Leinenzwang trotz Maulkorb

Heute war ich mit meinem Hund im Dorf spazieren. Ohne Leine, mit Maulkorb.
Den Maulkorb trägt er weil mein Hund 2 Hunde nicht leiden mag und sich bei Gelegenheit auch auf sie stürzen würde.
Heut befand sich der eine ungeliebte Hund auf seinem Grundstück hinterm Zaun und verbellte meinen Hund schon von weitem. Dieser haste was kannste rannte nun zum Zaun und beide Hunde nun in Folge jeder auf seiner Seite des Zaunes wie wild hin und her. Da ich meinen Hund nicht greifen konnte, entfernte ich mich ein Stück, damit mein Hund von allein zu mir kommt. Dies tat er aber erst als der andere Besitzer seinen Hund abrufen konnte.

Anschließend wurde ich vom anderen Hundehalter besucht und belehrt, mit den Worten: Er würde meinen Hund erschießen, sollte er dieses Verhalten nochmal zeigen.
So eine Reaktion finde ich absolut übertrieben.
Davon abgesehen frage ich mich nun, ob mein Hund nun permanent trotz Maulkorb nur angeleint spazieren darf.
Das würde für ihn bedeuten, daß er keinen Auslauf mehr hat. Empfände ich nicht als artgerechte Haltung.
Ich sehe die Sache so: Hunde brauchen Freilauf, verantwortlicherweise mit Maulkorb. Hunde sind in ihrem Verhalten nicht kalkulierbar aber sollen sie deswegen immer nur angeleint laufen. Selbst bei uns im Wald kommen uns gelegentlich Hunde entgegen. Und sicher ist nur der Tod.
Was tun?

Fragt die Sabine und ihr Hund Kendic, der von all dem Schlamassel nichts weis ( der Glückliche)

Hallo,

Leinenzwang und Maulkorbzwang existieren unabhängig von Deinen Ansichten oder denen des anderen Herrchens. Will sagen: wenn Du vorher keinen Leinenzwang hattest, hast Du jetzt auch keinen.

Maulkorbzwang besteht je nach Bundesland für bestimmte Rassen bzw. Hunde, die schon mal auffällig waren und dies vom Ordnungsamt verordnet bekommen. Für Leinenzwang gilt dasselbe, plus zusätzlich die Bestimmungen des örtlichen Ordnungsamtes, das an bestimmten Orten alle Hunde anzuleinen sind. Diese Orte sind örtlich unterschiedlich.

Gruß,

Myriam

hi

Dieser haste was kannste rannte nun zum Zaun und beide
Hunde nun in Folge jeder auf seiner Seite des Zaunes wie wild
hin und her.
Da ich meinen Hund nicht greifen konnte,
entfernte ich mich ein Stück, damit mein Hund von allein zu
mir kommt. Dies tat er aber erst als der andere Besitzer
seinen Hund abrufen konnte.

zu gut deutsch du hast deinen Hund nicht unter Kontrolle - der andere Hundeführer seinen sehr wohl.

Ich würde dir empfehlen mit deinem Hund eine Hundeschule zu besuchen und mit deinem Hund zusammen lernen, diesen unter
Kontrolle zu halten - solange du das nicht kannst : Leinenzwang ausserhalb deines eigenen Grundstückes

Deinen Mitmenschen zuliebe

Anschließend wurde ich vom anderen Hundehalter besucht und
belehrt, mit den Worten: Er würde meinen Hund erschießen,
sollte er dieses Verhalten nochmal zeigen.
So eine Reaktion finde ich absolut übertrieben.

Erschiessen ist übertrieben, schliesslich kann dein Hund nichts dafür, dass er nicht (gut genug) erzogen ist

Aber ich würde dich anzeigen, weil dein Hund eine potentielle Gefahr darstellt, solange du ihn nicht im Griff hast - nachdem du das durch deine blosse Anwensenheit nicht schaffst, wirst du ihn an die Leine legen müssen bis ihr beide das beherrscht.

Davon abgesehen frage ich mich nun, ob mein Hund nun permanent
trotz Maulkorb nur angeleint spazieren darf.

ich würde es dir empfehlen - dringend !!

Das nächste Mal rennt er womöglich über die Strasse und der ausweichende Autofahrer überfährt deinetwegen (der Hund kann nichts dafür, aber du) ein Kind - oder ramponiert nur einfach ein anderes Auto - oder ein Radfahrer stürzt wegen deines hundes …unschön und teuer sowas …

und sag jetzt nicht „mein Hund tut das nicht“ - dein Hund tut das sehr wohl wenn ihm der sinn danach stht, denn du hast ihn definitiv nicht zuverlässig im Griff

Das würde für ihn bedeuten, daß er keinen Auslauf mehr hat.

doch - du musst nur mehr laufen , weiter laufen, schneller laufen ODER deinen Hund (und dich) erziehen

Je besser ein Hund erzogen ist und je sicherer er folgt, um so mehr Freiheiten hat er nunmal

Empfände ich nicht als artgerechte Haltung.

dann hättest du dir keinen Hund anschaffen sollen, wenn du nicht in der Lage bist, ihn soweit zu disziplinieren, dass du ihm den artgerechten Auslauf gewähren kannst

Ich sehe die Sache so: Hunde brauchen Freilauf,
verantwortlicherweise mit Maulkorb. Hunde sind in ihrem
Verhalten nicht kalkulierbar aber sollen sie deswegen immer
nur angeleint laufen. Selbst bei uns im Wald kommen uns
gelegentlich Hunde entgegen. Und sicher ist nur der Tod.
Was tun?

