Labrador Welpe !

Hallo miteinander !!!

Ich habe mal eine Frage meine Freundin hat sich vor 3wochen einen Labrador Welpen gekauft, Sie hatte sich extra 2wochen Urlaub für ihn genommen !!!
Seit dieser Woche arbeitet sie wieder und der Hund ist nicht 8std alleine daheim sonder höchsten 3-4 Std morgens. Mittags ist dann ihre Mutter oder die Verwandten daheim und kümmern sich um den Hund
Unser Problem ist : Das wen sie Heim kommt und sich mit dem Hund beschäftigen will ist er nicht so beigeistert von ihr und dan hat sie (Hund) ihre 5min und beißt(richtig böse) sie und knurrt dabei
IST das normal oder wie kann man so etwas verhindern ?

Oder warum macht sie (Hund) das den ist sie beleidigt ???

MfG Florian

Huhu,

wie alt ist der Welpe denn?
Für mich klingt das nicht unbedingt nach hm beleidigt, ich glaub das kann kein Hund so lange nachvollziehen, sondern eher nach Unterbeschäftigung.
Gut mein Hund hatte und hat auch immer noch seine 5min und da hat das nichts mit Beschäftigung zu tun, manchmal muss er irgendwie durchdrehen und danach ist aber auch wieder gut. Woran das liegt weiss ich jedoch nicht. Wahrscheinlich haben wir immer noch Rangordnungsschwierigkeiten*grml*…
Aber ganz klar Intervention bei dem Welpen ganz einfach: Sobald der Welpe so austickt, komplett ignorieren, wenn er beisst laut quietschen, wenn nicht sogar aus dem Raum gehen.

bye Frieda

Hallo Florian,

der Welpe ist wohl max 4 Monate alt.
Das hört sich nach Raufspiel an und hat nur bedingt was mit Unterbeschäftigung zu tun. Der Spieltrieb ist einfach da und würde sich normalerweise über den Tag verteilen. Muß der Welpe warten schäumt er dann natürlich vor Energie über, wenn er Spielgelegenheit bekommt.
Freut Euch über den munteren Hund und nehmt ein Tau oder ein altes Handtuch in das er Beißen und mit Euch Tauziehen darf. Das findet der Hund bestimmt toll und es kommt dem Beißverlangen eines Welpen sehr enbtgegen. Aber ganz wichtig! Es muß ein Schluß-Kommando geben! Der Welpe muß lernen auf Kommando von dem Spiel abzulassen.

Viel Spaß beim Welpenspiel!Gruß Steffi

Hi Frieda,
Darf ich was fragen??? Was soll das was du schreibst bringen?..

Aber ganz klar Intervention bei dem Welpen ganz einfach:
Sobald der Welpe so austickt, komplett ignorieren, wenn er
beisst laut quietschen, wenn nicht sogar aus dem Raum gehen.

Da kommt Frauchen heim, Hund dreht durch und du gehst aus dem Zimmer???
Wenn der „Althund“ von der „Jagd“ zurückkehrt dreht jeder Welpe erstmal am Rad. Das ist fast durchweg normal. Machen übrigens auch Erwachsene Hunde. Und mit Rangordnung hat das soviel zu tun wie Äpfel mit Birnen.
Also wenig. Welpe spielt. Basta. Nach neueren Erkenntnissen ist Spiel nicht immer gleich ein Rangordnungsspiel. Außer man legt Niboer und Natural Dogmanship zu Grunde.
Im Spiel wird zwar durchaus die Rangordnung geübt aber nicht getestet!!!
Sonst wäre jedes Flyballspiel oder Dogfrisbee zum Scheitern verurteilt. Wird der Welpe älter also 8 Monate und mehr, sieht die Sache evtl. etwas anders aus.

Und wann verschwindet hier endlich mal bitttttteeeee der Begriff RANGORDNUNG aus jeder Problemstellung???
Wenn der Hund von Natur aus jeden Tag ide Rangordnung testen würde, wär er nicht lebensfähig denn ein viel zu hoher Energieverbrauch wär die Folge.
Die meisten Probleme basieren auf falsch gelerntem, unbewusst bestärktem Verhalten. Aber das erklär mal dem Halter. Also nutzt man den Begriff RANGORDNUNG. Was aber fachlich totaler Blödsinn ist.
Wenn mein Hund beißt stimmt die Rangordnung nicht.
Zieht er… dito
Jagd er… dito

Schwachsinn. Beißt er, hat er entweder Schmerzen, hat es gelernt durch Bestärkung viele Möglichkeiten der Bestärkung denkbar, wurde mal gebissen und wehrt sich jetzt usw. usw. usw.
Zieht er wurde es erlaubt, auch unabsichtlich möglich…
Jagd er… ist er evtl. ein Jagdhund, oder ihm ist langweilig,mangelnde Aktivierung usw. usw. usw.

Denkt mal bitte hier drüber nach. Es ist so wunderbar einfach alles auf einen Begriff zu schieben.Doch Hundetherapie ist etwas komplexer und daher nur schwer hier in wenige Worte zu fassen.

Wer meint ich spinne, möge bitte die Filme: Das Jahr des Hundes von der Trummlerstation, die Wölfe von Elismeerisland, Wölfe von BBC anschauen und vergleichen. Darin zeigt sich für den Versierten Beobachter mehr als man glaubt.

Zum Problem des Schreibers ein kurzer Kommentar: Wenn ich einen Hund anschaffe und weis er muss 8 Stunden alleine sein, denn ewig geht das mit der Familie evtl. nicht, dann sollte ich es eher lassen. Ein Hund ist ein Rudeltier das täglich rund 6-8 Stunden aktiviert werden möchte und mit „SEINEM“ Halter zusammen sein möchte. Davon sollten 2-3 Stunden Spiel und Laufen oder Schmusen sein.

Gruß Steffen

Hallo Steffen

Würde ich fast alles so unterschreiben, wie du es angibst;
die 6 -8 Stunden Aktivierung allerdings nicht ohne Einschränkungen.
Gerade wenn du das Beispiel Wölfe ins Spiel bringst, sollte sich jeder mal die Dauer der aktiven Phasen anschauen, wenn er meint, seinen Hund nochmals fordern zu müssen; die sind nämlich erstaunlich kurz.
Nun ist der Wolf vielleicht nicht mit dem Haushund in jeder Hinsicht vergleichbar, fordert er sich doch auf andere Weise und somit schon ausgiebiger, auch dies mag sein.

Was das Austicken und beissen des Hundes angeht, ist dies in schriftlicher Form immer so eine Sache; das würde ich lieber 1:1 sehen.
Viele Leute, gerade hundeunerfahrene, kennen nämlich nicht einmal den Satz (welcher vor allem bei Welpen zutrifft):
Sind deine Hände und Arme nicht verkratzt, hast du noch nie mit deinem Hund gespielt; das ist einfach so.
Unsere Deutsche Dogge war in ihren Bewegungen immer viel vorsichtiger als zum Beispiel der Dobermann; aber auch der merkt nach einem kräftigen „AUA“ sofort, dass er zu grob war, und unterwirft sich ohne ein Wort (ausser aua) sofort, wartend auf die Aufforderung weiterzumachen, oder die Order es sei genug.

:wink: Nur mal für den Anfang :wink:
Gruß
B. (… und den Raum verlässt du bitte schon mal gar nicht)

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