Was sind Kampfhunde?

ich würde mal gern erfahren was für euch „kampfhunde“ sind!
bitte nicht igendwo was kopieren, sondern selber seine erfahrungen und wissen hier niederschreiben. mir geht es darum was ihr wirklich über diese rassen wisst!

Hi
die erkenn’ ich wenn ich den/die Besitzer/in sehe.
HH

Hallo,

kommt immer drauf an aus welcher Ecke man sieht.
Unser Staatsystem hat bestimmte Hunderassen aufgelistet.
Historisch waren das Hunde, meist bestimmter Rassen, die für Kämpfe gezüchtet, erzogen und genutzt wurden. Das gibt es hier und heute wohl kaum noch.
Für mich ist das eigentlich ein unsinniger Begriff, da Hunde solcher Rassen bei ordentlicher artgerechter Führung super Hunde sind. Aber sie haben gegenüber Aggression anderer, ungerechter Behandlung, Vernachlässigung, Einsamkeit usw. eine geringere Schwelle.
Andere Hunde nehmen so was evtl.hin, schlucken Kummer, Trauer und Leid, Hunde dieser Rassen sind i.d.R. eher geneigt ihr Leid in Form von Aggression rauszulassen. Genau das hat man nämlich bei der Abrichtung zum Kampfhund früher genutzt.
Kampfhunde gibt es in dem Sinne wie das Wort hierzulande gebraucht wird eigentlich nicht. Es gibt nur Hunde, die durch falsche Behandlung und Haltung so unter psychischem Druck stehen, daß sie unkontrolliert Dampf ablassen - leider mit den dementsprechenden Folgen.

Gruß Steffi

Hallo,

mir geht es darum
was ihr wirklich über diese rassen wisst!

Du willst uns also testen?

Elke

Hallo
In der heutigen Zeit sind das, je nach Land und Region unterschiedliche
Rassen, meistens sind Rottweiler, Dobermann und einige Molosser-Arten
dabei. Persönlich würde ich mich nicht auf Arten festlegen, es kommt zu
90 % auf den Halter an. Laut der Beiss-Statistik der letzten Jahre in
Österreich und Deutschland sind Deutscher Schäfer und der Dackel unter
den ersten 3 - beide sind aber fast nirgends als Kampfhunde bezeichnet.

Übrigens habe ich einen 85 kg Kampfschmuser (Bernhardiner) zu Hause.

ich würde mal gern erfahren was für euch „kampfhunde“ sind!
bitte nicht igendwo was kopieren, sondern selber seine
erfahrungen und wissen hier niederschreiben. mir geht es darum
was ihr wirklich über diese rassen wisst!

Ganz klar Dackel. Schäbige kleine Wadenbeißer…
Mich haben schon mehr Dackel gebissen als sonst ein vieh (eigentlich hat mich sonst noch nie eins gebissen… )

aber mit der Rasse hat es eigentlich auch nix zu tun, wenn der Halter bescheuert ist.

lg
Kate

Hi

ich würde mal gern erfahren was für euch „kampfhunde“ sind!

Den Yorkshire Terrier einer Bekannten würde ich eindeutig in diese Kategorie zählen.

mir geht es darum
was ihr wirklich über diese rassen wisst!

Viel weiß ich über die Rasse nicht, da ich nur dieses eine Exemplar näher kenne. Aber wenn ich dieses wildbellende, zähnefletschende winzige Fellbündel, das auch schon mal zuschnappt, wenn Frauchen nicht in der Nähe ist, an der Eingangstüre sehe, dann weiß ich: So muß sich ein Kampfhund fühlen :wink:
Wenn man dann allerdings das Haus betreten hat und meine Bekannte dem Fellbündel signalisiert hat, daß es in Ordnung geht, dann verwandelt sich der Kampfhund in einen Kampfschmuser.

Gruß
Edith

Hallo,

ein Kampfhund ist ein Hund, der zum Kampf gegen andere Hunde oder andere Tiere ausgebildet wurde. Weiterer Verwendungszweck ist der Angriff auf Menschen, wobei es da Überschneidungen mit der Schutzhundeausbildung gibt. Möglicherweise wird ein Kampfhund auch speziell für den Zweck gezüchtet, so dass er Konstitution, Körperbau und Wesen hat, die ihn für diesen Zweck besonders geeignet machen. Vorrangig ist aber die Ausbildung.

Rasse ist nebensächlich. Auch ein Zwergpinscher kann zum Kampfhund ausgebildet werden, er ist dann eben ein potentiell eher erfolgloser Kampfhund mit kurzer Lebenserwartung.