Erziehen - GUT und ZUVERLÄSSIG erziehen … und solange es nicht wirklich zuverlässig klappt, die Leine dabei haben und ihn innerhalb geschlossener Ortschaften anleinen

Gruß H.

Hallo Hexerl,

eine gute Erziehung ist sicher wichtig, mir hat aber ein Hundehalter mal erzählt, dass er mit einem befreundeten Polizisten den Diensthund ausgeführt hat (in einem offiziellen Freilaufgebiet). Ich weiss jetzt nicht mehr genau was der Anlass war, aber der Polizeihund haute ab und das sind zuverlässig ausgebildete Hunde + Halter. Ich kann´s nicht mehr sagen ob es eine läufige Hündin war, ist ca. 8 Jahre her.

Also, auch da gibt es Versager.

Gruß Volker

Leine statt Maulkorb
Hallo Sabine,

an Deiner Stelle würde ich - sofern Du keinen Maulkorbzwang hast - eher auf den Maulkorb als auf die Leine verzichten und Deinen Kendic erst außerhalb der Ortschaft von der Leine lassen. Wenn einer der „Feind-Hunde“ Euch mal ohne schützenden Zaun begegnet und ihn womöglich angreift, dann kann Kendic sich wenigstens verteidigen. Die Leine hast Du schnell los, den Maulkorb nicht. Je nachdem, wie wendig er ist, empfehle ich Dir statt Halsband ein Brustgeschirr, damit er sich nicht aus dem Halsband drehen kann, wenn Euch andere angeleinte (Feind-)Hunde begegnen. Und Du kannst ihn mit Leine einfacher daran hindern, zum besagten Garten zu rennen, wenn der andere Hund draußen ist. Das mit über die Straße rennen und sich und andere gefährden ist schon nicht ohne.

Grüße, bio

Sind Hunde jemals unter Kontrolle
Hallo Hexerl,

Wir haben unseren Hund jetzt seit ca. 1 Jahr. Vorher lebte er in einem Tierheim - Fundhund.
Die Haltung beim Vorgänger kann keine gute gewesen sein.
Der Hund hat so gut wie keine Konfrontationserfahrung. Beim Spaziergang in der Stadt ist der Hund nur noch halb so hoch und lang vor lauter Angst. Den Grundgehorsam lernt er seit dem er bei uns ist. Diesen kann er aber kaum anwenden, wenn er starken Reizen ausgesetzt ist. Auch wenn ich für die Zukunft optimistisch bin, daß unser Hund noch mehr lernen und umsetzen können wird, ich bezweifle, daß ein Tier jemals 100 pro diszipliniert werden kann. Demzufolge also doch nur noch mit Leine?
Beim Laufen an Straßen und in Ortschaften, ausgenommen meine eigene, wird der Hund an die Leine genommen.
Ich persönlich verstehe das Hunde sich gelegentlich attackieren oder ihre Rangordnung klären. Da können auch schon mal die Fetzen fliegen. Ich würde mich auch nicht einmischen, vorausgesetzt da stehen sich zwei Hunde gegenüber die nicht verhaltensgestört sind. Wahrscheinlich kloppen sich Menschen viel öfter als Hunde und das trotz Erziehung.
Siehe Reaktion des anderen Hundehalters. Mein Hund darf seinem Hund nichts tun aber das Herrchen meint es mit Gewalt lösen zu wollen.Aber jetzt werde ich nachdenklich in einer Art die hier nicht hingehört.

Danke für eure Antworten bisher!

LG Sabine

Eine provokante Frage sei mir gestattet:
Gehts hier um einen Hund oder einen nach dem Gesetz unzuverlässigen Halter?
Rechtlich gesehen dürfte dir der Hund nicht mehr anvertraut werden da du dich unzuverlässig verhalten hast. Dein Hund bedroht einen anderen und du weist davon läßt es geschehen.
Um Rangordnung gehts in deinem Fall nicht. Du schürst Territoriale Aggression des anderen und förderst die Kampfbereitschaft der Hunde durch unglaubliche Arroganz in deinem Verhalten.

