Immunkrankheit Hund

Nachdem uns die Tierärzte leider nicht helfen konnten, versuche ich mein Glück nun mal hier.

Nachdem wir vor 6 Jahren unseren Hund vom Tierheim geholt haben, hat bald die Krankheit begonnen. Anfangs waren es noch kleinere Krätzen auf der Schnauze, und der Tierarzt hat gemeint es sei eine Immunkrankheit und sie wurde eine Weile mit Cortison behandelt. Nachdem es nicht wirklich gut wurde probierten wir Homöopathische Mittel oder einreiben mit Olivenöl. Besonders schlimm wird es im Sommer, aber sie liebt einfach die Sonne, deshalb kann man sie nicht wirklich davon fernhalten.

Mittlerweile haben wir uns eigentlich damit abgefunden, und sie ist auch sehr froh, wenn man sie nicht dauernd damit nervt, aber manchmal müssen die krätzen einfach weg und es sieht natürlich auch wirklich hässlich aus, deshalb versuch ich es hier nochmal.

Jetzt frag ich mich ob von euch jemand dieses problem kennt und vielleicht ein mittel dagegen hätte. die lateinische bezeichnung der krankheit hab ich leider nicht, aber ich bin mir nicht mal sicher ob der tierarzt das so genau wusste.

wäre über antworten sehr dankbar!

glg conny

Hallo Conny,

also wenn ich es recht verstehe hat dein Hund solchen Juckreiz, daß er sich zerkratzt. Wenn keine Parasiten im Spiel sind, liegt das Problem im Immunsystem. Die Medizin hat außer Cortison, was nur unterdrückt, aber nicht heilt und zudem Nebenwirkungen hat, nichts wirklich zu bieten. Wenn du es mit Homöopathie versucht hast, dann sicher mit niedrigen Potenzen und Komplexmitteln, ausgerichtet auch die Hautproblematik. Dies und div. andere Methoden und Mitteln von denen man hört wirken bei einem und beim andern nicht.
Eine Möglichkeit besteht in der ganzheitlichen klassischen Homöopathie, was du aber nicht selbst kannst.
Oftmals bringt veränderte Fütterung was. Probier dich mal durch.
Versuche Futter …
-(fast) ohne Fleisch
-kein Rind, nur Lamm und Geflügel
-vorwiegend Fleisch
-ohne Konservierungsstoffe
-ohne tierische Nebenerzeugnisse
-mit Fleisch aus ökologischer Produktion
-Rohfütterung
Du mußt immer langsam umstellen und min. 3 Wochen voll dabei bleiben, vorausgesetzt es wird nicht schlimmer.
Oft findet man ein Futter das wenigstens etwas Erleichterung bringt.

Viel Erfolg
Steffi

Hallo conny,

deiner Beschreibung nach handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung wie Lupus erythematosus oder Pemphigus foliaceus. Eine gesicherte Diagnose bringt eine Hautbiopsie.

Um die Beschwerden in so einem Fall in erträglichen Grenzen zu halten, wird normalerweise Cortison in einer relativ geringen Tagesdosis als Dauertherapie verabreicht; dabei kommt es nur selten zu unerwünschten Nebenwirkungen.
Zusätzlich sollte man die betroffenen Hautpartien im Sommer mit Sonnenblocker pflegen und extreme Sonnenbestrahlung meiden.

Gruß

Johnny

Hallo conny,

deiner Beschreibung nach handelt es sich um eine
Autoimmunerkrankung wie Lupus erythematosus oder Pemphigus
foliaceus. Eine gesicherte Diagnose bringt eine Hautbiopsie.

Ja genau, es ist lupus eythematosus.

Um die Beschwerden in so einem Fall in erträglichen Grenzen zu
halten, wird normalerweise Cortison in einer relativ geringen
Tagesdosis als Dauertherapie verabreicht; dabei kommt es nur
selten zu unerwünschten Nebenwirkungen.
Zusätzlich sollte man die betroffenen Hautpartien im Sommer
mit Sonnenblocker pflegen und extreme Sonnenbestrahlung
meiden.

Gruß

Johnny

Dankeschön, den sonnenblocker verwenden wir auch, sie hasst es aber natürlich…

Vielleicht gibts wirklich nichts anderes als cortison…

hallo!

danke für die raschen antworten, werde das mit dem futter mal probieren.