Mein Mann und ich leben in einer Wohnung zusammen mit zwei 1 1/2 jährigen Katern. Die beiden sind zwar keine Geschwister, aber miteinander aufgewachsen. Sie sind kastriert, ihrem Alter entsprechend aber noch sehr verspielt und wild. Der eine ist ein richtiger Draufgänger, der nichts fürchtet und jeden Besuch freundlich begrüsst. Der Zweite ist ein wenig sensibler, gibt meistens nach und ein klein wenig schreckhafter als sein Kumpan. Grundsätzlich sind die beiden aber einiges gewöhnt, da bei uns am Wochenende immer ziemlich viel los ist - viele freunde, laute musik, etc. Das alles macht ihnen aber überhaupt nichts aus, im Gegenteil, sie lieben den Trubel und sitzen mitten unter den Leuten und lassen sich streicheln. Sie haben sich daran von Anfang an gewöhnen müssen, da sie reine Wohnungskatzen sind.
Nun überlegen wir, ob wir uns einen Hund dazunehmen. Es ist ein 1 1/2 jähriger Zwergpinscher-Rüde der abgegeben werden muß, weil ihn die Hündin die noch mit im Haus lebt ständig attackiert. Der Hund ist Katzen gewöhnt, da seine jetzigen Besitzer ebenfalls zwei Katzen haben. Vom Hund her wäre es also absolut kein Problem, er gibt immer nach, auch bei den Katzen und ist aufgrund der bösen Hündin einfach nur froh, wenn ihm keiner was tut.
Das Problem sehe ich nur bei meinen Katern. Sie sind war nicht so schreckhaft wie manch andere ihrer Artgenossen, aber mit Hunden haben sie absolut null Erfahrung.
Wie kann ich die beiden am besten an das neue Familienmitglied gewöhnen und vor allem - wie stelle ich es an, dass ich den Hund eingewöhne und gleichzeitig dafür sorge, dass sich die Katzen nicht benachteiligt fühlen?
Ein 3-wöchiger Urlaub ist schon eingeplant, ich habe nur Angst, dass sie sehr eifersüchtig werden oder sie vielleicht gar nicht mehr aus dem Schrank rauskommen.
Ein weiteres Problem ist, dass die Katzen immer bei uns im Bett schlafen und auch sonst überall hindürfen in der Wohnung. Ich möchte aber den Hund nicht unbedingt aus dem Schlafzimmer aussperren auf Dauer. Wie kann ich es bewerkstelligen, dass die Katzen trotzdem einen Rückzugsort haben?
Wie kann ich es bewerkstelligen, dass
die Katzen trotzdem einen Rückzugsort haben?
du kannst ihnen einen grösseren Kletterbaum mit Höhlen und liegeflächen etc. bieten - denn alles was höher ist, als das was der hund erreichen kann, ist eh „ihrs“
Genauso kannst du auch das Katzenfutter „weiter oben“ servieren - u.a. auch dem Hund zuliebe - er wäre nicht der erste, den man durch die Wohnung rollen kann weil er zusätzlich zu seinem Futter auch das Katzenfutter verdrückt ;o)
wir leben hier mit 3 Hunden, 3 Katzen, 1 Kater und Pferden zusammen.
Bei uns lebten erst ca. 5 Jahre lang die Hunde, die auch bis dato keine Katzen kannten. Wir haben dann unseren Kater dazugenommen. Ihm haben wir einen Kratzbaum vor´s Fenster gestellt, damit er dann sein Futter auf der Fensterbank einnehmen konnte und sich auch zurückziehen konnte. Nach drei Tagen haben ihn dann die Hunde sogar an ihre Futternäpfe gelassen. Dann kamm immer wieder ein Tier dazu und es hat bei allen super funktioniert. Ganz wichtig ist es aber wirklich, daß ihr den Katern die Möglichkeit gebt, sich zurückziehen zukönnen, dann wirds bestimmt klappen!Und nicht erschrecken, falls es zu Anfang viel Gefauche geben wird, das hört sich schlimmer an, als es ist.
Genauso kannst du auch das Katzenfutter „weiter oben“
servieren - u.a. auch dem Hund zuliebe - er wäre nicht der
erste, den man durch die Wohnung rollen kann weil er
zusätzlich zu seinem Futter auch das Katzenfutter verdrückt
Hallo.
Eine Bekannte von uns hatte ein Iltisfrettchen, eine Katze und einen mittelgroßen Hund (Mischling). Es gab nur einen gemeinsamen Fressnapf.
Erst kam das Frettchen zum Futter, dann die Katze, zum Schluß der Hund. Eine Warteschlange wie bei den (Bremer) Stadtmusikanten.
Geschlafen haben sie gemeinsam auf einem alten Sessel im Stall (Hund und Katze).
Der Iltis schlief im Regal, ziemlich weit oben.
Gespielt hat jeder mit jedem.
Angeschafft, hinzugekommen, sind alle zu unterschiedlichen Zeiten.
Hallo.
Das ist relativ einfach.
Nimm zwei Handtücher.
Eins reibst du über den Hund. Eins über die Katze. Dann tauschen. Somit vermischen sich die Gerüche und die Tiere lernen den Geruch des anderen als den eigenen zu akzeptieren. Dann kann man auch die Tiere zusammenbringen, ohne Probleme zu erwarten. Hat bei uns immer funktioniert.
Gruß Anja