Heute war ich mit meinem Hund im Dorf spazieren. Ohne Leine,
mit Maulkorb.
Den Maulkorb trägt er weil mein Hund 2 Hunde nicht leiden mag
und sich bei Gelegenheit auch auf sie stürzen würde.
Heut befand sich der eine ungeliebte Hund auf seinem
Grundstück hinterm Zaun und verbellte meinen Hund schon von
weitem. Dieser haste was kannste rannte nun zum Zaun und beide
Hunde nun in Folge jeder auf seiner Seite des Zaunes wie wild
hin und her. Da ich meinen Hund nicht greifen konnte,
entfernte ich mich ein Stück, damit mein Hund von allein zu
mir kommt. Dies tat er aber erst als der andere Besitzer
seinen Hund abrufen konnte.

Hier der Beweis für meine Ausführung. (s.o.)
Und dann noch der Zusatz: …Ich meinen Hund nicht greifen konnte…

Bitte tu mir einen Gefallen. Gib den Hund ab oder werd erwachsen und verantwortungsbewusst einem Lebewesen gegenüber.
Wenn wir uns begegnen würden… ich würds Pfefferspray rausholen um ein für alle Mal für Ruhe zu sorgen. Denn du provozierst die Sache auch noch.

Lein den Hund an. geh auf die andere Strassenseite, und erzieh dich und deinen Hund zu Verantwortungsbewusstsein.

Sorry wurde wiedermal sehr ruppig aber solch ein Text zeigt mir warum in Deutschland zum Glück für Waffen und Autos Prüfungen gebraucht werden. Sonst wär der Teufel los.

Denn die Aussage hier ist: Mein Leo II mag keine A-Klasse, was soll ich tun? Fahr immer drüber denn ich darf ja meiner Freiheit keine Einschränkung zu lassen und dann beschwert sich der Besitzer von der A-Klasse auch noch, was für ein böser Mensch.

Hallo,

auch die gennanten Probleme kann man in einer Hundeschule unter Anleitung eines erfahrenen Trainers anpacken.

Ich persönlich verstehe das Hunde sich gelegentlich
attackieren oder ihre Rangordnung klären. Da können auch schon
mal die Fetzen fliegen.

Es ist nicht DEINE Entscheidung, ob Dein Hund mit einem anderen „die Rangordnung klären“ darf. Wenn er das bei meinem Hund versuchen sollte und wenn dann auch noch „die Fetzen fliegen“, hätten wir ein Problem.
Du hast dafür zu sorgen, daß Dein Hund für niemanden anderen eine Belästigung darstellt.

Auch Dein geschildertes Verhalten, sich zu entfernen, während der Hund offensichtlich außer Kontrolle ist und uU eine Gefahr darstellt, halte ich für problematisch. Das mag auf einer abgelegenen Wiese, beim Training OK sein, nicht aber in einem besiedelten Gebiet, mit anderen Hunden und Menschen. Wenn dann ein Kind um die Ecke kommt und sich „falsch“ verhält bzw. es zu Missverständnissen kommt, haben wir die nächste „Killerhundedebatte“.

Was ich auch ncht verstehe ist, wieso Du den Hund, wenn Du an einem Garten, in dem bekantermaßen ein „Feind“ lebt vorbeigehst, nicht anleinst. Du kannst ihn ja später wieder ableinen, wenn das möglich und erlaubt sein sollte.

Ich würde mich auch nicht einmischen,
vorausgesetzt da stehen sich zwei Hunde gegenüber die nicht
verhaltensgestört sind.

(wenn alle Halter damit einverstanden sind)
Meinst Du das ernst? Sollen sie sich halt zerfleischen - der bessere wird gewinnen? Du kannst nicht die ganze Welt zu Deinem „Rudel machen“.

Es mag innerhalb eines „vorübergehenden“ (Spielwiese, wenn alle Halter damit einverstanden sind) oder eines dauerhaften Rudels ja OK, sein Kämpfe in einem gewissen Rahmen zu tolerieren, nie und nimmer aber unter wildfremden Hunden, die sich auf der Straße begegnen - noch dazu wenn es etwas zu „verteidigen“ gibt.

Siehe Reaktion des anderen Hundehalters. Mein Hund darf seinem
Hund nichts tun aber das Herrchen meint es mit Gewalt lösen zu
wollen.

Wieso sollte Dein Hund seinem Hund „etwas tun“ dürfen?
Ich halte das Erschießen eines am Zaun bellenden Hundes auch für stark übertrieben, aber im Ernstfall muß er aber natürlich die Gesundheit seines Hundes schützen. Soll er zusehen, wie er angegriffen und verletzt wird?

Noch einmal: Es ist Deine Aufgabe als Halter eines Hundes, dafür zu sorgen, daß er Deine Mitmenschen (und Ihre Haustiere) nicht beeinträchtigt. Das heißt in erster Linie, daß er keine körperliche Gefahr für Mensch und Tier darstellt, aber auch daß unnötiges dauerndes Gebell vermieden wird und vieles mehr.

Ich rate Dir wirklich dringendst an, eine Hundeschule zu besuchen - rede mit den Trainern dort, lass Dich beraten.

