gesagt, dass sie auch kastriert wurde.Ob das stimmt, weiss ich nicht, da meine Freundin wirklich 0 Ahnung hat und sich auch nicht um den Hund kümmert (Tochter wohnt bei der Oma mit dem Hund)Ich hab schon länger keinen Kontakt mehr (gestern das erste mal seit 6 Monaten!)

Das die Hündin nach 2 Wochen noch nicht wieder richtig auf dem
Damm ist, ist komisch. Vielleicht ist irgendwo eine
Entzündung. Oft habe ich von Blasenentzündungen nach
Kastrationen gehört, oder der Stumpf hat sich im Bauch
entzündet. Ich würde Blut und Urin untersuchen lassen.

Die OP ist jetzt schon 2 Monate her und der Hündin geht es besser. Sie würde nach längeren Spaziergängen aber immer noch schlapp sein. Früher war der Hund nicht kaputt zu kriegen! So ein Kraft und Energiebündel hab ich noch nie gesehen!Ob sie ne weitere Untersuchung gemacht haben, weiss ich nicht. Ich denke aber schon.

Danke und Gruss
Karen

Grüße
Margit

Hallo Myriam

die ganze Geschichte klingt extrem übertrieben.

Nee, ist es bestimmt nicht, denn meine Freundin interresiert sich eigentlich garnicht für den Hund und hat erst nur so nebenbei erwähnt dass die OP gemacht wurde und dass sie sich wundert, wie lang die Narbe ist. erst auf mein Nachfragen (ich hab den Hund sehr gern) erzählte sie mehr. Ich könnte auch jederzeit bei der vorherigen Besitzerin des Hundes nachfragen (was ich bei Gelegenheit auch machen werde), die sämtliche Impfungen und OPs bezahlt.
Die

Ein Chip (der übrigens vorne unter die lose
Halshaut gesetzt wird) kann ein bißchen wandern, aber
eigentlich keine Erstickungssymptome hervorrufen.

Ahja! Ich dachte die werden weiter oben eingesetzt.Danke.
Die

Tierarztkosten erscheinen mir auch zu hoch.

Mir auch, aber ich weiss ja auch nicht genau, was alles gemacht wurde. Ich weiss von röntgen und *allen anderen Untersuchungen*.

Danke und Gruss
Karen

Gruß,

Myriam

Hallo Karen,

ich habe eine 3 jährige Deutsche Schäferhündin. Und wir haben sie vor der 1. Hitze kastrieren lassen. Also mit ca. 6 Monaten. Gechippt haben wir sie vorher auch. Kein Problem. Die Narbe war nicht groß ein paar cm. Ich habe sie leider nicht gemessen aber 30 cm war sie im Leben nicht! Wir haben den Hund Freitag operieren lassen und Sammstag bzw. Sonntag musssten wir sie wieder ruhigstellen. Unsere Hündin ist nämlich auch so ein Powerpacket. :wink: Heutzutage kastrieren eigentlich alle Tierärtzte. Denn bei einer Sterilisation können weiterhin Scheinschwangerschaften auftreten! Einzig und aleine das Risiko einer Schwangerschaft ist nicht mehr gegeben! Wir haben unsere Hündin so früh kastrieren lassen, weil wir 1. nicht züchten wollten und 2. das Risiko von Tumoren veringern wollten. Man kann die Hündin auch Spritzen lassen (wie die Pille) aber das stellt doch einen enormen Eingriff in den Hormonhaushalt dar, was auf Dauer auch nicht soo toll ist. Wie alt ist denn die Hündin deiner Freundin? Denn je älter sie ist, umso größer ist natürlich das Risiko und auch die Regenerationszeit. Da sie im jungen Alter wie bei unserer Hündin noch sehr gut die Narben verheilen. Man sieht gar nichts bei Ihr.

Ich denke am besten ist es wenn man vorher so gar keine Ahnung hat, sich einmal mit erfahrenen Hundehaltern nach einem guten Tierartzt zu erkundigen bevor man seinen Hund operieren lässt. Aber du sagtest ja schon, dass sie sich nicht soo für den Hund interessiert. Ich hoffe es geht dem Hund inzwischen besser!

Mit freundlichen Grüßen Stefan

Halo Stefan

ich habe eine 3 jährige Deutsche Schäferhündin. Und wir haben
sie vor der 1. Hitze kastrieren lassen. Also mit ca. 6
Monaten. Gechippt haben wir sie vorher auch. Kein Problem.

Mandy ist jetzt fast 5, also war die OP mit ca 4 1/2.

Narbe war nicht groß ein paar cm. Ich habe sie leider nicht
gemessen aber 30 cm war sie im Leben nicht!

Ich werd demnächst mal vorbeigehen und mir die Süsse anschauen. Hab sie jtzt fast ein halbes Jahr nicht gesehen. Hoffentlich kennt sie mich noch:smile:)

Denn bei einer Sterilisation können weiterhin

Scheinschwangerschaften auftreten! Einzig und aleine das
Risiko einer Schwangerschaft ist nicht mehr gegeben!

Scheinschwanger war sie bis jetzt nicht.

Wie

alt ist denn die Hündin deiner Freundin? Denn je älter sie
ist, umso größer ist natürlich das Risiko und auch die
Regenerationszeit. Da sie im jungen Alter wie bei unserer
Hündin noch sehr gut die Narben verheilen. Man sieht gar
nichts bei Ihr.

Wie gesagt, sie wird im August 5. Ob man ne Narbe sieht, ist eigentlich nicht so wichtig. Mich hat nur die Länge der Narbe (also des Schnittes) geschockt.

Ich denke am besten ist es wenn man vorher so gar keine Ahnung
hat, sich einmal mit erfahrenen Hundehaltern nach einem guten
Tierartzt zu erkundigen bevor man seinen Hund operieren lässt.

Da muss ich kurz was erklären. Die Hündin gehört der Tochter meiner Freundin, die jetzt bei ihrer Oma lebt.Den Hund hat sie von der Grossmutter (nicht Oma!*gg*)und die Zahlt auch die OP und die Impfungen. Bei Ihr leben auch noch die Hundemama und 3 Geschwister. Sie kennt sich schon aus, aber in letzter Zeit lassen scheinbar due Tierärzte in der Umgebung nach und deshalb ist sie wohl weiter weg gefahren. War ja scheinbar auch ein Missgriff.
Ich hatte vor ein paar Jahren auch so ne Rundreise mit meinem Kater und am Ende durfte Ihn der 4. Tierarzt einschläfern:frowning: Hat mich auch 400€ gekostet.

Aber du sagtest ja schon, dass sie sich nicht soo für den Hund
interessiert. Ich hoffe es geht dem Hund inzwischen besser!

Das hoff ich auch. Nächstes Wochenende werd ich mal schauen und vielleicht ein Stück mit ihr gehen:smile:

Lieber Gruss
Karen