Guten morgen,
ich würd gern eine Diskussion zum obigen Thema hier heraufbeschwören.
Meine Meinung zu diesem Thema unterscheidet sich massiv von der Lehrmeinung und daher würde ich mich freuen wenn man es vernünftig(sachlich) diskutieren könnte.
Folgender Ansatz:
Gestern bissen sich wiedermal 2 Hunde recht schwer bei mir in der Gegend. Der Kommentar war: Das hat er noch nie gemacht er wurde gut „Sozialisiert“
Nun stellt sich für mich eine Frage:
Was ist ein gut sozialisierter Hund? Wenn ich ihn jede Woche einmal in eine Welpengruppe jage um dort sich mit anderen Hunden zu kloppen?
Oder ist ein guter Soz. Hund nicht der, welcher sich auf sein „Rudel“ geprägt hat, dieses verteidigt und anderen klar macht hier nicht näher zu kommen.
Von welcher Sozialisation reden wir eigentlich? Davon daß wir Menschen durch den Hund Soziale Kontakte aufbauen und unser Wertesystem auf den Hund übertragen? Ist ein einzeln gehaltener Hund nicht dann sozialisiert wenn er „seine“ „Artgenossen“ in spe, also den Mensch beschützt und mit ihm sich gut verhält? Also unauffällig bleibt?
Muss ein Einzelhund wirklich mit jedem Hund spielen können(wenn er es tut ok)? Würde er als Einzelner(was er aber nicht ist) in der Natur nicht auch Kämpfen um seine Ressourcen? Also den Mensch und seine Futterquelle, seinen Sozialpartner?
Warum „zwingen“ wir unsere Hunde als Einzelhunde gehalten mit anderen zu spielen und warum wird man böse angeschaut wenn man sagt: Sorry meiner spielt nicht gern mit anderen Hunden?
Ekhard Lind meint: Der Minutenkreis sei Zeichen der Sozialisation auf den Mensch und er Bindung die er mit uns eingeht. Hmmmm… warum soll er dann andere Hunde annehmen?
Was ist mit Mobbing welches Bloch sehr intensiv beschreibt?
Jetzt freu ich mich auf einige sinnige Antworten
Gruß Steffen