Bis Dein Hund so weit ist, lass ihn im bewohnten Gebiet an der Leine. Den Beißkorb sehe ich eher als Mittel, bei einem erzogenen Hund dem Gesetz Genüge zu tun (ganz abgesehen davon daß die meisten Hunde, die ich kenne Beißkörbe hassen). Ein nicht erzogener Hund, hat auch mit Beißkorb genügend Möglichkeiten, zur Plage zu werden (zB Anspringen).

LG
Stuffi

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Also jetzt komm mal wieder runter, ja? Wer hier arrogant ist, bist allein du (ich zitiere „Werde mal erwachsen“ - der Gipfel der Arroganz, lieber ach so erwachsener Steffen). Der Hund hat definitiv niemanden bedroht. Er rannte am Zaun hin und her, bellte und hatte dabei einen Maulkorb an.
Richtig, die Besitzerin sollte mal trainieren, ihn auch in einer schwierigeren Situation abrufen zu können, aber dass ihr gleich der Hund „nicht mehr anvertraut werden dürfte“ wegen so einem Pipifax - ja, das ist es für mich, wenn ein Hund nichts tut als rumrennen und BELLEN - das schießt nun wirklich weit übers Ziel hinaus. Leute wie du machen den Ton hier im Forum kaputt.
Dein „Sorry wurde wieder mal (aha) sehr ruppig“ - was soll das? Es tut dir doch wohl nicht leid, sonst hättest du das Posting einfach gelöscht und dich statt dessen höflich ausgedrückt. Man kann nämlich den gleichen Inhalt auch höflich rüberbringen, lieber Steffen, und ob du’s glaubst oder nicht, es kommt dann auch viel besser an.

Lein den Hund an. geh auf die andere Strassenseite, und erzieh
dich und deinen Hund zu Verantwortungsbewusstsein.

Und du erzieh dich zu einem taktvolleren Tonfall, das haben deine Eltern nämlich offenbar versäumt.

Gruß,
Matilda, die jetzt alles andere als taktvoll und höflich war, sondern sich nur Luft gemacht hat, deshalb auch nicht erwartet, dass irgendwas davon ankommt und sich auch nicht dafür entschuldigt

Der Hund hat
definitiv niemanden bedroht.

Außer den Hund hinter dem Zaun!

Er rannte am Zaun hin und her,
bellte und hatte dabei einen Maulkorb an.

Und was wäre passiert wenn plötzlich kein Zaun mehr dazwischen gewesen wäre - wie friedlich wären sich dann die aufgestachelten Hunde begegnet ??

Ich sehe das genauso, dass diese Situation sehr schnell außer Kontrolle hätte geraten können und das der Besitzer des freilaufenden Hundes sich noch so einfach entfernt, ist auch nicht gerade richtig gewesen, denn dadurch hatte er seinen Hund nicht mehr unter Kontrolle.

Richtig, die Besitzerin sollte mal trainieren, ihn auch in
einer schwierigeren Situation abrufen zu können, aber dass ihr
gleich der Hund „nicht mehr anvertraut werden dürfte“ wegen so
einem Pipifax -

Das ist in Deutschland leider heute so. Gerade durch solche Hundehalter werden die Städte immer mehr aktiv und die Hunde und die Hundehalter in die Zange genommen.

ja, das ist es für mich, wenn ein Hund nichts
tut als rumrennen und BELLEN -

Woher weißt du das der Hund nichts tut in dieser Situation, der kann auch über die Straße rennen, wenn gerade ein Kind vorbeikommt und sich dem zuwenden- und dann ??

Und nun sag nicht, so was nicht vorkommt.

das schießt nun wirklich weit
übers Ziel hinaus.

Nein, Steffen hat hier seine Meinung kunt getan und dafür ist das Forum da auch unter anderem um aufzuzeigen, bevor etwas schlimmeres passiert.

Leute wie du machen den Ton hier im Forum
kaputt.

Nein, dass sehe ich nicht so. In keinem Forum ist immer Friedefreudeeierkuchen, also schwinge dich mal von deiner Palme runter.
Wer keinen Rückenwind in einem Forum vertragen kann, der sollte am besten aus Foren heraus bleiben. Es ist nun mal so, dass sich hier Meinungen treffen, die nicht mit deiner übereinstimmen, aber daran wirst du nichts ändern können.

Dazu geht es hier nicht um Steffen, sondern um einen unerzogen Hund, darauf sollte das Augenmerk liegen und ein Hund der sich so benimmt, ist unerzogen und gehört solange an die Leine bis er sich ohne zu murren, abrufen lässt.

Posting einfach gelöscht und dich statt dessen höflich
ausgedrückt.

Naja höflich liegt immer im Auge des Betrachters. Ich finde an Steffens Postings nichts beleidigendes, sondern eher einen, wenn auch harten Hinweis und der ist sehr wohl angebracht.