Umgangssprachlich bezeichnet man jene Hunde als Kampfhunde, deren Zucht und Haltung laut Landeshundegesetz mit schweren Auflagen verbunden ist. Dies variiert je nach Bundesland.

Gruß,

Myriam

ich würde mal gern erfahren was für euch „kampfhunde“ sind!
bitte nicht igendwo was kopieren, sondern selber seine
erfahrungen und wissen hier niederschreiben. mir geht es darum
was ihr wirklich über diese rassen wisst!

Hallo,

es gibt natürlich Hunderassen, die besser zum Kampf geeignet sind als andere, aber grundsätzlich werden Kampfhunde gemacht von denen, die Interesse daran haben, als Geschäft oder für sich selbst als Egoverstärker. Und das mit äusserst grausamen Methoden.

Ich kenne ganz liebe Pitbulls und habe auch mal zufällig einen Züchter getroffen, der sagte, er mag diese Hunde sehr und gibt sie nur in Familien ab, von denen er weiss, dass sie damit umgehen können, aber sobald er einen Wurf hätte, kämen Zuhälter aus halb Europa und böten horrende Summen (aber bestimmt nicht für einen lieben Familienhund, schon eher für eine Rolex auf vier Beinen).

Gruss Reinhard

Meine !
Meine beiden sind lammfromm, aber ich bin mir sicher, würde jemand einen aus der Familie ernsthaft angreifen, würden sie für uns kämpfen :smile:

Hallo!

Zu den hierzulande meist als Kampfhunde bezeichneten Rassen zählen vorrangig die American Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bull Terrier, Rottweiler, etc.
Natürlich zählen noch einige andere Rassen dazu, doch die „breite Masse“ kennt wie gesagt vorrangig die oben genannten.

Da ich Ausbilderin und Trainerin auf einem Hundeplatz bin, hatte ich schon oft Kontakt mit Hunden solcher Rassen und muß sagen: Zu 99 % sind dies die absolut liebsten, geduldigsten und einfühlsamsten Hunde!!! Vor Allem zu Kindern sind sie unglaublich lieb und sorgsam. Generell kann ich sagen, sind mir solche Hunde nur als übertrieben menschenfreundlich und stets fröhliche Wesen begegnet!
Das hat auch alles einen historischen Hintergrund: Diese Rassen wurden dazu gezüchtet, gegen Hunde oder andere Tiere zu kämpfen. Hundekämpfe (dazu zählen auch Hunde gegen Bär, Hund gegen Bulle, etc.) waren früher, in gewissen Gegenden leider auch noch heute, eine Sportart wie jede andere.
Die Anforderungen an die Hunde waren hoch, die sogenannte „Gameness“ - bedeutet nie aufgeben, immer weitermachen, egal wie viel Schmerzen oder Verletzungen der Hund schon hat - war eines der obersten Zuchtziele. Da es aber dem Besitzer des Hundes jederzeit möglich sein musste in den „Pit“, die Kampfarena, gehen zu können um die Hunde zu trennen oder nach beendetem Kampf seinen Hund herauszuholen, MUSSTEN diese Hunde absolut menschenfreundlich und bei Menschen eine absolut hohe Reizschwelle haben! Ist ja auch klar, sonst wären die Besitzer permanent selbst von ihren Hunden gebissen worden! Jeder der einen Hund besitzt und selbst schon mal bei einer Rauferei dabei war, weiß, dass Hunde in so einem Moment nicht mehr darauf achten, wen oder was sie da beißen und das Blödste was man tun kann, ist sich einzumischen (ich spreche aus Erfahrung!).
Bei den „Kampfhunden“ aber musste dies für Menschen jederzeit gefahrlos möglich sein, daher wurde bei der Zucht sehr darauf geachtet, nicht mit Hunden zu züchten, die schon einmal einen Menschen gebissen hatten oder gegen Menschen Aggressionen zeigten.
Logisch, oder?
Daher sind diese Rassen überaus menschfreundlich!
Leider kann man aber aus jedem Hund einen aggressiven Hund machen und Menschen in entsprechendem Milieu oder solche, die ihren Hund als Statusobjekt missbrauchen, schaffen es leider immer wieder, einen von Natur so friedfertigen Hund zu zerstören. Sie werden nicht langsamer oder schneller aggressiv als ein Goldi, nur das Ergebnis ist aufgrund ihrer Anatomie einfach anders.

