Ein welpe kommt ins haus. . (bald..)

hallo ihr!*

zuerst einmal werd ich euch schnell meine situation erklären: ich bin schon seit immer tierfan und es war mir schnell klar, dass ich früher oder später einen hund haben will. konkret habe ich vor zwei jahren erstmals richtig darüber nachgedacht. weil ich aber wirklich nichts übersturzen wollte habe ich gewartet, mit dem guten gefühl im bauch dass der richtige moment kommen wird und ich dass sicher spüren werde…
ich lebe in einer grossen gemeinschaft mit ca. 20 leuten und etwa 14 hunden. seit einer woche haben wir bei uns welpen (welche schon acht wochen alt sind) und deswegen ist meine situation etwas anders, da ich meinen kleinen „spike“ nicht erst zu mir holen werde, er lebt ja schon jetzt mit mir zusammen und ich sehe in täglich. juhu!
ich nehme ihn jeden tag einwenig in mein zimmer und gehe auch raus um pipi zu machen.
so, und nun zu meiner eigentlichen frage. . ich möchte möglichst schon etwas mit „spike“ trainieren, kleine übungen die ihn nicht langweilen und zu anstrengen. einfach alles, was man mit einem welpen in diesem alter schon üben kann. --> ??? habt ihr tipps, weiterführende www-adressen…?

auch möchtre ich ihn in kleinen schritten an alle möglichen dinge gewöhnen (autofahren, staubsaugern, verschiedene geräusche, kinder,kühe :smile: etc.etc.) damit er keine ängste aufbauen od. verfestigen wird. habt ihr mir noch weitere anregungen die ich in meine kleines training einbauen könnte?
ich habe auch schon von geräusche CD’s gehört . . .?
und sonstige anregungen und tipps für diese aufregende zeit?

besten dank und alle grüsse. elisabeth.

Hallo Elisabeth,

schau mal hier:

http://www.spass-mit-hund.de/

Da gibt es ganz viele Sachen, die Du schon mit Deinem Kleinen machen kannst. Ansonsten denke ich, dass er in einer so großen Wohngemeinschaft sowieso mit „allen Dingen des Lebens“ vertraut gemacht wird und eine Geräusch CD hat da längst nicht so viel zu bieten, wie ein richtig turbulenter Familienalltag.

Was ich zusätzlich machen würde: Busfahren, Bahnhof besuchen, Stadtbummel

Aber natürlich alles nur in „kleinem Rahmen“, denn schließlich ist er ja noch ein Baby.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit Deinem Hundekind!!
Viele Grüße
Marita

vielleicht ist hier was dabei
www.hunde-welpen.de/erziehung/

ich nehme ihn jeden tag einwenig in mein zimmer und gehe auch
raus um pipi zu machen.

Also, man kann mit einem Hund ab 8 Wochen schon regelmässig rausgehen, um ihm die Umgebung zu zeigen, etc. Wichtig ist aber, nicht zu lange und zu weit spazieren zu gehen, das hält der Kleine noch nicht aus und ist vor allem nicht gut für die Knochen, Knorpel, etc.!

so, und nun zu meiner eigentlichen frage. . ich möchte
möglichst schon etwas mit „spike“ trainieren, kleine übungen
die ihn nicht langweilen und zu anstrengen. einfach alles, was
man mit einem welpen in diesem alter schon üben kann.

Man kann mit einem Welpen schon sehr viele Dinge machen, ihm auch schon vieles beibringen. Halte aber die „Übungen“ immer sehr kurz, maximal 10 Minuten am Stück, denn Welpen in dem Alter können sich noch nicht sehr lange konzentrieren und werden schnell müde.
Beginnen kannst du mit den üblichen Übungen, wie Sitz, Platz, Komm, usw.
Auch kannst du schon Spiele machen, wie Ball werfen und zurückbringen, Pfötchen geben, usw.
Dabei aber wie gesagt immer darauf achten, dass du ihn nicht überforderst!

auch möchtre ich ihn in kleinen schritten an alle möglichen
dinge gewöhnen (autofahren, staubsaugern, verschiedene
geräusche, kinder,kühe :smile: etc.etc.) damit er keine ängste
aufbauen od. verfestigen wird. habt ihr mir noch weitere
anregungen die ich in meine kleines training einbauen könnte?

