ich habe einen 8-Monate-alten Border Collie, der sehr ausgeprägte Wolfskrallen besitzt. Da er sich schon ab und zu verheddert und sie ihn sichtbar stören, möchte ich sie entfernen lassen. Eigentlich wollte ich es in einem „Abwasch“ mit der Kastration vornehmen lassen, um zusätzlichen Stress zu vermeiden. Da ich aber mittlerweile wegen der Kastration nicht mehr so sicher bin, folgende Frage: Ist für das Entfernen der Wolfskrallen eine Vollnarkose vonnöten? Wie verläuft der Eingriff? Gibt es Argumente, die dagegen sprechen? Die Kosten wären auch ganz interessant!
das Tierschutzgesetz (§6: http://bundesrecht.juris.de/tierschg/__6.html) verbietet die Amputation. Eine Ausnahme mit medizinischer Indikation wäre möglich. Dass Hunde durch ihre Wolfskrallen gesundheitlich beeinträchtigt werden, ist extrem selten. Meist reicht es, die Krallen zu schneiden, falls sie einwachsen oder dazu neigen, irgendwo hängenzubleiben.
also mein Hund reißt sich eine der beiden mindestens einmal im Jahr ab und dabei sind sie nicht zu lang, zumindest sagt das der TA. Jedoch habe ich bisher nicht daran gedacht sie entfernen zu lassen. Eine Vollnarkose ist bei einem Tier schließlich meistens nötig. Und ein Narkoserisiko besteht ja immer.
ich weiß nicht genau, ob Biko ein reinrassiger Border ist (er ist nämlich eigentlich viel zu groß für einen Border, >60cm), aber die Wolfskrallen an den Hinterläufen sind wirklich sehr ausgeprägt - und wie erwähnt, bleibt er auch häufig damit an irgend etwas hängen und knabbert auch häufig daran rum.
Der Tierarzt hat, als ich das Thema mal anschnitt, nicht so reagiert, als ob es hinsichtlich des Tierschutzgesetzes Bedenken gäbe. Natürlich würde ich die OP nicht aus „Schönheitsgründen“ vornehmen lassen. Ich habe mal gehört, dass ein Abreißen der Wolfskrallen sehr wahrscheinlich ist und schlecht verheilende Wunden verursachen, obwohl sich das bei Dir, Frieda, ja nicht so anhört.
Soll ausnahmen noch geben aber auch beim Labbi ist es untypisch.
Diese treten meistens bei Hunden mit Ursprungsgenblut auf, also Nordische Rassen und auch Wildhunden.
Soll andere Rassen mit diesen Krallen geben…
Zum Problem selber.
Wenn ich hier lese TschG…:
Ok es gibt das Gesetz, sagt aber einer mit daß die Kralle nicht weh tut wenn er sie sich abreißt.
Und die Gefahr der Entzündung und damit den Folgen ist größer als der kleine Eingriff.
Zum Preis: Kann von bis kosten. Frag verschiedene Tierärzte.
Hab erlebt daß einer die Kralle ohne Betäubung weg machte, andere nur mit Narkose.
Ob Kastration sein muss sei dahin gestellt.
Wenn dann warte noch mind. 6 Monate bis er ausgewachsen ist.
Kralle selber… jein. Wenn er schaffen soll dann ja, wenn nein, ist es eher unwichtig.
Treten Probleme auf wie dauerlecken oder Humpeln dank der Kralle dann ja.
welche Gene bei Biko jetzt dominant sind, ist natürlich interessant - und je „ursprünglicher“, desto besser - damit steigt ja tendenziell seine Lebenserwartung!
Wenn ich hier lese TschG…:
Ok es gibt das Gesetz, sagt aber einer mit daß die Kralle
nicht weh tut wenn er sie sich abreißt.
Und die Gefahr der Entzündung und damit den Folgen ist größer
als der kleine Eingriff.
Das denke ich ja auch! Es ist ja eine richtige Zehe, die - wie auf dem Bild hoffentlich zu erkennen ist - weit herausragt.
Ob Kastration sein muss sei dahin gestellt.
Wenn dann warte noch mind. 6 Monate bis er ausgewachsen ist.
Wie gesagt, das Thema „Kastration“ habe ich vorerst zurückgestellt. Und wenn, dann natürlich erst, wenn er ausgewachsen ist.