Ich brauch mal euren Rat.
Mein Parson Russell Terrier Hündin ist jetzt fast 4 Jahre. Sie war zwei Monate verspätet heiß. Meine Schwiegermutter hat einen 14 Jahren alten Rüden der nicht kastriert ist. Er ist ein Staff-Mix.
Als sie in der heißen Phase war, sind sie uns beide auf den Hof geschlüpft und dumm war das wir das alle zu spät mitbekommen haben. Normalerweise werden diese zwei dann strikt getrennt. Wir haben allerdings nicht gesehen ob sie zusammengehongen haben. Soviel zu Vorgeschichte.
Meine Hündin ist seit 2 Wochen, total anhänglich, liegt nur noch unter der Decke, ist verkuschelt und gar nicht mehr so lebhaft irgendwie. Jetzt ist uns auch aufgefallen, das die Zitzen größer sind. Eigentlich typisches Zeichen.
Was mich aber mehr beunruhigt, ist die Tatsache, das es wirklich wohl zum Deckakt gekommen ist.
Meine Frage ist jetzt, durch den Größenunterschied die die beiden haben, sie ein Parson Russell (kein Jack Russell) und er ein Staff-Mix, wird es eine Risikogeburt? Evtl. sogar Kaiserschnitt??
Hat jemand damit Erfahrung? Danke für Euren Rat.
Hallo,
was den Größenunterschied angeht: möglich ist alles. Es gibt allerdings reichlich Schäfer-Dackelmixe, auch mit Dackelmutter. Ich würde zum Tierarzt und eine Ultraschalluntersuchung machen lassen, um die Trächtigkeit eindeutig festzustellen.
Dessen ungeachtet würde ich dazu raten, die Hündin ausräumen zu lassen. Es gibt schon genügend unerwünschte Welpen, und gerade Mischungen mit sogenanntem „Kampfhund“ Einschlag sind problematisch zu vermitteln, ganz abgesehen davon, dass der Besitzer des Rüden Ärger bezgl. Landeshundegesetz bekommen kann. Oder lebst Du irgendwo, wo man mit Staff(mixen) züchten darf?
Gruß,
Myriam
Hallo Martina,
um ganz sicher zu sein sollte man wirklich einen Ultraschall beim Tierarzt machen lassen. Am besten am 30. Tag nach der Deckung. Anzeichen auf eine mögliche Schwangerschaft können sein: Ausfluß (klarer Schleim) ab dem 18. Tag, Erbrechen und Appetitlosigkeit so um den 20. bis 25. Tag und wie Du schon schreibst ein vergößertes Gesäuge.
Natürlich müssen diese Anzeichen nicht auftreten oder weisen evtl. auf eine Scheinschwangerschaft hin, also ab zum Arzt. Der wird Dir auch ganz bestimmt etwas zum Thema Risiko bei der Geburt sagen können.
Ach ja… und das „Ausräumen“ der Hündin halte ich für die denkbar schlechteste Alternative für die Zukunft. Wenn schon, dann eher den Rüden kastrieren lassen, der Eingriff ist wesentlich kleiner und unkomplizierter. Bei mir leben Rüden und Hündin unter einem Dach und keiner ist kastriert. Ich weiß um die Risiken und sie zu vermeiden!
Viele Grüße
Marita
Ja abgesehen von dem vergrößertem Gesäuge, ist sie total „bettlegrig“. Ist nur noch am kuscheln und kommt gar nicht mehr ausm „Bett“. Sie ist halt einfach anderster. Sie hat auch noch ne Zerrung vor einer Woche gehabt und ich dachte die ganze Zeit das, das von daher kommt. Einer Bekannten schilderte ich das Problem das meine Kleine andester ist wie sonst und sie lachte und sagte: Naja unsere war auch so, als sie trächtig war. Naja und seit gestern das mit dem Gesäuge. Das diese größer sind als sonst.
Es ist halt alles eine momentane Vermutung. Vielleicht mach ich mich da einfach gerade nur zu sehr verrückt. Nächste Woche gehts auf alle Fälle zum Tierdoc um das alles abzuklären.
Ausräumen werde ich sie auf keinen Fall! Das steht fest.
Wie schon geschrieben, Tierdoc ist nächste Woche dran. Klar ist alles möglich, aber wohl mit doch einigen Komplikationen, oder? Kaiserschnitt womöglilch und das bereitet mir Kopfzerbrechen.
Also es ist nicht bewiesen das es ein Staffmix ist, hat halt typischer Terrierkopf was einem Staff sehr ähnelt. Aber Terrier haben nun mal ähnliche Kopfform. Oder nicht?
Hallo,
du solltest eine Ultraschalluntersuchung vornehmen lassen. Dann weißt du, ob sie tragend ist oder evtl. nur scheinträchtig (eher unwahrscheinlich, aber möglich), meist kann man auch klar sagen wie viele Welpen zu erwarten sind. Anhand der bisherigen Trächtigkeitszeit kann ein erfahrener Tierarzt auch eine Aussage zur Größe machen und somit das Risiko einer Schwergeburt abschätzen.
Generell denkt die Natur mit. Die Größe der Welpen folgt stark den (begrenzten) Möglichkeiten der Mutter. Trotzdem ist es ratsam die Hündin bei der Geburt zu überwachen um bei Schwierigkeiten den Tierarzt hinzuziehen zu können.
Gruß Steffi
noch ein Nachtrag
Geburtshilfe muß ja nicht gleich ein Kaiserschnitt sein. Nur einen Welpen fachgerecht aus dem Gerburtskanal hohlen, kann nur der Tierarzt.
Ach ja… und das „Ausräumen“ der Hündin halte ich für die
denkbar schlechteste Alternative für die Zukunft. Wenn schon,
dann eher den Rüden kastrieren lassen, der Eingriff ist
wesentlich kleiner und unkomplizierter.
Ausräumen = Schwangerschaftsabbruch, nicht Kastration der Hündin.
Gruß,
Myriam
Wie schon geschrieben, Tierdoc ist nächste Woche dran. Klar
ist alles möglich, aber wohl mit doch einigen Komplikationen,
oder? Kaiserschnitt womöglilch und das bereitet mir
Kopfzerbrechen.
Das kann niemand zu diesem Zeitpunkt vorhersagen. Es ist genetisch möglich, dass die Welpen größenmäßig nur wie Jack Russel sind.
Ich verstehe einfach nicht, warum Du die Schwangerschaft nicht abbrechen willst. Was willst Du mit den Welpen? Es gibt zigtausende in Tierheimen und bei Züchtern. Mit „Ausräumen“ meinte ich übrigens Schwangerschaftsabbruch, nicht Kastration. In einem frühen Stadium geht es auch noch per Spritze.
Also es ist nicht bewiesen das es ein Staffmix ist, hat halt
typischer Terrierkopf was einem Staff sehr ähnelt.
Du hast Ihn Staffmix genannt, ich kenne den Hund nicht.
Gruß,
Myriam
Ausräumen = Schwangerschaftsabbruch, nicht Kastration der
Hündin.Gruß,
Myriam
aahhh jetzt hab’ ich es verstanden 
Gruß
Marita