Du kannst ihn von Anfang an überall mit hinnehmen, aber geh langsam an die Sache ran! Nicht gleich am ersten Tag in eine belebte Einkaufsstraße, sondern einfach steigern mit der Zeit.
Wenn sich der Kleine mal vor irgendwas fürchtet, bitte den Hund nicht beruhigen oder streicheln, da du ihm damit nur sagst, „ja, du hast schon recht, das hier ist eine ganz furchterregende Situation und du solltest wirklich Angst haben“ - mit anderen Worten, wenn du ihn beruhigst, gibst du ihm Recht und bestätigst seinen Angst.
Am besten sein Verhalten ignorieren, wenn er sich vor irgendwas fürchtet und ihn sofort loben, wenn du merkst, dass er sich für was Neues interessiert und forsch darauf zu geht.
Wichtig ist auch, dass du ihn mit vielen fremden Menschen und fremden Hunden zusammenbringst. Allein dadurch, dass bei euch so viele Menschen und Hunde wohnen, wird er nicht sozialisiert!! Er sieht sie als seine Familie an, fremde Hunde und Menschen sind daher etwas völlig anderes für ihn!
„Training“ im Freien würd ich auch erst dann machen, wenn er alle Tricks und Kommandos im Haus beherrscht, da es unter Ablenkung natürlich viel schwerer zu lernen ist - und Misserfolge frustrieren den Kleinen und dich auch! Daher erstmal im ruhigen Schlafzimmer üben, wenn’s da klappt, in einem Zimmer wo sich mehrere Leute aufhalten und dann erst draußen probieren!

ich habe auch schon von geräusche CD’s gehört . . .?

Solche CD’s gibt es zwar, zeigen aber wenig Wirkung. Das einzige was er damit lernt ist, sich nicht vor Lautstärke oder Lärm im Allgemeinen zu fürchten, was natürlich auch nicht schlecht ist.
Aber einen Staubsauger auf CD zu hören und ihn „in Action“ zu erleben, sind zwei Paar Schuhe!

und sonstige anregungen und tipps für diese aufregende zeit?

Na, da gibt es natürlich so einige!
Das Wichtigste, was ich dir sagen möchte, ist auf jeden Fall, sei immer ein freundliches, kompetentes und verlässliches Frauchen! Es ist schon die halbe Miete, wenn der Kleine gemerkt hat, dass er sich immer auf die verlassen kann und du alles in der Hand hast und für alles sorgst.
Grundlegend kommst du am weitesten, wenn du ihn immer SOFORT ausgiebig für alles lobst, was er in deinen Augen gut gemacht hat! Wenn er sich mal falsch verhält, schimpf ihn nicht, sondern ignoriere falsches Verhalten und lobe richtiges Verhalten! Das hört sich jetzt ganz leicht an, ist aber manchmal schon sehr schwierig *g*

Eines liegt mir noch sehr am Herzen, weil das leider immer noch eine weit verbreitete Meinung ist: wenn du den Hund für irgendwas bestrafen willst (von dem ich überhaupt nicht so viel halte, wie gesagt ist positive Bestärkung viel hilfreicher) - dann schüttle ihn bitte NIEMALS am Genick!! Leider hört man diesen Tipp immer noch so oft, aber das ist absoluter Schwachsinn!
Bei Hunden ist dieses Nackenschütteln ein reines Verhalten bei der Beutejagd! Das heißt, wenn du deinen Kleinen am Nacken schüttelst, wird der meinen, er ist deinen Beute und du willst ihn totschütteln!
Also bitte, wenn du ihn mal korrigieren musst, dann mach den Schnauzengriff, der ist arttypisch und das versteht der Hund sofort! Dabei greifst du mit der Hand von oben über die Hundeschnauze und übst einen leichten Druck aus. Das machen auch Hunde untereinander, das wird als dein Welpe sofort verstehen!

So, ich könnte da ja ewig dahin schreiben!
Wenn du spezielle Fragen noch hast, kannst dich ja gern bei mir per Mail melden!
Ansonsten hab ich hier noch einige interessante Links für dich:

http://www.welpen.de/service/queisser/bindung-und-ve…

http://www.pets-pleasure.com/Puppies.html

http://www.hundeverstehen.de/

http://hometown.aol.de/Fuxie59/welpenerziehung/Welpe…