Hallo!
Die Katze meines Bruder ist 13 Jahre alt und hat in letzter Zeit abgenommen. Sie mag auf einem kein Trofu mehr obwohl sie früher ein absoluter Fan war. Vielleicht hat sie ja was mit den Zähnen? Zu sehen ist nichts. Zahnstein wurde vor nicht allzu langer Zeit entfernt und da hieß es, es ist alles ok. Sie hat auch (nicht plötzlich, aber in den letzten Jahren) all ihre Gewohnheiten geändert. Sie liegt nicht mehr auf den selben Plätzen, mag anderes Futter usw.
Wir haben es erst darauf zurückgeführt, dass sie sich nach guten 12 Jahren allein Herrschaft im Haus plötzlich mit 2 anderen Katzen rumschlagen musste. Also versteht mich richtig, sie haben nie gekämpft oder so, aber sich eben angeknurrt usw. Sie hatte dadurch wohl Stress und hat deswegen abgenommen. Meinten wir zumindest. Wir haben sie dann mal entwurmt, woraufhin sie wieder zugenommen hat, aber auch nicht so richtig. Wir achten jetzt auch strikt darauf, dass keinen anderen Katzen mehr begegnet.
Ich wollte sie schon 2mal zum Arzt bringen, aber mein Bruder meinte immer wir sollten warten, weil er es nochimmer auf Stress zurückführt und der Tierarzt noch mehr Stress bedeuten würde. Sie ist sonst auch total fidel, spielt und ist putzmunter. Ihr Fell ist glänzend, ihre Augen klar und sie benimmt sich nicht anders als sonst, abgesehen von den geänderten Gewohnheiten, die es aber ja schon länger gibt.
Sie scheint auch keine Schmerzen zu haben.
Gestern meinte mein Bruder ihr Bauch würde wirklich sehr merkwürdig grummeln und Geräusche machen. Weiß jetzt gar nicht was ich davon halten soll. Ich bin noch immer für einen Besuch beim Tierarzt, was aber stimmt, ist dass wir sie nicht all zu sehr stressen sollten.
bei älteren Katzen gibt es öfters Probleme mit der Nierenfunktion. Dabei wird dann zwar auch das Fell schlecht, aber ich würde es nicht darauf ankommen lassen. Streß beim Tierarzt hin oder her, Gewichtsverlust ohne ersichtlichen Grund sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Hallo,
das kann ich bestätigen. Auch meine alte Katze hatte nachher Nierenprobleme und magerte ab. Eine Blutuntersuchung gibt da schnell Klarheit und man kann dann auch mit speziellem Futter gut helfen.
Grüße
Margit
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Zum einen schließe ich mich den Vorrednern an, aber… so ist es wenn man / Tier alt wird… bei allen Tieren die ich hatte konnte man anhand der Veränderungen im Bereich des Muskelgewebes und der Proportionen irgendwann erkennen, dass ihre Zeit bald abgelaufen ist. Wobei sich das Bald durchaus auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren beziehen kann bei Katzen und Hunden. …bei Menschen ist es häufig genauso.
Dein Bruder möge sich die Fellschnauze schnappen und zum Tierarzt gehen - möglichst heute noch.
Hintergrund: Katzen jammern nicht, wenn es ihnen nicht gut geht, sie tun eher so, als wenn nichts wäre.
Unser letzter Kater hat solange getan, als wäre nichts, bis es zu spät war. Er hatte einen Herzfehler, der sich erst im Alter bemerkbar machte. Als wir geschaltet haben, hatte er den Brustkorb schon so voller Wasser, daß er nur noch minimalste Lungenkapazität hatte und sich zwischen Fressen und Ersticken oder Atmen und Verhungern entscheiden musste. Die kleinen Verhaltensänderungen vorher haben wir auch auf zunehmendes Alter und vorübergehenden Stress geschoben - schließlich ist er doch immernoch schmusen gekommen und hat gespielt…
Sowas passiert mir nicht nochmal - ich schlepp die Teile lieber einmal zu oft zum TA und lebe damit, daß sie die Straße zusammenschreien und hinterher tagelang zutiefst beleidigt sind.