Man kann nämlich den gleichen Inhalt auch höflich
rüberbringen, lieber Steffen, und ob du’s glaubst oder nicht,
es kommt dann auch viel besser an.

Nicht wirklich, wie ich an den Antworten des Hundehalters lesen kann.

Und du erzieh dich zu einem taktvolleren Tonfall, das haben
deine Eltern nämlich offenbar versäumt.

tztz - immer dieses überzogene reagieren. Du bist nicht viel anders, als das was du rüber bringen möchtest, dein Tonfall lässt ebenfalls zu wünschen übrig.

Matilda, die jetzt alles andere als taktvoll und höflich war,
sondern sich nur Luft gemacht hat, deshalb auch nicht
erwartet, dass irgendwas davon ankommt und sich auch nicht
dafür entschuldigt

Nee wieso auch, du hast das gemacht, was du für richtig gehalten hast, solange es nicht dein Kind ist, was von so einem Hund angesprungen wird, weil der Besitzer diesen nicht unter Kontrolle hat, weil schon zu weit weg und der Hund sich einem andern Opfer zu wendet.

Das sollte eher deine Überlegung sein, was ist wenn…

Alles im allem war es eine gefährliche Situation und solange der Hund nicht hört, gehört er an eine Leine und in eine Lernprogramm, wo Halter und Hund lernen wie sie sich zu verhalten haben in der Öffentlichkeit.

Mfg.

BelRia

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Matilda,
ich komme nicht nicht runter
auch wenn BelRia mich hier sehr positiv verteidigt, Danke an dieser Stelle,
im Gegensatz zu dir kenne ich mich mit Hunden intensiv aus, Arbeit ja nur in allen erdenklichen Situationen mit ihnen zusammen, schau dir mal meine Kommentare an und mach dir ein Bild meiner Qualifikation(Diensthundeführer(Security), Hundeausbilder, Hundebetreuer, Ausbilder für Kind und Hund,Hundetherapeut Fachgebiet Kampfhunde, usw), ging Jahrelang beim Feldschutz und ein und aus, kenne also daher deren Denken.

Und wenn ich solch einen Text lese kommt mir nur eines in den Sinn,
in BW gibt es die Gefahrhundeverordnung §2 Absatz 3. Der Hund hat sich im Sinne des Gesetzgebers als Gefährlich dargestellt, und gehört mit Maulkorb und Leinenzwang ohne Widerrufsmöglichkeit ausgestattet.

Wenn das die Freiheit des Hundes sein soll bitte, is nicht mein Hund.
Bei Zuwiderhandlung gegen den Bescheid bekommt der Halter den Hund abgenommen, eine Strafe bis ca. 10000€ und Hundehaltungsverbot auf Lebenszeit.
Das ist die rechtliche Lage z.B. in BW.

Wenn du das für gut hälst…
Ich sag hier was ich denk damit so n Scheiß nicht passiert sondern daß Hunde echte Freiheit genießen, nämlich die Freiheit zu leben.

Da du dich von mir angegriffen gefühlt hast muss ich den Nerv getroffen haben.
Denk mal nach.

Gruß Steffen

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Steffen,

in BW gibt es die Gefahrhundeverordnung §2 Absatz 3. Der Hund
hat sich im Sinne des Gesetzgebers als Gefährlich dargestellt,
und gehört mit Maulkorb und Leinenzwang ohne
Widerrufsmöglichkeit ausgestattet.

Meiner Ansicht nach war der Hund nicht gefährlich. Beißen konnte er jedenfalls nicht. Ich hätte auch keine Angst um meine Kinder gehabt, wenn sie daneben gestanden hätten.
Dennoch ging es mir in erster Linie nicht um den Inhalt deines Postings, sondern um deinen arroganten Ton. Der hat sich ja jetzt schon deutlich gebessert.
Du irrst dich uebrigens, ich habe mich nicht von dir angegriffen gefühlt. Warum auch? War weder mein Hund noch mein Posting.
Ich hätte nicht auf dein Posting reagiert, wenn es nicht so gnadenlos überheblich gewesen wäre. Sowas geht mir einfach gegen den Strich.
Sachlich diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein ist eine ganz andere Sache.

So long,

Matilda

Hi Matilda,

Meiner Ansicht nach war der Hund nicht gefährlich. Beißen
konnte er jedenfalls nicht.

Ein Maulkorb tragender Hund ist nicht harmlos, nur weil er nicht beißen kann. Meines Erachtens unterschätzt du die Situation total.

Ich hätte auch keine Angst um
meine Kinder gehabt, wenn sie daneben gestanden hätten.

Das solltest du aber haben, denn ein Maulkorb kann ganz schön weh tun, wenn der Hund gelernt hat damit umzugehen. Der Hund kann dich oder deine Kinder sehr wohl verletzen, trotz Maulkorb.

Dennoch ging es mir in erster Linie nicht um den Inhalt deines
Postings, sondern um deinen arroganten Ton. Der hat sich ja
jetzt schon deutlich gebessert.

