Ich habe mal eine frage ich will mir demnächst einen Hund anschaffen und habe mich schon im vorraus Schlau gemacht (Bücher gekauft,gegoogelt…)
Jetzt stehen in manchen Tipps: Das wen man viel Besuch hat das man seinen Welpen dazu bringen soll das er in seinem Körbchen bleibt solange wie ich das will oder die Situation wieder erlaubt .
Dann heisst es das sein Körbchen ein Ort sein soll wo der Hund sich wohl fühlt und sich zurück ziehen kann !
Aber das ganze wiederspricht sich doch
Wen ich will das der Hund im Körbchen bleibt muss ich ihn ja auf irgendeiner Art und weise dazu bringen
Ohne das er sich bestraft fühlt !!!
So das er sich immer noch im Körbchen wohl fühlt !!!
Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich das hinbekomme
PS : Das mit dem im Körbchen bleiben ist für mich ziemlich wichtig da mein Vater schwerbehindert ist und in einem elektronischen Rollstuhl durchs Haus fährt (flitzt)
Also ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dein Problem jetzt richtig verstanden habe, weil ich bei dieser Sache kein Problem sehe. Bei Hunden ist es immer das Gleiche. Du musst mit Tricks arbeiten. Fang am Besten damit an, dem Körbchen einen einfachen Namen zu geben, den der Hund schnell erkennt. Also nichts das sich so ähnlich wie andere Befehle anhört. Und immer wenn er sich da reinlegen will oder grad drin liegt, sagst du z.B. (mit hoher Stimmlage, die ihn auf dich aufmerksam macht=signalisiert dem Hund was „Gutes“) „ja, geh in den Korb.“ Und das wiederholst du immer wieder und streichelst ihn dann oder gib ihn ein Leckerchen. Und irgendwann sollte er dann verstehen, wenn du „geh in den Korb“ sagst, dass er sich reinlegen soll. Am Anfang wirst du es noch mit der übertriebenen hohen Stimmlage sagen müssen, aber das kannst du mit der Zeit Stück für Stück reduzieren. Dann solltest du ihm „Bleib“ beibringen. Und wenn er dann mal länger im Korb bleiben soll, gibst du ihm wenn er drin liegt den Befehl „Bleib“. Aber vergiss ihn dann nicht! Du solltest nach einer Weile auf jeden Fall mal nach ihm schauen und ihn dafür loben!
Viel Glück dabei!
Gruß, Anna
P.S.: wenn du noch weitere Fragen zum Thema Hundeerziehung hast, kannst du mir auch eine mail schicken!
das lässt sich durchaus beides vereinen.
Am besten übst du das so:
Körbchen in eine ruhige Ecke. Dann brauchst du jemanden, der Lockvogel spielt und die Klingel betätigt. Der Lockvogel geht raus und betätigt die Klingel. In dem Moment gehst du zusammen mit dem Welpen zum Körbchen (am Anfang am besten daneben stehen gleich) lässt ihn sich rein legen und dann bekommt er ein Leckerlie. Dann am Anfang lässt du ihn wieder aufstehen und es wird wieder geklingelt. Gleiche Sache wie vorher. Üben bis er das von alleine macht. Klingel=geh ins Körbchen. Dann übst du es mit mehr Abstand, bis er es von ganz alleine macht, aber er muss immer ein Leckerlie bekommen!!! Erst wenn das sitzt gehst du zur Tür und lässt ihn kurz liegen. Aber noch niemanden mit rein bringen. Das wieder üben bis es klappt und er bekommt das Leckerlie erst, wenn du wieder von der Haustür zurück bist. Dann fängst du langsam an Besuch ins Haus mitzubringen. Aber erstmal nicht deinen Vater. Und dann steigerst du die Länge in denen der Hund im Körbchen bleiben soll, obwohl Besuch im Haus ist. Und immer mit dem gleiceh Wort das Kommando der Klingel auflösen!
Nur ich kann dir sagen, dass dauert. Und für den Moment, bis er das noch nicht kann würde ich einfach ihn in ein seperates Zimmer tun, weil mit Rollstuhl, dass ist wirklich nicht ohne.
Also wenn es sich bewerkstelligen lässt, würde ich einen neue Klingel kaufen, die ganz anders klingt als die alte und mit der üben. Und erst wenn der Hund es kann die Klingel wirklich wechseln und als richtige Klingel verwenden. (Gibt ja so Funkklingeln!) Ist eben sehr aufwendig, aber sollte funktionieren.