Leider muss ich aber sagen, dass durch die „Vorgeschichte“ dieser Rassen die meisten sehr, sehr gut sozialisiert werden müssen, um sich später auch mit Artgenossen zu verstehen. Auch hier hat man als Besitzer eines solchen Hundes eine große Verantwortung, denn bei einer Beißerei mit sagen wir mal z.B. einem Staff hat fast kein anderer Hund eine Chance.

Um nocheinmal die Friedfertigkeit dieser Rassen zu beweisen:
Wir waren mit einem kroatischen Freund in seiner Heimat, Bosnien, für 3 Wochen. Dort lernten wir einen Bekannten von ihm kennen, der Pit Bulls züchtet. Er hat eine riesige, schöne Zwingeranlage hinter seinem Haus. Er muss die Hunde auseinander sperren, weil sie sich untereinander absolut nicht vertragen. Doch das Interessante war das: er hält sich 4 oder 5 Schäferhunde, die die Zwinger der Pits bewachen, denn er sagte, jedermann könne in den Zwinger gehen und ihm die Hunde stehlen, denn sie gehen mit jedem mit und sind zu jedem Menschen freundlich, egal ob der jetzt in ihren Zwinger kommt oder nicht. Daher braucht er die Schäferhunde, die sein Grundstück beschützen - denn für Pits ist jeder ein Freund!

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Huhu,

für mich gibt es keine Kampfhunde. Wenn du die Sokas meinst, dann habe ich bisher nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.
Ich hatte selbst mal eine Staffordhündin in Pflege über mehr als ein Jahr und es war einfach eine tolle Hündin. Lieb zu anderen Hunden, lieb zu jedem Mensch, hörte aufs Wort und war ein echtes Schmusetier. Klar andere Menschen haben häufig die Straßenseite gewechselt, Mütter ihre Kinder an sich gerissen und Kleinhundebesitzer die Tierchen auf den Arm genommen, aber naja damit muss man eben als Besitzer eines solchen Hundes rechnen und leben.
Ansonsten habe ich im Laufe der Zeit einige Sokas kennen gelernt und mit konsequenter Erziehung waren das immer total beeindruckende und liebe Tiere. Klar manche kamen nicht so gut mit Artgenossen klar, aber nicht mehr oder weniger wie Hunde anderer Rassen.

bye Frieda

Kampfdackel :smile:

Ganz klar Dackel. Schäbige kleine Wadenbeißer…
Mich haben schon mehr Dackel gebissen als sonst ein vieh
(eigentlich hat mich sonst noch nie eins gebissen… )

aber mit der Rasse hat es eigentlich auch nix zu tun, wenn der
Halter bescheuert ist.

Hallo Kate,

ich weiß jetzt nicht, soll ich lachen oder weinen. :wink:

Die süßen, kleinen Dackelchen als „Schäbige kleine Wadenbeißer“ bezeichnen, tze, tze, tze. Werden schon ihren Grund gehabt haben, wenn sie dich gebissen haben! Na, und wie bescheuert muss ich dann wohl sein, wenn mich mein eigener Dackel auch schon mal beisst???

Jetzt ganz im Ernst und Spaß beiseite. Dackel, besonders Rüden, haben einen extremen Beschützerinstinkt und können auch ganz schön eifersüchtig sein. Wenn denen nicht von klein auf die nötige Erziehung angetan wird, dann werden die ganz schön giftig! Wir haben so ein Exemplar im Alter von 5 Jahren aus einem Tierheim geholt. Mit bescheuerten Vorbesitzern, die vor ihm kuschten, ihn zum Rudelführer werden ließen. Der ging auch schon mal auf mich los, weil er der Meinung war, ich komme „seinem“ Frauchen zu nahe. Doch selbst ein verzogener 5-jähriger Dackel lässt sich noch erziehen!

Zum eigentlichen Thema: ich kenne etliche sogg. „Kampfhunde“. Egal, ob Pit-Bulls, Am-Staffs oder… - alle sind liebe, verschmuste, brave Hunde. Zum „Kampfhund“ macht sie erst der Mensch.

Gruß, Robi

*lol* off topic!

hallo Anatol,
traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
überlege mal, warum Dackel und DSH in der sog. „Beiss-Statistik“ am
meisten vorkommen? Weil sie mit Abstand zu den meistgehaltenden
Hunderassen gehören!
das zeigt uns auch wieder, dass selbst Statistiken zu Vorurteilen
führen können.

und Kampfhunde ansich gibt es meiner Meinung nach auch nicht, es gibt
Rassen mit hoher oder niedriger Reizschwelle, aber im Endeffekt ist
es doch hauptsächlich vom Halter abhängig, wie sich er Hund benimmt

liebe Grüße
Martina

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