Ton setzt hören voraus, ich höre z.B. nie etwas in Foren. Vielleicht doch besser sich auf die Sache zurück zuziehen, statt auf die emotionale Ebene.

Ich hätte nicht auf dein Posting reagiert, wenn es nicht so
gnadenlos überheblich gewesen wäre. Sowas geht mir einfach
gegen den Strich.

Noch mal der Hund stellt eine Bedrohung da, auch wenn du das wohl eher anders zu sehen scheinst und der Hinweis auf diverse Paragraphen finde ich nicht überheblich, sondern zeigt auf.

Hundehalter haben es schon schwer genug in Deutschland, da müssen uneinsichtige Hundehalter dieses nicht nur verstärken.

Mfg.

BelRia

Hallo Sabine,

Wahrscheinlich kloppen sich Menschen
viel öfter als Hunde und das trotz Erziehung.

Ich weiss ja nicht, in welchen gesellschaftlichen Kreisen du dich bewegt. Aber die Menschen die ich kenne, prügeln sich NIE. Überhaupt, wage ich es zu behaupten, dass die meisten Menschen in diesem Land nie kloppen, auch wenn es zu viele gibt, die das anders handhaben.

Wie schon erwähnt, sind zwei Hunde mit zwei unterschiedlichen Haltern nicht mit zwei Wölfen aus dem gleichen Rudeln zu vergleichen.

Abgesehen davon haben dir die anderen Forenteilnehmer gut fundierte Ratschläge gegeben.

Gruß
Carlos

Hi Matilda,

hier meinerseits nur noch eine kleine Überlegung an Dich:

Meiner Ansicht nach war der Hund nicht gefährlich. Beißen
konnte er jedenfalls nicht. Ich hätte auch keine Angst um
meine Kinder gehabt, wenn sie daneben gestanden hätten.

Logisch, der Maulkorb suggeriert Dir: kann nicht beissen. Mag sein. Dennoch lässt die beschriebene Situation darauf schliessen, dass sich der Hund ziemlich ennerviert hat. Diese aufgestaute Energie konnte er aber nicht abreagieren, sondern hat sie mit dem hin- und herrennen noch vergrössert. Ich nenn das meist „angespannte Feder“-Syndrom.

Was meinst Du könnte passieren, wenn der Hund dann den Maulkorb endlich weg hat? Zu Hause an der Tür? M.E. brauchts dann nicht mehr viel und der Hund nimmt dann alles als Bedrohung wahr.
Und wie in der Physik heisst es dann: Energie geht nie verloren, sie staut sich einfach auf, bis es nicht mehr geht. Das kann dramatisch enden.

Mit Kindern und Hunden gilt ausserdem immer: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Lieber einmal mehr einen Bogen gemacht, als einmal zu wenig. Damit ist allen gedient.

Sachlich diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein ist
eine ganz andere Sache.

Nur in gewissen Dingen kann man gar nicht anderer Meinung sein. Die Grundlagen der Hundehaltung und Führung gehört da dazu.

Gruss
Y.-

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Hallo Sabine,

Der Hund hat so gut wie keine Konfrontationserfahrung. Beim
Spaziergang in der Stadt ist der Hund nur noch halb so hoch
und lang vor lauter Angst. Den Grundgehorsam lernt er seit dem
er bei uns ist. Diesen kann er aber kaum anwenden, wenn er
starken Reizen ausgesetzt ist.

Dann solltest Du wirklich davon absehen den Hund in unübersichtlichem Gebiet (Orte, Strassen, Einfahrten etc.) unangeleint zu lassen. Du weisst nicht, was ihm wiederfahren ist bevor er zu Euch kam und es genügt manchmal schon ein kleiner Auslöser und Dein Spaziergang wird zur Tragödie.
Was nun die von Dir beschriebene Situation angeht, kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum Du an besagtem Garten überhaupt vorbeigehst. Um Deine Dir zustehende Freiheit zu demonstrieren?
Natürlich darfst Du da vorbei, aber was bringt es Dir?
Setz Dich doch mal kurz an die Stelle des anderen Hundes. Er fühlt sich bedroht, muss sein Territorium verteidigen, kann das aber wegen dem Zaun nicht. Das schürt Frustration beim Hund und wird beim nächsten Zusammentreffen der Beiden nur noch schlimmer. Damit trägst Du nur zur Steigerung des Problems bei, nicht zur Deeskalation, wie Du eigentlich solltest.
Akzeptiere einfach, dass Dein Hund mit X und Y nicht kann und vermeide solche Kontakte. Man kann Hunde in solchen Dingen nicht desensibilisieren.

Ich würde mich auch nicht einmischen,
vorausgesetzt da stehen sich zwei Hunde gegenüber die nicht
verhaltensgestört sind.

Nun, aber streng genommen, ist genau Dein Hund vrhaltensgestört, wenn er in der Stadt Angst zeigt etc. Also nimm das Ernst und such den Fehler nicht bei anderen, sondern tu was. Du hast ja genug Tipps hier bekommen.