Sicher könntest du ihn auch in einen Kennel packen oder beim Körbchen festbinden, beides halte ich aber für die weniger guten Lösungen, da du ja sagst du bekommst einen Welpen sollte es ja möglich sein ihm das von Anfang an bei zu bringen.
wenn Du regelmäßig viel Besuch empfängst, solltest Du vielleicht auch Deinen Besuch „erziehen“, denn der Hund gehört zu Dir - und bei wechselndem und großem Publikum ist es wichtig, dass der Hund dies auch miterlebt (natürlich mit einer Rückzugsmöglichkeit). Wenn er in solchen Situationen immer (zur vermeintlichen Schonung) „weggebracht“ wird, könnte er einiges missverstehen. Vielleicht wäre es daher ratsam, ihm direkt parallel ein Benehmen gegenüber „Fremden“ beizubringen. Denn so, wie Du es beschreibst, hört es sich etwas so an: „Ich will gern einen Hund, weiß aber jetzt schon, dass er in vielen Momenten störend ist!“ - ich habe es wohl wieder mal etwas überspitzt formuliert!
Und für den Moment, bis er das noch nicht kann würde ich einfach ihn in ein seperates Zimmer tun, weil mit Rollstuhl, dass ist wirklich nicht ohne.
Die Klingellösung ist eine gute Idee, grundsätzlich für jeden Besuch. Aber was die obige Aussage anbetrifft, halte ich sie für völlig falsch.
Das einzige was der Hund daraus lernt ist das er weggesperrt wird wenn das „Monster“ kommt.
Mein Vater hat seit seinem Unfall vor 3 Jahren auch einen E-Rolli und unsere Mimi ist damit quasi groß geworden.
Es müssen halt beise Seiten lernen entsprechend Rücksicht zu üben, der Rolli-Fahrer und der Hund.
Die erste Begegnung mit dem E-Rolli war draußen, dort hat sie ganz schnell gelernt das sich das „Teil“ ja plötzlich bewegen kann und das auch recht schnell. Dannach hatte sie zunächst mal Respekt. Dannach haben wir dann Vater incl. Rolli und Hund zusammengebracht. Sie durfte schnüffeln und mein Vater hat sich mit ihr beschäftigt. Sie freut sich wahnsinnig wenn wir bei ihm sind und läßt sich gerne streicheln aber hält immer mind. 30cm bis 50cm Abstand.
Wichtig ist das man behutsam vorgeht, und vielleicht sollte dein Vater auch beim Einzug des Welpen anwesend sein, damit es weiß das gehört hierher und es schon mal wahrgenommen hat.
Ich habe mittlerweile zu viele Hunde kennengelernt die durch die Wegsperr-Methode immer entsprechend schlecht reagieren auf Sizuationen die zum Wegsperren führten. Gerade wenn dies im Welpenalter passiert ist das schwer rauszubekommen.
Ansonsten ist es schon richtig das der Hund sich daran gewöhnen sollte beim Klingeln einen festen Platz zu haben wo er sich aufhält, das muss aber nicht zwingend das Körbchen sein. Meine sitzt neben mir, und das weil unser Flur fürs Körbchen zu eng ist. Da sie sehr freundlich und lebhaft ist konnte ich sie sonst nicht im Auge behalten während der anfänglichen Erziehungsphase. Es läuft aber so ganz gut, sie sitzt neben mir und wartet bis ich sage sie darf.
Und wie gesagt, den Rolli sollte sie kennenlernen und zwar ganz behutsam und zusammen mit deinem Vater. Dann ist das relativ schnell auch kein Problem mehr, entsprechende Rücksichtnahme vorrausgesetzt.
ja das stimmt kennen lernen sollte der Welpe den Rolli natürlich. Wegsperren finde ich auch immer nich so toll und hab ich bei meinem Hund auch nie machen müssen. Weil wenn wer den Hund nicht ertragen will oda so geh ich mit . Nur am Anfang fände ich es schwierig darauf aufzupassen… Aber naja als Welpenbesitzer bzw allgemein als Hundebesitzer muss man ja eh eine gute Wahrnehmung, Reaktion… haben.
Ich finde, dass das keine so gute Idee ist. Die Art, es ihm beizubringen ist zwar super, aber ich finde es unpassend, dass der Hund beim Klingeln in seinen Korb gehen soll.
Alle Hunde sind wahnsinnig neugierig, vor allem Welpen. Er sollte die Möglichkeit haben, zu schauen wer „sein Revier“ betritt und diese Personen auch begrüssen dürfen. Dann kann er ja immer noch in sein Körbchen geschickt werden.
Ich würde darum eher dafür sorgen, dass er nicht hoch springt wenn Besuch kommt, und dass er sich ruhig verhält. Wenn er das kann, und auch den Standart (Unterordnung) beherrscht, wird es wahrscheins nicht mal mehr nötig sein, dass er in sein Körbchen muss.
Ich habe meinen Hund z.B. so erzogen, dass er kurz, aber laut bellt wenn es an der Tür klingelt.
Auch das mit dem Rollstuhl ist in den Griff zu kriegen. Er sollte einfach von Anfang an daran gewöhnt werden. Also dass es für ihn ganz normal ist und der Rollstuhl dazu gehört.
Das Wichtigste ist auf jeden Fall die Unterordnung, wenn er das kann, wird der Rest kein Problem sein.