Behinderte Frau mit Welpen

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht genau was ich machen soll und deswegen frag ich euch um Rat:

In meiner Nachbarschaft wohnt eine Frau, die einen kleinen Berner Sennenhund hat, der mittlerweile vielleicht ein halbes Jahr alt ist. Sie hat ihn aber schon, seit er 8 Wochen ist. Die Frau ist leicht geistig behindert, das merkt man an der Art, wie sie redet. Jetzt das Problem: Meiner Meinung nach ist sie völlig überfordert mit dem kleinen!! Sie zerrt ihn eigentlich nur rum, der kleine darf nirgends schnuppern, wird nur an seiner leinen gezerrt. Ich könnt ihr echt was machen wenn ich das sehe!!! Bin schon zu ihr gegangen und hab ihr sehr freundlich versucht zu vermitteln, dass so ein kleiner Hund neugierig ist und es -so wie bei jedem Hund- zum Leben gehört, überall zu schnuppern um zu erfahren, welche Hunde da vorbeigegangen sind usw. Dann hat sie mich angeschrieen, dass sie das nerven würde und dass der kleine ja nicht ÜBERALL stehen bleiben müsste, außerdem könnte hier ja gift liegen. Klar, das ist möglich, aber schnuppern ist ja nicht fressen!!(und zudem ist es auch unwahrscheinlich dass in unserer Wohngegend das liegt- haben viele hunde in der nachbarschaft)
Außerdem hat der kleine Hund so übel nach zigarettenrauch gestunken, als ich ihn getreichelt habe, das war echt eklig. Ansonsten ist der kleine ganz munter. Fragt sich wie lange noch.
Soll ich was unternehmen? Tierheim oder Tierschtzbund anrufen?
Der kleine sieht auf keinen Fall unterernährt oder schlecht gepflegt aus, ich seh die frau auch mindestens 3x am tag mit dem kleinen gehen, aber eben immer nur ein rumgeschreie und rumgezerre, ich habe einfach das gefühl, dass sie keinerlei Ahnung vom Umgang mit einem jungen hund hat!!! Was soll ich machen? Geredet hab ich mit ihr echt schon öfters, aber sie ist eben ein bisschen behindert und ich habe das gefühl, sie hört mir nicht zu und versteht nicht was ich sage…

Was soll ich tun?

verärgerte grüße

langnese

Hallo,

so wie Du es beschreibst ist das zwar keine schöne oder gar optimale, aber auch keine tierquälerische Haltung. Demnach wirst Du mit einer Meldung beim Amtsveterinär auch kaum Erfolg haben. Die schreiten nämlich nur dann ein, wenn das Tier schwer vernachlässigt ist.

Es bleiben also nur Lösungsmöglichkeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Die Dame weiterhin freundlich ansprechen (ohne Vorwürfe), evtl. anbieten, mit dem Hund selbst Gassi zu gehen, usw. Man könnte auch mal mit den Nachbarn sprechen, vielleicht hat die Frau einen Vormund oder sonstige Ansprechpartner.

Was Du da beschreibst, ist aber leider nicht ungewöhnlich, und dazu muss man auch nicht geistig behindert sein, da gibt es genug „Gesunde“, die ihre Tiere genauso behandeln.

Gruß,

Myriam

Dass, was du schreibst
erinnert mich stark an Nachbarn von uns, die ebensowenig liebevoll mit ihrem Hund umgehen können.

Ich kann dir leider auch nicht mehr als Myriam raten. Es ist schwierig und oft kann man nichts machen. Solange sie nicht den Hund misshandelt, wird es schwer.

ich weiß nicht genau was ich machen soll und deswegen frag ich
euch um Rat:
Sie zerrt ihn
eigentlich nur rum, der kleine darf nirgends schnuppern, wird
nur an seiner leinen gezerrt. Ich könnt ihr echt was machen
wenn ich das sehe!!!

Das Gefühl kenn ich wie gesagt, man könnte ausrasten und den Kleinen einfach mitnehmen.

Die Hunde suchen sich ihre Herrchen nicht aus, umgedreht schon…ziemlich unfair bei einigen…

Außerdem hat der kleine Hund so übel nach zigarettenrauch
gestunken, als ich ihn getreichelt habe, das war echt eklig.
Ansonsten ist der kleine ganz munter. Fragt sich wie lange
noch.

solltest du irgendwas „konkreteres“ beobachten (jetzt nicht falsch verstehen!), dann schalte wirklich sofort jemanden ein. Wenn sie ihn schlägt oder er noch mehr abmagert.

Oh man, das tut mir echt leid…

LG

Hallo langnese

vielleicht schilderst du die Sache doch mal dem Tierschutzverein. Die können auch beurteilen, ob sie in der Sache helfen können. Wenn ein Vertreter vom Tierschutz vorbei geht, hat das ganze vielleicht etwas mehr Erfolg. Sie sollte auch mal in die Hundeschule gehen.
Petra