Ich weiss, dass es als Hundehalter nicht immer einfach ist, aber wir müssen alle daran arbeiten, denn Kampfhunde werden nicht einfach so geboren. Der Mensch trägt zu einer solchen Entwicklung immer bei, bewusst oder unbewusst.

Ich wünsch Dir viel Glück!
Y.-

Guten Abend Matilda,

kleine Andeckdote aus dem Leben:
Meine ExFrau hat eine Narbe im Gesicht… ein PitBull biß durch den Gittermaulkorb(Basket) in ihr Gesicht. Ein Eckzahn schaffte es ihr eine Narbe zu verschaffen.Zum Glück nicht tief und ohne Nähen aber du siehst wo er durchkam. Danke.
Wärs ein Kind gewesen wäre es übel ausgegangen.

Andere Anekdote: Angeblich sind Hetzarme für starke Hunde nicht zu durchbeißen. Komisch daß mein Kollege beim Training plötzlich wie die Sau blutete. Er wollte nur testen ob der Hund jemals am Arm trainiert worden war. Hund biß doch durch.

Die Aussage bezüglich Maulkorb ist genauso bullshit wie die Aussage, ABS hilft bei Regen immer einen Unfall zu vermeiden wenn man bremsen muss. Wenn die Geschwindigkeit zu hoch, dann rumst es dennoch denn zum ABS gehört der Sicherheitsabstand!!! damit es Sicher wird.

Ein Maulkorb ist ein gewisser Schutz, aber kein endgültiger.
Und was meinen „Ton“ angeht. Kümmer dich um dein Kind und sorg dafür daß es gesund bleibt. Bei dem Hund kommen mir die Zweifel ob er eines Tages nicht sich auch gegen Herrchen oder andere wenden könnte. Der Grund… Wenn der Hund nicht im Gehorsam ist hat er keine Grenzen und damit keine klare Linie im Leben. Daraus entstehen übelste Konflikte.

Wie ich hier argumentiere ist meine Sache. Und bei solchen Aussagen wie im Ursprungsposting platzt mir der Kragen.

Warum haben wie die Gefahrhundverordnungen? Weil Menschen wie der Urheber unverantwortlich mit Tieren umgehen und sich nicht bewußt ist wie Hunde reagieren und unfähig sind diese korrekt zu führen.
Die Anderen sind immer schuld. Was juckt mich die Sch… vor meiner Türe solange ich meckern kann daß der Nachbar sie nicht weggemacht hat.

Komm vorbei, ich zeig dir was mit Hunden alles passieren kann, trotz Maulkorb. Ich zeig dir gern die Bilder und demonstier es dir am Dummy. Dann denkst du sofort anders.

Also mach die Augen auf und sieh die Gefahr. Wenn du es nicht kannst weil dir das Wissen und die Erfahrung fehlt, kein Problem, jeder Mensch ist lernfähig aber hier sind drei Leute die denk ich dir jederzeit das Gegenteil beweisen können, ich mach nur den Mund direkt auf, sowie ich es immer mache. Obs jemand passt oder nicht.
Wenn es dem Hund hilft war der „Ton“ richtig gewählt

Gruß Steffen

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Hallo Sabine,

Heute war ich mit meinem Hund im Dorf spazieren. Ohne Leine,
mit Maulkorb.
Den Maulkorb trägt er weil mein Hund 2 Hunde nicht leiden mag
und sich bei Gelegenheit auch auf sie stürzen würde.
Heut befand sich der eine ungeliebte Hund auf seinem
Grundstück hinterm Zaun und verbellte meinen Hund schon von
weitem.

Frage: warum leinst du ihn nicht einfach an, „bevor“ du an dem Grundstück vorbeikommst? Oder meidest die Ecke beim spazierengehen, wo der von deinem Hund ungeliebte Hund wohnt? Ich meide mit meinem Hund auch 2 Straßen, wo Hunde wohnen, die meiner nicht mag (bzw. die meinen nicht mögen).

Dieser haste was kannste rannte nun zum Zaun und beide

Hunde nun in Folge jeder auf seiner Seite des Zaunes wie wild
hin und her.

Das hat der Hund meiner Schwester (SH-Mix) bei meinem Kater gemacht, aber „fast“ den kürzeren gezogen, wäre der Zaun nicht im Weg gewesen. Um meinen Kater hab ich mir in dem Moment keine Sorgen gemacht, eher um den Hund.

Da ich meinen Hund nicht greifen konnte,

entfernte ich mich ein Stück, damit mein Hund von allein zu
mir kommt.

Würd ich nicht tun, mich entfernen. Könnte den anderen Hundehalter dazu veranlassen, die Polizei oder das Ordnungsamt zu informieren. Greifen geht auch notfalls, auch wenn das Tier wütend ist. Hab ich auch schonmal gemacht als mein Hund von nem anderen gebissen worden ist.

