Also, folgende Situation: Es gibt zwei Hunde
- Anatolischer Hirtenhund, 9 Jahre, von Natur aus Zweithund
- Leonberger, 5 Jahre, Boss der beiden
Beide sind reine Hofhunde. Der Anatole ist sehr ruhig, weniger verspielt, der Leonberger im Vergleich dazu ein verspielter Draufgänger. Der Anatole hat nun schwere Arthritis am Hüftgelenk, eine Herzinsuffizienz ist schon länger bekannt. Beides wird mit Tabletten behandelt. Der Tierarzt hat sogar Spaziergänge verboten, und dabei war der Hund immer sehr lauffreudig.
Nun überlegen wir, ob wir es dem Hund irgendwie angenehmer machen können. Manchmal ist er so gar nicht mehr derselbe, kommt nicht aus seiner Hütte raus. Der Leonberger ist an solchen Tagen extrem unruhig und weicht kaum von seiner Seite. Manchmal, wenn die Sonne scheint, ist der Anatole aber recht munter und kommt wie eh und je freudig angelaufen zur Begrüßung.
Der Tierarzt hat empfohlen, das betroffene Gelenk mit Rotlicht zu behandeln. Das Frauchen will das aber nicht tun (sie befürchtet, es eher schlimmer zu machen, wenn der Hund erst gewärmt wird und dann wieder ins Nasskalte muss). Wir haben überlegt, ob wir ihn nachts reinholen und ein warmes Plätzchen in einer ruhigen Ecke des Hauses einrichten. Aber die beiden Hunde sind ja unzertrennlich. Und den Leonberger mit reinzuholen, trauen wir uns nicht zu.
Von einer OP rät der Tierarzt ab, da er das Narkoserisiko für zu groß hält. Was können wir also für den Hund tun? Die Befürchtungen wegen der Rotlichtbehandlung sind doch grundlos, oder? Und wie wenden wir das am besten an? Und was gibt es sonst noch für Möglichkeiten?
Bis denne
Schnoof
Hallo,
ich gehe davon aus, dass der Anatole schon ausreichend Schmerzmittel bekommt?
Die Sache mit dem Rotlicht würde ich auf jeden Fall durchziehen. Die Hütte draußen sollte natürlich schon abgedichtet sein, sowohl gegen Zuglauft, Kälte von unten als auch gegen Nässe.
Gruß,
Myriam
ich gehe davon aus, dass der Anatole schon ausreichend
Schmerzmittel bekommt?
Er hatte, als es der Familie aufgefallen ist (da hat er extrem gelahmt) vom Tierarzt eine Spritze bekommen, danach sollte der Hund wohl täglich Tabletten gegen Schmerzen und Entzündung bekommen, aber über Menge und Art kann ich jetzt nichts sagen. Aber es wird sich gekümmert und bei Medikamenten kein Geld gespart. Die Anweisungen des Tierarztes werden befolgt.
Die Sache mit dem Rotlicht würde ich auf jeden Fall
durchziehen. Die Hütte draußen sollte natürlich schon
abgedichtet sein, sowohl gegen Zuglauft, Kälte von unten als
auch gegen Nässe.
Ich nehme an, die Hütte ist schon recht dicht. Sie steht im Zwinger, und der steht auf Ziegelsteinen (also nicht direkt auf dem Boden) und hat einen Holzboden. Nässe ist kein Problem, da das Wasser bei Regen immer unter dem Zwinger abfließt. Je nachdem, welche der beiden Hütten er hat, ist Zugluft auch von der Seite kein Problem. Auf der einen Seite ist eine Mauer, dann die erste Hütte, dann die zweite Hütte und dann normales Gitter. Von unten ist es sozusagen doppelt, weil Holzboden vom Zwinger und Holzboden der Hütte.
Also meinst du, mehr als Rotlicht, Schmerzmittel und absolute Schonung kann man wirklich nicht machen?
Bis denne
Schnoof
Also meinst du, mehr als Rotlicht, Schmerzmittel und absolute
Schonung kann man wirklich nicht machen?
Weiches Lager, Übergewicht reduzieren (falls vorhanden), Futterzusätze (Grünlippmuschelextrakt, Fortiflex, usw.), Homöopathische Mittel (die Hoffnung stirbt zuletzt …).
Gruß,
Myriam
Guten Morgen,
von guten Erfolgen hört man bei Goldakupunktur
http://www.tierdoc-witt.de/goldakupunktur.htm
http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/goldimpl…
ist leider nur etwas kostspieliger…
Grüße
Margit