Anschließend wurde ich vom anderen Hundehalter besucht und
belehrt, mit den Worten: Er würde meinen Hund erschießen,
sollte er dieses Verhalten nochmal zeigen.
So eine Reaktion finde ich absolut übertrieben.

Richtig, die Reaktion ist sicher übertrieben. Aber ne Anzeige beim OA würds dir einbringen, und dann ist Leine Pflicht. Ich würde auch nicht zulassen, das ein anderer Hund meinen bedroht und sich der Halter „aus meiner Sicht“ nicht drum kümmert, sondern weitergeht.

Empfände ich nicht als artgerechte Haltung.

Das denke ich über Maulkörbe bei Hunden. Sind aber bei manchen Hunden Pflicht, leider.

Ich sehe die Sache so: Hunde brauchen Freilauf,
verantwortlicherweise mit Maulkorb.

Verantwortlich wäre eine Erziehung des Hundes in dem Sinne, das er zu dir kommt, wenn du ihn rufst, egal was er gerad macht. Ist je nach Hund schwierig, sehe ich auch am Hund meiner Schwester, klappt aber mit entsprechend Übung. Am besten solang den Hund angleint lassen, vielleicht mit ner 5-m-Leine oder sowas.

LG Erika

  1. Versuch
    Hallo,

nachdem alle anderen die Frage offenbar richtig verstanden haben (ich denke bei Leinenzwang sofort an gesetzliche Vorschriften, aber hier geht es wohl darum ob Du Deinem Hund Leinenzwang auferlegen sollst) versuche ich es nochmal.

Heute war ich mit meinem Hund im Dorf spazieren. Ohne Leine,
mit Maulkorb.

In Wohngebieten herrscht per se Leinenpflicht, so dass Du Dich schonmal grundsätzlich falsch verhalten hast.

Da ich meinen Hund nicht greifen konnte,
entfernte ich mich ein Stück, damit mein Hund von allein zu
mir kommt. Dies tat er aber erst als der andere Besitzer
seinen Hund abrufen konnte.

Diese Methode wende ich auch gerne an, aber man darf sich leider nicht darauf verlassen, dass Dritte dabei mitspielen. Ist blöd, ist aber so.

Anschließend wurde ich vom anderen Hundehalter besucht und
belehrt, mit den Worten: Er würde meinen Hund erschießen,
sollte er dieses Verhalten nochmal zeigen.
So eine Reaktion finde ich absolut übertrieben.

Ist auch nicht legal, also würde ich das nicht so ernst nehmen. Halte Dich an die Leinenpflichtgebiete in Deiner Gemeinde und gut is. Durch den Maulkorb wird Dir evtl. eine Sicherheit suggeriert, die es so nicht geben kann. Der Besuch einer modernen Hundeschule (bitte keine Schäferhundprügler) könnte sicher auch nicht schaden.

Gruß,

Myriam

Hallo!

Bekannte von mir haben einen Terrier-Mischling (Vito), der schon ein richtiges Monstervieh ist. Ich meine, ein gaaanz lieber Hund, aber eben so in Kampfhundrichtung, richtig bullig mit brutal aussehendem Gebiss usw.
Also was ich eigentlich erzählen will: Die beiden wohnen mit ihrem Hund in Wien in der Stadt und fahren fast täglich mit ihm aus der Stadt raus um ihn richtig laufen lassen zu können. In der Stadt aber ist Leine und Maulkorb natürlich ein absolutes MUSS. Ich kann verstehen, dass dich das bei deinem Hund in einer kleinen Gemeinde recht nervt. Aber bedenke auch das:
Besagter Hund aus Wien wurde vor einiger Zeit von einem Zwerschnauzer beinahe kastriert, weil er irgendwo (ich glaube das war auf einer Hundewiese oder so) auch ohne Leine aber mit Maulkorb unterwegs war und der Kleine ganz ungesichert. Der Kleine hat also den größeren, bulligen Hund in den Unterbauch gebissen. Hätte Vito keinen Maulkorb gehabt, hätte er den Kleinen bestimmt gejausnet, was natürlich auch nicht schön gewesen wäre.
Aber worauf ich hinaus will: Dein Hund kann sich mit Maulkorb nicht wehren und wenn du ihn nicht an der Leine hast, bist du nicht nahe genug an ihm dran um rechtzeitig eingreifen zu können. Du weißt nicht wie verantwortungslos andere Leute sind. Also wenn es dir um der anderen Willen schon egal ist, denk doch an deinen Hund und nimm ihn an die Leine. Dann sparst du ihm auch den Maulkorb.

Fahr so oft es geht ein Stückchen auswärts auf eine verlassene Wiese oder so, wo sich dein Hund so richtig genial auspowern kann. Da hat er dann auch mehr davon als mit Maulkorb durch den Ort zu trabbeln.

Also vergiss obs den anderen passt oder nicht, tu deinem Hund was Gutes und nimm ihn an die Leine!

lg infi